Beiträge von pete

    Schmittchen: ich meinte mit meinem zürich-vergleich, daß dort auch eine brache entstehen könnte. ich weiß nicht ob man einfach sagt, "ok, bauen wir das hochhaus halt nicht", denn dann fehlt ja ein wichtiger baustein im gesamtkonzept und würde eine neuplanung wohl unumgänglich machen.
    aber ich hoffe doch mal, dass es nicht soweit kommt und die parteien sich schnell einigen.

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    Zitat von tigi01

    Für die Amerikaner hatte Paris schon immer einen größeren Reiz und Flair als für die Europäer und es war nun mal eine typisch amerikanische Entscheidung für diesen Standort. Ein kleiner Blick auf die Landkarte Europas hätte ihnen gezeigt, dass die Stadt nicht in der Mitte Europas liegt und damit enorme Reisekosten für die meisten Besucher anfallen. Der ideale Standort (vor dem Fall des eisernen Vorhangs) wäre das Ruhrgebiet gewesen.
    Aber der Hauptgrund für das schlechte Abschneiden von DWP ist ganz simpel: zu teuer!

    Nochwas: Disneyland hat überhaupt keine Alleinstellungsmerkmale, es ist nur der Name der es einzigartig macht. Du musst hier zwischen einem Markenbrand und den Eigenschaften des Produkts unterscheiden. Die Enttäuschung bei den Leuten war groß als sie in DWP feststellen mussten, dass der Park von den Attraktionen her auch nicht besser war als - sagen wir mal - Fantasialand, dafür aber doppelt oder dreifach so teuer und mit dem Zwang zu übernachten.

    Einzigartigkeit kann die Verbindung aus Bekanntem und Neuem sein wenn dies eine ungeahnten Kombination ist.
    Ein Beispiel: Ist ein Erlebnispark immer auf einer Fläche, also horizontal angelegt, unterscheidet er sich nicht von anderen, außer in der einen oder anderen Attraktion.

    Würde man die horizontale Anordnung in eine vertikale ändern, ohne die einzelnen Attraktionen zu verändern hätte man trotzdem die absolute Alleinstellung.
    Und schwubbs hätten wir jetzt z.B eine neue Idee! Einen vertikalen Vergnügungspark könnte man bauen. Also statt ein UEC ein VEC (Vertical Entertainment Center). 200 Meter hoch mit jeder Menge Attraktionen die was mit der Höhe zu tun haben - würde ja auch gut in eine vertikale Stadt wie Frankfurt passen. Ist der rote Faden ersteinmal gefunden, lassen sich jede Menge Ideen dazu erfinden:
    - sowas wie die höchste Achterbahn Europas die 150 Meter in die tiefe stürzt. Ein Freifallturm. Eine riesige künstliche Freikletterwand (man kann in sein Hotelzimmer im 40 Stock selber klettern) eine Boxkampfarena zwischen dem 30 und 40zigsten Stock usw, usw...

    Bisher planen sowas nur die Asiaten, für Europa wäre es einzigartig, damit haben wir schon mal eine potentielle Kundschaft von mehreren Millionen Menschen.

    Nach wenn das mal nicht unrentabel ist :D Eine Boxkampfarena in einem Hochaus :nono: Rechne mal eine BGF von 5000 m² und einem am Markt orientierten Preis von 50 € pro m² (inkl. der Nebenkosten). Dann macht das pro Jahr schon 300.000 €. Da müssten sich pausenlos Boxer die Fresse vor ausverkauftem Haus polieren und es wäre trotzdem nicht rentabel. :lach: Dagegen wäre alles im DWP ein Schnäppchen :Nieder:

    Dein Konzept mag vielleicht noch in LasVegas interessant sein, an einem europäischen Dienstleistungsstandort wie Frankfurt halte ich es für vollkommen Fehl am Platz.

