Beiträge von nikolas

    GE: Grundstücksmarktbericht 1. Halbjahr 2026

    Quelle: https://www.gelsenkirchen.de/de/_meta/aktue…n-halbjahr-2026

    Aufwertung des Ruhrtalradweges: Erster Bauabschnitt am Hengsteysee beginnt

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    Mehr Platz und Sicherheit: Der Wirtschaftsbetrieb Hagen (WBH) startet am 17. August mit dem Umbau des Ruhrtalradwegs am Südufer des Hengsteysees. Auf rund 700 Metern werden Geh‑ und Radwege verbreitert und teilweise getrennt geführt. Auch die auf Teilen des Abschnitts liegende Seestraße wird umgestaltet: Kraftfahrzeuge erhalten künftig eine Einbahnführung, Radfahrende können den neuen Bereich in beide Richtungen nutzen. Die Arbeiten erfolgen unter ökologischer Begleitung.

    Infos: https://www.hagen.de/hagen-aktuell/aktuelle-meldungen/

    Quelle: idr

    Gremmendorf: Spatenstich für "Neue Mitte York"

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    Im Stadtteilzentrum Gremmendorf in Münster sind Mitte Juli 2026 die Bagger angerückt. Gemeinsam mit der städtischen Entwicklungsgesellschaft KonvOY und dem ausführenden Tiefbauer Eggers vollzog die Landmarken AG nun den ersten Spatenstich für ihr Projekt Neue Mitte York. Auf dem 9.400 Quadratmeter großen Grundstück entstehen rund 14.500 Quadratmeter Fläche für Wohnen, Handel, Gastronomie und Gewerbe. Damit übernimmt das geplante Gebäudeensemble wichtige Aufgaben für den gesamten Stadtteil.

    Während in den Obergeschossen Wohnraum für unterschiedliche Zielgruppen entsteht, werden die Erdgeschosse Nahversorgung fürs ganze Umfeld bieten – mit Edeka, Lidl, einem dm-Drogeriemarkt sowie einer Gastronomie. Hinzu kommt eine Tiefgarage, die neben rund 200 Pkw-Stellplätzen auch einen großen Teil der über 300 geplanten Fahrradstellplätze abbilden wird. [...]

    Die Neue Mitte York bildet die Klammer zwischen dem neu entstehenden York-Quartier und der Gremmendorfer Meile und wird so zum Zentrum des neu zusammenwachsenden Stadtteils. Städtebaulich und architektonisch nehmen die beiden Gebäude eine Brückenfunktion ein. Der begrünte Boulevard des York-Quartiers findet zwischen den beiden Neubauten mit einer öffentlich begehbaren „Grünen Fuge“ eine Verlängerung bis zum neuen Zentrumsmitte, dem Yorkshire-Platz, den die städtische Entwicklungsgesellschaft KonvOY realisiert.

    Gestalterisch wird das Neubauprojekt der Landmarken mit großen Fensterflächen und Klinkerfassaden bewusst Bezug auf das heutige Stadtteilzentrum nehmen. Der Dachgarten auf den Erdgeschossflächen bietet als grüne Freifläche Angebote für Freizeit, Sport und Entspannung. Die Fertigstellung ist für das 4. Quartal 2028 geplant.

    Quelle: https://landmarken.de/de/news/spaten…ork-in-muenster

    Landmarken AG entwickelt letztes Grundstück am Nordufer/ "Kreativkai"

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    Die Landmarken AG hat das mehrstufige Investorenauswahlverfahren für ein Grundstück am Stadthafen Münster gewonnen. Auslober waren die Stadtwerke Münster als Eigentümer sowie die Stadt Münster.

    Das direkt am Wasser gelegene, 10.500 m² große Grundstück ist der letzte Baustein der Entwicklung am Nordufer („Kreativkai“) des Hafens, der sich zu einem modernen Quartier für Dienstleistung, Freizeit und Kultur entwickelt hat. Landmarken wird auf der brachliegenden Fläche der Stelle ein vielfältiges Quartier mit rund 25.000 m² BGF für Wohnen, Hotel, Gastronomie, Büro und weitere Nutzungen entwickeln.

