Beiträge von kato2k8

    Auf wohl anscheinend die Fläche des Metropol Office aus dem letzten Post (also hinterm Kino) will jetzt John Deere ein neues Vertriebszentrum mit Raum für 300 Arbeitsplätze bauen - dort sollen die Vertriebsaktivitäten für den DACH-Raum gebündelt werden.

    Visualisierungen hab ich noch keine gesehen, Spatenstich ist unbekannt, geplanter Einzug allerdings schon ab "Spätsommer 2018" (!).

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    Wenn wir Städte bauen würden, die dicht und nutzungsgemischt wären, dann könnten diese Städte vielleicht irgendwann sogar komplett autofrei sein.


    Die nutzungsgemischte dichte Stadt in dieser Fassung setzt allerdings voraus, dass die Leute auch dort wohnen (wollen/können/bezahlen) wo sie arbeiten. In einer marktwirtschaftlichen Gesellschaft ist dies schlicht unrealistisch.

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    Ob die Fahrt etwas länger oder kürzer dauert, ist prinzipiell egal. Man kann ja während der Fahrt auch lesen, schlafen oder arbeiten.


    Den Leuten ist das allerdings nicht wirklich egal. 80% aller Fahrten sind Pendelfahrten irgendeiner Form; zur Arbeit, zur Schule etc. Fast jeder optimiert diese Pendelfahrten bezüglich Fahrzeugwahl entweder nach persönlicher Vorliebe (-> Auto), nach finanziellen Rahmenbedingungen (-> ÖPNV oder Fahrrad) oder nach Zeit (-> überwiegend ÖPNV ab gewissen Mindeststrecken).

    Römer gabs im Sumpf keine. Auf dem Lindenhof gabs von 1353 bis 1688 die Zollburg Eichelsheim, von der der Rhein überwacht wurde. Die war allerdings ca 300m südwestlich am Stephanienufer, grob dort wo 1910 im Plan auf Mannheimer Seite die Dampffähre endete.

    Nicht vergessen, ist Mannheim. Egal wo man in Mannheim was ausgräbt war es immer Industrie.

    In dem Bereich südlich des Hauptbahnhofs lag ab 1883 die AG Mannheimer Ölfabrik, die 1905-1907 in den Bonadieshafen abwanderte (und dort Mannheimern als "die VDO" bekannt ist; die Friesenheimer Insel wurde durch Mannheim 1895 zur Industrieansiedlung von Sandhofen gekauft). Deshalb ist in der Karte von 1910 genau der Bereich auch relativ unbebaut. Meines Wissens auf dem Gelände des Victoria-Turms - nördlich des 1910 noch existierenden, als Gütergleis umgenutzten ehemaligen Gleises Richtung Mannheimer Hafen... - blieb danach noch einige Zeit ein Fabrikteil, in der Meerfeldstr. 1 lag die Firmenverwaltung. Vermutlich Ende Zwanziger, Anfang Dreissiger wurde dann dort Wohnbebauung hingepflanzt, während die in Bahnhofsnähe gelegenen Grundstücke teilweise durch die Reichsbahn übernommen und bebaut wurden.

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    Wohl eher weil man mit der Kirchfeld-Kaserne ein ein vorhandenes Baugrundstück hat bei dem im selben Gelände in Bestandsgebäuden die Unterbringung und Versorgung der zu beschulenden Soldaten bereits seit mehreren Jahren realisiert wird - weil das Altgebäude in der Rintheimer Querallee aus Brandschutzgründen großteils gesperrt ist und dort und im benachbarten ehemaligen Kreiswehrersatzamt nur noch Unterricht stattfindet (und eigentlich auch schon seit gut 10 Jahren in die Kirchfeld-Kaserne umgelagert werden soll um den Altstandort endlich abreißen und verkaufen zu können).

    Am Montag war Spatenstich.

    Siegerentwurf von LAVA wie oben wird mit kleineren Modifikationen umgesetzt. Dabei wurde wohl hauptsächlich die umlaufenden beiden "Ringe" als Freitreppen durch eine einzelne Spirale ersetzt, die auf einer 360-Grad-Umrundung die volle Fassadenhöhe erschließt. In der Höhe hats irgendwo einen Meter verloren; jetzt 55m Gesamthöhe.

    Baukosten 10 Millionen.

    Gebaut wird erst wenn Triwo einen Kunden findet. Der Hochpunkt hat im Bebauungsplan eine Mindesthöhe (33m?) vorgeschrieben und ist damit quasi fest. Wenn er mal gebaut wird.

    Visualisierung am Modell findet sich hier (in der Slideshow vom Startbild zweimal links klicken). In der Slideshow findet sich auch ein Gebäude mit zwei Löchern in der Fassade, bei dem es sich m.E. um den ursprünglichen Entwurf für das Bilfinger-Gebäude handelte.