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    Zitat von BMXican

    wieso nicht? reine einkausfzentren ohne attraktion laufen doch auch (z.b. nordwestzentrum)

    was heißt hier ohne attraktion? gestern war dort mcpaper papiermarkt für die schulanfänger, dann ist dort dieser winzerstand, ständig gibt es von talia-bücher einen restemarkt, vor ein paar wochen stellten papiermodellbauer Modelle von schiffen und gebäuben aus, ein opel-autohaus präsentierte den neue corsa usw. :lach:

    Das Eureka in Melbourne ist auch ganz nett. War letzten Herbst vor Ort und hab mir mal die Ausstellung (den rote n Container) angesehen. Von dort hat man eine geile Sicht auf die Skyline von Melbourne, die fast komplett auf der anderen Uferseite des Yarra-Rivers ist.

    Sollte das Investment-Center der Deutschenbank (der braune Klotz gegenüber der CoBa) nicht in einen Wohnturm umgebaut werden, sobald die Banker in das IBC an der Theordor-Heuss umgezogen sind? Das sollten auch die Wohnflächen als kompensation zum MAX werden... lang lang ist's her ;)

    Die Standortwahl hatte wohl damit zu tun, daß Bremen der deutsche "Raumfahrtstandort" ist, EADS; Astrium, etc. sitzen in Bremen und daher hat man eine verknüpfung zur Industrie gesucht. Letzten Endes ist es daran gescheitert, da sich keine Mieter für das Einkaufszentrum gefunden haben (warum auch immer?). 40.000 qm stehen dort leer. Dabei ist das von der Architektur gar nicht mal schlecht.

    ich bin gestern abend über die a648 reingefahren. das sieht demnächst sicher beeindruckend aus, weil man über die autobahn direkt drauf zufährt. besonders von der esso-tankstelle/ADAC hat man einen tollen blick auf das blue haven, der stanort ist leicht erhöht. hatte leider keine kamera dabei, aber demnächst :lach:

    Hat nix direkt mit dem UEC zu tun, ist aber ein Beispiel, wie reine Unterhaltung ohne entsprechende Finanzierung durch Einzelhändler den Bach runtergeht und passt daher doch wieder zur Diskussion ums UEC:

    Quelle: http://www.faz.net

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    Das Bremer Space Center steht vor dem Aus 24. August 2004 Sechs Monate nach seiner Eröffnung steht das Bremer Space Center wegen mangelnden Besucherzuspruchs bereits wieder vor dem Aus. Der Bremer Senat ist nicht bereit, weitere Mittel in den defizitären Raumfahrt-Vergnügungspark zu stecken. Ziel sei aber, ihn mit einem neuen Konzept weiterzuführen, in das auch das angrenzende, noch immer leer stehende Einkaufszentrum eingeschlossen werden soll. Das Space Center war immer wieder von den negativen Schlagzeilen des angegliederten Space Parks getroffen worden: Das Einkaufszentrum mit 44.000 Quadratmetern war Voraussetzung für die angepeilte Besucherzahl von 1,4 Millionen Besuchern im Jahr. Doch die Shoppingmeile steht seit ihrer Eröffnung leer, weil sich keine Mieter fanden.

    Den ganzen Artikel gibt es hier:
    Bremer Space Center nach nur 6 Monaten vor dem aus

    Nichts ist im Leben sicher (außer der Tod :lach: 5 EUR ins Phrasenschwein ;) ) aber wenn es keine globale Katastrophe mit weltweitem Zusammenbruch des Wirtschaftssystems gibt, ist das wohl zu 99,9% in trockenenen Tüchern. Wenn einer noch ordentlich Geld hat, dann wohl die EZB. Außerdem platzen die aus allen Nähten und wollen noch mal über 1000 Mitarbeiter in den nächsten Jahren einstellen.

    Bin gestern am Skyper vorbeigefahren (ohn kamera :mad: ) und es scheint so, als sei die Verglasung so gut wie abgeschlossen. Ich nehme an, das schwarze Gittergerüst ist der Abschluß und wir nicht verglast, dann wäre skyper von der japan-tower seite schon fertig.