Beiträge von CYFI

    Die Bebauung war eigentlich schon immer vorgesehen, sonst hätte der Bau mit Sicherheit anders ausgesehen. Richtig ist Hochhaus und 7 Stockwerke stimmen wohl auch, denn beides schließt sich nicht unbedingt aus. Die Landesbauordnung spricht bereits bei einer Fußbodenhöhe ab 22 Metern über Geländehöhe von einem Hochhaus, die brandschutztechnische Sondermaßnahmen wie abgtrennte und druckbelüftete Treppenhäuser bedingen. Wir reden bei diesem Projekt genaugenommen von einem Hochhaus. Vor 8 Jahren hat man die Planungen auf 9 Geschosse erhöht und infolge dessen strukturelle Anpassungen an Stützen und Statik vorgenommen.

    PwC-Vorstandssprecher Hans Wagener hatte beim ersten Spatenstich verlauten lassen, daß es bei der Büroeinteilung kein typisches Höhenranking der Stellung entsprechend geben wird. Ich hätte jetzt auch nicht damit gerechnet, daß der Vorstand sich hierbei mit einbeziehen würde, ist aber somit nur konsequent. Konferenz- und Kundenbereich soll sich allerdings ganz oben befinden. Es sollen auch die neusten Erkenntnisse bei der Gestaltung der Büros einegsetzt werden, die mehr auf projektbezogenes Arbeiten ausgerichtet sind. Man darf auch nicht vergessen, daß ein guter Teil der Mitarbeiter die meiste Zeit beim Kunden und somit nicht im Haus ist. Hier wird es sogenanntes Desksharing geben. Wahrscheinlich wird es auch andere Büros geben, das Gezeigte ist ja nur eine Auswahl.


    Der Turm wird im übrigen auch um einiges schneller wachsen als der Opernturm, da sich die Geschosse im Grundriß vom EG an nicht mehr ändern werden. Das Foyer wird schließlich vor dem Turm realisiert.

    Noch sind die sichtbaren Aktivitäten relativ unspektakulär. Die Grube wächst stetig in die Tiefe. Fotos vom Freitag.


    Bilder: cyfi

    Ich denke mal, daß das Ausfugen bezüglich der Ausdehnung kein Problem dartstellen würde. Ich habe aber auch vergessen zu fragen, warum man das so macht. Keine Ahnung, ob man damit Kosten sparen möchte oder ob dies zur Entlüftung notwendig ist. Das läßt sich noch klären.

    Zur Verschattung, Ende November wäre das so um 16:30h, die Bilder sind noch Sommerzeit. ;)

    Und zum Abschluß noch ein paar aktuelle Bilder von der Krone mit schönen Details über die Konstruktion des Abschlusses.


    Bilder:cyfi

    Um das Thema Opernturmbegehung abzuschließen, gibt es mit einiger Verspätung hier noch ein paar letzte Bilder. Solche, die es mehr oder weniger schon einmal gab, habe ich denn mal geURLt, damit dieser Beitrag nicht zu mächtig wird.

    Der Turm hatte zu diesem Zeitpunkt ungefähr die Höhe von 169,83 Metern. Diese Höhe wird er erst einmal beibehalten bis die Fassade an der Spitze fertigestellt ist. Das sollte bis Anfang März der Fall sein. Mit dem Rohbau rechnet man bis Ende November fertig zu sein. Bis Ende des Jahres sollte die Fassade bis inklusive des 39. OG fortgeschritten sein. Hierzu wird das Monorailsystem sobald möglich noch einmal um drei Geschosse vom 39. ins 42. OG hochgesetzt. Für ein Geschoß Fassade werden 2 Tage, also die halbe Zeit des Baus eines Regelgeschosses benötigt. Ingesamt wurden 11.000to Stahl verbaut, etwa 1000. mehr als im Eiffelturm. Zum Teil ist mit Sondergenehmigung Spezialstahl in Form der 7 cm dicken Stangen in Megastützen zugunsten von mehr Fläche verwendet worden.

    Die früher im Thread angesprochene Setzung des Hochhauses wurde mit 0-8 cm veranschlagt, max. 2 cm durch Geländeabsenkung und max. 6 cm der Turm selber. Man hat dann die Mitte genommen, die man den Boden am Hochhaus selber am Übergang zum Blockrand höher gesetzt hat, in der Annahme den Mittelwert zu erreichen. Nun hat sich das Hcohhaus gar nicht gesetzt und man muß jetzt mit einer kleinen Stufe von 3 cm an dieser Stelle in den Untergeschossen leben. Darüber spielt das durch die aufgesetzten Böden ohnehin keine Rolle.

