Beiträge von Lars101

    Der Bau der U55 ist wegen den riesigen künstlichen Vereisungen, welche zwingend notwendig sind,ein weltweit einzigartiges Projekt.

    Ja der Grundwasserspiegel steigt seit der Wende (wegen dem Niedergang der Industrie in Ostberlin) wieder und so gab es einen großen und mehrere kleine Wassereinbrüche.. Berlin ist eben auf ehem. Moorland gebaut.

    Sehe ich auch so. Seien wir doch froh, daß die U-Bahn überhaupt gebaut wird. Von Hönow bis zur Turmstr. ohne umzusteigen. Das schafft auch ganz neue Verbindungen zwischen Ost und West. Sollte man nicht vergessen, Berlin ist immer noch eine geteilte Stadt.
    Leider ist die Verlängerung, in den nächsten 15 Jahren, über den Lehrter Bahnhof hinaus nicht sehr wahrscheinlich.

    Dekoratives Anführungszeichen


    Das ist nur teilweise richtig, denn die Bombardier Transportation hat sein World-HQ seit ca. 2 Jahren in Berlin am Reichspietschufer.

    Danke für die Info. Das wusste ich noch nicht.
    Somit gibt es ja bis zu 8 Konzerne in Berlin !! München mit seinen nur 97 Hauptzentralen muss sich warm anziehen wir sind auf der Überholspur.. :daumen:

    Da es von der U-Bahn Station Spreeinsel gleich einen Zugang zum Schloss geben soll, muss die Station schon ab 2010 gebaut werden.
    Ausserdem besteht die Bundesregierung auf ihrem Vertrag mit Berlin und der lässt einen Weiterbau der U5-Verlängerung nicht erst 2017 zu.
    Wenn man Alternativen zum teuren Autofahren schaffen will, kommt auch nur der Ubahnbau in Frage. Die Tram ist jedenfalls meist keine Alternative zum Auto.

    Ja, wahrscheinlich sollte es Zumutung heißen. Egal, jeden Architekturfreund bringt das Stück Leipziger Straße bis zur Friedrichstr. im Moment noch zur Verzweiflung.

    Der Versuch im Nikolaiviertel ist für mich Disneyland. In Polen wurde Danzig (jahrzehnte vor 750 Jahre Berlin) nach alten Postkarten zu weiten Teilen in alter Bauweise wieder errichtet. Und Polen war zu diesem Zeitpunkt noch viel ärmer als die DDR. Aber im Kopf und im Herzen waren sie so viel reicher..

    Für die SED ist immer gleich alles Ideologie und sie wollen ihre Bauverbrechen im nachhinnein noch in möglichst gutem Licht sehen, bzw dden Stadtgau den sie geschaffen haben so getreu wie möglich über die Zeit retten.
    Aber wenn die Berliner so dumm sind und die SED immer noch wählen.. :nono:

    Wenn die Zuschüsse und Vergünstigungen der Bundesregierung für den Osten demnächst wegfallen werden, sieht es noch schlechter aus für Berlin. Von dem Länderfinanzausgleich wird Berlin für lange Zeit abhängig bleiben. Wie soll denn eine Stadt jemals prosperieren die aus ihrer Überschuldung nicht allein herauskommen kann? Viele Bürogebäude die in Berlin gebaut werden,sind doch bloß steuerabschreibungsobjekte westdeutscher Anleger. Nicht selten stehen die nach Fertigstellung jahrelang leer.
    Berlin müsste eine Sonderwirtschaftszone werden.

    Dekoratives Anführungszeichen

    Am ganzen Alexanderplatz gibt es nicht einen Plattenbau. Selbst das Haus der Elektrotechnik ist Stahlträgerkonstruktion. Die Platten beginnen erst weiter außerhalb. Zudem sollte man auf den Charakter des Alex eingehen, der Platz war schon immer rauer und unwirtlicher als etwa der feine Gendarmenmarkt.

    ich meine doch nicht den Alex direkt sondern die Gegend auf der anderen Si
    eite des Bahnhofs. Rund um den Fernsehturm. Früher war der Alex mal richtig schön gewesen. Denkt nur mal an das alte Hertie Kaufhaus. Das war nach dem Krieg sogar noch als solches in Benutzung.

