Beiträge von DaseBLN

    ^ Sehe ich ähnlich. Hier wurde nicht wild irgendein Standardgrau mit weißen Fensterrahmen kombiniert, sondern ein recht harmonisches Farbschema für Sockel, Wände, Fenster und Rollos gewählt, was, das sollte man auch mal erwähnen, mit Sicherheit auch teurer umzusetzen war. Finde persönlich das Erdgeschoss auch noch eines der besseren, ich meine, es gibt Fenster und keine Betonmauer mit Garageneinfahrten und durch das Hochparterre wirkt es etwas weniger gedrungen.

    Bezieht sich hierauf:


    ^ Bei der BVG ist es üblich, in Kehranlagen und an Haltestellen verfestigten Schotter zu verbauen, Rasengleis würde dort ja eh nur zerlatscht werden. Kurvenschmierung erfolgt in Berlin von den Fahrzeugen aus, inzwischen dürften alle Fahrzeuge eine solche Anlage erhalten haben.


    Ausserdem noch in Ergänzung zur richtigen Antwort von Dexter - am Alex werden Gleise und Weichen nicht so häufig erneuert (und auch dort nicht alle 2-3 Jahre), weil sie minderwertig ausgeführt wurden, sondern aufgrund der intensiven Nutzung. Auf "normalen" Strecken werden Gleise auch nur alle 2 Dekaden getauscht, wieso sollte das hier anders sein?

    @UrbanFreak - schön, dass du inzwischen selber darauf kommst, wie absurd und inhaltsleer deine versuchte Argumentation ist. Mal abgesehen davon, dass eine Straße mit flanierenden Menschen und besetzten Sitzmöglichkeiten auch im umgangssprachlichen Sinne wohl kaum als tot und auch die Friedrichstraße an sich ja wohl kaum als Berlins zentrale Einkaufsstraße bezeichnet werden kann, würde ich dir empfehlen, mal ein wenig rauszukommen: du warst offensichtlich weder jemals an einem späten Nachmittag an einem Februar-Dienstag in der Einkaufsstraße einer mittleren Kleinstadt, noch zu ähnlicher Uhrzeit an einem Samstag in der Porschestraße in Wolfsburg. Was diese von dir initiierten nichtssagenden Vergleiche allerdings inhaltlich zur Diskussion beitragen sollen, keine Ahnung.

    Entschuldigt, ich war nach dem Totgerede der Friedrichstraße in den Medien und hier im Forum bei meinem ersten Besuch seit Jahren schlicht erstaunt über die m.E. intensive Nutzung an einem kalten Februar-Abend.

    Wenn ja, dann aber mal Hand aufs Herz, die Friedrichstraße am frühen Abend auf diesem Bild ähnelt einem Friedhof. Da ist am Hermannplatz oder sogar in der Greifswalder Straße aber mehr los. Hoffe mit dem neuen Senat ändert sich die Zielsetzung für diese (mittlerweile sehr) geschundene Straße.

    Also mit flanierenden Pärchen und Familien und rumhängenden Jugendlichen auf Friedhöfen an Februarabenden kenne ich mich nicht so aus, da bin ich nicht Goth genug für. Dass an ÖPNV Zu- und Umstiegspunkten (S Greifswalder, Danziger Ecke Greifswalder, eine andere Stelle der Greifswalder kannst du kaum gemeint haben) in Wohnkiezen mehr Leute unterwegs sind, geschenkt, nur was hat das mit der Friedrichstraße zu tun?


    Auch in jeder kleineren Stadt ist ähnlich „viel los“ als auf diesem Bild…

    Müsste nach dieser Logik in Berlin in etwa 100 mal so viel auf der Straße los sein wie in einer 35.000-Einwohner-Stadt?


    Soweit ich das erkennen kann, wurde da in London irgendeine Nebenstraße umgebaut. Schlechter Vergleich für die Friedrichstraße.

    Im Zentrum Londons sehen fast alle Hauptstraßen so aus. Strand ist mit der Verlängerung durch die Fleet Street die Hauptverbindung zwischen City of London und City of Westminster und damit keinesfalls "irgendeine Nebenstraße".


    Dort wurde aber im Gegensatz zur Friedrichstraße Geld in die Hand genommen und eine echte Aufwertung geschaffen. Überhaupt wird in London viel Geld für die Aufwertung öffentlicher Flächen in die Hand genommen und im übrigen auch für den Ausbau des ÖNV!

