Beiträge von RobertKWF

    Dekoratives Anführungszeichen

    Und weil genau diese Entscheidung nicht möglich ist hat sich die Stadt weitesgehend aus der Gestaltung herauszuhalten.


    Und genau aus diesem Grunde soll ja dann der Gestaltungsbeirat behilflich sein, damit zum Zeitpunkt
    einer notwendigen Entscheidung nach bestem Wissen und Gewissen das bestmögliche umgesetzt werden kann.

    Die Beharrlichkeit im Römer ist zu bewundern

    Goetheplatz, Roßmarkt und Rathenauplatz

    Holzpavillon bis Ende April abgebaut. Mike Josef will den Goetheplatz bebauen.
    Mike Gellert spricht von Kehrtwende.

    Wodurch und warum soll ein Beweis erbracht worden sein für die Richtigkeit einer zukünftigen festen Bebauung? Alleine
    dadurch das ein mit Plastikplatten abgedichtetes grässliches Holzbaugerüst, das aussieht wie eine Baustellenabdeckung,
    dort eineinhalb Jahre gestanden hat, und die Bürger geduldig gewartet haben bis das endlich wieder entfernt wird? Oder
    das da im Sommer einige Leute Kaffee getrunken haben?

    Auch gegen alte Überzeugungen der SPD, die das Projekt vor der Kommunalwahl für gescheitert erklärte. Damals,
    August 2016, äußerte sich der Sprecher des Planungsdezernats Mike Gellert noch anders: “Wir sind etwas ernüchtert.
    Die städtebauliche Wirkung hat uns nicht überzeugt“. Jetzt also ein Meinungswechsel. Das Experiment sei geglückt, sagt
    jetzt Mike Gellert.

    Und, was hat dieser Nonsens eigentlich gekostet?

    Mike Josef der Glasfassaden-Fan

    Ob ein festes Gebäude an dieser Stelle entstehen soll, wollen die Planer nun aber nicht allein „im stillen Kämmerlein“
    entscheiden.

    Gnadenfrist für ein städtebauliches Experiment. FAZ vom 11.09.2016:
    http://www.faz.net/aktuell/rhein-…t-14426914.html

    Dauerhafter Pavillon mit Glasfassaden soll Provisorium ersetzen. FAZ vom 09.03.2017:
    http://www.faz.net/aktuell/rhein-…n-14915755.html

    Holzpavillon bis Ende April abgebaut. FNP vom 09.03.2017:
    http://www.fnp.de/lokales/frankf…;art675,2514610

    Das ist doch schlitzohrige Schönrederei eines schon lange geplanten Vorhabens, das man den Leuten nun irgendwie
    schmackhaft machen will. Schon beim Bau der darunter liegenden Tiefgarage hat man die Stelle für ein zukünftig darüber
    stehendes Gebäude entsprechend massive unterbaut, weil man da schon unbedingt bauen wollte. So ein quer stehendes
    Gebäude ist dort ein absoluter Fremdkörper. Das hat es auf diesen Plätzen historisch noch nie gegeben. Immer war die
    Sicht frei zwischen Roßmarkt, Goetheplatz und Rathenauplatz, allenfalls unterbrochen von Denkmälern, Büschen und
    Bäumen.

    Temporäre Bauten

    Mike Josef und sein Sprecher Mike Gellert werden nun doch zum echten Problem. Das war leicht abzusehen.
    Diese Nachricht war zu erwarten.

    Der Wille, dort ein in der Kubatur ähnliches Gebäude zu errichten, wird aus dem Römer seit längerem schon
    vernommen.
    Durch diesen Holzpavillon wollte man das nur erst einmal testen. Gibt es massiven Wiederstand oder werden sich
    die Bürger daran gewöhnen?
    Jedes wie auch immer gestaltete Bauwerk an dieser Stelle ist ein Fremdkörper auf diesen Plätzen, die
    traditionell so quer noch nie bebaut waren. Zur Belebung der Plätze muss man sich schon etwas anderes
    einfallen lassen.

    Im Römer will man keinen Gestaltungsbeirat?

    Frankfurter Stadtgespräch

    Ja, ein Gestaltungsbeirat macht natürlich nur Sinn, wenn er mit den “richtigen“ Personen besetzt ist.
    Das kann eventuell nur erreicht werden, wenn eine Zielsetzung, oder beispielweise ein Gestaltungsrahmen für bestimmte
    Stadtteile vom Magistrat definiert und vorgegeben wird?

