Das ist mal ein Argument: Lasst uns schäbig bauen, weil das Umfeld schon schäbig ist.
Das kann man dann schon als Kapitulation der Architekten auffassen.
Das ist mal ein Argument: Lasst uns schäbig bauen, weil das Umfeld schon schäbig ist.
Das kann man dann schon als Kapitulation der Architekten auffassen.
"Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast"
Unter diesem Motto kann man feststellen, dass die Bevölkerung auch der Konstellation einer Ampelkoalition eine Mehrheit verschafft hat.
Nach einem Bericht des Tagesspiegel vom Freitag (Berlin-Teil, Seite 9, links unten
) wünschen sich 40 % der Berliner eine Ampelkoalition. Nur 28 % wünschen sich erneut das Regierungsbündnis von SPD, Grünen und Linken. 30 % wünschen sich gar eine ganz andere Koalition.
Der Tagesspiegel zieht das Fazit, dass sich die Mehrheit der Berliner eine Veränderung wünscht.
so viel zum hinreichend klaren Sachverhalt
Die Entwurfsgebiete von Kleihues überschneiden sich mit denen der TU.
https://kleihues.com/wp-content/upl…tailbilder1.jpg
https://kleihues.com/quartier-am-zoo-europolis-berlin/
Selbst bei einer (Teil-)Realisation der Pläne von Kleihues, die in der Tat dieses tote Gelände enorm aufgewertet hätten und ich mich enorm wundere , warum diese niemals ernsthaft von Frau Lüscher & Co. aufgegriffen wurden, bliebe es jetzt - wo TU-seitig Fakten geschaffen wurden - nur Stückwerk.
Es ist alles einfach (wieder einmal) traurig, welches städtebauliche Potential hier politisch verspielt wurde.
weil's schön gewesen wäre!?
Aber es haben sagenhafte 4 Mio. Euro gefehlt...ein Mordsbetrag für Berlin, wenn man bedenkt, was man dafür auf Dauer bekommen hätte! ![]()
Es ist mir noch immer unerklärlich, wie diese gelebte Langeweile den ersten Platz des ausgelobten Architekturwettbewerbes erzielen konnte.
Zugegeben: Das Resultat ist besser geworden als ich auf Grundlage der Entwurfszeichnungen erwartet habe. So schaut das Ding in seiner Architektursprache zwar beliebig, jedoch nicht so schwer und plump aus, wie es nach den Zeichnungen zu befürchten war. Nichtsdestotrotz hatte der zweitplatzierte Entwurf von Barkow Leibinger weitaus mehr "Drive" und wäre sicherlich eines der wenigen echter Hingucker an dem Oktogon geworden:
wow....8h online und in dieser Zeit hatte man tatsächlich die Möglichkeit, das Ganze zu kommentieren!?
Da schießt mir doch spontan folgende Songzeile durch den Kopf:
"Don't ask me nothing about nothing, I just might tell you the truth"
Bob Dylan (Outlaw Blues, 1965)
Was von dem Neubauareal "Europacity" zu erwarten war, konnte man doch schon vorab erahnen, wenn man sich mit der Entwicklung des Quartiers Zürich-West beschäftigt hat, für das ebenfalls Senatsbaudirektorin Lüscher verantwortlich zeichnete.
Kurz: urbane Sterilität
Es ist schon irgendwie erschreckend, wie sehr der Backsteinbau von Robertneun-Achitekten den neu entstandenen Stadtplatz (Otto-Weidt-Platz) negiert. Vor hundert Jahren hätten sich die Architekten bemüht, hier ein dem Platz zugewandtes Highlight zu setzen. Entstanden ist nun das glatte Gegenteil: Mit seiner monotonen, langgestreckten Fassade inkl. hässlicher Dachaufbauten sowie seinem schräg/abgewandt zu dem Platz platzierten Hochbau könnte man den Eindruck gewinnen, es handle sich hier um irgendeinen Hinterhof in einer Ausfallstraße von Hintertupfingen.
Unter dem Titel "So hässlich kann die Hauptstadt sein" hat der Tip 12 Bausünden Berlins vorgestellt.
Selbstverständlich mit dabei: Das Alexa, der Mercedes-Benz-Platz, das Spree-Dreieck und der Betonklopper Linienstraße 40 von Architekt Bundschuh
Ich verstehe es so, dass die Schwimmhalle in das neue Gebäude integriert wird:
"....das hier vorgesehene Mixed-Use Gebäude, bestehend aus Schwimmbad-, Büro- und Gewerbenutzung sowie Mikrowohnen für Studierende..."
