Beiträge von RobertKWF

    Und weil genau diese Entscheidung nicht möglich ist hat sich die Stadt weitesgehend aus der Gestaltung herauszuhalten.


    [FONT=&quot]Und genau aus diesem Grunde soll ja dann der Gestaltungsbeirat behilflich sein, damit zum Zeitpunkt
    [/FONT][FONT=&quot]einer notwendigen Entscheidung nach bestem Wissen und Gewissen das bestmögliche umgesetzt werden kann.[/FONT]

    [FONT=&quot]
    [/FONT]

    [FONT=&quot]Die Beharrlichkeit im Römer ist zu bewundern[/FONT]

    [FONT=&quot]Goetheplatz, Roßmarkt und Rathenauplatz[/FONT]

    [FONT=&quot]Holzpavillon bis Ende April abgebaut. Mike Josef will den Goetheplatz bebauen.[/FONT]
    [FONT=&quot]Mike Gellert spricht von Kehrtwende.[/FONT]

    [FONT=&quot]Wodurch und warum soll ein Beweis erbracht worden sein für die Richtigkeit einer zukünftigen festen Bebauung? Alleine [/FONT]
    [FONT=&quot]dadurch das ein mit Plastikplatten abgedichtetes grässliches Holzbaugerüst, das aussieht wie eine Baustellenabdeckung, [/FONT]
    [FONT=&quot]dort eineinhalb Jahre gestanden hat, und die Bürger geduldig gewartet haben bis das endlich wieder entfernt wird? Oder [/FONT]
    [FONT=&quot]das da im Sommer einige Leute Kaffee getrunken haben? [/FONT]

    [FONT=&quot]Auch gegen alte Überzeugungen der SPD, die das Projekt vor der Kommunalwahl für gescheitert erklärte. Damals, [/FONT]
    [FONT=&quot]August 2016, äußerte sich der Sprecher des Planungsdezernats Mike Gellert noch anders: “Wir sind etwas ernüchtert.
    [/FONT][FONT=&quot]Die städtebauliche Wirkung hat uns nicht überzeugt“. [FONT=&quot]J[/FONT]etzt also ein Meinungswechsel. Das Experiment sei geglückt, sagt
    jetzt Mike Gellert. [/FONT]
    [FONT=&quot]Und, was hat dieser Nonsens eigentlich gekostet?[/FONT]


    [FONT=&quot]Mike Josef der Glasfassaden-Fan[/FONT]

    [FONT=&quot]Ob ein festes Gebäude an dieser Stelle entstehen soll, wollen die Planer nun aber nicht allein „im stillen Kämmerlein“ [/FONT]
    [FONT=&quot]entscheiden.[/FONT]

    [FONT=&quot]Gnadenfrist für ein städtebauliches Experiment. FAZ vom 11.09.2016:[/FONT]
    [FONT=&quot]http://www.faz.net/aktuell/rhe…n-frankfurt-14426914.html[/FONT]


    [FONT=&quot]Dauerhafter Pavillon mit Glasfassaden soll Provisorium ersetzen. [/FONT][FONT=&quot]FAZ vom 09.03.2017:[/FONT]
    [FONT=&quot]http://www.faz.net/aktuell/rhe…um-ersetzen-14915755.html[/FONT]


    [FONT=&quot]Holzpavillon bis Ende April abgebaut. [/FONT][FONT=&quot]FNP vom 09.03.2017:[/FONT]
    [FONT=&quot]http://www.fnp.de/lokales/fran…tz-bebauen;art675,2514610


    [/FONT] [FONT=&quot]Das ist doch schlitzohrige Schönrederei eines schon lange geplanten Vorhabens, das man den Leuten nun irgendwie [/FONT]
    [FONT=&quot]schmackhaft machen will. Schon beim Bau der darunter liegenden Tiefgarage hat man die Stelle für ein zukünftig darüber [/FONT]
    [FONT=&quot]stehendes Gebäude entsprechend massive unterbaut, weil man da schon unbedingt bauen wollte. So ein quer stehendes [/FONT]
    [FONT=&quot]Gebäude ist dort ein absoluter Fremdkörper. Das hat es auf diesen Plätzen historisch noch nie gegeben. Immer war die [/FONT]
    [FONT=&quot]Sicht frei zwischen Roßmarkt, Goetheplatz und Rathenauplatz, allenfalls unterbrochen von Denkmälern, Büschen und [/FONT]
    [FONT=&quot]Bäumen.


    [/FONT]

    Temporäre Bauten


    [FONT=&quot]Mike Josef und sein Sprecher Mike Gellert werden nun doch zum echten Problem. Das war leicht abzusehen.
    Diese Nachricht war zu erwarten. [/FONT]
    [FONT=&quot]Der Wille, dort ein in der Kubatur ähnliches Gebäude zu errichten, wird aus dem Römer seit längerem schon [/FONT]
    [FONT=&quot]vernommen.[/FONT]
    [FONT=&quot]Durch diesen Holzpavillon wollte man das nur erst einmal testen. Gibt es massiven Wiederstand oder werden sich [/FONT]
    [FONT=&quot]die Bürger daran gewöhnen?[/FONT]
    [FONT=&quot]Jedes wie auch immer gestaltete Bauwerk an dieser Stelle ist ein Fremdkörper auf diesen Plätzen, die [/FONT]
    [FONT=&quot]traditionell so quer noch nie bebaut waren. Zur Belebung der Plätze muss man sich schon etwas anderes [/FONT]
    [FONT=&quot]einfallen lassen.