    Man könnte noch allgemein anerkannte Personen einsetzen, die einen nachweislich positiven Bezug zur Stadt und deren
    Lebensqualität vorweisen können. Eine Mischung zum Beispiel von Architekten, Planern, Künstlern, Soziologen,
    Ständevertretern, Historikern,
    Stadtteilbeauftragten und Bewohnern.

    Wie das genau gehen könnte, kann man ja zunächst nach dem Muster der darin bereits erfolgreichen Städte einrichten.

    Mit einem Frankfurter Gestaltungsbeirat hätten dann zum Beispiel diese neuen Fremdkörper in der Altstadt verhindert
    werden können,
    wie diese Glaskonstruktion zwischen Haus Wertheim und Römer (2. U. 3. Bild).

    http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/showpost…&postcount=1221

    und diese dunkle Fassaden-Verkleidung des neuen Cafés am historischen Römerberg.

    http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/showpost…4&postcount=562

    Verwendung von Spolien des Historischen Museums

    Thema: Historisches Museum - Sanierung und Neubau

    Spolien aus der zerstörten Stadt jetzt wieder im öffentlichen Raum für Jedermann kostenlos außen am neuen
    Historischen Museum sichtbar zu machen, kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Den Zuständigen im Römer
    ist dafür zu danken.
    Lange hat es allerdings gedauert, bis einige der Spolien und Überreste jetzt wieder an die Öffentlichkeit gekommen
    sind. Nun sollten auch alle weiteren, noch vorhandenen Spolien aus den Lagern geholt, restauriert und an öffentlich
    einzusehenden Stellen angebracht bzw. aufgestellt werden, auch wenn das nicht am original Standort möglich ist.
    Gerne auch im öffentlichen Bereich des neuen Innenhofes des Historischen Museums, wenn es nicht anders geht.
    Besser noch wäre aber eine Verteilung im großräumigen Bereich der Altstadt.

    Lange Zeit waren ja viele Spolien gar nicht oder nur gegen Bezahlung für die Frankfurter Bürger sichtbar.

    Wo dies irgendwie möglich ist, sollten Spolien natürlich an Gebäuden (auch Nachkriegsgebäude) im öffentlichen
    Raum verbaut oder angebracht werden und nicht nur an Rekonstruktionen. Möglichst in der Nähe der
    ursprünglichen Standorte, ersatzweise auch an anderen Orten, so ähnlich wie das ja bereits früher schon einmal im
    U-Bahn-Bereich am Dom gemacht wurde. Besser aber oben im Tageslicht, außen auf der Fußgängerebene.

    Vielleicht ist noch mehr Einfallsreichtum gefragt, wie und wo man noch Spolien im öffentlichen Raum attraktiv
    präsentieren könnte.

    Die restlichen Spolien sollten nun keinesfalls länger im Museum oder in einem Lager vor sich hin schlummern und
    das Betrachten dem Frankfurter Bürger in eingeschränkten Uhrzeiten auch noch Geld kosten.

    Wie bei den Spolien, sollten alle Dokumente und Modelle der im letzten Krieg zerstörten Altstadt, für alle Frankfurter
    Bürger kostenlos zu sehen sein, entweder in einem separaten Ausstellungsbereich oder durch generelle Befreiung
    der Frankfurter Bürger von Eintrittsgebühren.

    Wo ich schon als Frankfurter Bürger dafür bezahlen musste, ein Museum für die Überreste und Dokumente der im
    Krieg zerstörten Altstadt zu errichten, sollte ich nun in diesem Museum Eintritt zahlen um Spolien, Dokumente und
    Modelle meiner zerstörten Stadt bewundern zu dürfen?

    Vor der Kriegszerstörung haben diese Spolien ja überwiegend den ehemaligen Hauseigentümern gehört, die sie an
    ihren Gebäuden für jedermann sichtbar angebracht haben.

    Viele zerstörte Gebäude, auch Grundstücke und damit auch Spolien wurden nach dem Krieg umständehalber
    enteignet, da die Besitzer entweder tot, verschollen oder finanziell nicht in der Lage waren die Trümmer zu
    beseitigen und ihr Grundstück neu zu bebauen. So hat die Stadt dankenswerterweise wenigstens einige Spolien
    gerettet, auch mit Steuergeldern natürlich.

