Mod: Lassen wir die Diskussion/ die Beiträge bitte hier weiter laufen. Im City Strang verklumpt es sonst und geht unter...
Beiträge von nikolas
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Ich denke auch, so wird es kommen... Ein Szeneviertel in status nascendi. Warum erst jetzt, frage ich mich schon seit bald 25 Jahren? Eine große Gesamthochschule/ heute Volluni, die City, günstige Altbauwohnsubstanz, Freiräume und Brachen klumpen sich da auf engstem Raum. Eigentlich das perfekte Substrat für irgendwas mit Kunst und Subkultur... Rock, GOP, TUP und Unperfekthaus sind schon da, mal sehen wer noch kommt?! Eine 500 000+ Stadt braucht dringend mehr als das biederlich-beschauliche Rüttenscheid!
Hier noch die passende PM zum „Kreativ-Campus Essen City-Nord“:
Die katholische Pfarrei St. Gertrud in der Essener Innenstadt verkauft ihre Kirche am Viehofer Platz. Das nach dem Zweiten Weltkrieg wieder aufgebaute Gebäude soll zu einem Zentrum für Kunst, Kultur und Bildung umgebaut werden. Hauptnutzer wird die Hochschule der bildenden Künste (HBK), die bislang in Essen-Kupferdreh zu Hause ist.
Bereits zum kommenden Wintersemester will die Hochschule ihre Verwaltung und den Lehrbetrieb an den Viehofer Platz verlegen. In der Kirche und im Gemeindeheim entstehen Ateliers, Werkstätten, Lehr- und Veranstaltungsräume, die Verwaltung zieht ins frühere Pfarrhaus ein. Außerhalb der Hochschulzeiten – abends, am Wochenende und in den Semesterferien – können viele Räume auch von externen Kreativen angemietet werden. Außerdem können die Veranstaltungsräume für Ausstellungen, Konzerte oder Feiern angemietet werden.
Quelle: idr
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Ruhr: ExtraSchicht 2025
Eine Nacht, 18 Städte, 35 Orte – das Ruhrgebiet legt am am 28. Juni wieder eine ExtraSchicht ein. Zwischen 18 und 2 Uhr öffnen ehemalige Industrieanlagen, Museen und Kulturstätten ihre Tore für Lichtinszenierungen, Shows, Musik und ungewöhnliche Perspektiven. Heute stellte die Ruhr Tourismus GmbH das Programm für die Nacht der Industriekultur vor. Heute startet auch der Ticketverkauf.
Neben den etablierten Industrieorten laden bei der 23. Ausgabe der ExtraSchicht auch neue Spielorte zum Entdecken und Erleben ein: Mit der Kampfbahn Glückauf in Gelsenkirchen und dem Speicher100 in Dortmund erweitert die Industriekultur-Nacht ihre Spielortliste um zwei außergewöhnliche Orte. In Gelsenkirchen treffen Fußball, Einwanderung und Bergbau aufeinander. Führungen, Lesungen und ein Talk mit Schalke-Legenden der Saison 1971/72 lassen Geschichte lebendig werden. Der Speicher100 in Dortmund öffnet sich als Kunstraum.
Zur ExtraSchicht entsteht in Kooperation mit "rausgegangen" eine digitale Übersicht, die das gesamte Programm aller Spielorte erstmals zentral und übersichtlich abbildet. Eine interaktive Karte zeigt nicht nur alle Standorte und Busverbindungen, sondern visualisiert auch mithilfe eines Ampelsystems die aktuelle Auslastung der einzelnen Orte. Hier geht es zur App: http://www.rausgegangen.de/specials/extraschicht-2025/
Quelle: idr
Alle Infos und Tickets zur Extraschicht: http://www.extraschicht.de
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Grundstücksmarktbericht 2025
Alles anzeigenDer Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Essen hat den Grundstücksmarktbericht 2025 veröffentlicht. Das Transaktionsvolumen auf dem Essener Immobilienmarkt ist im Jahr 2024 gegenüber dem Vorjahr stark gestiegen. Die Immobilienpreise haben sich nach dem Rückgang im letzten Jahr überwiegend stabilisiert und liegen in etwa auf dem Niveau von 2021.
Grundstücksmarktbericht 2025
Im Jahr 2024 wurden 3.525 Kauffälle durch den Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Essen registriert. Nachdem die Anzahl Transaktionen in 2023 und 2024 jeweils im zweistelligen Prozentbereich zurückgegangen waren, wurde in 2024 17,7 Prozent mehr Transaktionen als im Vorjahr getätigt. Die Anzahl der Kauffälle liegt damit wieder über dem Niveau des Jahres 2022. Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus den Teilmärkten ”Geschosswohnungsbau” (+25,3 Prozent) und ”Wohnungseigentum” (+20,9 Prozent).
