Beiträge von leipziger
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Gute Nachricht, wenn man bedenkt in welch schlechtem Zustand sich die Bude befindet.
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Äußerst bedauerlich, dass die bis dahin außergewöhnlich einheitlichen Gründerzeitviertel durch unangepaßte Neubauten immer weiter zerfleddern.
Bei beiden Grundstücken handelt es sich um Gartengrundstücke, die man seinerzeit bei der Erst-Bebauung planmäßig freigehalten hatte: an der Lassalle-Str. der Garten der Villa des Buchhändlers Leopold Gebhard ("Gartenlaube") Sebastian-Bach-Str. 51, an der Friedrich-Ebert-Straße befindet sich der Original-Hauseingang zu dem noch zu sanierenden Eckgebäude an der Schmalseite, die jetzt durch den Neubau verbaut wird.
Mehr Dichte wird an dieser Stelle nicht zu mehr Qualität führen.
Diese Entwicklung kommt allerdings nicht überraschend. -
dj, dein Loblied auf die Garagen im EG hast du ja schon mal in der Südvorstadt gesungen. Schau dir z.B. Dortmund oder Wuppertal an, da macht man das schon seit Jahrzehnten so. Mit der Folge, dass man stellenweise als Fußgänger nur noch vor ungepflegten, beschmierten, verbeulten Blechtoren lang läuft. Manchmal ist eines offen und man schaut direkt in eine Müllecke. Abgesehen davon sind die partiell vorhandenen ehemals grünen Vorgärten dann irgendwelchen in Billig-Beton gepflasterten Flächen gewichen, die nach Jahren krumm und schief liegen, von Nachbarn in absurd verlaufenden Randsteinen getrennt. Nein, das schiefe Betonpflaster sieht einiges schlechter als die krummen Granit-Großsteinpflaster auf den Gehwegen der sächsischen Städte.
Bei den neuen Stadthäusern in der Elsterstraße kann man dies Gewurschtel jetzt schon in neu+klein sehen: Die Parkplätze auf der Straße sind nicht mehr nutzbar, weil ja überall Einfahrten sind, und die Vorgärten sind unprofessionell-dauerhaft unfertig gestaltet (Geld war alle) und dienen als zweite Abstellfläche. Dank des Maschendraht-Zauns kann das Garagentor immer offen stehen.
Da sind mir wirklich die sanierten Erdgeschosse der Altbauten lieber, auch wenn man den Fenstern ansieht, dass niemand dort wohnt und schon länger keine Spinnweben mehr beseitigt wurden. Im übrigen bin ich sicher, dass der Leerstand der Erdgeschosse in den besseren Vierteln (alle inneren Vorstädte usw.) bald abgebaut sein wird. Dass es nach wie vor Wohnungen gibt, die sich schlechter als andere vermieten lassen, wird immer so bleiben.
Aufgrund der gedrückten Proportionen, unangenehm herausstehenden Loggien mit horizonal-Gliederung zählt der Neubau in der Stallbaumstraße für mich zu den unangenehmsten der letzten Jahre. Wenn solche Gebilde erst einmal in die Jahre gekommen sind, werden sie nur noch verrottet wirken. Siehe Westdeutschland, Nordrhein-Westfalen. -
Was meint ihr, wie verstaubt manche Naturkundemuseen in anderen Großstädten dieser Republik aussehen (Bayern+Baden-Würtemberg wahrscheinlich ausgenommen). Die haben häufig viel kleinere Gebäude, in deren Hülle viel weniger denkbar ist. Die Sammlungsstrukturen sind häufig ähnlich.
Die Ausgangslage hier in Leipzig ist gar nicht so schlecht. Das ist den Leuten aber nicht klar, weil Sachsen trotz allem noch immer im Geld schwimmt, verglichen z.B. mit Wuppertal (weil der Name oben fiel; immerhin 350.0000 Einwohner), man lese zum dortigen Naturkundemuseum z.B. hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Fuhlrott-Museum Das dortige Museum ist geschlossen worden und jetzt zieht die Volkshochschule ein (Bildung ist sehr sehr wichtig, und daran mangelt es in diesem Land, sagt die Bundeskanzlerin gebetsmühlenartig). -
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