    Quelle: https://landmarken.de/de/news/landma…thafen-muenster

    Realisierungswettbewerb „Zukunftsquartier Stadttor Ost“

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    Die Stadt Herne lobt einen Realisierungswettbewerb für Stadtplanung und Landschaftsarchitektur aus. Das Wettbewerbsgebiet an der Sodinger Straße bildet durch seine exponierte Lage das Tor zur Innenstadt-Ost und ist ein Schlüsselstandort zur städtebaulichen und gestalterischen Aufwertung des gesamten Umfelds aber auch ein wichtiger Stadtentwicklungsbaustein für die gesamte Stadt Herne. Das neue Quartier soll als hochwertiger Wohnort ergänzt um wissensbasierte Dienstleistungsangebote und wohnverträgliche gewerbliche Nutzungen neue Impulse setzen. Damit ergibt sich eine einzigartige Chance, den ehemaligen Feuerwehrstandort zum „Zukunftsquartier Stadttor Ost“ zu entwickeln. [...]

    Quelle: https://www.herne.de/Wirtschaft-und…ftsarchitektur/

    Ruhr: Neuer IGA-Radweg

    Infos: https://www.iga2027.ruhr

    Quelle: idr

    Alt-Homberg: Altes Pumpenhaus wird zur Eventlocation

    Das alte Pumpenhaus wurde in den 1910er Jahren errichtet und diente als Klärwerk. Das Gebäude in Rheinlage steht seit 2005 unter Denkmalschutz.

    Das Ensemble wurde 2021 vom Düsseldorfer Architekten Andreas Knapp erworben. Dieser plant - unter Berücksichtigung des ursprünglichen Erscheinungsbildes - daraus eine Eventlocation zu machen. Die Umbauarbeiten sind in vollem Gange. Das Investitionsvolumen beläuft sich auf unter 1 Millionen Euro.

    Quellen:

    https://www.waz.de/lokales/duisbu…eventlokal.html

    https://www.kuessdenfrosch.haus/fileadmin/date…_Pumpemhaus.pdf

    https://www.waz.de/staedte/duisbu…chgekuesst.html

    https://www.pressreader.com/germany/neue-r…eNUK35dTXjKc4T8

    Städtebauliche Aufwertung der westlichen Innnenstadt

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    Die Stadt Bottrop will die westliche Innenstadt in den kommenden Jahren schrittweise aufwerten und mehrere zentrale städtebauliche Projekte auf den Weg bringen. [...] Im Mittelpunkt stehen drei städtische Flächen, deren Entwicklung in engem Zusammenhang betrachtet werden soll: das Parkhaus an der Schützenstraße, der heutige City-Parkplatz auf dem ehemaligen RAG-Gelände sowie der Gleiwitzer Platz. [...]

    • Das Parkhaus an der Schützenstraße soll perspektivisch durch einen Neubau ersetzt werden.
    • Auch für den heutigen City-Parkplatz an der Ecke Hans-Böckler-Straße/Osterfelder Straße gibt es konkrete Entwicklungsüberlegungen. Auf dem ehemaligen Mitarbeiterparkplatz der RAG soll eine Kombination aus Parkgarage und hochwertigem Wohnungsbau entstehen. Für die Umsetzung möchte die Stadt einen privaten Investor gewinnen. [...] Besondere Bedeutung misst die Stadt dem städtebaulich prägenden Kopfbau des ehemaligen RAG-Gebäudes bei. Ob für die Umsetzung ein Bebauungsplan erforderlich wird, soll auf Grundlage konkreter Investorenentwürfe geprüft werden. Der Standort gilt aus Sicht der Verwaltung als gut geeignet für eine Parkgarage. Die bestehende Stellplatzkapazität von rund 180 Parkplätzen soll erhalten bleiben. Hinzu kommen die Stellplätze für die geplanten Wohnungen. Darüber hinaus sollen künftig auch die rund 50 Stellplätze des Gleiwitzer Platzes dort untergebracht werden.
    • Die Umgestaltung des Gleiwitzer Platzes bildet den dritten Baustein des Gesamtkonzepts. Die Fläche wird derzeit überwiegend als Parkplatz genutzt und ist weniger ein Platz mit eigenständiger städtebaulicher Funktion. Künftig soll dort ein attraktiver Aufenthaltsbereich mit hohem Grünanteil entstehen. Voraussetzung für die Umgestaltung ist allerdings, dass die wegfallenden Stellplätze an anderer Stelle ersetzt werden.

    Quelle: https://www.bottrop.de/wohnen-stadtqu…dt+%28378873%29

    Ruhr: IGA-Baustellenführungen

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    Heute sehen, wo's morgen blüht: Bagger, Bauzäune und Kräne prägen derzeit noch das Bild der künftigen Zukunftsgärten der Internationalen Gartenausstellung (IGA) 2027 Ruhrgebiet. Wer erleben möchte, wie sich die Parks Schritt für Schritt entwickeln, kann bei den regelmäßigen IGA-Baustellenführungen einen Blick hinter die Kulissen werfen. Fachkundige Guides erläutern in den Zukunftsgärten Dortmund, Duisburg, Gelsenkirchen, Lünen und Emscherland die Planungen und die aktuellen Baufortschritte.

