Beiträge von Fabio

    Krupp & Essen (1) Friedrich Krupp

    Die Entwicklung der Stadt Essen wurde von der Familie und Fabrik Krupp maßgeblich mitgeprägt. Aus der Gussstahlfabrik von Friedrich Krupp wurde ein Industrie-Imperium und aus der ländlichen Kleinstadt Essen eine Großstadt.


    Friedrich Krupp, der Firmengründer

    [size=-2]Bild: Historische Ausstellung Krupp, Villa Hügel[/size]


    Geburtshaus von Friedrich und Alfred Krupp am Flachsmarkt

    Als Stammvater der Familie Krupp in Essen gilt der holländische Religionsflüchtling Arndt Kruipe (gestorben 1624). Seine Nachfahren gehörten zur städtischen Oberschicht, sie waren Ratsherren und erfolgreiche Kaufleute. Am Flachsmarkt Nr. 9 befand sich das Stadthaus der Familie Krupp, es war das Geburtshaus von Friedrich Krupp (1787-1826) und Alfred Krupp (1812-1887). Alfred Krupp wurde zunächst gemeinsam mit den Kindern des Essener Industriepioniers Franz Dinnendahl (1775-1826) von dessen Privatlehrer unterrichtet, später besuchte er das Essener Gymnasium.


    [size=-2]Plan der Essener Innenstadt von 1823[/size]
    [size=-2]Bild: Stadt Essen, Amt für Geoinformation, Vermessung und Kataster[/size]


    [size=-2]Geburtshaus von Friedrich und Alfred Krupp (Aufnahme ca. 1850-1880)[/size]
    [size=-2]Bild: Historische Ausstellung Krupp, Villa Hügel[/size]


    [size=-2]Ecke Flachsmarkt – Limbecker Straße im Jahr 2009. Der Schatten der Marktkirche ist auf dem Gebäude zu erkennen. In der Marktkirche wurde der Großvater von Friedrich Krupp, der Kaufmann Friedrich Jodocus Krupp (1709-1757), bestattet.[/size]
    [size=-2]Bild: Fabio, Januar 2009[/size]

    1812-1839 Walkmühle in Altenessen


    Helene Amalie Krupp (1732-1810) hatte aus der Kolonialwarenhandlung ihres verstorbenen Mannes diverse Unternehmen aufgebaut. Mit ihrem Tod erbte ihr Enkel Friedrich Krupp einen Teil des zur damaligen Zeit beachtlichen Familienvermögens. Als durch die Kontinentalsperre Napoleons gegen England (1806-1813) kein englischer Gussstahl mehr auf das europäische Festland geliefert werden konnte, gründete Friedrich Krupp am 20. November 1811 die „Firma Friedrich Krupp zur Verfertigung des Englischen Gussstahls und aller daraus resultierenden Fabrikationen“. Mit dem Startkapital aus dem Familienerbe wurde zunächst eine Werkstatt im Weberviertel errichtet.

    Die ehemalige Walkmühle an der Berne in Altenessen wurde ursprünglich zur Tuchproduktion genutzt. 1797 kaufte Amalie Krupp sie der Stadt ab. Dort legte Friedrich Krupp 1812 eine Stahlschmelze mit Hammerwerk an. Die Walkmühle war somit die erste Produktionsstätte und damit Keimzelle der Kruppschen Gussstahlfabrik, sie blieb bis 1839 Kruppscher Besitz.


    [size=-2]Die Walkmühle in Essen-Altenessen (heute Vogelheim) 1812/13[/size]
    [size=-2]Bild: Postkarte von 1912 zur Kruppschen Hundertjahrfeier [/size]

    Zu seinem Unglück machte Friedrich Krupp die Brüder Georg Karl Gottfried und Wilhelm Georg Ludwig von Kechel zu seinen Teilhabern. Sie gaben vor, das Geheimnis der Engländer zur Gussstahlherstellung zu kennen, hatten aber bereits eine Schmiede in der Eifel in den Ruin geführt. Nachdem 1814 das Erbe nahezu aufgebraucht war, trennte sich Friedrich Krupp von seinen beiden Teilhabern. Durch Vermittlung von Franz Dinnendahl wurde 1815 Friedrich Nicolai zu seinem Teilhaber, da Nicolai ein preußisches Patent auf die Herstellung von Gussstahl besaß. Dennoch konnte auch Nicolai Gussstahl nicht in größerem Umfang herstellen, so dass sich Friedrich Krupp 1816 wieder von ihm trennte und Alleininhaber wurde. Im gleichen Jahr war er zum ersten Mal in der Lage englischen Gussstahl herzustellen. Er entwickelte ein Verfahren für die Herstellung von hochwertigem Tiegelstahl, den er zu Stangen, Gerberwerkzeugen, Münzstempeln und Walzenrohlingen verarbeitete. Die gute Qualität seines Gussstahls wurde 1817 von der [url=http://www.duesseldorfer-muenzfreunde.de/104,0,duesseld…2b6e5cb1f2f2224]Düsseldorfer Münze[/url] für Krupps Münzstempel ausgezeichnet. Friedrich Krupp wies seinen Sohn Alfred in das Geheimnis der Gussstahlherstellung ein und es wurde mit der Düsseldorfer Münze abgemacht, dass Alfred dort seine Lehre machen konnte.


