Beiträge von MarQi

    ich denke schon, dass die architektur ihren teil zur verwahrlosung beigetragen hat. es gab nur in jedem dritten stockwerk eine haltestelle vom aufzug also im EG, 3OG, 7OG und 10OG. dadurch mussten die leute über laubengänge und dunkle treppenhäuser enorme wege bis zu ihrer wohnungstür zurücklegen. folglich hat sich niemand für das treppenhaus und die flure verantwortlich gefühlt. es enstand kein gemeinschaftsgefühl und das haus wurde als öffentlicher bereich angesehen.
    das klientel hat dem ganzen dann natürlich den rest gegeben. sozial schwache familien mit vielen kindern - und das anfang der 50er.
    so hab ich das gelesen.

    sehr schwer einzuschätzen für mich als "laien"
    so eine stadt müsste vor allem in die höhe gebaut werden und hätte dadurch eine enorme bevölkerungsdichte. ich persönlich möchte nicht mit 100000 anderen einen quadratkilometer erde teilen von daher sag ich mal nein keine chance!

    Amerikanische Fehlplanung

    Hier mal ein Bsp für amerikanische Fehlplanung. Das legendäre Stadtviertel Pruitt-Igoe in St. Louis. Gebaut wurde es für sozial schwache unterteilt in Gebiete für Schwarze und Weiße anfang der 50er. Bereits paar Jahre später sind fast alle Weißen weggezogen und das Viertel versank im Chaos. Anfang der 70er wurden alle Wohnblöcke komplett abgerissen. Hier ein Video man beachte die Musik ^^
    http://www.youtube.com/watch?v=DHKhk4…topic.php?t=725

    hat jemand schonmal davon gehört?

    der flughafen in münchen ist doch nicht nachteilig für franken! der nürnberger airport steht nach wie vor gut da. air berlin sei dank.

    gibt es denn kein alternatives gebiet für den rhein ruhr flughafen? gaseweiler sieht schon sehr abgelegen aus. wie wärs denn wenn man im bergischen ein paar dörfer platt macht und dort einen flughafen baut? zB in der gegend von velbert? (klingt wahrscheinlich zu illusorisch oder)

    mich wunderts das noch nichts über das colonia hochhaus in köln gefallen ist! immerhin das größte wohnhochhaus dlands.
    andere beispiele für gelungene wohnhochhäuser: mundsburg tower in hamburg und das sonnenring hochhaus in frankfurt-sachsenhausen. obwohl die genannten hochhäuser über 30 jahre alt sind, sind sie nach wie vor begehrt. nicht zu vergessen, das olympische dorf in münchen. diese terrassenhochhäuser sehen super aus.

    die deutschen denken bei hochhäusern einfach an grauen verkorksten plattenbau. hochhäuser haben nach wie vor ein zu schlechtes image und die hiesige politik fördert das auch nicht unbedingt.

    hat eigentlich jmd infos zum ponte tower in johannisburg (südafrika) finde die architektur interessant. der hat ein riesen atrium im inneren (und leider den ruf das schlimmste hochhaus der welt zu sein^^)

    Dekoratives Anführungszeichen

    p.s. Meint ihr das Risiko, dass hier mal ein Erlanger vobeikommt und sich tierisch darüber aufregt, dass das Thema "Nürnberg:Erlangen Arkaden" heißt ist nicht zu groß?

    Ich bin ein Erlanger ;) aber mir ist das egal. Die Erlanger Arcaden finde ich nur von außen schön. Innen gefällts mir gar nicht. Die Luft ist schlecht, das Licht ist grell und viel zu viele Menschen. Gut das ganze lässt sich beheben, aber den Arcaden fehlt einfach die Seele. Da gibt es nichts anziehendes. In der GrandeGalerie zeigen sich am deutlichsten die Auswirkungen.
    Mir ist übrigens unverständlich warum sOliver und der K&L Ruppert umgezogen sind. Die hatten doch davor ne Bombenlage!