Auf dem Essener Grundstücksmarkt wurden Immobilien im Gesamtwert von 1,34 Milliarden Euro umgesetzt, rund 200 Millionen Euro mehr als 2023. Weiterhin rückläufig waren die Umsätze von Büro beziehungsweise Handelsimmobilien. Hier wurden nur noch 96 Millionen Euro erzielt und damit ca. 90 Prozent weniger gegenüber dem Höchststand im Jahr 2018.
Unbebaute Baugrundstücke
Der Markt für unbebaute Grundstücke ist weiter auf historisch niedrigem Niveau. Wurden in 2021 noch 104 Baugrundstücke gehandelt, so waren es in 2023 nur noch 47 und in 2024 lediglich 42. Davonentfielen 38 Kauffälle auf Wohnbaugrundstücke und vier Kauffälle auf Gewerbegrundstücke. Für die 38 veräußerten unbebauten Wohnbaugrundstücke mit einer Gesamtfläche von rund 36.000 Quadratmetern wurden insgesamt 15,3 Millionen Euro erlöst.
Die Preise für Wohnbaugrundstücke sind gegenüber dem Vorjahr nahezu unverändert geblieben. Typische baureife Grundstücke für Doppelhaushälften und Reihenendhäuser kosten in guter Lage rund 500 Euro pro Quadratmeter, in mittlerer Lage 340 Euro pro Quadratmeter und in mäßiger Lage 250 Euro pro Quadratmeter. Für Baugrundstücke, auf denen Mehrfamilienhäuser errichtet werden können, lagen die Preise entsprechend bei 550 Euro pro Quadratmeter, 420 Euro pro Quadratmeter beziehungsweise 250 Euro pro Quadratmeter. Die vier Gewerbegrundstücke mit einer Gesamtfläche von rund 22.000 Quadratmetern wurden insgesamt mit 6,7 Millionen Euro gehandelt.
Ein- und Zweifamilienhäuser
2024 wurden 701 Ein- und Zweifamilienhäuser verkauft. Das Kaufpreisvolumen betrug rund 290 Millionen Euro gegenüber rund 259 Millionen Euro im Vorjahr. Die Preise für Ein- und Zweifamilienhäuser (Weiterverkäufe) sind gegenüber dem Vorjahr um 1,7 Prozent gestiegen. Der mittlere Kaufpreis für freistehende Ein- und Zweifamilienhäuser liegt bei rund 580.000 Euro. Reihenendhäuser und Doppelhaushälften wurden im Mittel für rund 385.000 Euro und Reihenmittelhäuser für rund 340.000 Euro gehandelt. Die Preise für Ein- und Zweifamilienhäuser hängen unter anderem stark von der Lage innerhalb des Stadtgebietes ab.
Mietwohngebäude
Die Zahl der veräußerten Mietwohngebäude ist um 25,3 Prozent gestiegen. 530 Objekte mit einem Geldumsatz von rund 391 Millionen Euro wurden 2024 gehandelt.
Eigentumswohnungen
2.102 Wohnungen mit einem Gesamtwert von 368 Millionen Euro wechselten in 2024 den Eigentümer. Damit ist sowohl der Geldumsatz als auch die Anzahl der Kauffälle gegenüber dem Vorjahr um ca. 21 Prozent gestiegen. Bei den Eigentumswohnungen in der Kategorie "Weiterverkäufe" ist im Jahr 2024 ein Preisrückgang gegenüber dem Vorjahr von 4,9 Prozent zu verzeichnen.
Die Anzahl der Verkäufe von neu errichteten Eigentumswohnungen ist weiter auf niedrigem Niveau. In 2024 wurden lediglich 64 neu gebaute Eigentumswohnungen verkauft. In den Jahren von 2017 bis 2021 wurde noch durchschnittlich 237 Wohnungen pro Jahr verkauft. Die gehandelten Neubauwohnungen haben überwiegend gehobene Ausstattung und liegen meist in sehr guten Lagen. Die Käufer zahlten in 2024 durchschnittlich 5.060 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche.
Gewerbeobjekte
56 Gewerbeimmobilien wurden in 2024 verkauft. Der Geldumsatz lag bei rund 146 Millionen Euro und damit ca. 15 Prozent niedriger als im Vorjahr.