    Nun aber ist die Zeit gekommen, alle diese Kostbarkeiten und historischen Zeugnisse der Altstadt vom historischen
    Museum wieder an das öffentliche Licht zu bringen.

    Wird das wohl alles so kommen?

    Deutsche-Bank-Dreieck wird Quartier "Four"

    Eine nur kleine Überdachung könnte so hinter dem alten DB-Gebäude, durch den Brückenteil der Dachterrasse
    der Sockelgebäude (Überbauung) entstehen. Diese glatte helle Unterseite der Überbauung aber, wenn sie so
    kommen sollte, würde sehr gewöhnungsbedürftig wirken und wird im Endergebnis sicher anders gestaltet
    werden müssen.
    Die Sockelgebäude hätten größtenteils einen, leider sehr kurzen Überstand, der den Fußgängern nach einem
    Regen die Wassertropfen in den Kragen leiten könnte.

    Frankfurt 2017

    Stadtpolitik in Frankfurt

    Ist Frankfurt provinziell?

    Und weiteres noch zu den Parteien. FNP vom 30.01.2017:
    http://www.fnp.de/lokales/frankf…;art675,2449013

    Im Stadtparlament auf jeden Fall. Es gibt sogar die Fraktion „Die Frankfurter“.
    Fraktionschef ist Bernhard Ochs, der Führer der Liste „Die Frankfurter“. Er wurde als einziger der Liste gewählt.
    Um Fraktionsstärke zu erreichen, verstärkte er sich mit Luigi Brillante, einem gebürtigen Italiener und Erhard
    Römer von den grauen Panthern.

    Doch in Wahrheit ist die Frankfurter Fraktion viel, viel stärker. Sie umfasst 39 der insgesamt 93 Köpfe, also
    rund 42 Prozent. So viele gebürtige Frankfurter sitzen im Stadtparlament. Weitere 16 stammen aus Hessen,
    29 aus dem Rest Deutschlands. Nur 9 Stadtverordnete sind im Ausland geboren. 90,3 Prozent der Mitglieder
    haben einen deutschen Geburtsort.

    In Frankfurt leben Angehörige von 175 Nationen, in das Stadtparlament haben es, neben den Bundesbürgern,
    gerade mal sechs Nationalitäten geschafft. Die Herkunftsländer sind Italien, Griechenland, Marokko, Amerika,
    Kenia und die Türkei. Es sind auch nicht alle fünf Erdteile vertreten. Es fehlen Asien und Australien.


    Das zumindest 42 Prozent des Stadtparlamentes noch gebürtige Frankfurter sind, ist doch für die
    alteingesessenen Frankfurter erfreulich. Ob diese 42 Prozent allerdings auch alle in Frankfurt wohnen, müsste
    man doch im Parlamentsregister herausfinden können.


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    Gestaltungsbeirat für Frankfurt

    Frankfurter Stadtgespräch

    Neubauten sorgen in Frankfurt immer wieder für Entsetzen.
    Die Baukörper im Europaviertel wirken auf viele Menschen abschreckend, schreibt die FNP.

    Der BDA wirbt für die Einführung eines Gestaltungsbeirates.
    Hier ein paar bemerkenswerte, und wie ich finde, hilfreiche Kernsätze aus einem Interview mit den BDA-
    Vorstandsmitgliedern Wolfgang Dunkelau, Moritz Kölling und Torsten Becker, in dem Artikel der FNP vom
    27.02.2017, mit Günter Murr:
    http://www.fnp.de/lokales/frankf…;art675,2496376

    ● Der Maßstab darf nicht das untere Mittelmaß sein.

    ● Das hilft den Kollegen auch, sich gegen Investoren durchzusetzen

    ● In der Stadtverwaltung wurden die architektonischen und gestalterischen Ansprüche zurückgeschraubt, da
    müssen wir etwas entgegensetzen, damit wir weiter an einem qualitativ hochwertigen Stadtbild arbeiten.

    ● Wenn die Projekte, die im öffentlichen Interesse liegen, von einem Expertengremium beurteilt werden, kann
    das einem Bauherrn durchaus auch die Sicherheit geben, dass er sich auf dem richtigen Weg befindet.