Der Realisierungswettbewerb für die Erweiterung, den Umbau und die Erneuerung der Komischen Oper ist entschieden. And the winner ist: Kadawittfeldarchitektur
Der Umbau soll 2023 beginnen und 2027 abgeschlossen sein. Der Umbau kostet schlappe 227 Mio. Euro.
Die Foyers und die "moderne" Fassade des Hauses aus den 1960er Jahren sollen in den Originalzustand zurückversetzt werden. In der Glinkastraße entsteht ein Neubau.
Eine Ansicht des Monstrums gibt's in der Morgenpost:
Nachdem ich zwei, drei Beiträge von Dir gelesen habe, mal eine ernsthafte Frage an Dich: Kommst Du aus dem schönen Land Fantasia?
Wenn nicht, dann rate ich Dir: Lass die Hände von dem Zeug, das Du gestern konsumiert hast ![]()
Von der Formgebung ja mal etwas ganz Neues und Originelles: Ein Hochhaus in der Version eines Vierkantbolzens hatten wir ja schließlich bislang noch nicht am Alex
*Ironie off
Die Wohnungen von Graft sind heute Thema im BauNetz.
Es gibt eine Fotostrecke mit 34 Ansichten.
Die Kommentatoren sind allesamt wenig bis gar nicht überzeugt:
Eine kleine Fotostrecke zum Wohnblock von Claus Neumann Architekten ist aktuell im Baunetz zu sehen
Möglicherweise liegt's ja an der Ähnlichkeit zur Wohnungsbauserie 70 (WBS70) der DDR ![]()
Für mich sieht's aufgrund der Farbe des verwendeten (variationslosen) Klinkers oder der hässlich roten Fenster zu sehr nach einem beliebigen billigen Bürokasten der 70iger Jahre aus, der irgendwo in der Peripherie Berlins steht.
was für eine Pracht!
Göttlich....
Es erweckt den Anschein, als hätte Rem Koolhaas eines der hässlichsten Gebäude der Welt, den Tour Montparnasse, für Berlin flachgelegt. Glücklicherweise sind die Folgen deswegen nicht ganz so dramatisch wie für Paris (, wobei der Tour ja demnächst für schlappe 300 Mio. Euro umgestaltet wird).
Mal schauen, wann dieses "Todesstern"-ähnliche Gebäude Einzug in die Listen der hässlichsten Gebäude der Welt finden wird.
Laut einem Bericht des Tagesspiegels verzichten der Investor, die Gebäude des Panorama Hotels und der Parkpalette an der Lewisham- / Ecke Waitzstraße durch Neubauten zu ersetzen. Das würde nämlich erfordern, mindestens drei Mal (sic!) im Baukollegium Berlin unter der Leitung von Senatsbaudirektion Regula Lüscher vorsprechen und jahrelange Verzögerungen in Kauf nehmen zu müssen. (Auch ohne die genannte Verzögerung eine gruselige Vorstellung, wie ich finde).
Das Hotel soll nun eine neue Fassade erhalten. Das Parkdeck will man durch einen siebenstöckigen Neubau mit Büros und Läden ersetzen. Hier eine Simulation des Architekten Max Dudler:
https://leute.tagesspiegel.de/wp-content/upl…enauerplatz.jpg
Eine Politikerin der Grünen bekam aufgrund des Baumassenzuwachses wohl kurzzeitig Schnappatmung (Büros und Wohnungen in Berlin geht ja auch gar nicht!), ist aber so großzügig, den Architekten zu einer Präsentation einzuladen.
Der Entwurf für das zweite Bauvorhaben am Adenauerplatz zwischen der Lewisham- und der Wilmersdorfer Straße ist hingegen gänzlich durchgefallen. Der Entwurf von Eike Becker bilde keine Diskussionsgrundlage, da der Anteil an neuen Wohnungen zu gering sei. Es gehe angeblich nur um Gewinnmaximierung.
https://leute.tagesspiegel.de/charlottenburg…eute_newsletter
Das Ding schaut aus wie die hässliche kleine blasse Schwester vom noch hässlicheren großen gelben Bruder ein paar Blocks ostwärts:
https://de.wikipedia.org/wiki/H-Hotels#…xanderplatz.jpg