Quelle: https://www.essen.de/meldungen/pressemeldung_1566681.de.html
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Baukunstarchiv NRW: Werner Ruhnau. Bauen für die offene Gesellschaft
Das Werk Werner Ruhnaus (1922-2015) verbindet Architektur mit bildender wie darstellender Kunst und erweitert damit auf einzigartig spielerische Weise den Raumbegriff der Nachkriegsmoderne.
Die Ausstellung „Bauen für die offene Gesellschaft“ präsentiert Ruhnaus Oeuvre aus dem im Baukunstarchiv NRW befindlichen Nachlass. Modelle, Pläne, Zeichnungen und Fotos dokumentieren den Werdegang des international renommierten Architekten: von den westfälischen Initialprojekten in Münster und Gelsenkirchen bis hin zu späten Planungen in Stendal und Dresden-Hellerau.
Veranstaltungstipp: Im Rahmen der Ausstellung bietet das Musiktheater im Revier zwei Baukunstführungen in Gelsenkirchen an: 17.05.2025 und 14.06.2025, jeweils 14:00 Uhr.
Ort: Baukunstarchiv NRW | Ostwall 7 | 44135 Dortmund
Laufzeit: 16.05.2025 - 27.07.2025
Quelle und Infos: https://baukunstarchiv.nrw/wp-…rner-Ruhnau_Einladung.pdf
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NRW: Tag der Architektur | "Vielfalt bauen" | 28./29. Juni 2025
Objektliste- Tag der Architektur 2025
Mit dem jährlichen Tag der Architektur vermitteln Architektinnen und Architekten, Innenarchitekten, Landschaftsarchitekten sowie Stadtplanerinnen und Stadtplaner in ganz NRW einen Eindruck von der Architektur-Vielfalt, die NRW in all seinen Regionen zu bieten hat. Zum Tag der Architektur öffnen neue oder erneuerte Häuser und Gebäude, Gewerbeobjekte und Büros, Praxen oder Restaurants, Gärten, Plätze und Parks ihre Tore für Besuch. Planerinnen und Planer erläutern zusammen mit Bauherren Entwurfsgedanken und Besonderheiten in der Umsetzung.
Der Tag der Architektur zählt zu den beliebtesten Veranstaltungsformaten der Architektenkammer NRW. Das jährliche Architekturfestival zeichnet aus, dass Besucherinnen und Besucher dabei ein Wochenende lang "hinter die Kulissen" der Objektplanung und -realisierung blicken und im Gespräch mit Architektur-schaffenden sowie Hausbesitzerinnen und Nutzer*innen viel erfahren erfahren können.
Der Tag der Architektur 2025 findet in Nordrhein-Westfalen am 28./29. Juni statt. Das bundesweite Motto des TdA2025 lautet: „Vielfalt bauen“.
Quelle und Infos: https://www.aknw.de/baukultur/projekte/tag-der-architektur
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Eröffnung des Hoesch-Stahlhauses L141
So 11. Mai 2025 | 10:00 bis 17:00 Uhr | Hoesch-Museum | Eberhardstraße 12 | 44145 DortmundAlles anzeigenMit dem Hoesch-Stahlhaus L141 konnte das Hoesch-Museum ein Stahlhaus von 1966 translozieren. Das ehemalige Einfamilienhaus, das nahezu im bauzeitlichen Zustand erhalten ist, steht nun auf dem Museumsgelände. Die erweiterte Dauerausstellung im Inneren gibt Einblicke in das Werkswohnen, in die Bauteile- und Platalentwicklung der Firma Hoesch und vor allem in die Geschichte der Stahlhäuser der Moderne.
Feiern Sie die Eröffung bei einem Tag der offenen Tür mit uns!
