Beiträge von spoonetti

    Ich erinnere mich, dass es seinerzeit zu Beginn des Ausbaus (HAM21) hieß, dass nach Fertigstellung der neuen Terminals, der Flughafen eine Gesamtkapazität von bis zu 16 Millionen Passagieren pro Jahr hätte. Diese Zahl wäre ja dann bald erreicht. Doch wie geht es denn weiter?

    Ich muss auch sagen, dass ich die Fassadengestaltung des drittplatzierten Entwurfs interessanter finde. Aber ist ja alles ein persönlicher Geschmack ;) Was das geplante Nahversorgungskonzept betrifft, so meine ich zu wissen, dass auf jeden Fall ein Supermarkt in die Passage einziehen wird. Wäre ja schon mal etwas.

    Midas: Auf der Seite von Matrix gibt es eine weitere Grafik, die das Gebäude von der anderen Seite zeigt. Dort sieht man auf dem neuen Dachgeschoss das Logo von "Motel One". Ob sich da nun explizit diese Hotelkette einmietet, weiß ich nicht. Aber dürfte auf jeden Fall ein Hinweis darauf sein, dass dort evtl. ein Hotel einziehen könnte.

    Also Midas: entweder es lohnt sich nicht drauf ein zugehen (dann lassen sie es auch!), oder man antwortet einem anderen Mitglied dieses "niveauvollem" Forums mit etwas mehr respekt! Wie Sie hier oft anderen Blödsinn unterstellen, ist auch nicht gerade niveauvoll und hanseatisch. Sie scheinen ja von alles und allem Ahnung zu haben. Nicht schlecht! Mittlerweile wissen wir ja, dass nur Sie recht haben und oft andere Meinungen nicht akzeptieren können. Sehr bedauerlich... War auch das letzte mal, dass ich mich hier zu irgendetwas äussere. Sie können sich also ganz entspannen. Dieses Forum ist leider unter Ihrer besserwisserischer Handschrift nicht weiter zuempfehlen! Da suche ich mir etwas niveauvolleres...

    Wer auch nur ein wenig Ahnung hat, wird wissen, dass diese Strecke völliger Humbug ist. So toll eine Strassenbahn...oh verzeiht: Stadtbahn, auch ist, aber man sollte die Strecke sorgfälltig nach Bedarf wählen. Diese Strecke wird bereits von 2-3 Buslinien bedient. Und ich kenne diese Strecke zu gut. Nicht gerade überfüllte Busse! Lediglich zwischen Hoheluft und Altona, würde es sich vom Bedarf her lohnen. Daher meine ich, dass diese Strecke wenig Sinn macht! Wenn überhaupt eine Tram, dann als kompletten äusseren Ring und/oder als Transitstrecke, um äussere dichtbesiedelte Wohngegende, wie zB Steilshoop, Osdorfer Born, Schenefeld oder Mümmelmanns Berg bis zum Innenstadtring anzubinden. Innerhalb der Stadt würde sie nur den Verkehr, der sich ohnehin schon durch enge Strassen zwängen muss, stören. Meine Meinung!

    Wehrter Midas, wenn Sie mal alles gelesen hätten, hätten Sie sicher nicht übersehen, dass ich extra erwähnt habe, dass "mutwillige" Zerstörung (sprich, ich mache hier und jetzt etwas kaputt) nicht dazu zu zählen ist. Sie dagegen fassen es aber mit ihrem Bushaltestellenbeispiel so auf. Mein Statement bezog sich nicht allein auf die Schäden, die auf den hier geposteten Bildern zu sehen ist, sondern auf einige Kommentare dazu.
    Und ja, ich bin der Meinung, dass man keine Designer-Bushaltestellenhäuschen braucht. Allein schon der Kosten wegen;-)
    Aber zurück zu den Problem der Skater: wäre doch mal ne gute Idee, für diese in der HC ein Skateparkur an zulegen. Muss ja nicht gleich aus Teakholz und hochwärtigem Granit sein;-) Dann hätte man hier ein problem weniger!