    Der Pariser Platz ist deshalb so misslungen und öde weil die Fasaden eben nicht historisch rekonstruiert sind. Sondern gesichtslos.

    Aber wie löst man das Problem mit den Plattenbauten am Alex ? Bautechnisch halten die noch 50 Jahre durch. Aber gerade wenn der der Alex einer der zentralen Plätze des Landes sein soll, müsste die Platten eigentlich weg.
    Wie der Senat ja selbst sagt ist diese Gegend unwirtlich geworden.
    Berlin sieht dort aus wie jede Vor-Stadt der Welt. Mal vom Fernsehturm abgesehen.

    Hat jemand eine Idee was man gegen diese Plattenbau-Atmosphäre dort tun kann ? Ich nicht!

    Genau das hat auch mal Peter Strieder im TV gesagt. Er meinte: "Wir Berliner fahren deshalb so gern nach Prag und Budapest, weil es dort einen richtigen Stadtraum gibt."
    Fragt sich warum er Berlin dann diesen Weg nicht konsequenter geht. Wahrscheinlich weil die Investoren mit mehr Stockwerken den gekauften Grund und Boden bestmöglich in Kapitalgewinne umsetzen wollen.

    Dieses neue Hotel "Am Alexanderplatz" hat gar keinen Charakter und ist gesichtslos. Wie so vieles was neu genaut wird.
    Dabei hat der Alex und die Gegend bis zum Königtor und bis zum Strausberger Platz das große Problem von Plattenbauten dominiert zu sein. Und damit verhindert man auch jede innerstädtische Atmosphäre.

    Allerdings hässlich. Wirklich schöne Gebäude sehe ich auf NY Bildern eher selten. Zum Glück dürfen in Berlin keine Häuser über 150 m gebaut werden. Das gehört zu den wenigen Sachen die der Senat richtig macht.

    Warum muss man denn Häuser so hoch bauen. Die Legende vom Platzmangel in Manhattan hält sich teilweise nach wie vor. Alles ab 10 Etagen ist menschenverachtend und reiner Großkotz.

    http://www.hotelsoftherichandfamous.com/hotels/the-wal…ria-default.jpg

    An diesem Hotel würde ich viel lieber vorbeilaufen:

    http://www.fkoester.de/kreiten/img/esplanade_1908.jpg
    Esplanade, Berlin

    oder das hier:

    Palast Hotel, Potsdamer Platz
    http://upload.wikimedia.org/wikipedia/comm…damerplatz2.jpg

    Auch so kann man bauen:

    Hotel Bellevue, Potsdamer Platz

    http://upload.wikimedia.org/wikipedia/comm…damerplatz3.jpg

    Dagegen sehen doch Walldorf und das neue 70er Jahre Hotel am Alex sehr arm aus.
    Aber egal. Kann man jetzt nicht ändern.

    Hier noch ein Artikel aus der Welt:

    Viele deutsche Städte sind potthässlich.

    Der Architekt Christoph Mäckler hat etwas gegen schreiende "Look-at-me-architecture". Er glaubt, dass es einen klaren Willen der Bürger zu architektonischer Qualität gibt – und verweist auf mehrere Bürgerentscheide. Mit WELT ONLINE spricht Mäckler über eine ideale Gestaltung von Städten und über Bausünden in Deutschland.
    http://www.welt.de/kultur/article…thaesslich.html
    Obwohl das "Lindencorso" von Mäckler ja eigentlich mit Architektur auch nicht viel zu tun hat. So ein Haus entwerfe ich dir auch noch.

    Zurück zum Thema sonst werden wir noch OFF-TOPIC !!

    -----------------
    Modhinweis: Direkteinbindungen in Links geändert, bitte keine Bilder direkt von fremden Servern einfügen ("Hotlinking"). Ansonsten fremde Bildrechte beachten. Bei zulässigen Einbindungen immer die Quelle angeben, siehe Richtlinien.