    ● Es kann doch nicht sein, dass ein Bauherr wegen der Kosten so viele Abstriche an der Qualität macht, dass
    wir uns im öffentlichen Raum in einer eingesparten Welt bewegen

    ● Einige Wettbewerbe sind leider sogenannte Schmuddelverfahren. Ein Investor lädt vier oder fünf
    Architekturbüros ein, weiß aber im Grunde schon vorher, mit wem er bauen will. Solche Verfahren brauchen wir
    nicht.

    ● Ein Gestaltungsbeirat führt diese wichtige öffentliche Auseinandersetzung bei Projekten, die nicht aus einem
    Architekturwettbewerb hervorgegangen sind.

    ● Der Planungsdezernent will keinen Gestaltungsbeirat und macht sich die Argumentation der Investoren zu
    eigen, die fürchten, dass sich Projekte dadurch verzögern.

    ● Mit einem klaren Votum zur Gestaltung ließe sich manches Projekt sogar beschleunigen.

    ● Der Gestaltungsbeirat (Dom-Römer-Projekt) zum Beispiel, tagt nicht öffentlich und ist mehr ein
    Expertengremium zur projektbegleitenden Beratung bei Gestaltungsfragen. Im Prinzip ist hier kein richtiger
    Gestaltungsbeirat tätig. Wie die Entscheidungen zustande gekommen sind, hat keiner mitbekommen. Auf diese
    mangelnde Transparenz hat der BDA bereits 2011 hingewiesen.


    Ich meine, die bemerkenswerten Ansichten und Ausführungen des BDA hier sind nachvollziehbar und zu
    begrüßen. Dies könnte sich für die Stadt lohnen, da sich die Kosten in Grenzen halten dürften. Das Gremium
    könnte die Planung im Magistrat entlasten. Für ausgewählte Personen ist eine ehrenamtliche Mitgliedschaft in
    diesem Gestaltungsbeirat denkbar. Wichtiger noch, für die Gestaltung der Stadt könnte eine gewisse
    dauerhafte “Öffentlichkeit“ entstehen.


    ● Ein Gestaltungsbeirat führt diese wichtige öffentliche Auseinandersetzung bei Projekten, die nicht aus einem
    Architekturwettbewerb hervorgegangen sind.

    Rödelheim – Tudichumstraße – Abriss des Luftschutzbunkers

    Rödelheimer Bauprojekte


    Nach einem Jahr.
    Mit dem Abriss liege man absolut im Zeitplan. Im Laufe dieses Jahres will man mit den Bauarbeiten der
    Seniorenanlage beginnen, so der HBB-Geschäftsführer. 15 Monate später könnten schon die ersten Zimmer
    bezogen werden.

    Schreibt die FNP unter anderem in diesem Artikel vom 27.02.2017:
    http://www.fnp.de/lokales/frankf…;art675,2496432

    Die Erwartungen der Investoren werden es letztlich entscheiden

    Thema: Deutsche-Bank-Dreieck mit MAX-Areal

    Die einzelnen Türme des Mäckler/Himmelb(l)au Entwurfes sind in Form und Fassade unterschiedlicher und
    wirken dennoch untereinander harmonisch. Der UNStudio Entwurf dagegen bildet doch zu sehr einen homogenen
    Gebäudeblock.
    Auch die gerade, geschnittenen Kristall-Kanten des Mäckler/Himmelb(l)au Entwurfes ergeben ein ernsthafteres
    Stil-Bild als die modischen, geschweiften Zaha Hadit-Linien bei UNStudio, an denen man sich vielleicht auf Dauer
    satt sehen könnte.

    Und gerade diese Kombination zwischen Mäckler-Sockel und Himmelb(l)au-Hochbau ist das spannende.
    Der Sockel orientiert sich innovativ an den Bedürfnissen und Wünschen der Passanten, Kunden und Besuchern,
    der Kristall-Hochhausteil an der Ästhetik und Wirkung im Ensemble.

    Das so zusammenzubringen ist gelungen und bei Innenstadt-Türmen ziemlich neu, zumindest in Frankfurt.
    Die Elbphilharmonie hat ja in anderem Zusammenhang auch schon eine Stein-Sockel/Glashochbau-Trennung
    vorgemacht.

    epizentrum: Thema nur eingeblendet, um nach Verschiebung den Beitrag zuordnen zu können.