    Noch bis Oktober werden die Baustellenführungen kostenlos angeboten. Danach sind die Ausstellungsgelände aus Sicherheits- und Baugründen bis zur Eröffnung der Internationalen Gartenausstellung am 23. April 2027 für die Öffentlichkeit nicht mehr zugänglich.

    Termine und Anmeldungen: https://www.iga2027.ruhr/baustellenfuehrungen

    Quelle: idr

    Ausbau des RWE-Stadions verteuert sich

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    Der Ausbau des Stadions an der Hafenstraße in Essen wird teurer als ursprünglich geplant. Statt der bisher kalkulierten 27 Millionen Euro kosten die Arbeiten nun insgesamt 33,8 Millionen Euro. Der Rat der Stadt Essen hat jetzt den zusätzlichen Kosten zugestimmt. Außerdem verschiebt sich der Baustart voraussichtlich auf das dritte Quartal 2026. Voraussetzung ist die Erteilung der Teilbaugenehmigung. Die Fertigstellung ist aktuell weiterhin für 2028 geplant.

    Mit dem Ausbau sollen die vier bislang offenen Ecken des RWE-Stadions geschlossen und so die Zuschauerkapazität erhöht werden. Die Kostensteigerung ist u. a. auf die allgemeine Inflation und Preissteigerungen bei Baustoffen infolge der Unsicherheiten auf den internationalen Märkten zurückzuführen.

    Quelle: idr

    Salzgitter AG übernimmt HKM | Stahlstandort bleibt erhalten | neuer Elektrolichtbogenofen geplant

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    Die Duisburger Hüttenwerke Krupp Mannesmann (HKM) werden künftig eine 100-prozentige Tochter der Salzgitter AG. Die beiden Mitgesellschafter Thyssenkrupp Steel Europe und Vallourec haben sich aus dem gemeinsamen Joint Venture zurückgezogen. Gestern wurden die Verträge unterzeichnet. Über die Details der Einigung haben die Vertragspartner Stillschweigen vereinbart.

    Die Stahlproduktion am Traditionsstandort bleibt damit erhalten. Die Salzgitter AG plant in Duisburg die Investition in einen Elektrolichtbogenofen, um die HKM zukunftsfähig zu machen und die CO2-Emissionen der Stahlproduktion langfristig um 90 Prozent zu senken. Der Konzern hat auch angekündigt, dass von aktuell 3.000 Mitarbeitenden nur 1.000 langfristig beschäftigt bleiben. Außerdem ist eine Reduzierung der Rohstahlmenge auf zwei Millionen Tonnen pro Jahr geplant.


    Quelle: idr
    Informationen:
    https://www.thyssenkrupp-steel.com

    Neueröffnung Karls Erlebnis-Dorf

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    Am 15. Juli eröffnet erstmalig im Ruhrgebiet ein "Karls Erlebnis-Dorf". Karls betreibt deutschlandweit Erlebnisparks rund ums Thema Erdbeeren. Am neuen Standort in Oberhausen erwartet die Besucherinnen und Besucher unter anderem eine Erdbeer-Raupenbahn, tierische Begegnungen sowie das "Curryversum" - eine rund 480 m lange Themenfahrt mit Currywurst-, Ketchup- und Senf-Motiven. Das neue Karls Erlebnis-Dorf befindet sich an der Westfield Centro-Promenade 2 in Oberhausen.

    Quelle: idr

    Neue Klinik für Nuklearmedizin eröffnet

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    Das Universitätsklinikum Essen hat seine neue Klinik für Nuklearmedizin eröffnet. 150 Millionen Euro wurden in den Neubau investiert. Herzstück sind zwei hochmoderne Bildgebungssysteme von GE HealthCare, darunter ein weltweit erstmals installiertes nuklearmedizinisches Bildgebungssystem, das speziell für Theranostik und personalisierte Medizin entwickelt wurde. Für Patienten bedeutet das u. a. präzisere Diagnosen, individuellere Therapieentscheidungen sowie kürzere Untersuchungszeiten. Künftig sollen in der neuen Klinik bis zu 16.000 Untersuchungen sowie rund 2.000 stationäre Therapien möglich sein.

    Informationen: https://www.uk-essen.de

    Quelle: idr

    Investorensuche für ehem. Gasgebläsehalle, Pumpenhaus und Gasometer

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    Die Stadt Dortmund startet gemeinsam mit NRW.Urban einen Bieterwettbewerb für die ehemalige Gasgebläsehalle, das Pumpenhaus und den Gasometer auf Phoenix West im Stadtteil Hörde. Gesucht werden Investoren, die die denkmalgeschützten Bauwerke nachhaltig entwickeln und in das Gesamtkonzept des Technologie- und Dienstleistungsstandorts integrieren.