Programm
11.00-11:30 Uhr: Begrüßung und Einführung (PD Dr. Karl Lauschke, Vorsitzender der Freunde des Hoesch-Museums e.V. & Isolde Parussel M.A., Leiterin des Hoesch-Museums)
12:30-13.00 Uhr: Talk: Zeitzeug*innengespräch zum Wohnen in einem Stahlhaus
12.00-16.00 Uhr: Kurzführungen durch das Stahlhaus und das Hoesch-Museum
12.00-16.00 Uhr: Filmvorführung zu Wohnen, Stahlhäusern und mehr
Weitere Angebote
Wiedereröffnung der Dauerausstellung: „Stahlzeit in Dortmund“ im Hoesch-Museum
Sonderausstellung: „Wir machen blau! Cyanotypie-Kunstwerke von Jugendlichen“ (Laufzeit 11.5.–1.6.2025)
Quelle: https://www.dortmund.de/dortmu…alender/termin_97824.html
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Mehr Betriebs-, Büro- und Verwaltungsgebäude in 2024 genehmigt
523 neue Betriebs-, Büro- und Verwaltungsgebäude haben die Bauämter im Ruhrgebiet 2024 genehmigt, im Jahr zuvor waren es 477. Damit ist ist Zahl der Baugenehmigungen für Nichtwohngebäude in der Metropole Ruhr gegen den NRW-Trend gestiegen. Das geht aus den aktuellen Zahlen des Statistischen Landesamtes IT.NRW hervor. Zurückzuführen ist dies vor allem auf den starken Anstieg bei Genehmigungen von Handels- und Lagergebäude. Sie kletterten von 162 auf 201 im Jahr 2024.
Relativ stabil blieben die Zahlen für Fabrik- und Werkstattgebäude (2024: 53, minus zwei), Büro- und Verwaltungsgebäude (2024: 56, plus 2) sowie landwirtschaftliche Betriebsgebäude (2024: 57, minus 5). Bei den übrigen Nichtwohngebäuden wuchs die Zahl der Baugenehmigungen um 12 auf 180.
Quelle: idr
Infos: https://www.it.nrw -
Ruhr: Manifesta 2026
Alles anzeigenDie Manifesta, eine europäische nomadische Biennale für zeitgenössische Kunst, kommt vom 21. Juni bis 4. Oktober 2026 ins Ruhrgebiet. Mehr als 100 Tage lang präsentiert sie in mehreren Städten der Region künstlerische, urbane und soziale Interventionen. In der Recherchephase zur 16. Ausgabe des Festivals wurde ein konzeptioneller Rahmen entwickelt, der an die inhaltlichen Fragen der Manifesta von 2024 in Barcelona anknüpft. Die Manifesta 16 Ruhr strebt eine Auseinandersetzung mit der sozialen und urbanen Struktur des Ruhrgebiets an.
Der katalanische Architekt und Stadtplaner Josep Bohigas, erster Creative Mediator der Manifesta, entwickelt dafür ein urbanistisches Forschungskonzept, das die Grundlage der künstlerischen und urbanen Interventionen der Biennale bildet. Ein Schwerpunkt ist die Untersuchung der Funktion von kirchlichen Gebäuden beim Wiederaufbau des Ruhrgebiets nach dem Krieg.
Viele dieser Kirchen wurden bereits oder werden in den nächsten Jahren geschlossen, abgerissen oder verkauft. Die Manifesta 16 Ruhr befasst sich mit der Frage, wie diese ehemaligen Gotteshäuser umgenutzt werden können. Durch eine Transformation zu Orten der Begegnung und des künstlerischen Austauschs will die Biennale den interkulturellen Dialog und sozialen Zusammenhalt fördern – insbesondere als Antwort auf die gegenwärtigen Tendenzen zu Polarisierung und Nationalismus.
Von zentraler Bedeutung in der präbiennalen Phase der Manifesta 16 sind die Beteiligungsangebote für Bürger, die ab Mai an verschiedenen Orten im Ruhrgebiet stattfinden. Menschen und Gemeinschaften vor Ort sollen so in die Entwicklung des Programms für die Biennale einbezogen werden. Darüber hinaus wird es im Sommer einen Aufruf an soziale und kulturelle Akteure aus der Region geben, sich an der Umgestaltung von Nachbarschaften im Rahmen des Programms der Manifesta 16 Ruhr zu beteiligen.
Die International Foundation Manifesta (IFM), der Regionalverband Ruhr (RVR) und das NRW-Ministerium für Kultur und Wissenschaft sind die Initiatoren der Manifesta 2026. IFM und RVR haben für die Organisation und Durchführung die Manifesta 16 Ruhr gGmbH gegründet.
Quelle: idr
Infos: http://www.manifesta.org -
TEC-Quartier Wedau geplatzt!
Laut WAZ (leider hinter PayWall) scheinen die Neubaupläne für die geplanten UDE-Ingenieursbauten, auf der Fläche des ehem DB. Waggonwerks, gescheitert zu sein!
Weitere Informationen folgen...