    [/FONT]

    [FONT=&quot]Im Römer will man keinen Gestaltungsbeirat?[/FONT]

    [FONT=&quot]Frankfurter Stadtgespräch[/FONT]

    [FONT=&quot]Ja, ein Gestaltungsbeirat macht natürlich nur Sinn, wenn er mit den “richtigen“ Personen besetzt ist.[/FONT]
    [FONT=&quot]Das kann eventuell nur erreicht werden, wenn eine Zielsetzung, oder beispielweise ein Gestaltungsrahmen für bestimmte [/FONT]
    [FONT=&quot]Stadtteile vom Magistrat definiert und vorgegeben wird?[/FONT]

    [FONT=&quot]Man könnte noch allgemein anerkannte Personen einsetzen, die einen nachweislich positiven Bezug zur Stadt und deren [/FONT]
    [FONT=&quot]Lebensqualität vorweisen können. [/FONT][FONT=&quot]Eine Mischung zum Beispiel von Architekten, Planern, Künstlern, Soziologen,
    Ständevertretern, Historikern, [/FONT][FONT=&quot]Stadtteilbeauftragten und Bewohnern.[/FONT]

    [FONT=&quot]Wie das genau gehen könnte, kann man ja zunächst nach dem Muster der darin bereits erfolgreichen Städte einrichten.[/FONT]

    [FONT=&quot]Mit einem Frankfurter Gestaltungsbeirat hätten dann zum Beispiel diese neuen Fremdkörper in der Altstadt verhindert
    werden können, [/FONT][FONT=&quot]wie diese Glaskonstruktion zwischen Haus Wertheim und Römer (2. U. 3. Bild).[/FONT]


    [FONT=&quot]http://www.deutsches-architekt…p?p=552235&postcount=1221[/FONT]
    [FONT=&quot]
    und diese dunkle Fassaden-Verkleidung des neuen Cafés am historischen Römerberg.


    [/FONT] [FONT=&quot]http://www.deutsches-architekt…hp?p=552954&postcount=562[/FONT]
    [FONT=&quot]


    [/FONT]

    [FONT=&quot]Verwendung von Spolien des Historischen Museums[/FONT]

    [FONT=&quot]Thema: Historisches Museum - Sanierung und Neubau[/FONT]

    [FONT=&quot]Spolien aus der zerstörten Stadt jetzt wieder im öffentlichen Raum für Jedermann kostenlos außen am neuen [/FONT]
    [FONT=&quot]Historischen Museum sichtbar zu machen, kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Den Zuständigen im Römer [/FONT]
    [FONT=&quot]ist dafür zu danken.[/FONT]
    [FONT=&quot]Lange hat es allerdings gedauert, bis einige der Spolien und Überreste jetzt wieder an die Öffentlichkeit gekommen [/FONT]
    [FONT=&quot]sind. Nun sollten auch alle weiteren, noch vorhandenen Spolien aus den Lagern geholt, restauriert und an öffentlich [/FONT]
    [FONT=&quot]einzusehenden Stellen angebracht bzw. aufgestellt werden, auch wenn das nicht am original Standort möglich ist. [/FONT]
    [FONT=&quot]Gerne auch im öffentlichen Bereich des neuen Innenhofes des Historischen Museums, wenn es nicht anders geht.[/FONT]
    [FONT=&quot]Besser noch wäre aber eine Verteilung im großräumigen Bereich der Altstadt.[/FONT]

    [FONT=&quot]Lange Zeit waren ja viele Spolien gar nicht oder nur gegen Bezahlung für die Frankfurter Bürger sichtbar.[/FONT]

    [FONT=&quot]Wo dies irgendwie möglich ist, sollten Spolien natürlich an Gebäuden (auch Nachkriegsgebäude) im öffentlichen [/FONT]
    [FONT=&quot]Raum verbaut oder angebracht werden und nicht nur an Rekonstruktionen. Möglichst in der Nähe der [/FONT]
    [FONT=&quot]ursprünglichen Standorte, ersatzweise auch an anderen Orten, so ähnlich wie das ja bereits früher schon einmal im [/FONT]
    [FONT=&quot]U-Bahn-Bereich am Dom gemacht wurde. Besser aber oben im Tageslicht, außen auf der Fußgängerebene.[/FONT]

    [FONT=&quot]Vielleicht ist noch mehr Einfallsreichtum gefragt, wie und wo man noch Spolien im öffentlichen Raum attraktiv [/FONT]
    [FONT=&quot]präsentieren könnte.[/FONT]

    [FONT=&quot]Die restlichen Spolien sollten nun keinesfalls länger im Museum oder in einem Lager vor sich hin schlummern und [/FONT]
    [FONT=&quot]das Betrachten dem Frankfurter Bürger in eingeschränkten Uhrzeiten auch noch Geld kosten.[/FONT]

    [FONT=&quot]Wie bei den Spolien, sollten alle Dokumente und Modelle der im letzten Krieg zerstörten Altstadt, für alle Frankfurter [/FONT]
    [FONT=&quot]Bürger kostenlos zu sehen sein, entweder in einem separaten Ausstellungsbereich oder durch generelle Befreiung [/FONT]
    [FONT=&quot]der Frankfurter Bürger von Eintrittsgebühren.[/FONT]

    [FONT=&quot]Wo ich schon als Frankfurter Bürger dafür bezahlen musste, ein Museum für die Überreste und Dokumente der im [/FONT]
    [FONT=&quot]Krieg zerstörten Altstadt zu errichten, sollte ich nun in diesem Museum Eintritt zahlen um Spolien, Dokumente und [/FONT]
    [FONT=&quot]Modelle meiner zerstörten Stadt bewundern zu dürfen?[/FONT]

    [FONT=&quot]Vor der Kriegszerstörung haben diese Spolien ja überwiegend den ehemaligen Hauseigentümern gehört, die sie an [/FONT]
    [FONT=&quot]ihren Gebäuden für jedermann sichtbar angebracht haben.[/FONT]

    [FONT=&quot]Viele zerstörte Gebäude, auch Grundstücke und damit auch Spolien wurden nach dem Krieg umständehalber [/FONT]
    [FONT=&quot]enteignet, da die Besitzer entweder tot, verschollen oder finanziell nicht in der Lage waren die Trümmer zu [/FONT]
    [FONT=&quot]beseitigen und ihr Grundstück neu zu bebauen. So hat die Stadt dankenswerterweise wenigstens einige Spolien [/FONT]
    [FONT=&quot]gerettet, auch mit Steuergeldern natürlich.[/FONT]

    [FONT=&quot]Nun aber ist die Zeit gekommen, alle diese Kostbarkeiten und historischen Zeugnisse der Altstadt vom historischen [/FONT]
    [FONT=&quot]Museum wieder an das öffentliche Licht zu bringen.