    Meine Meinung dazu: es waren wohl keine "randalierenden" Skater, sondern schlichtweg: Skater! Das da nicht alles heil bleiben muss bei diesem "Sport?" ist wohl klar. Aber hierbei handelt es sich um öffentlichen Raum. Das heißt zwar nicht, dass man da gleich alles mutwillig kaputt machen muss (denke auch nicht, dass es mutwillig war), aber es passiert eben. Und was kann man daraus schließen? Dass man öffentlichen Raum vielleicht nicht mit so teurem Material bebauen sollte und da nicht so viel Wert auf Design legen sollte, sondern diesen Raum ehr praktisch und dem Nutzen gerecht bebauen sollte. Dann ärgert man sich auch nicht unnötig über solche Lapalien! Kinder und Jugendliche denken da eben nun mal nicht soweit!!! Das ist nun mal so. Und deshalb sind es ja auch keine bösen Kinder und Jugendliche...Wenn ich als gebürtiger Hamborger Jung eines in den vergangenen Jahren in Berlin gelernt habe, dann dies, dass man sich nicht über jeden Schiet aufregen sollte. Geht nur aufs Herz und erreichen tut man damit herzlich wenig ;) Aber so sind nun mal Hamburger.

    Hallo, hat zufälligerweise schon jmd ein Bild/Randering entdeckt, das zeigt, wie die neue Alte Post (Passage) künftig von innen ausschauen wird? Habe bisher nichts gefunden. Falls ja, bitte posten. Würde mich brennend interessieren. Danke schon mal im vorraus;)

    Bin auch gespannt, was sie aus der alten Kaiserpassage machen werden. Hoffe, es wird kein so hässlicher Innenausbau, wie man es ende der Achtziger mit dem Kaufmannshaus (Gr. Bleichen, Ecke Bleichenbrücke) gemacht hat. Einst hanseatisch Prachtvoll (weniger ist oft mehr, dafür elegant!), heute nur noch wie gewollt, aber nicht gekonnt. Typisches End-Achtziger Gestängearchitektur...

    Also, ich hätte mir allgemein auch mehr Transparenz gewünscht. Hätte schon toll ausgesehen bei Nacht. Aber einige vergessen hier bei ihren sehnlichen Wunsch nach mehr Transparenz der Fassade, dass das Gebäude nicht nur aus öffentlichem Raum (Plaza und Foyer) besteht, wo Transparenz sicher kein Problem gewesen wäre, sondern auch aus privatem Raum (Wohnungen und Hotelzimmer). Da wäre Transparenz sicher nicht angebracht. Also ich möchte nicht irgendwo wohnen/nächtigen, wo andere herein schauen können (bin nicht gerade ein Fan von Gardinen und Rollos^^).
    Wie hätte es also ausgeschaut, wenn einige Bereiche der Fassade transparent sind und einige nicht. Ist ja alles Geschmackssache, aber ich persönlich hätte es nicht so prickelnd gefunden.
    Man muss auch erwähnen, dass die Fassade nicht immer dunkel erscheint, sondern je nach Tagesstand und Sichrichtung unterschiedlich hell oder dunkler wirkt. Insgesamt ist sie im Gegensatz zu den Randerings schon etwas dunkler geworden. Aber ich finde es nicht so schlimm. Im Gegenteil: ich finde es sogar interessant, dass die Fassade je nach Tagesstand und Sichtrichtung unterschiedlich wirkt. Aber wie gesagt: alles reine Geschmackssache:-)

