Beiträge von Philip

    Weitere Visualisierungen:




    Quelle: Innogy SE / BAID

    Auf dem Lageplan ist das Wohnhaus, das auf der ersten Visualisierung noch zu sehen war, verschwunden. Evtl. eine Vereinfachung für die schematische Darstellung?

    Die Innenhöfe wirken auch durchaus großzügiger als auf dem ersten Bild zu befürchten war. Trotzdem wäre eine, wie Herr Best der WAZ sagte, Städtebauliche Dominante an der Freiheit wünschenswert.

    Dekoratives Anführungszeichen

    Ich denke die Verkleidung des Parkhauses wird das ganze doch moderner und freundlicher wirken lassen. Ich denke es wird in die gleiche Richtung wie beim neuen Parkhaus am Uniklinikum gehen.

    Das ist sogar ziemlich wahrscheinlich, da es vom selben Unternehmen errichtet wird.
    Hier ein Link zur "2017er Parkhausfassaden-Kollektion" von Goldbeck. Das Parkhaus des Uniklinikums ist auf den Seiten 8/9 abgebildet.

    https://www.goldbeck.de/fileadmin/Reda…ssaden_2017.pdf

    Ich glaube auch nicht, dass Funke sich für eine eher aufwendige Fassadengestaltung am Bürokomplex entschieden hat, nur um auf der anderen Straßenseite ein blankes Stahlgerippe hinzustellen. Aber warten wir es einfach ab. Das Parkhaus dürfte schließlich in wenigen Wochen fertig gestellt werden.

    ^

    Würde eben dieser Teil in die Höhe gestreckt, könnte er ein wenig wie der Frankfurter St Martin Tower aussehen.
    Blieben noch die Innenhöfe ohne Tageslicht... Aber dem Stadtbild würde es guttun.

    OK. Nicht lachen. Ich bin kein Grafikdesigner. Aber so könnte das dann aussehen:


    Quelle: Eigene Bearbeitung. Original: obs/Innogy SE/innogy SE

    Die Ecke braucht wirklich eine Aufwertung. Allerdings habe ich den Eindruck, dass man das Grundstück einfach maximal in der Fläche, mit minimalen Abständen, bebaut. So bleibt nicht einmal platz für einen begrünten Innenhof für die Mitarbeiter. Die Gebäude werden die Zwischenflächen permanent verschatten, sodass dort auch nicht allzu viel Grün wachsen wird.
    Würde man zumindest an der Stelle des bisherigen Hochhauses wieder höher hinaus bauen, könnte der Innenhof etwas großzügiger gestaltet werden, was sicherlich gut für die Arbeitsatmosphäre wäre und gut für die Stadtsilhouette.

    Innogy Campus [in Planung]

    Kölbl Kruse baut für Innogy entlang der Kruppstraße/Huyssenallee für Innogy einen neuen 8-10 geschossigen Campus. Das Eck-Hochhaus wird dazu abgerissen. :(
    Für den Entwurf verantwortlich ist das Hamburger Architekturbüro BAID (ehemals BN ARCHITEKTEN jessica.borchardt), die schon diverse weitere Projekte für Kölbl Kruse geplant haben.

    Im ersten Schritt wird auf dem bereits freigeräumten Grundstück ein erster Bauabschnitt mit 18.000qm realisiert. Nach Abriss der aller anderen Gebäude soll der Campus etwa 100.000qm umfassen.

    Quelle: http://www.presseportal.de/pm/76707/3693729

    Leider kommt es genau so, wie ich es befürchtet habe. Der komplette Häuserblock wird maximal dicht und gleichmäßig hoch bebaut. Das dreiflüglige Hochhaus an der Ecke Kruppstraße/Huyssenallee ist vielleicht kein Architektur-Highlight, aber das sind die Neubauten auch nicht. Dazu wird noch ein großes Loch in die kleine Skyline geschlagen. Schade.

    Dekoratives Anführungszeichen

    Gibt es Pläne was genau alles abgerissen wird und vielleicht sogar, was uns an dieser Stelle in Zukunft an Nachfolgebebauung erwartet?