    Etwas Unbehagen kommt bei mir bezüglich der Fassade am Hochhaus auf, die nur bis auf die Höhe des Podiumgebäudes verfugt werden soll. Ich bin mir nicht sicher, wie sich das tatsächlich auf die Erscheinung einmal auswirken wird, oder ob es nicht wahrgenommen wird. Hier der Stand der Dinge am Haupteingang.


    Die Tour begann dann gleich mit der Fahrt im Alimak in das 39. OG. Ähnlich wie später in Hochhaus gibt es verschiedene Aufzugsgruppen für die unteren und oberen Geschosse. Zwei fahren bis zum und zwei ab dem 23. Obergeschoß, Umsteigen möglich. Im Gebäude selbst sind inzwischen 3 Aufzüge für bis zu 3200 kilo Last der unteren Gruppe in Betrieb, die ebenfalls Tag und Nacht im Einsatz sind, nachts wenn weniger Personenbetrieb ist, wird hauptsächlich Material nach oben geschafft.


    Oben im 39. angekommen wird man nach einem ersten Eindruck gleich mit einer spektakulären Aussicht auf Frankfurt belohnt. Hier wird einmal die Vorstandsetage der UBS sein.


    Es gibt von hier natürlich eine Expressverbindung in die Tiefgarage, und später wenn der Aufzug erst einmal eingebaut ist auch nach oben. :D


    Blick entlang der Bockenheimer

    BHF Bank

    Fuß des Verteilermasts mit Rohrzuleitung

    Blick Richtung Messe 1

    Blick Richtung Messe 2

    Blick auf Bankenviertel


    Blick durch den zurückversetzten Spalt auf der Südflanke auf Deutsche Bank und Mainzer LS und aus dem Innenraum in Richtung Bankenviertel.

    Parktower 1


    An zwei Technkgeschossen vorbei ging es dann zu Fuß in das 42. OG, der zukünftige Kundenbereich. Darüber kommt noch einmal Technik und dann war's das. Das Gerüst hatte es in sich, es war zwar stabil aber auch zeimlich wackelig und somit nichts für schwache Nerven. Die Aussicht war es aber wert. Eigentlich hätte ich annähernd Gleichstand mit dem eckigen Teil des Maintowers erwartet, war aber nicht der Fall, da dieser doch 176,36 m hoch ist. (Danke fürs Nachschauen, Skyliner).

    Spitze Süd mit Bankenviertel 2

    Spitze Südwest

    Östlicher Mittelteil

    Westlicher Mittelteil

    Spitze Süd mit Blick auf MainzerLS

    Spitze Süd mit Bankenviertel 3

    Spitze Ost 1

    Spitze West

    Spitze Ost 2

    Spitzen der Fertigstützen

    Spitze Südost Skyline

    Spitze südost mit Westend

    Spitze Innen

    Spitze mit Verteilermast

    PalaisQuartier aus dem Mittelspalt


    Auf der Nordwestseite ist der Abschluß auf den Fertigstützen der Attika bereits montiert, ebenfalls Fertigbetonteile.

    Spitze Nordseite2

    Spitze Nordseite3


    Es ging dann erst einmal zurück in das 39. OG. Beeindruckend fand ich auch die halbkreisförmige Öffnung des Bodens auf der Ostseite zum 38. OG. Das ergibt dann eine Art Foyer für die Vorstandsetage, ähnlich wie es auf den aktuellen Innenvisualisierungen des Tower 185 zu sehen ist. Zuvor der Ausblick auf die Skyline von dieser Seite.

    Foyer2

    Foyer3

    Parktower2

    Gebäudekern Nordseite

    Innen Westseite

    Blick auf die Oper, Verschattung um 17:00h


    Es ging dann per Alimak in das 23. OG, wo wir auch hätten umsteigen können, ein neugieriger Forumer wählt aber den klassischen Abstieg zu Fuß. :D Die Fassade ist hier soweit angebracht, der Rest ist aber noch recht blank, Innenaufzüge sind noch nicht verfügbar.

    Südseite Richtung Süden

    Südseite Richtung Osten


    Im Treppenhaus...

    Treppen

    Lageplan


    Im 18. OG läuft der Innenausbau auf Hochtouren. Der "doppelte" Boden ist weitgehend installiert, Säulen verkleidet und es wird an der Technik in der Decke gearbeitet. Ebenso sind hier die erwähnten Innenaufzüge schon verfügbar.

    Blick durch Fenster an der südseite

    Aufzüge

    Blick auf die Oper, mit Verschattung um 17:30h


    Das 6. OG mit seinen überhohen Decken ist recht weit fortgeschritten. Hier der Blick auf der Südseite Richtung Osten, der Podiumsbau hält hier in der Höhe noch mit.

