Beiträge von Typisch

    Neuer Sammler in Berlin:
    Mariano Pichler, Mailand
    Erste Ausstellung seiner Sammlung war zum Sammlerwochenende Anfang Mai.
    Er hat eine alte Fabrik gegenüber von Schering gekauft.
    Umbau, Neubau,Architekten :Kühn Malvezzi
    (Im Netz nichts zufinden außer seiner schon bestehenden Sammlung in Mailand.Die Einladung mit allen Informationen leider nicht mehr in meiner Mailbox.

    ©gralsritter
    und um das Palais des Prinzen Karl, das dürfen Sie nicht vergessen.
    Ich denke aber, das der "schönste" Zustand des Wilhelmplatzes vor dem Durchbruch der Vossstraße und der Kaiserhofstraße gewesen sein muss. Dann hat er sich in seine Bestandteile aufgelöst, was ihn letztlich als Platz in stadträumlicher Bedeutung bedeutungslos gemacht hat, was aber nicht heisst daß ich ihn auch gern wieder hätte. Kennen Sie das Aufstockungs projekt von Hans Poelzig für den Kaiserhof ??

    Mag sein, daß es ein Einzelfall ist, aber die Fehrbellinerhöfe verkaufen sich nicht, wie aus gut unterrichteten Kreisen verlautet.
    Es gab von Nägeli ein sehr anspruchsvolles Projekt das Brückenhaus in der Lindenstraße, das ist seit einem halben Jahr sang und klanglos aus dem Immobilienscout verschwunden.



    Aus eigener Erfahrung:
    man trifft viele Leute, die sagen man muss jetzt eine Wohnung kaufen, die meisten wollen aber Altbau und den unrenoviert.
    Und dann gibt es ein paar reiche Schweizer, Italiener, Engländer, die unbedingt nach "Crazy-Berlin" ziehen wollen, die sich dann, von einem Tag auf den anderen doch für ein Haus in der Provence entscheiden.
    Und wenn sie eine Whg kaufen, dann die Penthousewhg und wer kauft den Rest ?


    Man soll sich nichts vormachen, aber was momentan passiert ist ein Hype.


    Die wohlhabene berliner Klientel wird auf die Dauer nicht im Zentrum bleiben, da gibt es nach wie vor einen kräftigen Zug gen Südwesten bis nach Potsdam(siehe Kai Diekmann und die ganze hamburger Truppe), und eine Stadtwohnung ist in sofern nicht von Nöten, weil man mit einem schnellen Auto in 20 Minuten in Nikolassee sein kann, das ist hier leider nicht anders als in anderen westdeutschen Großstädten.


    Und die, die sagten , berlin is so cheap, sagen das nicht mehr, sobald sie hier sind und in dem Gehaltsgefüge arbeiten.


    Und AeG, das, was da jetzt an der Leipziger straße entsteht zeigt doch, an was für einem Punkt Berlin immer noch steht: billig, billig und das an einer städtbaulich so wichtigen Stelle.


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    Hey, beim besten Willen: Wo ist hier der Alexanderplatzbezug??? Jo-King

    alexa-hochhaus

    Ich stimme hier einigen Nutzern zu, bevor sich da kein Kran dreht, oder besser das Haus nicht über den Rohbaustatus hinaus gekommen ist, glaube ich nicht an die Realisierung. Leider gibt es zu viele unabgestimmte Planungen in der Stadt, an jeder Ecke entsteht ein Hotel, und vor allen Dingen besteht jetzt schon ein totales Überangebot von Wohnungen im höheren Segment. Ich wette, von diesen mit Easy-listening Musik untermalten Projekten, wird gerade mal die Hälfte gebaut oder überleben.

    AeG
    Danke für Deine Mühe.
    Im Prinzip hast auch du recht, je mehr ich mich mit dem Metier beschäftige,zählt für mich sogar als erstes die Materialisierung. Auf meinen Einwand mit dem roten Klinker antwortete mir der Investor mscberlin ,Roter Klinker wede es nicht: wenn wir es da mal nicht mit einer Thermohaut zu tun bekommen.
    Und nochmal zurück zum Hausorganismus:
    Das Haus suggeriert vor vorne Symmetrie, baut aber eine Ecke, und eben nicht den zweiten Schenkel zum Hochhaus hin ,was wahrscheinlich besser wäre, dann könnte man nämlich eine Halle mit Galerien bauen von denen die Hotelzimmer abgehen, wie beim Marriot von Bernd Albers am Potsdamerplatz, und das wäre dann wirklich ein spannender großstädtischer Typus.
    Und warum sich vorne mit einem tektonischen Prinzip abmühen und das nicht mal auf den Rest des Gebäudes übertragen?