    [size=-2]Die Straßenbezeichnung „An der Walkmühle“ erinnert an die Keimzelle der Firma Krupp.[/size]
    [size=-2]Bild: Fabio, Oktober 2008 [/size]


    [size=-2]Die Brücke führt über die Berne zum historischen Ort der ehemaligen Walkmühle.[/size]
    [size=-2]Bild: Fabio, Oktober 2008 [/size]


    [size=-2]Seit Jahren dient die mit Sohlschalen ausgekleidete Berne als offene Leitung für Oberflächenwasser und Abwasser.
    Im Ruhrgebiet bezeichnet man solch einen umfunktionierten Bach als Köttelbecke.
    Im Rahmen des Emscherumbaus (Wege zum Wasser) soll die Abwasserleitung kanalisiert und die Berne renaturiert werden.[/size]
    [size=-2]Bild: Fabio, Oktober 2008 [/size]


    [size=-2]Ein Gedenkstein erinnert an den historischen Ort der ersten Kruppschen Produktionsstätte.
    Leider ist die Inschrift vor lauter Schmierereien kaum lesbar.[/size]
    [size=-2]Bild: Fabio, Oktober 2008 [/size]


    [size=-2]Inschrift:
    FRIEDRICH KRUPP
    ERBAUTE HIER
    IN DER WALKMÜHLE
    SEINEN ERSTEN
    RECKHAMMER
    IM JAHRE 1812
    Mit dem Hammerwerk wurde aus Roheisen Stahl in Form von Stangen gewonnen.[/size]
    [size=-2]Bild: Fabio, Oktober 2008 [/size]

    1819-1944, 1961 Stammhaus Krupp
    Viele glauben das Stammhaus sei das Geburtshaus von Alfred Krupp, es wurde aber niemand von der Familie Krupp hier geboren. Es war die Notunterkunft der Eltern von Alfred Krupp, als die Firma am Rande des Ruins stand.


    Die Produktionsstätte an der Walkmühle hatte Nachteile. Die Verkehrsverbindungen waren schlecht, die Walkmühle lag damals 1 Stunde von der Essener Altstadt entfernt. Die Berne führte unregelmäßig viel Wasser, der Transport der Kohle für die Schmelzhütte war teuer und der Besitz konnte nicht erweitert werden. 1818-1819 vergrößerte Friedrich Krupp die Fabrikation und verlegte seine Schmelzhütte von der Walkmühle in Altenessen auf das Familiengrundstück an der Altendorfer Chaussee vor dem Limbecker Tor. Das neue Werk nahm am 18. Oktober 1819 den Betrieb auf. Die Kohle für die Schmelzöfen konnte dort direkt von der Zeche Sälzer-Neuack in unmittelbarer Nähe bezogen werden. Die Zeche Sälzer-Neuack war die erste Zeche in Essen, die dank der Dampfmaschine von Franz Dinnendahl im Tiefbau arbeitete.


    [size=-2]Kruppsche Gusstahlfabrik im Jahr 1819
    Das Aufseherhaus links wurde zum Kruppschen Stammhaus[/size]
    [size=-2]Bild: Postkarte von 1912 zur Kruppschen Hundertjahrfeier[/size]

    Durch den Neubau war Friedrich Krupp hoch verschuldet und das Familienvermögen war aufgezehrt. 1824 wurde das Stadthaus der Familie Krupp am Flachsmarkt verkauft. Friedrich und Therese Krupp zogen mit ihren 4 Kindern Ida (1809-1882), Alfred (1812-1887), Hermann (1814-1879) und Friedrich (1820-1901) in das Aufseherhaus an der Altendorfer Chaussee.
    1826 starb Friedrich Krupp im Alter von nur 39 Jahren. Er wurde vom Aufseherhaus aus zu Grabe getragen, Jahre später ebenso sein Sohn Alfred Krupp (1812-1887) und sein Enkel Fritz (Friedrich Alfred) Krupp (1854-1902).
    Friedrich Krupp wurde auf dem evangelischen Friedhof an der Weberstraße beigesetzt. Das Grab existiert heute nicht mehr, der Friedhof ging bei der Umgestaltung des Weberviertels verloren. Auf einem Teil des alten Friedhofs befindet sich der heutige Weberplatz.