    Goldene Waage

    Stuckdecke kommt aus Sachsen

    Thema:Dom-Römer-Areal: Bau-Thread

    Artikel in der FNP mit Datum 25.02.2017:
    http://www.fnp.de/lokales/frankf…;art675,2494270

    Beschrieben wird, wie aufwendig die Goldene Waage rekonstruiert wird.
    In diesem Artikel geht es vorzugsweise um die schwierige Rekonstruktion der Stuckdecke, erklärt von
    Jochem Jordan und mit Beteiligung der Kölner Expertin Barbara Rinn-Kupka, dem Bildhauer
    Jan Kretschmar, seinem Kollege Janusz Kopec.


    Etwa im Juli sollen die vorgefertigten Teile nach Frankfurt transportiert und an den Decken im ersten Stock
    und im Erdgeschoß befestigt und dann bemalt werden.

    Eine Steigerung

    Thema: Deutsche-Bank-Dreieck mit MAX-Areal

    Man spürt das Ungewohnte und Besondere bei dieser Arbeitsgemeinschaft von Mäkler und Himmelb(l)au.
    Wie auf der Video-Präsentation zu sehen, ist ein super Entwurf gelungen, mit besonderem Augenmerk auf
    die Situation am Sockel, im Bereich der Fußgänger und auf die Details der Fassaden. Er steht für mehr
    Urbanität, für mehr Stadtbelebung.
    Das hätte ich so nicht von Mäkler und Himmelb(l)au erwartet. Insgesamt eine interessante Innovation, die
    dem UNStudio-Entwurf nochmal klar überlegen ist, auch und gerade in der Fernwirkung, mit diesen
    eingeschnittenen Hochhauskanten. Bis jetzt mein Favorit.
    Dem Entwurf dieser AG müsste eine reelle Chance eingeräumt werden, er wirkt insgesamt und auch in
    den Details durchdacht und gut ausgearbeitet.
    Eine Überdachung, zumindest an den Ladenfronten würde ich dennoch für wünschenswert halten.

    Überbauung auch des westlichen U-Bahn-Zugangs beabsichtigt!

    Der Krönungsweg

    Thema: Dom-Römer-Areal: Planung Neubebauung

    In der Planung und Umsetzung muss ja zu keiner Zeit und notwendigerweise das letzte Wort gesprochen
    und die letzte Entscheidung gefällt sein.

    Zu den Projekten von Mäkler kann man unterschiedliche Meinungen haben, aber eines muss man ihm doch
    zugestehen, er hat gewisse gestalterische Fähigkeiten und ein künstlerisches Talent.
    Er sieht Gebäude durchaus als Gesamtkunstwerk, auch mit der Umgebung kommunizierend. Er hat
    Visionen von Formen und Mustern, auch mit Bezug auf die Baugeschichte. Gebäude und Räume sieht er
    integriert und im Zusammenspiel und er sieht das jeweilige städtebauliche Potential.
    Er sieht und respektiert, das besonders im Kern der Altstadt, eine enge Bebauung angebracht ist und keine
    erneute Weiträumigkeit.

    Der Gestaltungsbeirat mit Christoph Mäkler macht überwiegend eine fundierte und nachvollziehbare Arbeit.

    Das hier am “Eingang“ des Krönungsweges in der Altstadt etwas nicht stimmig ist, muss gerade Mäkler, mit
    diesen Eigenschaften, und auch noch in der Verantwortung als Gestaltungsbeirat, zwangsläufig weiter
    beschäftigt haben, zunächst vielleicht nur im Unterbewussten.
    Dass der Gestaltungsbeirat als Ganzes und die DomRömer GmbH diese bauliche Fehlstellung jetzt wieder
    aufgreifen und angehen wollen, ist zu begrüßen und spricht für deren Qualität.


    Ein schönes Denkmal wäre ja an sich immer etwas Schönes

    Welches Denkmal hätten wir gerne, wenn überhaupt?

    Thema/Strang: “Freiheits- und Einheitsdenkmal am Schlossplatz“

    Mir persönlich gefallen die Denkmale aus früheren Zeiten am besten, die besondere Menschengestalten
    oder Tiergestalten in natürlicher und idealisierter Form darstellen, hier mal ganz vom
    Standort abgesehen.