    [/FONT]

    [FONT=&quot]Wird das wohl alles so kommen?[/FONT]

    [FONT=&quot]Deutsche-Bank-Dreieck wird Quartier "Four"[/FONT]

    [FONT=&quot]Eine nur kleine Überdachung könnte so hinter dem alten DB-Gebäude, durch den Brückenteil der Dachterrasse [/FONT]
    [FONT=&quot]der Sockelgebäude (Überbauung) entstehen. Diese glatte helle Unterseite der Überbauung aber, wenn sie so [/FONT]
    [FONT=&quot]kommen sollte, würde sehr gewöhnungsbedürftig wirken und wird im Endergebnis sicher anders gestaltet [/FONT]
    [FONT=&quot]werden müssen.[/FONT]
    [FONT=&quot]Die Sockelgebäude hätten größtenteils einen, leider sehr kurzen Überstand, der den Fußgängern nach einem [/FONT]
    [FONT=&quot]Regen die Wassertropfen in den Kragen leiten könnte.


    [/FONT]

    [FONT=&quot]Frankfurt 2017 [/FONT]

    [FONT=&quot]Stadtpolitik in Frankfurt[/FONT]

    [FONT=&quot]Ist Frankfurt provinziell?[/FONT]

    [FONT=&quot]Und weiteres noch zu den Parteien. FNP vom 30.01.2017:[/FONT]
    [FONT=&quot]http://www.fnp.de/lokales/fran…tparlament;art675,2449013


    [/FONT] [FONT=&quot]Im Stadtparlament auf jeden Fall. Es gibt sogar die Fraktion „Die Frankfurter“. [/FONT]
    [FONT=&quot]Fraktionschef ist Bernhard Ochs, der Führer der Liste „Die Frankfurter“. Er wurde als einziger der Liste gewählt. [/FONT]
    [FONT=&quot]Um Fraktionsstärke zu erreichen, verstärkte er sich mit Luigi Brillante, einem gebürtigen Italiener und Erhard [/FONT]
    [FONT=&quot]Römer von den grauen Panthern.[/FONT]

    [FONT=&quot]Doch in Wahrheit ist die Frankfurter Fraktion viel, viel stärker. Sie umfasst 39 der insgesamt 93 Köpfe, also [/FONT]
    [FONT=&quot]rund 42 Prozent. So viele gebürtige Frankfurter sitzen im Stadtparlament. Weitere 16 stammen aus Hessen, [/FONT]
    [FONT=&quot]29 aus dem Rest Deutschlands. Nur 9 Stadtverordnete sind im Ausland geboren. 90,3 Prozent der Mitglieder [/FONT]
    [FONT=&quot]haben einen deutschen Geburtsort.[/FONT]

    [FONT=&quot]In Frankfurt leben Angehörige von 175 Nationen, in das Stadtparlament haben es, neben den Bundesbürgern, [/FONT]
    [FONT=&quot]gerade mal sechs Nationalitäten geschafft. Die Herkunftsländer sind Italien, Griechenland, Marokko, Amerika, [/FONT]
    [FONT=&quot]Kenia und die Türkei. Es sind auch nicht alle fünf Erdteile vertreten. Es fehlen Asien und Australien.[/FONT]


    [FONT=&quot]Das zumindest 42 Prozent des Stadtparlamentes noch gebürtige Frankfurter sind, ist doch für die [/FONT]
    [FONT=&quot]alteingesessenen Frankfurter erfreulich. Ob diese 42 Prozent allerdings auch alle in Frankfurt wohnen, müsste [/FONT]
    [FONT=&quot]man doch im Parlamentsregister herausfinden können.


    [/FONT]


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    [FONT=&quot]Gestaltungsbeirat für Frankfurt[/FONT]

    [FONT=&quot]Frankfurter Stadtgespräch[/FONT]

    [FONT=&quot]Neubauten sorgen in Frankfurt immer wieder für Entsetzen.[/FONT]
    [FONT=&quot]Die Baukörper im Europaviertel wirken auf viele Menschen abschreckend, schreibt die FNP.[/FONT]

    [FONT=&quot]Der BDA wirbt für die Einführung eines Gestaltungsbeirates. [/FONT]
    [FONT=&quot]Hier ein paar bemerkenswerte, und wie ich finde, hilfreiche Kernsätze aus einem Interview mit den BDA-[/FONT]
    [FONT=&quot]Vorstandsmitgliedern Wolfgang Dunkelau, Moritz Kölling und Torsten Becker, in [/FONT][FONT=&quot]dem Artikel der FNP vom [/FONT]
    [FONT=&quot]27.02.2017, mit Günter Murr:[/FONT]
    [FONT=&quot]http://www.fnp.de/lokales/fran…-Frankfurt;art675,2496376[/FONT]

    [FONT=&quot]●[/FONT][FONT=&quot] Der Maßstab darf nicht das untere Mittelmaß sein.[/FONT]

    [FONT=&quot]●[/FONT][FONT=&quot] Das hilft den Kollegen auch, sich gegen Investoren durchzusetzen[/FONT]

    [FONT=&quot]●[/FONT][FONT=&quot] In der Stadtverwaltung wurden die architektonischen und gestalterischen Ansprüche zurückgeschraubt, da [/FONT]
    [FONT=&quot]müssen wir etwas entgegensetzen, damit wir weiter an einem qualitativ hochwertigen Stadtbild arbeiten.[/FONT]

    [FONT=&quot]●[/FONT][FONT=&quot] Wenn die Projekte, die im öffentlichen Interesse liegen, von einem Expertengremium beurteilt werden, kann [/FONT]
    [FONT=&quot]das einem Bauherrn durchaus auch die Sicherheit geben, dass er sich auf dem richtigen Weg befindet.[/FONT]

    [FONT=&quot]●[/FONT][FONT=&quot] Es kann doch nicht sein, dass ein Bauherr wegen der Kosten so viele Abstriche an der Qualität macht, dass [/FONT]
    [FONT=&quot]wir uns im öffentlichen Raum in einer eingesparten Welt bewegen[/FONT]

