Beiträge von Kettenhof

    Blaue Rohre für Grundwasser auf der Bockenheimer

    Ich sehe hier keine blauen Rohrleitungen (vermutlich Grundwasser?)....


    Die blauen Rohre - Richtung Bockenheim:
    Links, am Opernturm entlang, die führen bis hinter das DEPOT an der Uni, wo eine große Baugrube ist für Wohnungen und Rewe.
    Rechts waren bis vor kurzem die Rohre von der Baustelle Feuerbach/Barckhausstraße (Projekt Wero) verlegt. Das Grundwasser von dort landet jetzt im Gulli in der Barckhausstraße.


    Die Rohre gehen in den ehemaligen Wallgraben, wo wohl noch ein Gewässer (verrohrt) ist, und in den Main führt.


    Ich gehe mal davon aus, dass hinter der Opernplatzbaustelle ein direkter Zugang in diese Wall-Rohre liegt und keine lange Verrohrung für Grundwasserhaltung erforderlich sein wird.

    Es gibt jetzt ein neues Werbeschild. Nicht mehr das wahre Leben, wie oben noch zu sehen.
    Jetzt ist Kaufen.....oder Mieten angesagt. Wobei unklar ist, ob nur Wohnung im Querriegel angeboten werden oder auch in den 6 Wohntürmchen. Bei Immoscout wird von Patrizia jedenfalls schon eine Penthauswohnung bei Immoscout vermietet - für schlappe € 5.650 (kalt). Wohl im Querriegel, da nur der eine 7. Etage hat.
    Zusätzlich gibt es jetzt auch zwei Ladenflächen zu mieten - wohl auch im Querriegel.


    Neu ist ein Teil des Baustellenzauns auf dem jetzt das zukünftige Bürogebäude in der Feuerbachstraße zu sehen ist, in dunkler Farbe. Dafür haben die Wohhäuser in der Feuerbachstraße plötzlich Balkone zur Straßenseite. Vemutlich ein Irrtum des Gestalters, denn bisher ist an den Rohbauten nichts dergleichen zu erkennen.

    Zu Baustelle Titanic-Hotel, Chauusseestraße


    Weiß jemand, wie weit man mit dem Bunkerabbruch bis heut gekommen ist?


    Der Hauptbunker ist fast raus. Es steht noch eine längere Mauer mittendrin, die gut von der Straße zu sehen ist.
    Ansonsten wird an der Baugrube gewerkelt. Ein Teil wurde mit Spundbohlen hergestellt, ein Teil mit Borhpfählen - unter Einbeziehung der an die Nachbarhäuser angrenzenden Bunkerwände.

    Geht nicht weiter weil es zu laut ist

    Die "bösen" Nachbarn sind der Ansicht, dass 85 Dezibel, so die Lärmprognose, dann doch ein wenig viel sind. Deshalt muss der Bauherr jetzt Ersatzunterkunft anbieten oder halt leise sein, so verstehe ich zumindest die neue Infotafel mit Nennung eines Lärmschutzbeauftragten.

    25 Meter Höhe & wenig Abstand = massiv

    Da die Häuser nach Plan ziemlich genau 25 Meter an der Oberkante erreichen sollen, so zumindest mal einer der im Verkaufspavillion ausliegenden Pläne, ist die Massivität überhaupt nicht weiter verwunderlich.
    Von Passanten hört man oft das Thema, "ist das aber eng".
    Zusammen ergibt dies ein gewisses Engegefühl.


    Bleibt zu hoffen, dass es mit ein bisschen weißer Farbe (Naturstein ist nach den Plänen nicht vorgesehen) etwas luftiger wirkt.


    Derzeit werden schon die ersten Fenster geliefert (sieht nach Kunststoff aus) und die für die Baugrubenabdeckung benutzten Dämmplatten wurden teilweise verklebt und liegen teilweise noch rum. Es geht also voran, wenn auch wohl nicht mit dem Verkauf. Der Pavillion ist meist unbesetzt.

    Über Geschmack läßt sich streiten

    Meine Spontanreaktion zu den Wohnhäusern:
    Ist das hässlich!
    Insbesondere die beiden Kästchen neben der schmucken Villa, mit den Lego Dächern.
    Hoffentlich liegt es nur am künstlichen Rendering.
    Außerdem sieht man es von der Straße zum Glück nicht, wenn man sich nicht den Hals verrenkt.