    Bevor das Scandichotel in die Höhe gewachsen ist, solltet Ihr mal bei gutem Wetter in den Hof des Appartmenthauses von Diener und Diener gehen. es gibt wohl kaum einen Ort in Berlin,der soviel Italianita im modernen Sinne ausstrahlt. "Schinkelsche" Atmosphäre ins 21. Jahrhundert transformiert.

    Der Enwurf von Parkinen, Hau-drauf-und-Schluss-mentalität, enttäuschend.
    Leider wird die berliner Maxime der Zurückhaltung und der Qualität des Städtischen leider durch den Entwurf von NPS konterkariert.An keiner Stelle zeigt er Größe,sondern sagt:jetzt machen wir auch mal ein bischen auf steinernes Berlin, aber ein bischen Glas muss auch sein und das Volumen muss noch etwas aufgelockert werden, einfach erbärmlich. Es gab hier übrigens einen sehr stimmigen, sehr berlinischen, sehr großstädtischen Entwurf von Müller-Reimann, soweit ich weiss für die Hanseatica.

    Die drei am Entwurf beteiligten Architekturbüros, Müller Reimann, Weinmiller, Grüntuch und Ernst, sprechen erstmal für Qualität.
    Daß die Häuser nicht mehr aufeinander abgestimmt sind, wie beispielsweise im Hamburger Kontorhausviertel, geht auf Bauherrenwünsche zurück, so Thomas Müller.
    Das aber eigentlich spannende an diesem Entwurf ist, daß über diese Maßnahme die wunderbaren Kontorhäuser von Otto March wieder Teil des Stadtkontextes werden und das Rochstraßenhochhaus durch den Städtebau in die Zange genommen und gleichzeitig monumentalisiert wird. Das wird noch viel höher wirken als es jetzt .
    Die Projektperspektiven sind ja auch in sofern geschönt als daß der Raum von Süden gesehen viel enger ist. Die Straße hat da den gleichen Querschnitt wie die Anna-Luisa Karschstraße(ehemals neue Friedrichstraße)
    Wir werden durch das Viertel laufen, als wenn es immer schon da gewesen wäre.

    Hallo skysurfer,


    this project by christoph langhof is dated from i guess 1992. the project that time was not realized because of "ungeklärte Besitzansprüche." unfortunately the owner of the lot has changed. christoph langhof is not doing the plan right now. but there is something planned, but i haven`t found out the architect yet.
    the reconstruction of the komische oper is not planned, because the building in his 1960s shape is listed.

    Also, um ehrlich zu sein,
    je mehr Bilder hier gezeigt werden, desto schlechter wird das Haus.
    Leider kann man an diesem Gebäude zu sehr seine Funktionen ablesen.
    Und was beim ersten Bild noch nicht so offensichtlich war: das Haus hat schlechte Eckausbildungen, hier kann man genau die Raumtiefe der Hotelzimmer ablesen, desgleichen die Ansicht von der Axel-Springerstraße mit Fenster der Mittelgangerschliessung. Alles zu simpel und zu einfach decodierbar. Ganz schwierig auch die wackligen Stützen auf dem das Gebäude steht, am schlimmsten auch hier die Eckaussbildung im EG, nur Haut und Knochen. Also eigentlich ist das ein Plattenbau mit aufgemotzter Fassade.
    Wie man eine Ecke ausbilden kann, sollte man sich mal beim Motel One von Benedict Tonon am Bahnhof Zoo anschauen(momentan leider kein Photo vorhanden)

    Leider kann man auf der "Nahaufnahme" erkennen, daß das Haus mit roten Klinkern verkleidet werden soll.


    Lieber msc-Berlin,warum nicht auf die Allianz von Klaus Neumann Bezug nehmen um einen Ensemblecharakter zu erzeugen?
    Oder nehmt doch gelben oder weisslichen Klinker, da gibt es wirklich wunderschönen aus Dänemark, um wenigstens den Farbton zu treffen.
    Riemchenvariante a la Karl-Marx-Allee wäre auch vorstellbar.

    Wertheim:


    Vollkommen richtig,hier wurde eine große Chance vertan. Ich fürchte aber, daß die Stadt da die Nutzung Kaufhaus nicht genehmigt hätte.


    man kann sich so ein ähnliches Haus von den gleichen Architekten in der Reinhardtstraße Ecke Albrecht angucken.auch hier zu groß und zu investorenfreundlich und mit Sandstein verkleidet,was es auch nicht besser macht, von den Grundrissen ganz zu schweigen.