Beiträge von CYFI

    Beides, Audi80, Tiefgarage plus weitläufiger Blockrand. Praktisch die gesamte Baugrube wird überbaut.

    DartHito, der "Klotz" hinter dem ovalen Mittelteil wird praktisch nicht zu sehen sein, außer du arbeitest im Messeturm in den obersten Etagen. Irgendwo muß auch noch die Technik für die Aufzüge hin, die bis in oberste Etage fahren, der ovale Teil soll oben wohl leer bleiben und mit entspechender Beleuchtung wie eine "Laterne" wirken.

    RobertKWF, die alte, Spitze im Modell hatte durchaus mehr Eleganz, wäre aber als Wiederholung der des Opernturms genauso kritisiert worden, und genauso wie beim Opernturm gilt: der Architekt ist nicht der Investor, und es bedarf eines erfahrenen Architekten, dennoch bei den "leicht" gegenläufigen Interessen in Sachen finanzielle Rahmenbedingungen etwas herauszuholen. Die Alternative war die kostengünstigste Variante ohne Abschluß. Da kann sich diese Variante mit der "Laterne" durchaus sehen lassen. Das hat mit Zeitgeist und Stilempfinden recht wenig zu tun.
    Was das Hochhaus betrifft, die Fassade war die ganze Zeit in dieser Ausführung geplant und von Stein war nie die Rede. Selbst eine Attika wäre mit hellem Alluminium verkleidet worden. Ob das dann noch gewirkt hätte?
    Und das Modell ist einfach nur deshalb braun, weil es - ganz Mäckler typisch - in Holz Natur gefertigt wurde. Also bloß nicht täuschen lassen und nicht zu sehr in Romantik verfallen, die an dieser Stelle nie so geplant oder erwünscht war. ;)

    Ein spätes Danke für dein Update, Beggi. Was den alten Bewehrungstahl betrifft, so konnte man gut auf der Opernturmbaustelle die saubere Trennung des Stahls vom Beton beim Rückbau der alten Zürich Bodenplatte beobachten. Da hat es ich aber auch gelohnt. Inzwischen sind die Preise für Altstahl ziemlich eingebrochen, aber die Trennung hat wahrscheinlich sowieso mehr entsorgungstechniche (Kosten-)Gründe.

    So, nun noch ein paar Bilder von gestern. Der Fortschritt ist groß seit dem letzten Update. An der Baustellenein- und ausfahrt gibt es ansatzweise Stau.


    Die Baugrube hat am direkten Randbereich zur Friedrich-Ebert-Anlage offensichtlich die endgültige Tiefe erreicht.


    Die angesprochenen "Altlasten", scheinen allerdings eher die Ausnahme zu sein.


    Letzte Bohrungen für die Bohrpfahlwand am "spitzen Ende" der Baugrube an der Grenze zum logistischen Bereich - der Ring schließt sich.


    Hochhausgründung im Duett...


    Der Baugrubenteil für das Hochhaus und...


    ...der Baugrubenteil für den vorgelagerten Blockrand in der Übersicht. Im Bereich des U-Bahn Zugangs stützt ein noch verbliebener Erdwall die Grubenwand, die verankerten Wandteile sind entsprechend tief freigelegt.


    Eine erste Sauberkeitsschicht, und hier könnte bald ein Kran stehen.


    Bevor der stützende Erdwall weg kann, müssen hier erst einmal die Steifen gesetzt sein. Die Befestigungen am oberen Rand Grubenwand sind zu erkennen, die Gegenbefestigung erfolgt dann über eine Betonschiene mit eigenen Gründungpfählen. Im Graben sind die freigeglegten Kopfenden von den Bohrpfählen zu erkennen.


    Bilder: cyfi

    Sehr wenig Zeit und ein äußerst bescheidenes Wetter machen Updates selten zur Zeit, wenigstens meinerseits. Hier ein Distanzschuß von gestern spät nachmittag bei schlechtem Licht von der Tower 185 Baustelle. Die Turmspitze ist komplett von der Kletterverschalung befreit, die interessante Einteilung innerhalb der Krone kann man auch erkennen.