    [FONT=&quot]●[/FONT][FONT=&quot] Einige Wettbewerbe sind leider sogenannte Schmuddelverfahren. Ein Investor lädt vier oder fünf [/FONT]
    [FONT=&quot]Architekturbüros ein, weiß aber im Grunde schon vorher, mit wem er bauen will. Solche Verfahren brauchen wir [/FONT]
    [FONT=&quot]nicht.[/FONT]

    [FONT=&quot]● [/FONT][FONT=&quot]Ein Gestaltungsbeirat führt diese wichtige öffentliche Auseinandersetzung bei Projekten, die nicht aus einem [/FONT]
    [FONT=&quot]Architekturwettbewerb hervorgegangen sind.[/FONT]

    [FONT=&quot]●[/FONT][FONT=&quot] Der Planungsdezernent will keinen Gestaltungsbeirat und macht sich die Argumentation der Investoren zu [/FONT]
    [FONT=&quot]eigen, die fürchten, dass sich Projekte dadurch verzögern.[/FONT]

    [FONT=&quot]●[/FONT][FONT=&quot] Mit einem klaren Votum zur Gestaltung ließe sich manches Projekt sogar beschleunigen.[/FONT]

    [FONT=&quot]●[/FONT][FONT=&quot] Der Gestaltungsbeirat (Dom-Römer-Projekt) zum Beispiel, tagt nicht öffentlich und ist mehr ein [/FONT]
    [FONT=&quot]Expertengremium zur projektbegleitenden Beratung bei Gestaltungsfragen. Im Prinzip ist hier kein richtiger [/FONT]
    [FONT=&quot]Gestaltungsbeirat tätig. Wie die Entscheidungen zustande gekommen sind, hat keiner mitbekommen. Auf diese [/FONT]
    [FONT=&quot]mangelnde Transparenz hat der BDA bereits 2011 hingewiesen.[/FONT]


    [FONT=&quot]Ich meine, die bemerkenswerten Ansichten und Ausführungen des BDA hier sind nachvollziehbar und zu [/FONT]
    [FONT=&quot]begrüßen. Dies könnte sich für die Stadt lohnen, da sich die Kosten in Grenzen halten dürften. Das Gremium [/FONT]
    [FONT=&quot]könnte die Planung im Magistrat entlasten. Für ausgewählte Personen ist eine ehrenamtliche Mitgliedschaft in [/FONT]
    [FONT=&quot]diesem Gestaltungsbeirat denkbar. Wichtiger noch, für die Gestaltung der Stadt könnte eine gewisse [/FONT]
    [FONT=&quot]dauerhafte “Öffentlichkeit“ entstehen.[/FONT]


    [FONT=&quot]●[/FONT][FONT=&quot] Ein Gestaltungsbeirat führt diese wichtige öffentliche Auseinandersetzung bei Projekten, die nicht aus einem [/FONT]
    [FONT=&quot]Architekturwettbewerb hervorgegangen sind.


    [/FONT]

    [FONT=&quot] [FONT=&quot]Rödelheim – Tudichumstraße – Abriss des Luftschutzbunkers[/FONT]

    Rödelheimer Bauprojekte[/FONT]


    [FONT=&quot]Nach einem Jahr.[/FONT]
    [FONT=&quot]Mit dem Abriss liege man absolut im Zeitplan. Im Laufe dieses Jahres will man mit den Bauarbeiten der [/FONT]
    [FONT=&quot]Seniorenanlage [/FONT][FONT=&quot]beginnen, so der HBB-Geschäftsführer. 15 Monate später könnten schon die ersten Zimmer [/FONT]
    [FONT=&quot]bezogen werden.[/FONT]

    [FONT=&quot]Schreibt die FNP unter anderem in diesem Artikel vom 27.02.2017:[/FONT]
    http://www.fnp.de/lokales/fran…d-gezaehlt;art675,2496432

    [FONT=&quot]Die Erwartungen der Investoren werden es letztlich entscheiden[/FONT]

    [FONT=&quot]Thema: Deutsche-Bank-Dreieck mit MAX-Areal[/FONT]

    [FONT=&quot]Die einzelnen Türme des Mäckler/Himmelb(l)au Entwurfes sind in Form und Fassade unterschiedlicher und [/FONT]
    [FONT=&quot]wirken dennoch untereinander harmonisch. Der UNStudio Entwurf dagegen bildet doch zu sehr einen homogenen [/FONT]
    [FONT=&quot]Gebäudeblock.[/FONT]
    [FONT=&quot]Auch die gerade, geschnittenen Kristall-Kanten des Mäckler/Himmelb(l)au Entwurfes ergeben ein ernsthafteres [/FONT]
    [FONT=&quot]Stil-Bild als die modischen, geschweiften Zaha Hadit-Linien bei UNStudio, an denen man sich vielleicht auf Dauer [/FONT]
    [FONT=&quot]satt sehen könnte. [/FONT]

    [FONT=&quot]Und gerade diese Kombination zwischen Mäckler-Sockel und Himmelb(l)au-Hochbau ist das spannende. [/FONT]
    [FONT=&quot]Der Sockel orientiert sich innovativ an den Bedürfnissen und Wünschen der Passanten, Kunden und Besuchern, [/FONT]
    [FONT=&quot]der Kristall-Hochhausteil an der Ästhetik und Wirkung im Ensemble. [/FONT]

    [FONT=&quot]Das so zusammenzubringen ist gelungen und bei Innenstadt-Türmen ziemlich neu, zumindest in Frankfurt. [/FONT]
    [FONT=&quot]Die Elbphilharmonie hat ja in anderem Zusammenhang auch schon eine Stein-Sockel/Glashochbau-Trennung [/FONT]
    [FONT=&quot]vorgemacht. [/FONT]

    [FONT=&quot] epizentrum: Thema nur eingeblendet, um nach Verschiebung den Beitrag zuordnen zu können.[/FONT]

    Goldene Waage

    [FONT=&quot]Stuckdecke kommt aus Sachsen[/FONT]

    [FONT=&quot]Thema:[/FONT][FONT=&quot]Dom-Römer-Areal: Bau-Thread[/FONT]

    [FONT=&quot]Artikel in der FNP mit Datum 25.02.2017:[/FONT]
    [FONT=&quot]http://www.fnp.de/lokales/fran…aage-ldquo;art675,2494270[/FONT]

    [FONT=&quot]Beschrieben wird, wie aufwendig die Goldene Waage rekonstruiert wird. [/FONT]
    [FONT=&quot]In diesem Artikel geht es vorzugsweise um die schwierige Rekonstruktion der Stuckdecke, erklärt von [/FONT]
    [FONT=&quot]Jochem Jordan und mit Beteiligung der Kölner Expertin Barbara Rinn-Kupka, dem Bildhauer
    Jan Kretschmar, seinem Kollege Janusz Kopec. [/FONT]

    [FONT=&quot]Etwa im Juli sollen die vorgefertigten Teile nach Frankfurt transportiert und an den Decken im ersten Stock [/FONT]
    [FONT=&quot]und im Erdgeschoß befestigt und dann bemalt werden.