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"Neue Masterplanung Hochschulbau"
Die Universität Duisburg-Essen plant in den kommenden Jahren mehrere große Bauprojekte, mit denen die Hauptstandorte in Duisburg und in Essen gestärkt und die Flächen bestmöglich genutzt werden sollen. Die Hochschule ist eine von dreien in NRW, die als erste an der "Neuen Masterplanung Hochschulbau“ des Landes NRW teilnimmt. Das Land hatte das neue Verfahren im April 2024 als zukünftigen Weg vorgestellt, um Bauprojekte mit mehr Tempo günstiger und passgenauer umzusetzen.
In Duisburg soll der zentrale Campus an der Lotharstraße ausgebaut werden. Geplant sind Neubauten für die Fakultäten Ingenieurwissenschaften und Informatik am gemeinsamen Standort. So sollen eine engere Verzahnung, kürzere Wege und intensivere Forschungskooperationen erreicht werden. Die Fakultät der Ingenieurwissenschaften der Universität Duisburg-Essen ist eine der größten und modernsten ihrer Art in Deutschland mit über 7.500 Studierenden. Über 30 Professuren und mehr als 4.000 Studierende gibt es darüber hinaus in der 2024 neu gegründeten Fakultät für Informatik. Die künftige Entwicklung und Stärkung des Standorts Essen soll mit einem Neubau für die Universitätsbibliothek am Campus Essen unterstützt werden.
Das Land NRW und die Universität Duisburg-Essen wollen mit den Projekten aufzeigen, wie strategische Campusentwicklung innerhalb der Neuen Masterplanung funktionieren kann. Sie soll schnell, wirtschaftlich, vernetzt und zukunftsorientiert sein. Die Universität Duisburg-Essen werde dadurch gestärkt, denn eine moderne bauliche Situation sichere ihre Stellung als wissenschaftlicher Spitzenstandort für exzellente Forschung und Bildungsaufstieg, so die Hochschule.
Quelle: idr
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Fortsetzung der Planung bei der Ensembleentwicklung der Zeche Carl
Alles anzeigenDas Wichtigste auf einen Blick:
- Ratsbeschluss: Der Rat der Stadt Essen hat die Bereitstellung von 385.000 Euro für die anstehenden Planungs- und Vergabemaßnahmen zur Entwicklung des Zeche Carl-Ensembles beschlossen.
- Machbarkeitsstudie abgeschlossen: Die Machbarkeitsstudie und Baugrunduntersuchung wurden abgeschlossen, das Bodengutachten bestätigt die Bebauungsmöglichkeit mit erforderlichen Aushubarbeiten am Malakowturm.
- Weiteres Vorgehen: NRW.URBAN wird mit dem Vergabe- und Projektmanagement beauftragt, und ein europaweiter Teilnahmewettbewerb wird durchgeführt, um die weiteren Baumaßnahmen zu realisieren.
Die Stadt Essen setzt ihre Planungen für die Ensembleentwicklung der Zeche Carl in Altenessen fort. In der Sitzung des Rates der Stadt Essen im Juni 2021 wurde der Auftrag erteilt, das Gelände der ehemaligen Zeche Carl einer städtebaulichen Prüfung zu unterziehen. Ziel ist es, das Gelände künftig für Zwecke der Bildung zu Nutzen und die Junior Universität gGmbH sowie eine Stadtteilbibliothek zu errichten. Dafür hat der Rat der Stadt Essen heute (09.04.) die zur Finanzierung erforderliche überplanmäßige Mittelbereitstellung für die nun anstehenden Planungs- und Vergabemaßnahmen in Höhe von 385.000 Euro beschlossen.
Ergebnisse der Machbarkeitsstudie und Baugrunduntersuchung
NRW.URBAN wurde im März 2022 mit der Erstellung einer Machbarkeitsstudie für die Entwicklung des Ensembles beauftragt. Die Ergebnisse der Studie wurden dem Rat der Stadt Essen im Mai 2023 zur Kenntnis vorgelegt. Im Anschluss daran beauftragte die Stadt NRW.URBAN mit einer detaillierten Baugrunduntersuchung und Gefährdungsabschätzung. Das Bodengutachten, das seit November 2024 vorliegt, hat ergeben, dass die untersuchten Flächen keine Verunreinigungen aufweisen, die eine Bebauung verhindern würden. Lediglich für die Bodenaufbereitung am Malakowturm sind Aushubarbeiten erforderlich, die mit Kosten von rund 320.000 Euro kalkuliert werden. Für die Bodenaufbereitung zum geplanten Anbau an die Grubenschreinerei werden rund 40.000 Euro kalkuliert.