    Die Flächen gehören wohl alle Innogy (RWE).
    Nachdem sich RWE diese Woche aufgespalten hat, sollen die Rest-RWE und Innogy auch räumlich voneinander getrennt werden. Im Gespräch sind ein RWE Campus im Nordviertel und ein Innogy Campus auf eben dieser Fläche. Der RWE Tower wurde bereits vor einigen Jahren verkauft. Im Gespräch war sogar der Abriss des Hochhauses Ecke Kruppstraße/Huyssenallee für den Neubau. Die WAZ berichtete nun kürzlich, dass Kölbl Kruse versucht das Hochhaus zu erwerben. Der aktuelle Besitzer ist anscheinend ein Immobilienfond der Liquidiert wird und dringend Geld braucht. Kölbl Kruse würde das Gebäude wohl nach dem von der Fakt AG (Ruhrturm und Rheinstahl-Haus) etablierten Schema umbauen.

    Krupp-Gürtel Nord soll als Essen51 vermarktet werden

    Der nördliche Kruppgürtel soll als Essen51 (51. Stadtteil) vermarktet werden.


    Quelle: http://www.ewg.de/meldungundvera…1025678.de.html

    Die Thelen Gruppe hat dazu das folgende Rendering auf ihrer Webseite veröffentlicht:

    Quelle: Stahm Architekten via Thelen Gruppe (http://www.thelen-gruppe.com/neu-essen51/index.html)

    Fusion EVAG/MVG

    Die Oberbürgermeister von Essen und Mülheim haben haben sich darauf verständigt die Nahverkehrsgesellschaften EVAG und MVG zum Jahreswechsel zu verschmelzen. Die Entscheidung ist eine Konsequenz aus dem Rückzug Duisburgs aus dem gemeinsamen Nahverkehrsverbund VIA. Die Stadträte beider Städte müssen der Fusion noch zustimmen, es werden jedoch keine Wiederstände erwartet. Einen Namen für die neue Gesellschaft gibt es noch nicht.
    Da die EVAG die wesentlich größere der beiden Gesellschaften ist, fände ich es durchaus OK, einfach den Namen EVAG zu behalten. Die Abkürzung könnte ja als Einheitliche Verkehrs-AG o.ä. umgedeutet werden (zugegebenermaßen ziemlich langweilig). Andererseits ist der Name VIA ja mittlerweile auch einigermaßen etabliert. Warum also nicht VIA?

    Essen und Mülheim streben einen einheitlichen Verkehrsbetrieb für das gesamte Ruhrgebiet an und sind daher offen für weitere Fusionspartner. Bogestra und DSW21 aus Bochum/Gelsenkirchen und Dortmund stehen dafür nicht bereit, zumal eine engere Verzahnung der Bogestra mit der VER (Verkehrsgesellschaft Ennepe-Ruhr) gerade erst gescheitert ist.
    2015 gab es schon mal Gespräche mit der Oberhausener STOAG, die einem Beitritt zur VIA damals wohl nicht komplett abgeneigt war. Die Gespräche sind aber anscheinend im Sand verlaufen. Ich denke, dass die STOAG aufgrund der eng mit Essen und Mülheim verflochtenen Wohnbebauung und auch Liniennetze ein geeigneter nächster Partner wäre.

    Dekoratives Anführungszeichen

    Doch, doch das wurde gemacht und ist 2010 durch den Rat beschlossen worden:
    https://www.duisburg.de/micro2/pbv/sta…00000351020.php

    Ja dann sollte es doch kein Problem darstellen diese Planungen zu unterbinden.
    DerWesten berichtet heute wieder über den aktuellen Stand der Diskussion "Duisburger IHK warnt vor neuen Outlet-Plänen am Bahnhof".
    Der Artikel schließt damit, dass es zweifelhaft sei, ob ein Outlet am Bahnhof planungsrechtlich überhaupt zulässig sei.

    Ich finde, dass der Anblick aus ein paar Metern Entfernung, kaum vom vorherigen Erscheinungsbild zu unterscheiden ist. Die alten Natursteinplatten waren auch nur aus nächster Nähe als solche zu erkennen. Teilweise sorgte die Marmorierung sogar dafür, dass manche Platten zerbrochen wirkten.

    Ich begrüße sehr, dass Fakt die alten Metallelemente detailgetreu nachbildet. Wir zuvor erwähnt, wäre es natürlich schön gewesen, wenn statt der grauen Platten ein wärmerer Naturstein eingesetzt worden wäre. Dennoch empfinde ich ich die Metallplatten als adäquaten Ersatz für die alten Natursteinplatten, falls die Prämisse war, dass sich die Farbe des Gebäudes nicht ändern sollte.