    Beim Tod von Friedrich Krupp war die Firma mit 10.000 Talern verschuldet. Alfred Krupp brachte die Fabrik seines Vaters wieder auf Trab und kaufte 1848 die Gussstahlfabrik für 40000 Taler von seiner Mutter Therese (1790-1850) ab und wurde Alleininhaber. Anlässlich des 25jährigen Jubiläums seiner Besitzübernahme im Jahre 1873 ließ er das Aufseherhaus als Stammhaus herrichten und im Werk unter Denkmalschutz stellen.


    [size=-2]Bild: Postkarte[/size]

    „Vor fünfzig Jahren war diese ursprüngliche Arbeiterwohnung die Zuflucht meiner Eltern. Möchte jedem unserer Arbeiter der Kummer fern bleiben, den die Gründung dieser Fabrik über uns verhängte. 25 Jahre lang blieb der Erfolg zweifelhaft, der seitdem allmählich die Entbehrungen, Anstrengungen, Zuversicht und Beharrlichkeit der Vergangenheit endlich so wunderbar belohnt hat. Möge dieses Beispiel Andere in Bedrängniß ermuthigen, möge es die Achtung Vor kleinen Häusern und das Mitgefühl für die oft großen Sorgen darin vermehren.
    Der Zweck der Arbeit soll das Gemeinwohl sein,
    dann bringt Arbeit Segen, dann ist Arbeit Gebet.

    Möge in unserem Verbande Jeder vom Höchsten zum Geringsten mit gleicher Ueberzeugung sein häusliches Glück dankbar und bescheiden zu begründen und zu befestigen streben; dann ist mein höchster Wunsch erfüllt.
    Essen, Februar 1873. Alfred Krupp.
    25 Jahre nach meiner Besitzübernahme.“
    [size=-2]Text: PDF digitalis.uni-koeln [/size]


    [size=-2]1900: Stammhaus vor dem Schmelzbau[/size]
    [size=-2]Bild: http://www.krupp-guertel.essen.de/Ansichtssachen…undertwende.aspHistorisches Archiv Krupp[/size]


    [size=-2]1908: Stammhaus mit der Baugrube für das Turmhaus[/size]
    [size=-2]Bild: Krupp-Guertel_historisch.pdf[/size]


    [size=-2]um 1912: Stammhaus, links der Schmelzbau, Rechts das Turmhaus[/size]
    [size=-2]Bild: Postkarte[/size]


    [size=-2] Modell der Uni-Bochum: Stammhaus und Turmhaus im Jahr 1912 [/size]
    [size=-2]Bild: Turmhaus-Video ruhrzeiten[/size]

    Das Stammhaus Krupp wurde während des Zweiten Weltkrieges durch Fliegerbomben im Oktober 1944 zerstört.


    [size=-2]1945: Das Turmhaus und die Hauptverwaltungen nach Ende des Zweiten Weltkrieges,
    links der Schmelzbau, vor dem sich das Stammhaus befand.
    Die Hauptverwaltung von 1938 steht heute noch, von dort haben Alfried Krupp von Bohlen und Halbach und Berthold Beitz die Firma geleitet.[/size]
    [size=-2]Bild: Royal Air Force, Flickr Fotoseite, gordonr (Creative Commons Lizenz, Keine kommerzielle Nutzung)[/size]
    [size=-2]GIF-Animation: Fabio[/size]

    Alfried Krupp von Bohlen und Halbach ließ das Stammhaus zum 150jährigen Firmenjubiläum im Jahr 1961 detailgetreu wieder aufbauen.