    Heute wurde ein Loch in die Tiefgarage gestemmt - Im Holzgraben, da wo frueher Parkplätze zu vermieten waren - siehe Bild oben. Diese hat zwei Ebenen. Aufgeschüttet wird diese mit dem Abbruchgut vom Turmpalast, wie der freundliche Mitarbeiter erklaerte. Denn ansonsten würde die Decke nicht den grossen Abbruchbagger für den Abriss der Gebäude tragen.
    DAS ist mal Recycling.

    Titanic Verzögerungen

    Das es bei Titanic nicht vorangeht, liegt an dem leidigen Tiefbunker. Der wird bisher mit roher Gewalt abgebrochen, was die Nachbarn aufbrachte und, etwas widerwillig, die zuständige Immissionsschutzbehörde auf die Baustelle führte. Es sind angeblich drei Dauermeßstellen für Lärm und Erschütterungen im Einsatz.
    Derzeit darf deshalb nur 2,5 Stunden am Tag am Bunker gemeißelt werden. Da der Bauherr aber etwas 'ältliches' Gerät einsetzt und noch nie von einer Schallschutzwand gehört hat, stehten die Nachbarn ihm weiter auf den Füßen. Es ist immer noch Höllenlärm.
    Daher wird es mit dem Fortschritt noch etwas dauern.

    Hälfte Verkauft - mit Querriegel

    Oben, in Beiträgen # 109, # 110
    wurde die Frage besprochen, was die "Hälfte der Wohnungen" ist, da der Bauherr entsprechendes in einer Pressemeldung verbreitete.
    Nun habe ich mal den Geschäftsbericht durchgesehen. Und siehe da, (S. 83) im Februar 2012 wurde für den Querriegel ein "institutioneller Käufer" gefunden. Da sich darin ca 60 Wohnungen befinden, bleibt nicht mehr viel - für mehr als die Hälfte - für die 6 Hochhaus-Stadtvillen.
    Weiter findet sich (S. 86), dass die Projektentwicklung Frankfurt für 4 der 6 Stadtvillen Kosten für Rohbau und Vertrieb für die Feuerbachstraße verursachen wird.


    Im Ergebnis bedeutet dies wohl, dass mindestens für vier der Hochhaus/Stadtvillen noch kein Käufer gefunden ist.

    Feuerbachstraße 8

    zu post # 338 - Conseno

    Wie man auf der folgenden Visualisierung sehen kann, wird an das Nachbarhaus Feuerbachstraße 8 angebaut. Dieses steht seit Umzug der Wirtschaftprüfungsgesellschaft PKF ins Romeo & Julia leer. Das Gebäude mit der Hausnummer 8 wird wohl das nächste Umbauprojekt oder gleich der nächste Abriss, denn es sieht nicht danach aus, als gehöre es zu den auf dem Büromarkt gesuchten Objekten.


    Schmittchen hatte Recht. Seit einer Woche wird der Estrich raus gemacht. Geplant werden, na was wohl, Luxuswohnungen. Das Gebäude, welches in dieser Höhe heute nicht mehr genehmigt würde, wird entkernt. Ähnliches passiert ja an mehrfacher Stelle (z.B. Westendstraße). Hinten kommen große Balkone dran.


    Ein Bauschild ist bislang weder bei der Baufaufsicht online noch vor Ort vorhanden.

    Verzögerung beim Sofitel

    • Die Baugenehmigung liegt (vollständig) seit dem 7. Mai vor
    • Die Frist kann der Bauherr auf einen Monat verkürzen, wenn er die Baugenehmigung den Nachbarn zustellt und sie über ihre Rechte belehrt.


    Baugenehmigung un/vollständig
    Der FAZ Artikel ist ein wenig irreführend, was die Baugenehmigungen abetrifft. Einerseits wird geschrieben, diese liege seit 7. Mai vor, anderseits steht zwei Sätze weiter, dass für die Baugrube bislang nur eine Teilbaugenehmigung vorliegt.