Planung und Priorisierung der Baumaßnahmen
Auf Grundlage der Machbarkeitsstudie wurden mehrere Szenarien zur Entwicklung der Zeche Carl geprüft. Dabei wurden der Neubau der Junior Universität hinter dem Malakowturm, die Sanierung des Malakowturms, die Sanierung und der Anbau an der Grubenschreinerei, die Sanierung des Maschinenhauses sowie die Neugestaltung der Freiflächen berücksichtigt. Die Stadtverwaltung empfiehlt, den Neubau der Junior Uni Essen als Anbau auf der Ostseite des Malakowturms zu priorisieren. Die übrigen Baumaßnahmen und die Gestaltung der Freiflächen sollen ebenfalls im Rahmen eines europaweiten Ausschreibungsverfahrens umgesetzt werden, um eine einheitliche, zum denkmalgeschützten Ensemble Zeche Carl angemessene Architektur zu erreichen.
Die erste Grobkostenkalkulation für den Anbau des Malakowturms beläuft sich auf rund 18,3 Millionen Euro, die Sanierung des Malakowturms kostet zusätzlich rund 4 Millionen Euro.
Vergabeverfahren und Projektmanagement
Angesichts der nach wie vor begrenzten Kapazitäten in der städtischen Immobilienwirtschaft wird NRW.URBAN mit dem Vergabe- und Projektmanagement zur Entwicklung des Ensembles Zeche Carl beauftragt. Im Januar 2025 legte NRW.URBAN ein Angebot vor, das zwei Auftragsstufen umfasst:
- 1. das Vergabe- und Projektmanagement bis zum Abschluss der Leistungsphase 3 sowie
- 2. die Projektmanagementleistung für die Planung und Umsetzung der Ensembleentwicklung.
Nach Abwägung der Vor- und Nachteile wurde verwaltungsintern die Entscheidung getroffen, die erforderlichen Architekten- und Ingenieurleistungen in Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb nach der Vergabeordnung auszuschreiben. Die Stadt Essen wird NRW.URBAN die konkreten Projektziele einschließlich der Bedarfsplanung und der finanziellen Rahmenbedingungen des Projekts verbindlich vorgeben.
Die Gesamtleistung (Auftragsstufe 1 und 2) wird zu einem Honorar in Höhe von 1.008.534,16 Euro angeboten. Das Vergabemanagement umfasst die Durchführung eines Vergabeverfahrens, bei dem ein Gremium die Angebote bewertet. Die Besetzung des Gremiums ist der Stadt Essen vorbehalten. Nach dem Abschluss des europaweiten Teilnahmewettbewerbs sollen vier Bewerber*innen mit der höchsten Bewertung zur Angebotsabgabe aufgefordert werden.
Finanzierung und weiterer Zeitplan
Für die Ensembleentwicklung sind bisher 175.000 Euro an Mitteln verwendet worden, die für die Machbarkeitsstudie und das Bodengutachten benutzt wurden. Für die nun anstehenden Planungs- und Vergabemaßnahmen werden weitere 385.000 Euro benötigt. Die aktuellen Planungskosten belaufen sich somit auf insgesamt 560.000 Euro.
Der zeitliche Ablauf des Vergabeverfahrens ist wie folgt geplant:
- Mai bis Juni 2025: Ermittlung der Grundlagen und Vorbereitung der Vergabeunterlagen
- Juli 2025: Veröffentlichung des Teilnahmewettbewerbs
- August 2025: Bewerbungszeitraum
- bis Ende September 2025: Prüfung und Auswahl der Teilnahmeanträge
- Oktober 2025: Aufforderung zum indikativen Angebot
- bis Dezember 2025: Aufforderung zum finalen Angebot
- Anfang 2026: Beschlussfassung der Gremien zur Vergabe
- Februar 2026: Auftragserteilung
Nach Abschluss des Wettbewerbs werden die Ergebnisse den politischen Gremien zur Beratung und Beschlussfassung vorgelegt, wobei auch Vorschläge zur Umsetzung in Bauabschnitten und eine mögliche Folgebeauftragung von NRW.URBAN enthalten sein werden.
Weitere Informationen: Vorlage 0394/2025/7.
Quelle: https://www.essen.de/meldungen/pressemeldung_1557117.de.html
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Neubau Schauspielhaus
Alles anzeigenDas Schauspielhaus am Theater Dotmund soll neu gebaut werden. Über den Vorschlag der Verwaltung wird der Dortmunder Rat am 22. Mai entscheiden.