    [/FONT]

    [FONT=&quot]Eine Steigerung[/FONT]

    [FONT=&quot]Thema: Deutsche-Bank-Dreieck mit MAX-Areal[/FONT]

    [FONT=&quot]Man spürt das Ungewohnte und Besondere bei dieser Arbeitsgemeinschaft von Mäkler und Himmelb(l)au.[/FONT]
    [FONT=&quot]Wie auf der Video-Präsentation zu sehen, ist ein super Entwurf gelungen, mit besonderem Augenmerk auf [/FONT]
    [FONT=&quot]die Situation am Sockel, im Bereich der Fußgänger und auf die Details der Fassaden. Er steht für mehr [/FONT]
    [FONT=&quot]Urbanität, für mehr Stadtbelebung. [/FONT]
    [FONT=&quot]Das hätte ich so nicht von Mäkler und Himmelb(l)au erwartet. Insgesamt eine interessante Innovation, die [/FONT]
    [FONT=&quot]dem UNStudio-Entwurf nochmal klar überlegen ist, auch und gerade in der Fernwirkung, mit diesen [/FONT]
    [FONT=&quot]eingeschnittenen Hochhauskanten. Bis jetzt mein Favorit.[/FONT]
    [FONT=&quot]Dem Entwurf dieser AG müsste eine reelle Chance eingeräumt werden, er wirkt insgesamt und auch in [/FONT]
    [FONT=&quot]den Details durchdacht und gut ausgearbeitet.[/FONT]
    [FONT=&quot]Eine Überdachung, zumindest an den Ladenfronten würde ich dennoch für wünschenswert halten.


    [/FONT]

    Überbauung auch des westlichen U-Bahn-Zugangs beabsichtigt!

    [FONT=&quot]Der Krönungsweg[/FONT]

    [FONT=&quot]Thema: Dom-Römer-Areal: Planung Neubebauung[/FONT]

    [FONT=&quot]In der Planung und Umsetzung muss ja zu keiner Zeit und notwendigerweise das letzte Wort gesprochen [/FONT]
    [FONT=&quot]und die letzte Entscheidung gefällt sein.[/FONT]

    [FONT=&quot]Zu den Projekten von Mäkler kann man unterschiedliche Meinungen haben, aber eines muss man ihm doch [/FONT]
    [FONT=&quot]zugestehen, er hat gewisse gestalterische Fähigkeiten und ein künstlerisches Talent.[/FONT]
    [FONT=&quot]Er sieht Gebäude durchaus als Gesamtkunstwerk, auch mit der Umgebung kommunizierend. Er hat [/FONT]
    [FONT=&quot]Visionen von Formen und Mustern, auch mit Bezug auf die Baugeschichte. Gebäude und Räume sieht er [/FONT]
    [FONT=&quot]integriert und im Zusammenspiel und er sieht das jeweilige städtebauliche Potential.[/FONT]
    [FONT=&quot]Er sieht und respektiert, das besonders im Kern der Altstadt, eine enge Bebauung angebracht ist und keine [/FONT]
    [FONT=&quot]erneute Weiträumigkeit.
    [/FONT]
    [FONT=&quot]Der Gestaltungsbeirat mit Christoph Mäkler macht überwiegend eine fundierte und nachvollziehbare Arbeit.
    [/FONT]
    [FONT=&quot]Das hier am “Eingang“ des Krönungsweges in der Altstadt etwas nicht stimmig ist, muss gerade Mäkler, mit [/FONT]
    [FONT=&quot]diesen Eigenschaften, und auch noch in der Verantwortung als Gestaltungsbeirat, zwangsläufig weiter [/FONT]
    [FONT=&quot]beschäftigt haben, zunächst vielleicht nur im Unterbewussten.[/FONT]
    [FONT=&quot]Dass der Gestaltungsbeirat als Ganzes und die DomRömer GmbH diese bauliche Fehlstellung jetzt wieder [/FONT]
    [FONT=&quot]aufgreifen und angehen wollen, ist zu begrüßen und spricht für deren Qualität.



    [/FONT]

    Ein schönes Denkmal wäre ja an sich immer etwas Schönes

    [FONT=&quot]Welches Denkmal hätten wir gerne, wenn überhaupt?[/FONT]

    [FONT=&quot]Thema/Strang: “Freiheits- und Einheitsdenkmal am Schlossplatz“[/FONT]

    [FONT=&quot]Mir persönlich gefallen die Denkmale aus früheren Zeiten am besten, die besondere [/FONT][FONT=&quot]Menschengestalten
    oder Tiergestalten in natürlicher und idealisierter Form darstellen, hier mal ganz vom [/FONT][FONT=&quot]Standort abgesehen.[/FONT]

    [FONT=&quot]Also große Götter, Kaiser, Könige, Eroberer, Helden, Generale, Dichter, Denker, Philosophen, Wohltäter,[/FONT]
    [FONT=&quot] Kulturschaffende, Künstler, Volkshelden, Kriegshelden, Symbolgestalten (z. B. Die Göttin der [/FONT]
    [FONT=&quot]Gerechtigkeit), Sagengestalten, Schönheitsideale. [/FONT]
    [FONT=&quot]Männlich und weiblich, alleine oder in Gruppen, stehend oder sitzend, auf dem Pferd oder neben [/FONT]
    [FONT=&quot]Pferden oder wilden Tieren, mit oder ohne beeindruckende Tiere. Bekleidet oder nackt, mit einem [/FONT]
    [FONT=&quot]Schwert oder einer Waage in der Hand. Nackte haben den Vorteil, dass sie später ob und wegen ihrer [/FONT]
    [FONT=&quot]Schönheit nur noch ungenau einem Kulturkreis oder einer Ideologie zugeordnet werden und deswegen [/FONT]
    [FONT=&quot]stehen bleiben dürfen.[/FONT]