    Das Projekt in London hat 3 Jahre benötigt und wie du sicher weißt, ist auch in Berlin ein fester Umbau geplant, dessen Moodbilder hier in den Kommentaren desöfteren lächerlich gemacht wurden. Im Zweifel wäre das auch eher ein Argument dafür, mehr Geld in die Hand zu nehmen und nicht dafür, den Status Quo zu belassen.

    Edit: bezog sich auf einen inzwischen verschobenen Beitrag.

    Völliger Unsinn. Hier ein Bild der völlig toten Friedrichstraße bei 7 Grad am Frühabend eines Februar-Mittwochs:


    20230222_172504_1nad24jZPRxL4ZfbiJTuBY.jpg?width=960&height=720&fit=bounds

    Und natürlich hat man nicht nur in den links-grün-versifften Ecken Deutschlands die Zeichen der Zeit erkannt. Ein ganz aktuelles Beispiel ist Strand Aldwych in London. Zum Vergleich bietet sich dieses Bild von hier oder Google Streetview an. Auch dort wurden wenige Hundert Meter Straße umgebaut und somit dann also, wie es hier heißt, reine Symbol- und Klientelpolitik be- und die Bullerbüisierung von London vorangetrieben.

    Wird der Genius Loci eigentlich immer nur bemüht, wenn er dem Wunsch nach historisierendem Bauen dienlich ist? Links vom hier diskutierten befindet sich ein Gebäude mit ganz ähnlicher Aufteilung und ebenfalls kantigem Dachaufsatz, aber viel auffälligerer Farbgebung und rechts daneben das brutalistische Spitteleck aus Plattenbauelmenten.

    Die einzige anstrengende Umgangsform, die in dieser Diskussion auftrat, kam von deiner Seite.

    Ähh, nope: Du hättest ausschließlich inhaltlich argumentieren können (was deinen Vergleich dieses Gebäudes mit "Büroklötzern der 60er, 70er und 80er" nicht weniger absurd macht), aber hast dich für diese Steilvorlage entschieden:

    ^ Ich kann mir gut vorstellen, dass Leute vom Dorf solch ein Gebäude als großstädtisch empfinden und nicht verstehen, was daran zu bemängeln sein könnte.

    ...also beschwer dich jetzt nicht. Gerade als Neuling würde ich da mal ein wenig den Ball flachhalten.


    Anyway: ich empfinde das Gebäude als willkommene Abwechslung von den umliegenden Rasterfassaden (was eben nicht heißt, dass dort jetzt alles so gestaltet werden müsste) und verstehe auch die Diskussion um öffentliche bzw. Mischnutzung nicht, wenn auf den Visualisierungen eindeutig zumindest eine Gastronomieeinheit im Erdgeschoss zu sehen ist.

    Vögel gibt es in Berlin Mitte wahrscheinlich nicht mehr, aber falls doch, sind solche Glasfassaden eine üble Todesfalle, viel gefährlicher als z. B. Windräder.

    Spiegelndes Glas ist im Gegensatz zu durchscheinenen Glasscheiben hauptsächlich dann gefährlich für Vögel, wenn sich darin beispielsweise Bäume oder größere Grünflächen spiegeln. Das ist hier bekanntermaßen eine eher geringere "Gefahr". Insgesamt scheint mir das Argument (ähnlich wie bei Windrädern) meist auch eher vorgeschoben, um andere Diskussionsziele zu unterstützen.

    ^ Also ich hab noch keine Motel One Lobby gesehen, bei der das Corporate Design keinen dunklen Holzfussboden vorsah. Die Bodengestaltung finde ich allerdings auch ein bisschen weird, egal ob nun feiner wie im EG oder gröber wie im UG, so ein richtiges Gefühl von Straße, dass man ja mit den Fassaden erzeugen möchte, will sich da nicht einstellen

    Was denkt ihr? Habe ich etwas übersehen?

    Ja.


    - alles zusammenhängend: die durchschnittliche Wohnfläche pro Bewohner und Haushalt hat sich erhöht, die Anzahl der Bewohner pro Haushalt ist gesunken

    - Trends wie Zweit- oder zweckentfremdete Wohnungen gab es so 1990 noch nicht oder kaum

    - es wurden nicht nur Wohnungen neu gebaut, sondern auch abgerissen.

