Ich lebe seit fast 33 Jahren in Eimsbüddel, bin auf dem Kaiser- Friedrich- Ufer Gymnasium zur Schule gegangen und kenne diese Gegend sehr gut. Ich habe meine halbe Kindheit in dieser Umgebung verbracht und ich bin der Meinung, dass der Isebekkanal auf dieser Ecke absolut als "Naherholungsgebiet" durchgeht. Wer das verkennt, ist nie im Sommer dagewesen und hat dort gegrillt oder Fussball auf den Wiesen gespielt. Es gibt dort viele Schulen (Bismark-, Helene-Lange- und Kaiser-Friedrich-Ufer Gymnasium), einen Kindergarten und Spielplätze. Es wäre meiner Meinung nach unverantwortlich, dort den Verkehr durch irgendwelche Nebenstrassen zu leiten, wo hunderte Kinder zur Schule gehen und ihre Nachmittage beim Spielen verbringen.
Ich ging auch auf das Kaiser-Friedrich-Ufer Gymnasium 
Und ich kann das absolut bestätigen.
Hoheluft-West wie -Ost sind mit die am dichtesten bevölkerten Stadtteile Deutschlands (>15-18.000 Einwohner/km²) und das völlig ohne hundertschaften an Wohnhochhäusern. Dazu mit dem Isebekkanal und co. noch mit wunderschönen Naherholungsgebieten. Die ganze Umgebung ist ein Paradebeispiel an Urbanität und Lebensqualität.
Zudem ist dort auch eine extrem hohe Dichte an Schulen und Kindergärten und die besagte Nebenstraße führt genau dorthin.
Dass so viele Menschen natürlich auch die nötige Infrastruktur benötigen sieht man an der Hoheluftchausse auf der mit der Linie 5 die hochfrequentierteste Busline Europas fährt (>60.000 Fahrgäste/Tag). Diese direkt an dem Gebäude liegende Hauptstraße ist aber auch die einzige Straße die das Idyll ansonsten trübt (und sie ist wenigstens unverzichtbar und absolut notwendig).
Wir eifern hierzulande mit allen möglichen schlau durchdachten Wohnprojekten einer Urbanität hinterher, die nichtmal annähernd der dieser Region das Wasser reichen kann. Umso sonderbarer ist alles, was den Charackter dieses Stadtteils gefährden könnte. Und das sage ich nicht mit dem kleinstädtischen Gedankengut eines Airbus-Protestlers oder einer Heulsuse, die glaubt ein 11-stöckiges Hochäuschen verschatte seine Begonien.
Ich ging dort jeden Tag zur Schule und obwohl ich einige Kilometer entfernt wohnte, pilgerten wir im Sommer immer nur dorthin. In dem Stadtteil ist nahezu alles richtig und stimmig was man in einer Wohngegend überhaupt nur richtig machen kann.
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Dies soll kein Protest gegen das Gebäude sein oder für eine Reduzierung der Gebäudehöhe. Ehrlich gesagt hab ich auch keine Ahnung inwiefern sich die Umleitung des Verkehrs auswirkt. Und die paar abgeholzten Bäume machen den Kohl auch nicht fett. Von mir aus kann da auch ein Wolkenkratzer auf den Baumstümpfen errichtet werden.
Aber wenn die Änderungen gravierend genug sind, um die Atmosphäre des angenehmsten Wohngebietes zu trüben, würde das auch mir auf den Magen schlagen. Nur meine 50 cent zu dem Thema