    Also große Götter, Kaiser, Könige, Eroberer, Helden, Generale, Dichter, Denker, Philosophen, Wohltäter,
    Kulturschaffende, Künstler, Volkshelden, Kriegshelden, Symbolgestalten (z. B. Die Göttin der
    Gerechtigkeit), Sagengestalten, Schönheitsideale.
    Männlich und weiblich, alleine oder in Gruppen, stehend oder sitzend, auf dem Pferd oder neben
    Pferden oder wilden Tieren, mit oder ohne beeindruckende Tiere. Bekleidet oder nackt, mit einem
    Schwert oder einer Waage in der Hand. Nackte haben den Vorteil, dass sie später ob und wegen ihrer
    Schönheit nur noch ungenau einem Kulturkreis oder einer Ideologie zugeordnet werden und deswegen
    stehen bleiben dürfen.

    Dieser Menschenkreis hat darüber hinaus den Vorteil, dass nach einiger Zeit nur noch wenige aus dem
    “Volk“ so genau wissen wer da dargestellt wurde und was der so gemacht und gedacht hat.
    Dann zählt nur noch die Qualität und die allgemeine, großartige Wirkung der Darstellung.

    Darum muss die Qualität und die allgemeine, großartige Wirkung des Dargestellten in jedem Falle immer
    sehr hoch sein!

    Und sie muss für jedermann, Alt und Jung, gefällig, schön und ansehnlich rüberkommen, auch noch
    nach vielen Jahren und Generationen!

    Dann natürlich noch Tiere aller Art, groß und mächtig dargestellt, oder grazil und lebendig. Tiere werden
    sowieso immer gemocht.

    Alle Denkmale immer groß und in Bronze oder Marmor, gerne auch aus anderen Natursteinen, am
    besten
    noch Granit. Aus Eisen oder Holz nur in Ausnahmefällen.

    Denkmale für z. B. Politiker, Diktatoren, Ideologen oder ein geschichtliches Ereignis würde ich lieber
    vermeiden wollen. Wer weiß schon was in einigen Jahren andere, nachfolgende Generationen darüber
    denken. Napoleon und Bismarck z. B. sind ja schon, obwohl sie “großes“ geleistet haben sollen, sehr
    umstritten.
    Man sieht ja immer wieder, was z. B. mit den Denkmalen mancher “großer“ Persönlichkeiten nach z. B.
    einem Umsturz schreckliches gemacht wird. Der bekannte Diktator in der jüngeren deutschen
    Geschichte hat so etwas vorausgesehen und von sich selbst erst gar kein großes Denkmal errichten
    lassen.

    Es gibt ja z. B. heute schon wieder welche, die z. B. die Deutsche Einheit und ihre internationalen und
    ökonomischen Folgen gerne rückgängig gemacht sähen, oder Marx und Engels als durchaus
    denkmalwürdig gerne zurück hätten. Nur mal so als Beispiele, von denen es viele ähnliche und mehr
    gibt.

    Bei Denkmalen in abstrakten Formen besteht die Gefahr, dass nach kurzer Zeit keiner mehr weiß, wie
    das “Denkmal“ eigentlich gedeutet werden kann.
    Dann müssen für die Erklärung des Dargestellten große Bronzetafeln in allen Sprachen aufgestellt
    werden und/oder Denkmal-Führer oder Audio-System-Medien lange Vorträge darüber halten.


    Was geht, was ist wichtig, was ist wünschenswert

    Was braucht ein Fotograf

    Thema/Strang: “Skyline-Entwicklung Frankfurt“

    Natürlich habe auch ich Verständnis und Sympathie für eine ausgewogene, harmonische Skyline
    aus allen Blickrichtungen.

    Aber Sorry, ganz ehrlich gesagt ist mir die Silhouette oder Form der Skyline, aus der Ferne, aus
    welcher Blickrichtung auch immer, nicht so wichtig, Hauptsache sie wächst und ist beeindruckend.

    Diese Skyline wird sich immer wieder mal verändern, wer sollte das langfristig planen, und wie?
    Ein guter Fotograf wird immer wieder ein gutes Motiv, eine gute Perspektive darauf finden.

    Ich glaube auch nicht, dass die Planungsleute, ob privat oder amtlich, die Skyline-Form wirklich
    wichtig nehmen. Die Präsentation des jeweiligen Gebäudes, die Ausnutzung des geeigneten
    Grundstückes und die Infrastruktur, die Wirkung und Nutzung am Boden, vielleicht noch die
    Luftströmungen, das sind doch sicher die entscheidenden Faktoren, neben den ökonomischen
    natürlich.