    [size=-2]1961: Alfried Krupp von Bohlen und Halbach hält seine Festrede vor der Stammhaus-Nachbildung in der Traglufthalle, in der ersten Reihe sitzt Theodor Heuss. [/size]
    [size=-2]Bild: Historische Ausstellung Krupp, Villa Hügel[/size]

    Die folgende GIF-Animation zeigt einen Planausschnitt der Gussstahlfabrik von 1912 mit der Lage des Stammhauses von 1819 sowie ein Luftbild der aktuellen Situation mit dem Stammhaus-Nachbildung von 1961.
    Das Turmhaus wurde von 1908 bis 1910 für die Hundertjahrfeier als Sitz der Kruppschen Hauptverwaltung erbaut und 1976 abgerissen. 2005 wurden die Kellerfundamente des Turmhauses im Zusammenhang mit dem Bau der Essener Porsche-Niederlassung freigelegt. Die alte Hauptverwaltung von 1874 wurde 2005 abgerissen (Bilder vom Abriss).


    [size=-2]Plan 1912: 2007_Diplomarbeit_Kristina_Bruland.pdf, Seite 30,
    Grundriss Trumhaus: Hochschule Bochum
    GIF-Animation: Fabio[/size]

    In der Spatenstich-Rede von Dr. Ekkehard Schulz vom 17.06.2007 ist von einer 100 m Lage-Differenz zwischen dem Original-Stammhaus und der Stammhaus-Nachbildung die Rede, es sind nach dem Plan von 1912 nur ca. 40 m Differenz. Die Nachbildung wurde außerdem um ca. 90 Grad gedreht, vielleicht aus optischen Gründen, da das Stammhaus die Kulisse für die 150-Jahrfeier in einer Traglufthalle direkt neben dem Turmhaus bildete.

    Bei einem Vergleich von alten Bildern des Stammhauses mit der heutigen Situation ist also immer die unterschiedliche Drehung des Stammhauses zu berücksichtigen. In der nachfolgenden GIF-Animation erkennt man die unterschiedliche Ausrichtung der Giebel zwischen Original und Nachbildung, beide Aufnahmen wurden aus westlicher Richtung gemacht.


    [size=-2]Blick vom Kreuzgebäude nach Osten in Richtung Innenstadt im Jahr 2007, im Vordergrund die Baugrube der künftigen ThyssenKrupp Academy.
    Aus diesem Blickwinkel betrachtet befand sich das Original-Stammhaus rechts vom heutigen Stammhaus. [/size]
    [size=-2]Großes Bild: Jupp 2007, Aufnahme vom Dach des Kreuzgebäudes
    Kleines Bild: Postkarte um 1912
    GIF-Animation: Fabio[/size]


    [size=-2]Das heutige Stammhaus ist eine Nachbildung aus dem Jahr 1961.[/size]
    [size=-2]Bild: Fabio, Juli 2008[/size]


    [size=-2]1902: Stammhaus und Tiegelgussdenkmal [/size]
    [size=-2]Bild: Fabio, Juli 2008[/size]

    Glasfassade des Gildehaus am Kennedyplatz

    Die neue Glasfassade des Gildehaus (Citibank) ist grün, die vertikalen Streben werden beige verkleidet. Der fensterlose Teil links wird dunkelgrau / silbern. Hier die alte Fassade: Gildehaus 1968 (fotocommunity)


    [size=-2]Gildehaus im Dezember 2008 [/size]
    [size=-2]Bild: Fabio[/size]


    [size=-2]Gildehaus im April 2008 vor der Umgestaltung[/size]
    [size=-2]Bild: Fabio[/size]


    [size=-2]Gildehaus um 1980[/size]
    [size=-2]Bild: Postkarte[/size]

    Flyer_Archaeologie_LPE.pdf

    Die ECE Projektmanagement GmbH hat zusammen mit dem städtischen Institut für Denkmalschutz und Denkmalpflege einen 18-seitigen PDF-Flyer über die die Ergebnisse der archäologischen Baubegleitung der Baustelle am Limbecker Platz veröffentlicht. In den Baugruben wurden unter anderem alte Fossilien, Spuren des mittelalterlichen Hellweges und neuzeitliche Brunnen entdeckt.



    [size=-2]Luftbild 2007: Stadt Essen, Peter Wieler[/size]


    [size=-2]Ausgrabungsplan Limbecker Platz[/size]
    [size=-2]Bild: Flyer_Archaeologie_LPE.pdf[/size]

    Das Einkaufszentrum überdeckt den jahrhundertealten Hellweg und liegt direkt vor dem ehemaligen westlichen Essener Stadttor, dem Limbecker Tor.


    [size=-2]Essener Stadttore um 1680[/size]
    [size=-2]Bilder: Flyer_Archaeologie_LPE.pdf, Stadt Essen, Bearbeitung Fabio[/size]

    Altkatholische Friedenskirche

    Laut WAZ vom 28.11.2008 soll die Haube der Friedenskirche bis zum Kulturhauptstadtjahr wiederhergestellt werden.
    Es fehlen jedoch noch 320.000 € Sponsorengelder.