    Gibt nen weiteren Büroblock im selben langweiligen Look wie der Rest auf dem ehemaligen Vögele-Gelände am Neckarauer Übergang. Soll hinten auf den Parkplatz, Bauplatz GE4.

    Der hintere "Block" in der Visualisierung (mit den Solarflächen auf dem Dach) ist nicht Teil des an Bilfinger zu vermietenden Gebäudes (das ist der Riegel vorne mit ca 50x15m), sondern mutmaßlich die im städtebaulichen Entwurf an dieser Stelle vorgesehene Parkgarage. Der städtebauliche Entwurf sah allerdings anstelle des Riegels eher was Atrium-artiges vor, was auch in die Tiefe geht.

    Bebauungsplan sieht nebendran anschließend noch einen Hochpunkt vor (9-12 Stockwerke, neben Brückenkopf Neckarauer Übergang), der aber nicht im Rahmen der Bilfinger-Vermietung gebaut wird. In der Visualisierung ist das die "Wand" am linken Bildrand.

    Das BDC OE hat inzwischen eine Website.

    Aktualisierte Visualisierung der Patton Barracks mit u.a. neuer Position der Großsporthalle (an der Speyerer Straße):


    Bildquelle: siehe Bild.

    Baumassen mit etwas anderem Design rund um die Kaserne:


    Bildquelle: siehe Bild.


    Vorgesehene Umsetzungsphasen:


    Bildquelle: siehe Bild.

    Vorgesehen sind 7 Baufelder:

    • Baufeld A : Großsporthalle und anschließendes Parkhaus - 36600 m² BGF
    • Baufeld B : "Innovation Industry" (Bauten entlang Speyerer Str. auf Motor Pool) - 58600 m² BGF
    • Baufeld C : BDC OE Hub (Bauten auf Union Sportplatz) - 18500 m² BGF
    • Baufeld D : ehem. "Innovation Alley" (zentrale Straße, Verlängerung Harbigweg) - 1900 m² BGF
    • Baufeld E : "Innovation Village" (Bebauung Freiraum zwischen Altkaserne und Motor Pool) - 30400 m² BGF
    • Baufeld F : "Innovation Campus" (Neubebauung Nordhälfte Altkaserne) - 40700 m² BGF
    • Baufeld G : "The Barracks" (Altbauten Südhälfte Altkaserne) - 45500 m² BGF

    Das gesamte Städtebauliche Konzept der Patton Barracks findet man [url=http://www.heidelberg.de/Konversion,Lde…n+Barracks.html]hier[/url].

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    In der Presse stand das dort momentan nach Altlasten gesucht wird und klar dabei auch direkt Teile der Baugrube ausgehoben wrden.


    Der Bagger hat erst mal drei Löcher von maximal 2 m² und 2 Meter Tiefe in gewissem Abstand ausgehoben, deren Inhalt wohl jetzt erstmal analysiert wird. Wobei die Löcher direkt neben dem Fußweg vom Bahnhof in den Lindenhof liegen, zumindest gestern auch ungesichert.
    Sah von dem was an Aushub nebendran lag wie im Grunde der Rest des Untergrundes dort überwiegend nach Weltkriegsschutt aus.

    Bei der Feuerwache steht übrigens immer noch u.a. die betriebsbereite, angeschlossene mobile 110-kVA-Notstromanlage. Ich bezweifele mal dass da irgendwas abgerissen wird bevor die weg ist.

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    Was war da denn genau geplant? Wenn ich mir recht erinnere, hat man die Abfahrt aus Richtung Mannheim ja auch erst vor einigen Jahren errichtet.


    Ursprünglich, als der alte Hauptbahnhof noch stand? Hochstraße über der dann durchgehend zweistöckigen Heinigstraße - mit Stützen auf Mittelstreifen und vierspuriger Straße auf voller Breite der Heinigstraße eine Ebene drüber (ernsthaft, was in Ludwigshafen gebaut wurde ist harmlos im Vergleich zu manchem was geplant wurde).
    Am Südknoten sollte dann auch ein richtiger Knoten entstehen. Im Norden als Ersatz des Viadukts rüber in den Hemshof und dort Knoten zur nur als Entlastungsstrecke der Innenstadt vorgesehenen, zu den damaligen Gleisen parallel geplanten Hochstraße Nord um vor allem den BASF-Verkehr und den sonstigen Ludwigshafener Norden zur Hochstraße Süd zu bringen.

    Mit der Verlegung des Hauptbahnhofs - und schließlich dem Bau der Hochstraße Nord ab 1981 - wurde das dann deutlich umskaliert, auch da die Auffahrt von der Heinigstraße auf die Hochstraße West durch den Vier-Ebenen-Verkehr am Bahnhof faktisch unmöglich wurde; die Auffahrten wurden teilweise Richtung Lorientallee/Kaiser-Wilhelm-Straße verlegt und der Knoten so entzerrt, aus der Heinigstraße sollte aber nach wie vor eine kreuzungsfreie Ausfädelung zur Auffahrt bestehen (ebenso übrigens am Danziger Platz).