    [FONT=&quot]Dieser Menschenkreis hat darüber hinaus den Vorteil, dass nach einiger Zeit nur noch wenige aus dem [/FONT]
    [FONT=&quot]“Volk“ so genau wissen wer da dargestellt wurde und was der so gemacht und gedacht hat. [/FONT]
    [FONT=&quot]Dann zählt nur noch die Qualität und die allgemeine, großartige Wirkung der Darstellung.[/FONT]

    [FONT=&quot]Darum muss die Qualität und die allgemeine, großartige Wirkung des Dargestellten in jedem Falle immer [/FONT]
    [FONT=&quot]sehr hoch sein![/FONT]

    [FONT=&quot]Und sie muss für jedermann, Alt und Jung, gefällig, schön und ansehnlich rüberkommen, auch noch [/FONT]
    [FONT=&quot]nach vielen Jahren und Generationen![/FONT]

    [FONT=&quot]Dann natürlich noch Tiere aller Art, groß und mächtig dargestellt, oder grazil und lebendig. Tiere werden [/FONT]
    [FONT=&quot]sowieso immer gemocht.[/FONT]

    [FONT=&quot]Alle Denkmale immer groß und in Bronze oder Marmor, gerne auch aus anderen Natursteinen, am
    besten [/FONT][FONT=&quot]noch Granit. Aus Eisen oder Holz nur in Ausnahmefällen.[/FONT]

    [FONT=&quot]Denkmale für z. B. Politiker, Diktatoren, Ideologen oder ein geschichtliches Ereignis würde ich lieber [/FONT]
    [FONT=&quot]vermeiden wollen. Wer weiß schon was in einigen Jahren andere, nachfolgende Generationen darüber [/FONT]
    [FONT=&quot]denken. Napoleon und Bismarck z. B. sind ja schon, obwohl sie “großes“ geleistet haben sollen, sehr [/FONT]
    [FONT=&quot]umstritten. [/FONT]
    [FONT=&quot]Man sieht ja immer wieder, was z. B. mit den Denkmalen mancher “großer“ Persönlichkeiten nach z. B. [/FONT]
    [FONT=&quot]einem Umsturz schreckliches gemacht wird. Der bekannte Diktator in der jüngeren deutschen [/FONT]
    [FONT=&quot]Geschichte hat so etwas vorausgesehen und von sich selbst erst gar kein großes Denkmal errichten [/FONT]
    [FONT=&quot]lassen. [/FONT]

    [FONT=&quot]Es gibt ja z. B. heute schon wieder welche, die z. B. die Deutsche Einheit und ihre internationalen und [/FONT]
    [FONT=&quot]ökonomischen Folgen gerne rückgängig gemacht sähen, oder Marx und Engels als durchaus [/FONT]
    [FONT=&quot]denkmalwürdig gerne zurück hätten. Nur mal so als Beispiele, von denen es viele ähnliche und mehr [/FONT]
    [FONT=&quot]gibt.[/FONT]

    [FONT=&quot]Bei Denkmalen in abstrakten Formen besteht die Gefahr, dass nach kurzer Zeit keiner mehr weiß, wie [/FONT]
    [FONT=&quot]das “Denkmal“ eigentlich gedeutet werden kann. [/FONT]
    [FONT=&quot]Dann müssen für die Erklärung des Dargestellten große Bronzetafeln in allen Sprachen aufgestellt [/FONT]
    [FONT=&quot]werden und/oder Denkmal-Führer oder Audio-System-Medien lange Vorträge darüber halten.



    [/FONT]

    Was geht, was ist wichtig, was ist wünschenswert

    [FONT=&quot]Was braucht ein Fotograf[/FONT]

    [FONT=&quot]Thema/Strang: “Skyline-Entwicklung Frankfurt“[/FONT]

    [FONT=&quot]Natürlich habe auch ich Verständnis und Sympathie für eine ausgewogene, harmonische Skyline [/FONT]
    [FONT=&quot]aus allen Blickrichtungen.[/FONT]

    [FONT=&quot]Aber Sorry, ganz ehrlich gesagt ist mir die Silhouette oder Form der Skyline, aus der Ferne, aus [/FONT]
    [FONT=&quot]welcher Blickrichtung auch immer, nicht so wichtig, Hauptsache sie wächst und ist beeindruckend. [/FONT]

    [FONT=&quot]Diese Skyline wird sich immer wieder mal verändern, wer sollte das langfristig planen, und wie?[/FONT]
    [FONT=&quot]Ein guter Fotograf wird immer wieder ein gutes Motiv, eine gute Perspektive darauf finden.[/FONT]

    [FONT=&quot]Ich glaube auch nicht, dass die Planungsleute, ob privat oder amtlich, die Skyline-Form wirklich [/FONT]
    [FONT=&quot]wichtig nehmen. Die Präsentation des jeweiligen Gebäudes, die Ausnutzung des geeigneten [/FONT]
    [FONT=&quot]Grundstückes und die Infrastruktur, die Wirkung und Nutzung am Boden, vielleicht noch die [/FONT]
    [FONT=&quot]Luftströmungen, das sind doch sicher die entscheidenden Faktoren, neben den ökonomischen [/FONT]
    [FONT=&quot]natürlich.