    Bilder: cyfi

    So sieht es aus, Skyliner, das trifft den Nagel auf den Kopf. In einem Fall von der "Demnächst-Liste" weiß ich es aus erster Hand, heißt, es passiert zwei Büros neben meinem. Der Vorvertrag steht, man ist sich in allen wichtigen Punkten einig, der Detailvertrag befindet sich in der Prüfung und muß dann eigentlich nur noch unterschrieben werden. Das passiert aber in den heutigen Zeiten auf ziemlich hoher Ebene und braucht seinen bürokratischen Lauf.

    Auf dem Opernturm haben sich ganz einmalige Perspektiven ergeben, vielleicht reiche ich hier auch noch mal welche von der Tour nach.

    Folgende Bilder sind letzten Freitag vom Maintower enstanden. Wie schon bei den anderen Bildern von jenem Tag erwähnt, sie sind ohne Stativ, Stabi und fast unmöglichen Einstellungen für freihändige Fotografie entstanden, leichte Unschärfen gehen bei der Größe aber unter. Der Trick war, nur lange genug zu warten, bis das Zittern von der Kälte nachließ und so langsam die erste Erfrierungsteife eintrat... ;)



    Bilder: cyfi

    Schöner Blickwinkel, das ist dann auch die endgültige Höhe. Sozusagen nach dem Opernturm Richtfest Nummer 2 und 3. Hier noch der Blick vom Maintower von letztem Freitag. (Die Bilder sind eventuell nicht ganz so scharf wie sonst, da ohne Stativ und ohne Stabi, dafür mit Standardtageinstellungen und freihändig aufgenommen.)


    Schön zu sehen ist hier das abschliessende Technikgeschoß.


    Bilder: cyfi

    @ Verni, die gleiche Frage drängte sich auch mir bei der Auswertung der Fotos auf, du wirst sicherlich auf dem Foto mit den großen Bewehrungskörben die Installation auf dem Dach rechts oberhalb des L's des "Mövenpick Hotel" Schriftzuges meinen. Ehrlich gesagt, weiß ich es auch nicht, aber ich denke schon.

    @ RobertKWF: Zu dem Ursprung der Erde kann ich ebenfalls nicht viel sagen. Es sind ja auch verschiedene Farben über das gesamte Areal. Es wird schon einiges nach Abriss des Altbestandes aufgefüllt worden sein, und wer weiß, wann davor schon einmal. Außerdem überzeichnet die Farbe aufgrund des vorabendlichen Sonnenlichtes je nach Lichteinfall.

    Schiller und Oper sind nicht gerade zwei Worte, die man im selben Satz verwendet, aber im Bild macht das durchaus einmal Sinn.


    Hier noch zwei unter schwierigen Voraussetzungen entstandene Fotos vom Maintower. Man inzwischen sehr schön das "Kreuz" erkennen, daß die Krone sozusagen viertelt. Bald ist Richtfest. :)


    Bilder: cyfi

    Rundgang um die Baugrube am gestrigen Nachmittag.


    Man hat mit der Hochhausgründung begonnen. Zwei Bohrer mit großkalibrigen Gerät sind hierfür im Einsatz. Hier wird gerade einer Pfähle betoniert bzw. die obligatorische Probe genommen.


    Das Loch zu einem zweiten Pfahl. Der Bohrer im Hintergrund bedarf einer kleinen Reparatur an Seil und Gestänge.


    Im Hintergrund wird die Zufahrtsrampe weiter Richtung Messe verlegt, die Aktuelle dürfte noch im Gründungsbereich des Hochhauses liegen.


    Das handelsübliche Feuchtbiotop zur Baugrubendekoration, kurz dahinter erkennt man die fast schon vergessene Schlitzwand und nun auch ihren eigentlichen Zweck.


    Anker, fast fertig gestellt.


    Körbchengröße Doppel-D für die Gründungspfähle.


    Bilder: cyfi

    So sieht es aus, Äppler, der alte Entwurf würde die genannten Kriterien weitgehend erfüllen. Der Hauptteil des Turms dürfte im alten Entwurf um die 200 Meter hoch gewesen sein und hatte eine Grundfläche von 41,6 x 41,6 Metern. Dann folgten ab der 59. Ebene 8 Ebenen mit 22,5 x 22,5 Meter und die letzten vier Ebenen ab der 67. hatten 7,5 x 7,5 Meter. Das Antennentragwerk ohne Antenne schlug mit 30 Metern zu Buche.