Die Verwaltung favorisiert einen klimafreundlichen, technologisch modernen Neubau, der vielfältige Nutzungen ermöglicht und die Innenstadt belebt. Eine nachhaltige Gebäudetechnik mit minimiertem Energieverbrauch soll die Folgekosten reduzieren. Bei einer Zustimmung durch den Rat wird das Theater Dortmund ein Planungsbüro beauftragen, das auf Basis der aktualisierten Machbarkeitsstudie das Theater beim Vergabeverfahren unterstützt. Für die Planung benötigt das Theater einen Investitionszuschuss von rund 5,7 Millionen Euro durch die Stadt. Eine Kostenschätzung für das Gesamtprojekt wird erst mit dem Ausführungsbeschluss vorliegen. Mit dem Bau könnte frühestens 2031 begonnen werden.
Der Sanierungsbedarf am Schauspielhaus, das in den 1950er-Jahren als Provisorium errichtet wurde, ist seit langem bekannt. Eine Machbarkeitsstudie hatte 2023 die Varianten Neubau und Sanierung geprüft.
Quelle: idr
Infos: https://dortmund.de -
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Träumchen! Wenn jetzt noch die angrenzende Baulücke (Hamburger Straße 99-103) geschlossen werden würde, hätte man eine perfekte Ensemblewirkung an dieser exponierten Stelle.
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Revitalisierung ehem. Karstadt-Immobilie
Alles anzeigenDie Stadt Bottrop freut sich über den erfolgreichen Abschluss der Verhandlungen zur Zukunft der früheren Karstadt-Immobilie in der Innenstadt. Die Immobilie wurde an die Bottrop Immobilien GmbH verkauft. Hinter dem Unternehmen steht der in der Region verwurzelte Projektentwickler Oliver Helmke, der sich im Rahmen eines strukturierten Investorenprozesses durchsetzen konnte.
Nachdem die Eigentumsverhältnisse jetzt geklärt sind, unterstützt Oberbürgermeister Tischler die zügige Revitalisierung der Immobilie. In den oberen Etagen plant die Stadtverwaltung selbst einzuziehen und somit aktiv zur wirtschaftlichen Stabilisierung des Standorts beizutragen. Geplant ist, dort mehrere Fachbereiche wie das Referat für Migration, das Jugendamt, den Fachbereich Schule und Kita, den Fachbereich Umwelt und Grün sowie den Tiefbau unterzubringen.
Durch die Nutzung der Büroflächen in der ehemaligen Karstadt-Immobilie können gleichzeitig externe Anmietungen zurückgeführt und langfristig Kosten eingespart werden.
Investor Oliver Helmke kündigt umfangreiche Modernisierungen an und befindet sich bereits in Gesprächen mit den bestehenden Mietern über eine mögliche Fortführung ihrer Mietverhältnisse. Sein Ziel: Die Immobilie soll zu einem lebendigen Zentrum mit neuen Einzelhandels- und Gastronomiekonzepten werden und damit ein starker Anziehungspunkt für Bottrop.
Quelle: https://www.bottrop.de/rathaus…ie+gesichert+%28321923%29
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Bottrop: RAG startet Arbeiten auf Halde Haniel
Die RAG wird in diesem Jahr auf der Halde Haniel in Bottrop mit Sicherungsarbeiten im Rahmen des Abschlussbetriebsplans starten, bevor der Regionalverband Ruhr (RVR) die Halde übernimmt. Auf der südlichen Fläche, wo die Totems des baskischen Künstlers Agustin Ibarrola stehen, finden ab dem Herbst Erdarbeiten statt. Dazu müssen die Totems zeitweise umgesetzt werden. Der temporäre Aufstellungsort im Bereich der Einfahrt zum Bergwerk Franz Haniel ist mit dem Kurator abgestimmt. Nach Durchführung der Maßnahmen werden die Stelen wieder auf der Bergehalde platziert und Zäune demontiert.
Außerdem wird u. a. das Amphitheater, das schon seit Monaten aufgrund statischer Probleme nicht mehr nutzbar ist, demontiert und überschüttet. Ebenfalls geplant sind die Stabilisierung von Böschungen und die Neuordnung der Entwässerung auf dem Haldenplateau sowie der Haldenauffahrt.
Um noch in diesem Jahr mit dem Umbau der Halde beginnen zu können, sind bereits jetzt Arbeiten zum Artenschutz notwendig, die auch zu Einschränkungen für Besucher führen. 2026 soll die Halde Haniel der Öffentlichkeit wieder uneingeschränkt zur Verfügung stehen.