    Die Gasgebläsehalle (Baujahr 1937, erweitert bis 1957) steht auf einem 13.617 Quadratmeter großen Grundstück und verbindet markante Industriearchitektur mit großzügigen Raumdimensionen. Das Pumpenhaus aus dem Jahr 1951 zeichnet sich durch eine robuste Bauweise und klar erkennbare industrielle Strukturen aus. Der Gasometer prägt als Wahrzeichen die Skyline von Phoenix West und bietet mit seiner Stahlkonstruktion Potenzial für erlebnisorientierte Nutzungen - etwa als Event- oder Ausstellungslocation.

    Phoenix West hat sich auf einer Fläche von 114 Hektar zu einem führenden Standort für Mikro- und Nanotechnologie, IT sowie innovative Produktionstechnologien entwickelt. Die Flächen sind nahezu vollständig vermarktet. Rund 120 Unternehmen mit mehr als 5.700 Beschäftigten sind bereits vor Ort, darunter sind der Netzbetreiber Amprion und das IT-Unternehmen Materna die größten Arbeitgeber. Heute arbeiten auf Phoenix West mehr Menschen als zu den Spitzenzeiten des Hoesch-Konzerns in den 1960er-Jahren.

    Quelle: idr

    Weitere Informationen:
    https://www.wirtschaftsfoerderung-dortmund.de/investition/gr…te/phoenix-west

    Neuer Gewerbepark geplant

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    Am Flughafen Essen/Mülheim soll ein rund zehn Hektar großer Gewerbepark entstehen. Den entsprechenden Rahmenplan hat der Ausschuss für Stadtentwicklung, -planung und Bauen in Essen jetzt beschlossen. Er dient als Grundlage für das anschließende Bebauungsplanverfahren. An den Planungen sind die Städte Essen und Mülheim an der Ruhr sowie die Flughafengesellschaft beteiligt.

    Vorgesehen sind flexibel nutzbare Gewerbeflächen für unterschiedliche Unternehmensgrößen und Branchen, ergänzt durch Grün- und Aufenthaltsbereiche. Der Flugbetrieb soll dauerhaft erhalten bleiben.

    Quelle: idr

    ausführliche Infos unter: https://www.essen.de/meldungen/pressemeldung_1598460.de.html

    Marl: Neues Kulturzentrum "Marschall 66"

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    Die Sanierung des kulturellen Begegnungs- und Erlebniszentrums Marschall 66 in Marl schreitet weiter voran. Bis zum Jahresende sollen die Hochbauarbeiten an dem ehemaligen Schulgebäude laut Stadt beendet sein. Die Eröffnung ist für 2027 geplant. Das Kulturzentrum ist ein zentraler Baustein des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes ISEK 2030+ für die Entwicklung der Marler Stadtmitte. In dem seit 2002 leer stehenden Gebäude aus der Zeit der Nachkriegsmoderne sollen künftig das Skulpturenmuseum Marl, die Zentralbibliothek, ein Museumscafé mit Kleinkunstbühne sowie ausgewählte Angebote der VHS und der Musikschule Platz finden.

    Marschall 66 wird mit 10,9 Millionen Euro aus Bundes- und Landesmitteln gefördert. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe unterstützt das Vorhaben mit knapp einer Million Euro. Die Kostenprognose beläuft sich aktuell auf 22,8 Millionen Euro.


    Quelle: idr
    Informationen:
    https://www.marl.de/marschall66

    Ruhr: Einwohnerzahl in 2025 gesunken

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    5.110.232 Menschen lebten Ende 2025 im Ruhrgebiet. Damit sank die Bevölkerungszahl in der Region gegenüber dem Vorjahr um 15.396 oder 0,3 Prozent, wie aus den Zahlen des Statistischen Landesamtes IT.NRW hervorgeht. Grund dafür war das Geburtendefizit (24.997 mehr Sterbefälle als Geburten), das durch ein positives Wanderungssaldo (9.278 mehr Zu- als Wegzüge) nicht ausgeglichen werden konnte.

    Nur acht der 53 Städte und Gemeinden im Ruhrgebiet konnten 2025 ein Bevölkerungswachstum verzeichnen. Am höchsten war der prozentuale Anstieg in Neukirchen-Vluyn im Kreis Wesel (plus ein Prozent). Drittgrößte Stadt in NRW und größte im Ruhrgebiet war Dortmund mit 600.880 Einwohnern, gefolgt von Essen mit 573.618 Einwohnern.