    ^^ Die einzige Halluzination sind hier die von dir beobachteten verwaisten Fahrradhäuser und leeren Radwege. Ich würde auch gern mal sehen, wo Fahrradfahrer trotz ausgebautem Radweg auf Straße oder Gehweg fahren, das erfolgt meist dann, wenn der Radweg nicht benutzungspflichtig oder in einem nicht zumutbaren Zustand ist, auch wenn sich Autofahrer den gängigen Hupkonzerten und gefährlichen Überholmanövern nach zu Urteilen wesentliche Bestandteile der StVO bereits kurze Zeit nach Erwerb des Führerscheins vergessen.

    ^ & ^^ Genau, die Taxistände sind ja nun nicht ausschließlich zum Warten und Abstehen von Pausen, sondern auch zur Be- und Entladung auch für alle anderen Fahrdienstleister gedacht. Die Verbindung zur Rummelsburger Bucht erfolgt über die untere Kynast- und die Ingrid-Reschke-Straße und damit auf der südlichen Seite der Hauptstraße, die Taxistände haben damit nichts zu tun.


    "Gestaltete" Aufenthaltsflächen mit Bänken und Baumen werden laut Planung auf der Südseite ja sowieso eher am Vorplatz Rudolfkiez geschaffen, beim Taxistand geht es halt hauptsächlich um Funktionalität und das ist m.E. auch ganz in Ordnung so.

    [...] man kann nicht einen Teil der Bevölkerung (hier: junge Fahrradfahrer:Innen mit intellektuellem Hintergrund ohne reguläre 40-Stunden-SV-pflichtige Beschäftigung) über alle anderen stellen und insbesondere den durchschnittlichen Leistungsträger, der ggf sogar aufs Auto angewiesen ist, mit immer weiteren Einschränkungen belegen.[...]

    ...meine Güte, wie sehr kann man in veralteten Klischees gefangen sein. Beim nächsten Mal heißt es dann wieder, ein Leben ohne Auto können sich nur irgendwelche Elite-Gutverdiener mit Bürojobs und teuren Wohnungen im Zentrum leisten, die sich so gar nicht in das Leben der einfachen Leute hineinversetzen können. Eben gerade so, wie es als vermeintliches Argument gerade in die Diskussion "passt". Mir scheint eher, dein Hass auf Nicht-Autofahrer nimmt


    [...] schon pathologische Züge an...[...]


    Zur Berliner: das Thema ist ja auch ein gefundenes Fressen in den sozialen Netzwerken, was da rumgeheult wird, spottet wirklich jeder Beschreibung. Ich frage mich nur: wieso hat man den nur ca 400 Meter Luftlinie entfernten parallel auf der Ostseite der Anlagen des Hauptbahnhofs verlegten Straßenzug Brandenburger und Rackwitzer Straße (der übrigens nicht mitten durch – teilweise künftige – Wohnquartiere führt) vierspurig ausgebaut und die Bundestraßen dorthin verlegt, wenn es Autofahrern so unmöglich scheint, diesen zu nutzen? Zumal es zusätzlich noch die Roscherstraße als Alternative im direkten Umfeld gibt. Außer Bequemlichkeit gibt es schlicht keinen Grund, die Berliner als Durchgangsstraße zu nutzen und es steht doch wohl völlig außer Frage, dass die Verkehrsreduzierung in einer der am stärksten mit Stickoxid belasteten Leipziger Straßen der Quartiersentwicklung im Umfeld nur zu Gute kommen kann.

    ^ Naja, die Frage ist doch, ob man so etwas vom Lobbyismus eines privaten Vereins abhängig machen sollte, der im Gegensatz zur Suggestion des Namens keineswegs repräsentativ die Interessen der Steuerpflichtigen in Deutschland vertritt. Dass dieser nicht begeistert von einem zu bezuschussenden da nicht profitorientierten Flussbad ist, ist jetzt doch nicht weiter überraschend.

    ^ Es handelt sich um jeweils 4 Haltestellengleise. Wo sollen die denn bitte hin? Sowohl am Hbf als auch an der Gerberstraße gibt es btw. die Möglichkeit, Fußgängertunnel zu benutzen.