    Die Stadt Duisburg sollte möglichst schnell einen Masterplan Einzelhandel mit klar definierten Zentren aufstellen - und anschließend auch durchsetzen - so, wie Essen das 2011 gemacht hat [*].
    Ich meine mich zu erinnern, dass Duisburg um 2007 herum ebenfalls an einem Masterplan gearbeitet hat oder jedenfalls darüber nachgedacht hat. Leider ist wohl nichts darauf geworden. Jedenfalls hätte die Stadt damit ein Werkzeug in der Hand schädliche Pläne wie diesen zügig zu unterbinden.

    [*]: https://www.essen.de/leben/planen__…lhandel.de.html

    Gentes Neubau anstelle der ehemaligen Pädagogischen Hochschule

    Vor ein paar Tagen berichtete DerWesten [1], dass pbs Architekten aus Aachen den Wettbewerb für den Städtebaulichen Entwurf des alten PH Geländes für sich entscheiden konnten. Das Gelände der ehemaligen Pädagogischen Hochschule liegt an der Henri-Dunant-Straße, die Parallel zur Müller-Breslau-Straße verläuft, und befindet sich quasi genau hinter dem Neubauvorhaben von Living Space.
    An dem Wettbewerb hatten sich insgesamt fünf Planungsbüros beteiligt: [2]

    Dekoratives Anführungszeichen

    Der Entwurf von pbs Architekten überzeugte die Jury nicht nur in seiner Gesamtkonzeption, sondern auch in den Details: Er vereint sowohl städtebauliche als auch freiräumliche Qualitäten zu einem gelungenen Quartierskonzept. Hohe Wohnqualitäten, die gute Integration geförderten Wohnungsbaus, sowie das gelungene Zusammenspiel von privaten, halböffentlichen und öffentlichen Flächen führen hier zu einem Quartier mit ausgeprägter Identität. Neben pbs architekten beteiligten sich auch ASTOC (Köln), bb22 (Frankfurt), dreibund (Bochum) und Toepel/N222 (Toulon/Düsseldorf) an dem Städtebaulichen Konkurrenzverfahren.

    Das Gelände (inkl. alter, abzureißender Bebauung) wurde erst im Januar an die Düsseldorfer Gentes Grupper verkauft [3].

    Geplant sind drei- bis fünfgeschossige Wohnhäuser mit einer Bruttogeschossfläche von 37.900 m².

    [1]: http://www.derwesten.de/staedte/essen/…id11903120.html
    [2]: https://www.essen.de/meldungen/pressemeldung_1000223.de.html
    [3]: http://www.derwesten.de/staedte/essen/…id11444568.html





    Bildquelle: http://pbs-architekten.de/projekt/henri-dunant-strasse/

    Dekoratives Anführungszeichen

    danke Bau Lcfr für deine Berichte... heute als Ergänzung 2 aktuelle Bilder vom sog. "Silberkuhlsturm", die das Höhenwachstum zeigen.

    Danke Prinzali für deine Photos, aber du zeigst das "House of Elements" von Brenntag.
    Die Baustelle im Vordergrund, auf den Bildern von Bau-Lcfr, zeigen die Arbeiten am EG des Silberkuhlsturms von Ista. Im Hintergrund überragt das weiter fortgeschrittene Gerippe von Brenntag diese Baustelle.

    Wohnprojekte Henri-Dunant-Straße [in Bau]

    Entlang der Müller-Breslau-Str. wird es in den kommenden Jahren zu mehreren Neuentwicklungen kommen.
    Zum einen gibt es das Gelände der ehemaligen Fabbrica Italiana, zum anderen die ehemalige Pädagogische Hochschule die beide Abgerissen werden sollen.

    Das erstgenannte Gelände wurde 2015 von der Living Space, einer Ausgründung von KölblKruse, gekauft (DerWesten).
    Für die Architektur der Neubebauung scheint wieder Dr. Klapheck verantwortlich zu zeichnen, der auch schon den Entwurf für Living1 (Wohnungen) im Gruga Carree lieferte.


    Bildquelle: http://dr-klapheck.de/de/projekte/la…au-strasse.html