    Die Werte stammen aus der Fortschreibung des Bevölkerungsstandes auf Basis des letzten Zensus vom 15. Mai 2022.

    Quelle: idr

    Duisburg-Mündelheim : 60ha neue Retentionsfläche durch Deichrückverlegung

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    In Duisburg-Mündelheim wird ein zentraler Rheindeich nicht nur aufwendig saniert, sondern auch um 500 Meter ins Landesinnere verlegt. Dadurch erhält der Fluss mehr Raum, und das Projekt schützt die Region zusätzlich durch das Rückhaltevolumen der Aue. Dem Rhein werden so 60 Hektar als natürlicher Retentionsraum zurückgegeben. Der neue Deich in Mündelheim ist Teil eines 6,7 Kilometer langen Schutzsystems zwischen Düsseldorf-Wittlaer und Duisburg-Ehingen und gehört zum Nationalen Hochwasserschutzprogramm.

    Weil die Bundesstraße 288 künftig mitten im Retentionsbereich zwischen der alten und der neuen Deichlinie verläuft, wird sie aufgeständert. Der Verkehr in Richtung Krefeld rollt so künftig über ein neues Brückenbauwerk. Die Bauarbeiten an der Deichsanierung und der Aufständerung der B 288 sollen bis 2029 abgeschlossen sein. 2030 und 2031 folgen der Rückbau des alten Deichs und die finalen Landschaftsarbeiten. Das Gesamtprojekt kostet rund 125 Millionen Euro. Daran beteiligen sich die Kommune, das Land NRW und der Bund.

    Quelle: idr


    RAG-Stiftung hat bislang zwei Milliarden Euro für Ewigkeitsaufgaben aufgewendet

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    Mehr als zwei Milliarden Euro hat die RAG-Stiftung seit dem Ende des deutschen Steinkohlenbergbaus 2018 für die Ewigkeitsaufgaben aufgewendet. Im ersten Quartal dieses Jahres wurde diese Marke überschritten. Das gab die Essener Stiftung heute beim Jahresgespräch bekannt.

    2025 lagen die Ausgaben für die Ewigkeitsaufgaben bei 309 Millionen Euro (Vorjahr: 288 Millionen Euro). Der Jahreserfolg der Stiftung belief sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auf rund 420 Millionen Euro (Vorjahr: 452 Millionen Euro, bereinigt um den Sondereffekt aus dem Verkauf eines Evonik-Aktienpakets). Das Vermögen der RAG-Stiftung belief sich auf 15,9 Milliarden Euro (Vorjahr: 17 Milliarden Euro). [...]

    Die privatrechtliche RAG-Stiftung wurde 2007 gegründet. Seit Anfang 2019 übernimmt sie die Finanzierung der Ewigkeitsaufgaben des deutschen Steinkohlenbergbaus an Ruhr, Saar und in Ibbenbüren. Außerdem fördert sie zahlreiche Projekte in den Bereichen Bildung, Wissenschaft und Kultur.

    Quelle: idr
    Informationen:
    http://www.rag-stiftung.de

    ^^ Eröffnungsfeier für neues Welterbeforum

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    Zum UNESCO-Welterbetag am Sonntag, 7. Juni, eröffnet die Zeche Zollverein offiziell das neue Welterbe Forum. Der Neubau am Werner-Müller-Platz ist rund 170 Quadratmeter groß und ergänzt die bestehenden Informations- und Vermittlungsangebote auf Zollverein in Essen. Von außen beeindruckt der Bau neben einem Kunst-am-Bau-Projekt in Kooperation mit der Folkwang Universität der Künste mit seiner großen Glasfront. Die neue Fassade aus carbonatisiertem Holz nimmt zudem bewusst Bezug auf die historische Bedeutung von Holz im Bergbau und auf den Entstehungsprozess von Kohle.

    Eingebettet ist die feierliche Eröffnung des Welterbe Forums in ein umfangreiches Rahmenprogramm. Ab 12.30 Uhr gibt es Live-Musik, Mitmach-Aktionen, Walking Acts, Yoga und viele weitere Angebote. Insgesamt 55 Welterbestätten in Deutschland feiern am ersten Sonntag im Juni den UNESCO-Welterbetag.

    Im Inneren des neuen Forums haben Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, an acht interaktiven Medienstationen via Touchscreens Angebote auf dem Welterbe-Gelände zu recherchieren und online Tickets für verschiedene Veranstaltungen und Führungen zu buchen.

    Quelle: idr
    Weitere Informationen:
    https://www.zollverein.de/