    Jetzt möchte ich mich mal nach langer Zeit wieder zu Wort melden:-)
    Ich finde die Diskussionen zum Thema Hochhäuser/Wolkenkratzer in Hamburg sehr interessant. Aber es gibt mir doch zu bedenken, wie unweitsichtig sich hier die Pro-Wolkenkratzer-Fraktion gibt. Jeder kann sich ja für die schöne Stadt Hamburg wüschen was er will. Gar keine Frage. So auch Hochhäuser. Auch ich habe nichts gegen Hochhäuser, aber...
    Wenn man sich schon Hochhäuser in HH wünscht, sollte man doch erstmal wissen, wofür sie gut sein sollen. Was sollen denn die Wünsche an mehr Hochhäuser, wenn man nicht mal plausibel sagen kann, wofür sie sein sollen? Sollen wir uns hier Wolkenkratzer hinbauen, nur weil sie so toll gigantisch aussehen und Weltstadtflair vermitteln (täten sie es denn wirklich?)? So ein Argument kann ja nicht das Wahre sein, oder?
    Also, schauen wir mal, was die weiteren Gründe sein könnten. Hierzu wäre es vielleicht interessant zu wissen, warum einst anfang des 20.Jahrhunderts in den USA (Chicago u. New York) die ersten "wirklichen" Hochhäuser und Wolkenkratzer entstanden sind: ganz einfach deswegen, weil seiner Zeit der Grundstückspreise unermäßlich in die Höhe getrieben worden sind. Große Firmen, die einen hohen Bedarf an Räume benötigten mussten sich also was einfallen lassen, wie sie auf kleinem Grund soviel Büros wie möglich bauen konnten. Ganz einfach, indem man in die Höhe baute. Man kann also sagen, dass die ersten Wolkenkratzer aus einer Not heraus gebaut worden sind. Erst ein paar Jahrzehnte später stellten Wolkenkratzer Statussymbole der großen Unternehmen dar. Man wollte damit ihre wirtschaftliche Macht ausdrücken (z.b. das Crysler Building in NYC). Doch je fortgeschrittener die bauliche Technik und das Wissen wurde, je höher und größer konnte gebaut werden. Logisch!^^ Doch brauchte ein einziges Unternehmen so große Gebäude? Nein, zumind. nicht jedes Untermehmen. Heute nutzen kaum noch einzige Unternehmen einen Wolkenkratzer. Man teilt es sich mit vielen anderen Unternehmen. Doch die müssen erstmal da sein. Und wenn, dann werden diese als sog. Headquarters genutzt. In Hamburg haben wir soviel Büroleerstand, dass die Idee einer kleinen "Wolkenkratzerstadt" wie z.B. dem Chicago-Square einem Kopfzerbrechen beschert. Wer soll all diese Räume nutzen? Ja, vielleicht ein Hotel. Aber sonst? Wohnungen? Wer soll diese bezahlen? Firmen suchen sich für Headquarters sicher global bekanntere Städte aus. In Europa sind dies insbesondere London, Paris. Selbst Berlin ist da nicht (mehr) so interessant, Stichwort: Sony mit seinem SonyCenter am Potsdamer Platz. Sony kam und ging wieder...Richtung London.
    Man möge mich nicht verkehrt verstehen. Wolkenkratzer haben schon was und können ein Stadtbild vielleicht bereichern. Aber man muss auch über den Nutzen nachdenken. Wo kein Bedarf ist muss auch nicht gebaut werden. Und zZt ist ehr kein Bedarf. Das ist leider die Realität. In Berlin wollte man am Alex auch eine große Wolkenkratzer-Skyline errichten...musste alles auf unbestimmte Zeit verschoben werden. Und wichtiger als Büroräume sind doch ohnehin erstmal (bezahlbare) Wohnungen. Und dafür baut man nun wirklich keine Wolkenkratzer:-)
    Aber wer weiß, was uns noch die Zukunft so bringt. Mit der Elbphilharmonie sind wir, trotz der ausufernden Kosten, auf dem richtigen Weg!

    Emirates' Elbphilharmonie

    Na, das ist ja mal DIE Nachricht: Für die Elbphilharmonie wurde nun ein Sponsor gefunden, der für die kommenden 10 Jahre die Namensrechte erhält. Für eine einmalige Summe in Höhe von 100mio(!) Euro erhält die Fluggesellschaft Emirates Airways die Namensrechte. Auf der einen Seite sicher ein (finanzieller) Glücksfall, wenn nicht gar ein Paukenschlag, auf der anderen Seite muss man sich nun wohl erstmal an den neuen Namen "Emirates' Elbphilharmonie" gewöhnen. Aber wat soll's. Hoffen wir mal, dass Hochtief dies nicht gleich zum Anlass nimmt, die Baukosten weiter in die Höhe zutreiben, ganz nach dem Motto: ah, nun haben die ja noch mehr Geld zur Verfügung!
    Aber erstmal freut's mich.

    P.s. hoffentlich ist das kein 1.April-Scherz der Medien....;-)

    Da ich in Berlin bin, bin ich immer dankbar, wenn sich jemand die Mühe macht, für's Forum solch interessante Bilder zuknippsen:-) Also, vielen lieben Dank nochmal!

    Was man wohl in den obigen 4 Bildern gut erkennen kann, ist, dass sie jetzt an der Höhe angekommen sind, wo sich die "Wellenstruktur" des Aufbaus herausbildet. Die blauen "Schutzwände" in der Mitte der Seitenfassade werden -im Gegensatz zu den "Schutzwänden" vorne und hinten- scheinbar nicht weiter hochgezogen. Hm, hoffe, es klingt gerade nicht zu verwirrend:-)