    Denkmalschutz in Frankfurt seit Jahren in Verteidigungsposition

    Denkmalschutz kämpft gegen Gescheckten Nagelkäfer

    Thema/Strang: “Frankfurter Stadtgespräch“

    Die jährliche Bilanz des städtischen Denkmalamtes, ein Bericht von Claus-Jürgen Göpfert für die
    Frankfurter Rundschau, mit Datum 17. Februar 2017.

    Planungsdezernent Mike Josef (SPD): “ Der Denkmalschutz gerät unter Druck - seine Aufgabe wird
    immer schwieriger!“
    . Ein Raunen unter den Zuhörern.


    Die bundesweit traurige Berühmtheit des Fassadengerippes des denkmalgeschützten
    Bundesrechnungshofs: “ Wir haben das intensiv diskutiert und eine denkmalpflegerisch akzeptable
    Lösung gefunden“, so Mike Josef. Wieder ein Raunen im Saal.
    Der Fall wurde von vielen Architekten als Versagen der Denkmalpfleger kritisiert.
    “Die Denkmalschützer brauchen viel Fingerspitzengefühl“.

    Ein Mammutzahn (wie selten!) und die kleine Skulptur eines Adlers aus der Römerzeit wurden
    gefunden.
    Weitere interessante Zahlen aus der sehr umfangreichen Arbeit der Denkmalschützer im Artikel.

    http://www.fr-online.de/frankfurt/baud…8,35169118.html

    =======================================================================

    “Eine Niederlage des Denkmalschutzes“, so Claus-Jürgen Göpfert in einem weiteren Artikel der
    FR
    vom 17. Februar 2017:

    http://www.fr-online.de/frankfurt/baud…8,35169822.html

    Die Denkmalpfleger würden von den Politikern als lästiges Anhängsel betrachtet und stehen auf
    verlorenem Posten, wenn die Politik ihnen keine Rückendeckung gibt. Der Denkmalschutz müsse
    mehr politische Gewalt verliehen bekommen. Die wenigen Fachleute leisten aber heute schon
    Bemerkenswertes, schreibt Göpfert u. a.


    Transparenz?

    Privatsphäre?

    Die Frage beantwortet sich ein bisschen von selbst.

    In den unteren Etagen, da wo Menschen hinter den großen Scheiben arbeiten oder wohnen, und sie
    selbst bestimmen können ob sie die Rollläden, Vorhänge oder Jalousien, sofern vorhanden, schließen
    können, da schließen sie diese überwiegend, zumindest soweit, dass von außen keiner durchsieht.

    Die Bauherren, Designer, Architekten, Arbeitgeber, Planer, Abteilungsleiter und Passanten wünschen
    sich natürlich diese Transparenz. Das sieht von außen lebendig und interessant aus und erspart
    aufwändige Fassadengestaltung. Dieser Personenkreis hält sich aber in der Regel beruflich und
    freiwillig nicht in den unteren Geschossen hinter den großen Scheiben auf.

    Bei Modegeschäften und Einzelhandel sieht das ja wieder anders aus, je nach Geschäftsmodell.
    Siehe Apple und Hollister.

    In den oberen Stockwerken mögen diese Transparenz auch die Bewohner und Berufstätigen, wegen
    des Lichtes natürlich und der Fernsicht, aber nur dann oder so lange, wie sie sich nicht doch von
    Fernrohren und Teleobjektiven beobachtet fühlen müssen.
    Moderne Exhibitionisten, die auch gerne in Realityshows auftreten, einmal ausgenommen.


    Wieder mal ein Fabrikgebäude gerettet

    Ein Traumschloss von einer Fabrik, wie aus dem Morgenland

    Strang: “Voltapark - Revitalisierung Elektrizitätswerk von 1892“

    (Den alten Teil müsste doch eigentlich der Denkmalschutz gerettet haben?)

    Wunderbar, aber ein scheinbarer Zwiespalt beim Außendesign.

    Einerseits wirkt der erste Entwurf #24 mit den hellen “Tragelementen“ und den rötlichen Wänden eben
    heller und lichter, freundlicher.

    andererseits entspricht der neue Entwurf stimmiger dem Schornstein und den niedrigeren Altbau-
    Elementen, bei denen die Simse, die Fensterbögen, die Umrandungen und Schornstein-Zierlinien, die
    dunkleren, rötlichen Elemente sind. Dafür wirkt er nun aber im neuen Entwurf #27 etwas schwerer,
    dunkler.