Quelle: idr
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Essen: Spatenstich für Forschungsneubau Active Sites
An der Universität Duisburg-Essen wurde heute der erste Spatenstich für den neuen Forschungsbau Active Sites gesetzt. Dort soll interdisziplinär in Natur-, Lebens- und Ingenieurwissenschaften mit dem Schwerpunkt Wasserforschung gearbeitet werden. Der Neubau mit zahlreichen Laboren und insgesamt 4.850 Quadratmetern Nutzfläche entsteht im Essener Norden. Die Kosten werden mit 70 Millionen Euro veranschlagt. Das Land fördert den Bau gemeinsam mit dem Bund jeweils zur Hälfte. Im Sommer 2028 soll das Gebäude bezogen werden können.
Active sites (aktive Zentren) sind essenziell für chemische und biologische Prozesse und spielen eine Schlüsselrolle in vielen technologischen Bereichen von der chemischen Energieumwandlung bis zur Wasserreinigung.
Quelle: idr
siehe auch: https://www.essen.de/meldungen/pressemeldung_1557892.de.html
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Grundsteinlegung für Neubau Hochschule Polizei und Verwaltung
Mit einer feierlichen Grundsteinlegung am Funkenbergquartier in Herne läutete die Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung Nordrhein‐Westfalen (HSPV NRW) zusammen mit dem Bauherren Hochtief PPP Solutions GmbH die heiße Bauphase für den neuen Zentralcampus der Hochschule ein. [...]
Auf einer Fläche von 31.750 Quadratmetern werden ab dem Studienjahr 2027 rund 4.500 Studierende der Polizei, der Kommunal‐ und Landesverwaltungen sowie der Rentenversicherung ihr duales Studium im Herzen von Herne absolvieren. Dazu entstehen ein Lehrgebäude mit 115 Kurs‐ und Schulungsräumen sowie ein Mehrzweckgebäude mit einer Mensa, einem großen Veranstaltungsraum und einer Bibliothek. In einem weiteren Gebäude wird außerdem die Zentralverwaltung der HSPV NRW künftig unterkommen.
Seit Mitte 2024 wird auf der Baustelle fleißig gebaut, sodass die neue Verbindungsstraße zum Gelände und das Parkhaus bereits Gestalt annehmen. Im Frühjahr 2027 soll der neue Zentralcampus fertiggestellt sein, sodass zum Studienbeginn am 1. September die ersten Studierenden den Campus mit Leben füllen können.
Quelle: https://www.herne.de/Meldungen…Detailansicht_265600.html
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Ruhr: Neue Emscherstrände
Die Emscher bekommt ihren ersten Strandabschnitt: An der Stadtgrenze Recklinghausen/Castrop-Rauxel entsteht bis Juli ein Sandstrand. Die Emschergenossenschaft hat den neuen Bereich bereits auf einer Länge von 70 Metern und auf einer Fläche von 1000 Quadratmetern aufgeschüttet. An der konkreten Ausgestaltung soll nun die Bevölkerung beteiligt werden. Dafür ist ein Strandtag am 13. Juni geplant.
Dem ersten Emscherstrand, der am 11. Juli eröffnet werden soll, sollen drei weitere folgen. Der in Fließrichtung Westen nächste Strand entsteht bis 2027 in unmittelbarer Nähe zum Gelsenkirchener Nordsternpark. Weitere sind in Bottrop in der Welheimer Mark und in Oberhausen-Holten geplant. An den Planungen sollen sich die Bürgerinnen und Bürger aus der Region im Rahmen der Initiative "Mach mit am Fluss!" beteiligen. Es wird vor Ort Möglichkeiten zum Verweilen, Entspannen und Spielen geben. Balkone oder Terrassen sollen neue Blicke auf die sich wandelnde Emscher ermöglichen. Der Eintritt wird gratis sein. Das Badeverbot bleibt aber bestehen.
Die Emscherstrände sind Teil der Renaturierung des zentralen Flusses im Ruhrgebiet. Sie sollen den ökologischen Wandel erlebbar machen.
Quelle: idr
Informationen: http://www.eglv.de -
Umbau Verwaltungsgebäude Zeche Lothringen
^^Gut das hier was passiert! Die vorgehängten Funktionen (Balkone, Feuertreppe, Aufzug) sind für meinen Geschmack massiv zu massiv! Die hübsche Backsteintextur des Bestandagebäudes geht dahinter ziemlich unter. Gestänge in Anthrazit finde ich zudem soo 2020er. Das geht insgesamt filigraner. Aber Geschmäcker sind verschieden... Gut das was passiert!