    Südseite Richtung Westen

    Blick durch die Fenster

    Technikraum


    Im 5. OG befindet sich ein Technik(doppel)geschoß. Hier der wohlbekannte Einlaß mit Rampe für die Technikausstattung und zwei Forumern, mal von der anderen Seite betrachtet.


    Was mit den Spezialpaletten am unteren Bildrand angeliefert wurde, brauche ich bestimmt nicht mehr erklären.


    Hier noch ein paar Bilder von dieser Stelle, die alte Zufahrt zur BHF Tiefgarage wird übrigens auch geschlossen und in den Park integriert.

    Tiefgaragendach mit Arbeitsmaterial

    Opernturm Look Up

    Skyline mit Sonnenuntergang


    Und hier noch ein paar Innenansichten des Technikgeschosses...

    Technikgeschoß Innen 2

    Technikgeschoß Innen 3

    Technikgeschoß Innen 4

    Technikgeschoß Innen Fenster zum Atrium

    Technikgeschoß Innen 4

    Technikgeschoß Innen Treppen


    Die Dimensionen der Eingangshalle spotten jeder Beschreibung. Im Inneren wird ein leicht gemaserter, sehr wertiger Naturstein werwendet.


    Das fast 50 Meter lange Atrium zwischen dem Hochhaus und dem Podiumgebäude haben wir bei dieser Aktion leider etwas vernachläßigt.

    Look up
    Bilder: cyfi


    :cool:


    Und noch ein Wort zum Schluß, um die etwas überzogene Meldung zum "geplatzten" Opernturmverkauf endlich ad acta zu legen... Das KanAm seine Option nicht wahrgenommen hat, hatte wohl wenig mit den verlautbarten, fadenscheinigen Gründen hinsichtlich des Objekts und des Hauptmieters zu tun gehabt. Die hatten schlichtweg nicht mehr das Geld für den reservierten Mercedes und haben sich dann für den Smart entschieden. Ob der Moskauer Büromarkt zur Zeit, da dort eine gewaltige Blase platzt, ein gute Wahl war, lassen wir mal dahingestellt. Man muß der UBS zugute halten, daß sie ziemlich früh ihre Probleme offenbart hat. Ansonsten ist das Projekt absolut solide und unabhängig über eine eigene Gesellschaft (TS/UBS) durchfinanziert und der Opernturm weiterhin ein absolutes Spitzenobjekt. Punkt.

    Da Herr Brandt in dem Artikel zitiert wird, daß es nicht dienlich sei, den "Erlkönig" zu früh zu präsentieren, gehe ich mal davon aus, daß es ähnlich wie beim T185 einen favorisierten Vorentwurf gibt, den es zu schlagen gilt.

    Ich kann die Kritik an dem Verfahren sehr gut verstehen, allerdings auch diee Vorgehensweise Vivico's angesichts des gegebenen zeitlichen Rahmens.

    Ich denke mal, ohne Ankermieter wird z.Zt. wohl kaum gebaut, lasse mich aber gerne eines Besseren belehren. Alles eine Frage des Eigenkapitals und der Finanzierung. Das Maintor ist da auch ein interessantes Fallbeispiel. Hier macht die Lage den Reiz. Der Taunusturm befände sich auch in bester Lage. Die Fusion der CoBa/DreBa sehe ich jetzt nicht als Hindernis. Auch wenn die DreBa Banker wohl so tun, als ob sie die CoBa gekauft haben, ist es wohl eher andersrum gelaufen. Wer sagt, daß die wieder in den Silvertower zurückgehen? Sicher, man muß erst einmal abwarten, wie sich alles entwickelt, aber für übertriebene Schwarzmalerei sehe ich noch keinen Anlaß, ebenso wenig dafür, dem Projekt keinen Namen zu geben.
    Und wer in der Rezession baut, hat den Turm zum nächsten Boom fertig. Beim letzten Zyklus hat man in Frankfurt diesbezüglich kollektiv gepennt.

    Und zu dem "geplatzten" Opernturmdeal sage ich dann an anderer Stelle noch mal etwas.

    Mir gefällt es auch immer besser, die Schutzfolie hat bei Beurteilung der Fassade schon ganz schön für Unmut gesorgt. Jetzt gibt es endlich noch meine Bilder vom Opernturm zu diesem Projekt.

    Wären die hier fehlenden 50 cm zur projektierten Höhe des Opernturms schon gebaut gewesen, dann wäre das folgende Bild vollkommen überflüssig gewesen.


    Hier sieht man schön, daß die zwei weiteren Hochhäuser (Turmpalast/Stifstrasse) einen schönen kleinen Pulk formen würden.