    Das kann aber natürlich auch am Farbton bei der Visualisierung liegen. Die rötlichen Teile sollten dann
    schon
    heller sein, wie es auch ganz links am Schornstein zu sehen ist.
    Den zweiten Entwurf in #27 halte ich dann im Zusammenspiel für stimmiger und würde ihn auch so
    bevorzugen.


    Ein Denkmal, für wen und warum?

    Für mich leider etwas unklar, ist dieser Umfrage-Strang hier jetzt der ultimative Strang zum Thema
    “Denkmal für
    die deutsche Einheit“:

    Strang: “Freiheits- und Einheitsdenkmal am Schlossplatz“
    http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/showpost…670&postcount=1

    oder der andere?

    Strang: “Erinnerungsort "Denkmal für die deutsche Einheit"“
    http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/showpost…859&postcount=1
    Da wird ja seit dem 14.04.2011 nichts mehr geschrieben.

    Egal,
    ja, das Thema des Denkmals betrifft doch alle Deutsche, alle Bürger, das “Volk“ eben und darum ist die
    Auswahl bzw. der Entwurf, die Gestaltung für so ein Denkmal keineswegs trivial.
    Auch nicht, wer die Auswahl trifft und letztlich darüber entscheidet.

    Da der Standort für dieses Denkmal in Berlin sein soll, wie ja z. B. auch das Holocaust-Denkmal, was ich
    beides für angemessen halte, ist dieses Thema natürlich den Berlinern etwas näher als anderen, Politiker
    einmal ausgenommen. Schließlich soll das ja in “Ihrer“ Stadt gebaut werden, auf “Ihrem“ Boden“.

    Aber Politiker halten sich ja sowieso für alles zuständig.
    Da man aber wie immer dem “ Volk“ so eine Auswahl nicht zutraut und darum jede Art von
    Volksabstimmung für die Politik ein Grauen ist, werden dann wie immer in solchen Fällen die üblichen
    Experten, Sachverständigen, Künstler und auch Philosophen etc. bemüht.

    Die Frage dabei aber, für wen, für welche Personen oder Institutionen, im Inn- und Ausland das Denkmal
    entstehen soll, wird natürlich bewusst umgangen.
    Das “Volk“ meint ja immer in seiner Naivität, alles müsse für das Volk gemacht werden, und es hätte auch
    einen Anspruch darauf.
    Das Thema eines Denkmals, gerade in unserer Zeit, ist aber eine hochintellektuelle Thematik und
    Entscheidung. Dies versteht und akzeptiert das “Volk“ nun nicht immer gleich. Das “Volk“ kann ja überhaupt
    nicht wissen was richtig ist und was für das “Volk“ letztendlich auch das Beste ist, wenn das Thema denn
    überhaupt das “Volk“ betreffen soll.
    Dafür braucht das “Volk“ in dieser Zeit die gewählten Politiker, früher halt die Könige, Kaiser und Herrscher.

    Das “Volk“ sollte darum beruhigt sein und sich nicht aufregen. Irgendwann wird es sich an das Denkmal
    gewöhnen (so war es immer schon) und den tieferen Sinn des Denkmals und was sich der Künstler dabei
    gedacht hat vielleicht sogar verstehen und das neue Denkmal irgendwann vielleicht sogar lieben lernen.


    Kreative Qualitätsarchitektur

    # 362 (weiter oben)
    http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/showpost…1&postcount=362

    Strang: “Bauprojekte im Gallus“

    Projekt "Mona Lisa", Mainzer Landstraße 129 (Ecke Rudolfstraße)

    Bei diesem Entwurf für Mikroapartments, von Stefan Forster Architekten für die Entwickler Curator
    r.e.m. AG (Frankfurt am Main) und die Vivum GmbH (Hamburg) (ein Lob dafür), sehen wir endlich mal
    wieder eine kreative, ansprechende Fassadengestaltung, welche die kurzlebige Zeit überdauern kann.
    Schon der Farbton der Fassadensteine dazu ist Erstklassig.

    Wenn der Auftraggeber, Bauherr, Investor dem Architekten dafür den Freiraum und den Auftrag gibt,
    kann durchaus auch Städtebau mit Qualität, mit Stil und mit neuen Stilelementen entstehen.
    Obwohl es mir prinzipiell gut gefällt (mehr davon), würde ich mir noch mehr Abwechslung und
    Gliederung nach hinten, der längeren Seite mit den vielen kleinen Balkonen, wünschen.