    Die "Fotomontage" im "Frankfurt Magazin" basiert auf einer recht aktuellen Visualiserung mit einer "gereiften" Version des Campanile gefunden in einer Präsentation von Mitte 2006 (zuletzt aktualisert Ende 2007). Sie kann jedenfalls nicht vor 2005 entstanden sein, wie die Bebauung am Main und der Zustand des Hauptbahnhofdaches erahnen lassen. Ebenfalls ist das Hochhaus schon sehr weit an die Gleise versetzt und man kann einen Busbahnhof unter dem angrenzenden Wellendach vermuten.

    Nun, wird schon so sein, daß wir es lieber in Frankfurt gesehen hätten, aber dafür kann das Hochhaus ja nichts. Und letztendlich nimmt man Eschborn ohnehin schon als einen Teil Frankfurts wahr. Danke für die beeindruckenden Einblicke, da kommt ein wenig Opernturmfeeling auf.

    Wahscheinlich unterschätzt man aufgrund des Models/Renders und der kubischen Form die tatsächlichen Dimensionen, 92 Meter werden an dieser Stelle sicherlich monumental wirken. Seine Qualitäten entwickelt dieses Gebäude aber erst innen. Wirklich beeindruckend wird m.E. das Atrium zwischen beiden L-förmigen Baukörpern.

    Ja, der erste Bauabschnitt des neuen Campus ist äußerst gelungen. Eine sehr ausgeglichene Harmonie zwischen klaren Linien und warmen und mit hochwertigen Materialien gestalteten Texturen, sehr einladend. Es wirkt auch mit dem Pölzigbau wie aus einem Guß. Klasse!

    Kent, Schmittchen erwähnte es bereits: das langestreckte Gebäude ist der Pölzigbau (bzw. IG Farben) und gestaltet hat dies Ferdinand Heide.

    Und hier dürfte man den Campanile, sukzessive den Bahntower gemeint haben. Irgendwie kommt immer das totale Chaos bei Zahlen und Fakten innerhalb dieses Themengebietes auf, wenn die nicht angewohnten Redakteure die Aufgabe übernehmen.
    Das darf man nicht überbewerten. Und wem außer uns fällt das schon großartig auf?

    Letzteres, glaube ich zumindest, sonst gäbe es wahrscheinlich kaum Hochhäuser in Frankfurt. Ähnliche Vorbehalte gab es bei vielen anderen Projekten, sei es z.B. Opernturm oder Maintor.
    Scheint mir nicht sauber recherchiert zu sein, ist Herr Murr im Urlaub? Es sollte wohl "um über 50 Meter von 230 auf 175 Meter gekürzt" heißen, denn 60 Meter würden bei der angestrebten Position auf dem Gelände wohl kaum noch einen "langen" Schatten auf irgendein bewohntes Gebiet werfen.


    Edit:

    Wenn weinigstens "der Neubau soll voraussichtlich bis im Jahr 2013 realisiert werden und den steigenden Raumbedarf der Genossenschaftsbank auffangen." stimmt, dann müßte es auch hier schon im nächsten Jahr losgehen.

    Danke für die Info, wird bestimmt interessant.

    @ Graham, das gewählte Foto ist aus der Eingangshalle. Verfugt wird hier aber auch, wie du auf dem Folgefoto im Originalbeitrag sehen kannst. Der verwendetet Stein ist nicht der gleiche wie außen. Ob man überhaupt verfugen muß? Geschmackssache, oder auch die zeitgemäße Auffassung zur Steinfassade, die ernst genommen werden will.

    @ jet2space: Die Fenster lassen sich öffnen, nur nicht so man es gewohnt ist. Genaugenommen werden bei den Hochhausfenstern nicht das Fenster sondern der Rahmen geöffnet, und zwar am breiten Seitenteil. Irgendwo habe davon noch ein Foto, daß dann gelegentlich nachreichen werde.