    [/FONT]

    Denkmalschutz in Frankfurt seit Jahren in Verteidigungsposition

    [FONT=&quot]Denkmalschutz kämpft gegen Gescheckten Nagelkäfer[/FONT]

    [FONT=&quot]Thema/Strang: “Frankfurter Stadtgespräch“[/FONT]

    [FONT=&quot]Die jährliche Bilanz des städtischen Denkmalamtes, ein Bericht von Claus-Jürgen Göpfert für die [/FONT]
    [FONT=&quot]Frankfurter Rundschau, mit Datum 17. Februar 2017.[/FONT]

    [FONT=&quot]Planungsdezernent Mike Josef (SPD): “ Der Denkmalschutz gerät unter Druck - seine Aufgabe wird
    immer schwieriger!“
    . Ein Raunen unter den Zuhörern.[/FONT]

    [FONT=&quot]Die bundesweit traurige Berühmtheit des Fassadengerippes des denkmalgeschützten [/FONT]
    [FONT=&quot]Bundesrechnungshofs: “ Wir haben das intensiv diskutiert und eine denkmalpflegerisch akzeptable [/FONT]
    [FONT=&quot]Lösung gefunden“[/FONT][FONT=&quot], so Mike Josef. Wieder ein Raunen im Saal. [/FONT]
    [FONT=&quot]Der Fall wurde von vielen Architekten als Versagen der Denkmalpfleger kritisiert.[/FONT]
    [FONT=&quot]“Die Denkmalschützer brauchen viel Fingerspitzengefühl“.[/FONT]

    [FONT=&quot]Ein Mammutzahn (wie selten!) und die kleine Skulptur eines Adlers aus der Römerzeit wurden [/FONT]
    [FONT=&quot]gefunden.[/FONT]
    [FONT=&quot]Weitere interessante Zahlen aus der sehr umfangreichen Arbeit der Denkmalschützer im Artikel.[/FONT]


    [FONT=&quot]http://www.fr-online.de/frankf…uck,1472798,35169118.html
    [/FONT]
    [FONT=&quot][FONT=&quot] [FONT=&quot] ======================================================================= [/FONT]
    [/FONT]
    Eine Niederlage des Denkmalschutzes“, so Claus-Jürgen Göpfert in einem weiteren Artikel der
    FR [/FONT][FONT=&quot]vom 17. Februar 2017:[/FONT]


    [FONT=&quot]http://www.fr-online.de/frankf…not,1472798,35169822.html[/FONT]

    [FONT=&quot]Die Denkmalpfleger würden von den Politikern als lästiges Anhängsel betrachtet und stehen auf [/FONT]
    [FONT=&quot]verlorenem Posten, wenn die Politik ihnen keine Rückendeckung gibt. Der Denkmalschutz müsse [/FONT]
    [FONT=&quot]mehr politische Gewalt verliehen bekommen. Die wenigen Fachleute leisten aber heute schon [/FONT]
    [FONT=&quot]Bemerkenswertes, schreibt Göpfert u. a.



    [/FONT]

    Transparenz?

    [FONT=&quot]Privatsphäre?[/FONT]

    [FONT=&quot]Die Frage beantwortet sich ein bisschen von selbst.[/FONT]

    [FONT=&quot]In den unteren Etagen, da wo Menschen hinter den großen Scheiben arbeiten oder wohnen, und sie [/FONT]
    [FONT=&quot]selbst bestimmen können ob sie die Rollläden, Vorhänge oder Jalousien, sofern vorhanden, schließen [/FONT]
    [FONT=&quot]können, da schließen sie diese überwiegend, zumindest soweit, dass von außen keiner durchsieht.[/FONT]

    [FONT=&quot]Die Bauherren, Designer, Architekten, Arbeitgeber, Planer, Abteilungsleiter und Passanten wünschen [/FONT]
    [FONT=&quot]sich natürlich diese Transparenz. Das sieht von außen lebendig und interessant aus und erspart [/FONT]
    [FONT=&quot]aufwändige Fassadengestaltung. Dieser Personenkreis hält sich aber in der Regel beruflich und [/FONT]
    [FONT=&quot]freiwillig nicht in den unteren Geschossen hinter den großen Scheiben auf.
    [/FONT]
    [FONT=&quot] [FONT=&quot]Bei Modegeschäften und Einzelhandel sieht das ja wieder anders aus, je nach Geschäftsmodell. [/FONT]
    [FONT=&quot]Siehe Apple und Hollister.[/FONT]
    [/FONT]
    [FONT=&quot]In den oberen Stockwerken mögen diese Transparenz auch die Bewohner und Berufstätigen, wegen [/FONT]
    [FONT=&quot]des Lichtes natürlich und der Fernsicht, aber nur dann oder so lange, wie sie sich nicht doch von [/FONT]
    [FONT=&quot]Fernrohren und Teleobjektiven beobachtet fühlen müssen.[/FONT]
    [FONT=&quot]Moderne Exhibitionisten, die auch gerne in Realityshows auftreten, einmal ausgenommen.



    [/FONT]

    Wieder mal ein Fabrikgebäude gerettet

    [FONT=&quot]Ein Traumschloss von einer Fabrik, wie aus dem Morgenland[/FONT]

    [FONT=&quot]Strang: “Voltapark - Revitalisierung Elektrizitätswerk von 1892“[/FONT]

    [FONT=&quot](Den alten Teil müsste doch eigentlich der Denkmalschutz gerettet haben?)[/FONT]

    [FONT=&quot]Wunderbar, aber ein scheinbarer Zwiespalt beim Außendesign.[/FONT]

    [FONT=&quot]Einerseits wirkt der erste Entwurf #24 mit den hellen “Tragelementen“ und den rötlichen Wänden eben [/FONT]
    [FONT=&quot]heller und lichter, freundlicher.[/FONT]

    [FONT=&quot]andererseits entspricht der neue Entwurf stimmiger dem Schornstein und den niedrigeren Altbau-[/FONT]
    [FONT=&quot]Elementen, bei denen die Simse, die Fensterbögen, die Umrandungen und Schornstein-Zierlinien, die [/FONT]
    [FONT=&quot]dunkleren, rötlichen Elemente sind. Dafür wirkt er nun aber im neuen Entwurf #27 etwas schwerer, [/FONT]
    [FONT=&quot]dunkler.[/FONT]

    [FONT=&quot]Das kann aber natürlich auch am Farbton bei der Visualisierung liegen. Die rötlichen Teile sollten dann
    schon [/FONT][FONT=&quot]heller sein, wie es auch ganz links am Schornstein zu sehen ist.[/FONT]
    [FONT=&quot]Den zweiten Entwurf in #27 halte ich dann im Zusammenspiel für stimmiger und würde ihn auch so [/FONT][FONT=&quot]
    bevorzugen.