    Closeup, man erkennt endlich mal etwas von dem Canyon und dem hinteren Trichter.



    Tiefe!


    Bilder: cyfi

    Nun, wie einige von Euch ja schon mitbekommen bzw. selbst erlebt haben, ergab sich aufgrund Schmittchens und meines Betreibens heute die Gelegenheit einer Führung auf Opernturmbaustelle. Es war eine absolut einzigartige Erfahrung, die sich so natürlich nicht ergeben wird. Aus massiven Zeitmangel überlasse ich aber Schmittchen, etwas mehr dazu zu sagen.

    An dieser Stelle auf jeden Fall erst mal ein ganz großes Dankeschön an die Firma Züblin, die uns das ermöglicht hat. Und ganz besonders ein dickes Danke an unseren sachkundigen und unheimlich geduldigen Leiter dieser Führung!

    Hier nun eine Miniauswahl an Bildern (quick & dirty aufbereitet). Die anderen Teilnehmer werden bestimmt noch einiges an Material beisteuern, und ich dann auch noch, wenn ich in paar Tagen zurück bin.

    Bis dahin, Enjoy!

    39. Etage...


    Bilder: cyfi

    So ziemlich das gleiche berichtet Printausgabe der FAZ, hier die Details:

    • Der Turm darf nur zum Eigenbedarf gebaut werden. Voraussetzung ist eine verbindliche Darlegung, daß in Frankfurt neue Arbeitsplätze geschaffen werden.
    • Weiterhin ist die Zusage daran gebunden, daß das UnionInvest Hochhaus am Main in ein Wohnhaus umgewandelt wird, was dem im HH-Entwicklungsplan vorgeschrieben Wohnanteil von 30% der BGF oberhalb der Hochhausgrenze decken würde.
    • Der Turm sollte vor dem Hintergrund der Verschattungsproblematik (die zwar geringer als befürchtet ausfiele, dennoch auf ein möglichst geringes Maß reduziert werden solle) auf dem Grundstück möglichst weit nach Südwesten verschoben werden. Durch den Bestand der beiden anderen Hochhäuser befürchten Anwohner eine "Riegelwirkung".
    • Durch das Planungsrecht solle laut Markus Frank (CDU) und Olaf Cunitz (Die Grünen) der Bank "ein zusätzlicher Anreiz zur Konzentration möglichst großer Teile der Zentrale des genossenschaftlichen Finanzverbunds gegeben werden".

    Sehr schönes und informatives Update, porteño. Ich hatte, bereits am Vortag ein paar Bilder geschossen und da sich nicht allzu viele Überschneidungen ergeben haben, stelle ich sie doch noch rein. Der besagte Schutt könnte teils auch noch vom Kellerkasten des kürzlich abgerissenen Anbaus sein, um am Grubenrand Platz zu schaffen.

    Das hier nenne ich mal ein ordentliches Kaliber... :D


    Hier noch der Blick vom Uniturm. Mit einem bißchen Glück sehen wir hier bald eine zweite Hochhausbaustelle. (...and now it's trolltime...:naughty:)


    Bilder: cyfi

    Ja das waren noch Zeiten, wo statt wertlosen Schuldverschreibungen richtiges Geld im Tresor lag, und die Panzerknacker noch an ihren Augenmasken zu erkennen waren.

    Ein Polfilter (hier nur halb aktiv) hilft die tatsächlichen Fenster in der Fassade durch Entspiegelung zu identifizieren. Die Fotos sind noch aus dem Sommer.


    Perspektive vom AfE-Turm:


    Bilder: cyfi

    Im Vergleich zu den bekannten Visualisierungen kann ich jetzt keine Überraschung wahrnehmen, die nicht nicht meiner Erwartung entspräche. Der Fassadenstein wurde halt nur nicht vorpatiniert.


    Wie auch immer, inzwischen kann man die endgültige Höhe klar an den höchstgegelegenen Verschalungen erkennen. Man beachte auf den folgenden beiden Bildern, wie klein die Arbeiter beim Schlauch der Betonpumpe sind.


    Auf ganz speziellen Wunsch hier noch ein paar Aufnahmen mit leichter Abendstimmung von einem ganz vorzüglichen, viel zu wenig beachteten Hotspot.


    Bilder: cyfi


    Übrigens, Schmittchen, vorzügliche Aussicht, die Du da hast!

    An dieser Stelle erst einmal ein dickes Dankeschön für all Deine Updates, porteño! :daumen:

    Am besten gefällt mir die filigrane Wirkung des Turms, wenn man die Eschersheimer hinunterkommt. Auch kommt das Palais aus dieser Richtung kommend gut zur Geltung. Hier mal eine andere Perspektive.


    Bild: cyfi