    Bestandskraft der Baugenehmigung
    Zu den Widerspruchsfristen hier eine juristische Klarstellung, nachdem ich mir gestern noch - beim Bier - Rechtsrat einholte:
    Ein Nachbar kann Widerspruch einlegen und so die Bestandskraft einer Baugenehmigung verhindern. Die Frist hierfür richtet sich danach, ob ihm der Verwaltungsakt mit oder ohne Rechtsbehelfsbelehrung von der Behörde zuging. Fehlt die Rechtsbehelfsbelehrung, dann ist die Widerspruchsfrist 1 Jahr. Ist die Rechtsbehelfsbelehrung beigefügt, dann verkürzt sich die Frist auf 1 Monat.
    Beides setzt aber eine Bekanntgabe der Baugenehmigung durch die Behörde voraus.
    Eine Bekanntgabe durch den Bauherrn sieht das Gesetz nicht vor und läßt auch die Frist nicht beginnen.


    Wann beginnt die Frist bei fehlender Bekanntgabe zu laufen?
    Wenn die Behörde die Baugenehmigung nicht an die Nachbarn weiterleitet, wie hier, dann beginnt die Widerspruchsfrist erst dann zu laufen, wenn der Nachbar auf andere Weise sichere Kenntnis von der Baugenehmigung erlangt hat oder hätte erlangen müssen!


    Wann genau in solchen Fällen die Frist zu laufen beginnt, ist schwierig.
    Es ist jedenfalls ganz sicher nicht ein Jahr nach Erteilung der Baugenehmigung: Denn dies ist ein Brief der Behörde an den Bauherren, von dem der Nachbar keine Kenntnis hat.
    Der Nachbar, der keine Zeitung liest oder länger verreist war, erhält im spätesten Fall Kenntnis erst bei Baubeginn Kenntnis von der Baugenehmigung! Erst ab dann läuft die Widerspruchsfrist von einem Jahr.


    Die in der FAZ dargelegte Begründung für die Bauverzögerung wegen der fehlenden Bestandskraft der Baugenehmigung ist also offensichtlich eine Scheinbegründung, da diese Frist nicht genau bestimmbar ist. Mit dieser Begründung wäre ein Baubeginn im August 2013 auf der sicheren Seite...


    Gastronomie zum Platz
    Spannend finde ich, dass die Gastronomie sich zum Platz hin orientiert.
    In den Renderings sah man Gastronomie in Richtung Grünanlage, zwischen dem Hotelbau und der Luxusmietskaserne, nicht jedoch Richtung Platz. Das würde diese bislang trostlose Ecke gegenüber der Oper sicherlich aufwerten, die auf der Sofitelseite bisher ungenutzt war - auch wenn dann so mancher Falschparker sich in Zukunft woanders hinstellen muss.

    Verzögerung beim Sofitel

    Ist in Erfahrung zu bringen, wo die Gründe für diese Verzögerung von Amtes wegen liegen?


    Die FAZ berichtet am 1. Juni, dass der Bauherr warten möchte, bis die - noch nicht einmal erteilte Baugenehmigung - rechtskräftig ist. Das wäre EIN JAHR nach Erteilung.
    Klingt, salopp forumuliert, wie grober Unsinn. Kein Investor nimmt das Geld in die Hand, zahlt Zinsen für den Grundstückskaufpreis, um ein Jahr auf die Rechtskraft der Baugenehmigung abzuwarten. Zumal ja angeblich der Mieter schon feststand. So viel Geld hat keiner über.
    Woran mag es liegen: Hier könnten nur Vermutungen angestellt werden. Klar ist jedenfalls, dass die wasserrechtliche Genehmigung noch aussteht. Und ohne diese kann es sowieso nicht weiter (= tiefer) gehen. Zuletzt stand ja für etwa einen Monat die Brunnenbohrmaschine (blau) in der Grünanlage.


    Ich fürchte jedenfalls, dass die Staubwüste eine Weile erhalten bleibt. Denn Wasser ist ja auch knapp.


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    Mod: Der betreffende FAZ-Artikel ist jetzt online.

    Kettenhofweg - Ecke Arndstraße/Lindenstraße - Gestapo

    Im riesigen Park der ehemaligen Gestapo Zentrale wird abgerissen.
    Das Bauschild (Arndstraße) besagt: Abriss eines Hauses und einer Tiefgarage. Zum Kettenhofweg türmen sich im Park große Betonbrocken, die wohl aus der Tiefgarage stammen. Ich habe dort allerdings noch nie eine TG-Einfahrt gesehen (Bunker?)
    Was anschließend hinkommt und ob wirklich das Haus Ecke Lindenstraße abgerissen werden soll ist mir nicht bekannt.


    Hat jemand nähere Kenntnis?