    Ein bischen sieht man diese Planung noch an der Abfahrt von der Hochstraße aus Richtung Mannheim. Diese macht einen deutlichen Bogen zur "Brachfläche" hin, folgt aber ab einem gewissen Punkt nicht mehr der diesen Bogen weiterführenden Grundstücksbegrenzung des Blockes nebendran.

    Welche Brachfläche an der Heinigstraße ist eigentlich gemeint? Die, die für den Knoten mit der B37 vorgesehen war? Heißt das dann, dass die seit 40 Jahren provisorischen Abfahrten der B37 da so bleiben? (Hintergrund: Die Heinigstraße war als Verbindungsachse von B37 und B44 vorgesehen um den Verkehr aus der Innenstadt rauszuziehen und sollte entsprechend ausgebaut werden, was man aber die letzten 40 Jahre mangels Geld dann hat sein lassen.)

    Mit zehn Vollgeschossen ist man in der Ecke übrigens keine neue Landmarke, sondern fügt sich eher in die Umgebung ein. Die Blockbebauung in der Gegend hat 6-8 Geschosse, der nächste 12-Stöcker ist auch nur einen Block weg. Und mit der Hochstraße nebendran fällt man auch nicht wirklich auf.

    Für die fünf Baufelder der Stadtgärten Nord wurden in einer Mehrfachbeauftragung Entwürfe von zwei Architektenbüros ausgewählt.

    Dabei geht von Süden nach Norden Feld 1,3 und 5 an Fischer Architekten, Feld 2 und 4 an cyrus|moser|architekten. Vom Auftraggeber werden dabei die Baufelder anders definiert (siehe unten). Die Baufelder A2 und A3 umfassen je einen von Fischer und einen von cyrus|moser gestalteten Baublock.


    Bildquelle: Fischer Architekten

    (Kommentar: Es sollte sich um die Einmündung Columbusstraße in Römerstraße handeln. Dieser Baublock ging an cyrus|moser, nicht an Fischer.)


    Bildquelle: Fischer Architekten

    (Kommentar zu Innenhöfen: Ja, sieht generisch nach Bahnstadt aus. Unterschied: Keine Tiefgaragen drunter geplant.)


    Bildquelle: cyrus|moser|architekten

    (Kommentar zur Visualisierung: Der Fußgängerüberweg über die Römerstraße mutet so unfreiwillig komisch an.)


    Bildquelle: cyrus|moser|architekten

    Die Baufelder wurden seitens MTV Bauen und Wohnen definiert:


    Bildquelle: MTV Bauen und Wohnen; Ausschnitt; Originalquelle: Kartografie Peh + Schefcik, Teleinternetcafe, TH Treibhaus, BPD Projektentwicklung.

    Bei den dieses Jahr in Angriff genommenen Baufeldern handelt es sich um A4 ("MK1"), B4 ("MK2") und A3 (Stadtgärten Nord südliche Hälfte).

    Anvisiert für Stadtterrassen:

    • MK1 (Kreuzung Römerstraße/Rheinstraße, Nordostseite) : Baustart Juni 2017. Nahversorgungszentrum, obendrüber Pflegeheim und Gewerbe, ersetzt zwei abgerissene US-Mehrfamilienhäuser mit 32 WE. Geschlossene Blockbebauung.
    • MK2 (Kreuzung Römerstraße/Rheinstraße, Nordwestseite) : Baustart Jahresende 2017. Wohngebäude mit 96 WE und Gewerbe im EG, ersetzt zwei US-Mehrfamilienhäuser mit 32 WE die im Laufe 2017 abgerissen werden. Geschlossene Blockbebauung.


    Anvisiert für Stadtgärten Nord:

    • Südliche Hälfte (angrenzend MK1, bis Columbusstraße) Beginn Bauplanung März 2017. Vorgesehen im Bebauungsplan 9 Gebäude mit 110 WE, ersetzt zwei abgerissene US-Mehrfamilienhäuser mit 32 WE. Gibt zwei nicht geschlossene Baublöcke.


    Anvisiert für Stadtgärten Süd:

    • Gebäude Römerstraße 133-135 (Kreuzung Römerstraße/Saarstraße, Südostseite) : Fertigstellung Sanierung im November; Nutzung im Erdgeschoss als Kita, darüber 1600 m² Büros; ehemalige Nutzung PX-Shopette und Verwaltung US Army.

    An diesem Wochenende wird an der Großbaustelle Autobahnbrücke Friedrichsfeld das erste große "Ausheben" vorgenommen. Dabei wird das entkernte 65m lange Stahlgerippe des die 9 Gleise überquerenden Brückenfeldes der nördlichen Hälfte der Brücke mit Kränen herausgehoben und an der Seite abgelegt.

    Sowohl A656 als auch Bahnstrecke sind für diese Aktion ab heute mittag bis morgen gesperrt.