    [/FONT]

    Ein Denkmal, für wen und warum?

    [FONT=&quot]Für mich leider etwas unklar, ist dieser Umfrage-Strang hier jetzt der ultimative Strang zum Thema
    “Denkmal für [/FONT][FONT=&quot]die deutsche Einheit“:[/FONT]

    [FONT=&quot]Strang: “Freiheits- und Einheitsdenkmal am Schlossplatz“
    [/FONT]
    [FONT=&quot]http://www.deutsches-architekt….php?p=192670&postcount=1[/FONT]

    [FONT=&quot]oder der andere?[/FONT]

    [FONT=&quot]Strang: “Erinnerungsort "Denkmal für die deutsche Einheit"“[/FONT]
    [FONT=&quot]http://www.deutsches-architekt….php?p=154859&postcount=1[/FONT]
    [FONT=&quot]Da wird ja seit dem 14.04.2011 nichts mehr geschrieben.[/FONT]

    [FONT=&quot]Egal, [/FONT]
    [FONT=&quot]ja, das Thema des Denkmals betrifft doch alle Deutsche, alle Bürger, das “Volk“ eben und darum ist die [/FONT]
    [FONT=&quot]Auswahl bzw. der Entwurf, die Gestaltung für so ein Denkmal keineswegs trivial. [/FONT]
    [FONT=&quot]Auch nicht, wer die Auswahl trifft und letztlich darüber entscheidet.[/FONT]

    [FONT=&quot]Da der Standort für dieses Denkmal in Berlin sein soll, wie ja z. B. auch das Holocaust-Denkmal, was ich [/FONT]
    [FONT=&quot]beides für angemessen halte, ist dieses Thema natürlich den Berlinern etwas näher als anderen, Politiker [/FONT]
    [FONT=&quot]einmal ausgenommen. Schließlich soll das ja in “Ihrer“ Stadt gebaut werden, auf “Ihrem“ Boden“.[/FONT]

    [FONT=&quot]Aber Politiker halten sich ja sowieso für alles zuständig.[/FONT]
    [FONT=&quot]Da man aber wie immer dem “ Volk“ so eine Auswahl nicht zutraut und darum jede Art von [/FONT]
    [FONT=&quot]Volksabstimmung für die Politik ein Grauen ist, werden dann wie immer in solchen Fällen die üblichen [/FONT]
    [FONT=&quot]Experten, Sachverständigen, Künstler und auch Philosophen etc. bemüht.[/FONT]

    [FONT=&quot]Die Frage dabei aber, für wen, für welche Personen oder Institutionen, im Inn- und Ausland das Denkmal [/FONT]
    [FONT=&quot]entstehen soll, wird natürlich bewusst umgangen.[/FONT]
    [FONT=&quot]Das “Volk“ meint ja immer in seiner Naivität, alles müsse für das Volk gemacht werden, und es hätte auch [/FONT]
    [FONT=&quot]einen Anspruch darauf. [/FONT]
    [FONT=&quot]Das Thema eines Denkmals, gerade in unserer Zeit, ist aber eine hochintellektuelle Thematik und [/FONT]
    [FONT=&quot]Entscheidung. Dies versteht und akzeptiert das “Volk“ nun nicht immer gleich. Das “Volk“ kann ja überhaupt [/FONT]
    [FONT=&quot]nicht wissen was richtig ist und was für das “Volk“ letztendlich auch das Beste ist, wenn das Thema denn [/FONT]
    [FONT=&quot]überhaupt das “Volk“ betreffen soll.[/FONT]
    [FONT=&quot]Dafür braucht das “Volk“ in dieser Zeit die gewählten Politiker, früher halt die Könige, Kaiser und Herrscher.[/FONT]

    [FONT=&quot]Das “Volk“ sollte darum beruhigt sein und sich nicht aufregen. Irgendwann wird es sich an das Denkmal [/FONT]
    [FONT=&quot]gewöhnen (so war es immer schon) und den tieferen Sinn des Denkmals und was sich der Künstler dabei [/FONT]
    [FONT=&quot]gedacht hat vielleicht sogar verstehen und das neue Denkmal irgendwann vielleicht sogar lieben lernen.



    [/FONT]

    Kreative Qualitätsarchitektur

    [FONT=&quot]# 362 (weiter oben)[/FONT][FONT=&quot]
    http://www.deutsches-architekt…hp?p=554141&postcount=362
    [/FONT]
    [FONT=&quot]Strang: “Bauprojekte im Gallus“[/FONT]

    [FONT=&quot]Projekt "Mona Lisa", Mainzer Landstraße 129 (Ecke Rudolfstraße)[/FONT]

    [FONT=&quot]Bei diesem Entwurf für [/FONT]Mikroapartments[FONT=&quot], von Stefan Forster Architekten für die Entwickler [/FONT][FONT=&quot]Curator [/FONT]
    [FONT=&quot]r.e.m. AG (Frankfurt am Main) und die Vivum GmbH (Hamburg) (ein Lob dafür), sehen wir endlich mal [/FONT]
    [FONT=&quot]wieder eine kreative, ansprechende Fassadengestaltung, welche die kurzlebige Zeit überdauern kann.[/FONT]
    [FONT=&quot]Schon der Farbton der Fassadensteine dazu ist Erstklassig.[/FONT]

    [FONT=&quot]Wenn der Auftraggeber, Bauherr, Investor dem Architekten dafür den Freiraum und den Auftrag gibt, [/FONT]
    [FONT=&quot]kann durchaus auch Städtebau mit Qualität, mit Stil und mit neuen Stilelementen entstehen.[/FONT]
    [FONT=&quot]Obwohl es mir prinzipiell gut gefällt (mehr davon), würde ich mir noch mehr Abwechslung und [/FONT]
    [FONT=&quot]Gliederung nach hinten, der längeren Seite mit den vielen kleinen Balkonen, wünschen.



    [/FONT]