    Hier noch Bilder des Bauensembles bestehend aus Synagoge, Alt-Katholischer Friedenskirche und Jahrhundertbrunnen aus der Vorkriegszeit:


    [size=-2]Bild: bildindex , Aufnahme vor 1920[/size]


    [size=-2]Postkarte[/size]


    [size=-2]Postkarte[/size]

    ThyssenKrupp Headquarter

    Die gelbe Fassadenverkleidung ist Teil aller Gebäude, es könnte sich um Keramik-Paneelen handeln:


    [size=-2]Bild: Der Westen[/size]


    [size=-2]Bild: Der Westen[/size]


    [size=-2]Bild: Der Westen[/size]


    [size=-2]Bild: Der Westen[/size]

    Die Musterfläche vor dem Kreuzgebäude wurde auch leicht geändert.
    Vergleiche mit #231:


    [size=-2]Neue Mastleuchte in der Musterfläche[/size]
    [size=-2]Bild: Fabio[/size]


    [size=-2] Die Steine in den Ecken des Wasserbeckens sollen als „Aussteighilfe“ für hineingefallene Kleintiere (Igel usw.) dienen.[/size]
    [size=-2]Bild: Fabio[/size]


    [size=-2]Die schnellen Wege sind „weiß“, die Wasserachse „dunkelgrau“, Wege „hellgrau“[/size]
    [size=-2]Bild: Fabio[/size]


    [size=-2]Mastleuchte [/size]
    [size=-2]Bild: Fabio[/size]


    [size=-2]Vorn: Hauptachse (dunkelgrau), Schneller Weg (weiß), dahinter: Vorfahrten (mittelgrau)[/size]
    [size=-2]Bild: Fabio[/size]

    ThyssenKrupp Quartier / Headquarter

    Die Fassaden der neuen Gebäude im ThyssenKrupp Quartier erhalten Sonnenschutz-Blenden aus Edelstahl (Leichtmetall), damit sich die Räume durch die großen Glasflächen nicht zu sehr aufheizen. Die Architekten des Siegerentwurfs Chaix & Morel et Associés (Paris) & JSWD (Köln) haben daher die Entwürfe geändert.


    [size=-2]ThyssenKrupp Headquarter 2008[/size]
    [size=-2]Bild: Chaix & Morel et Associés[/size]


    [size=-2]ThyssenKrupp Headquarter 2008[/size]
    [size=-2]Bild: Broschuere_Krupp_Guertel_2008.pdf[/size]


    [size=-2]Zum Vergleich der Siegerentwurf von 2006[/size]
    [size=-2]Bild: ThyssenKrupp[/size]


    [size=-2]ThyssenKrupp Academy 2008
    Solch lange Blenden waren beim 50m hohen Headquarter nicht möglich, das hohe Eigengewicht der Stahlblenden und die Sturmanfälligkeit waren zu riskant.[/size]
    [size=-2]Bild: Der Westen[/size]

    Edmund-Körner-Platz / Alte Synagoge

    Der überarbeitete Entwurf für den künftigen Edmund-Körner-Platz enthält nun einige Sitzmöbel und Grünstreifen.
    Vergleiche mit Bild #5.


    [size=-2]Planungsentwurf Umfeldgestaltung der Alten Synagoge
    wbp landschaftsarchitekten, Bochum[/size]
    [size=-2]Bild: Alte Synagoge Essen[/size]


    [size=-2]Umfeld der Alten Synagoge im Mai 2008
    Bild: Fabio[/size]

    Neue Infos zu diesem Projekt:

    NRW-Kampagen SEHEN LERNEN

    Die NRW-Kampagne SEHEN LERNEN macht nach Münster und Duisburg zur Zeit (vom 25.09. bis 09.10.2008) ihre dritte Station in Essen. Ziel ist es, den Blick auf ausgewählte Parks und Stadtgärten, künftige und bestehende Orte zum Erholen und Ausspannen zu richten. Die begehbare 7 x 7 x 12 Meter große Installation SEHSTATION ist im Stadtgarten zu sehen. Nächste Station wird Aachen sein.
    Webseite: sehenlernen.nrw, Infos über das Programm in Essen: essen_flyer.pdf


    [size=-2]Sehstation im Essener Stadtgarten[/Size]
    [size=-2]Bild: Fabio[/Size]


    [size=-2]Sehstation im Essener Stadtgarten[/Size]
    [size=-2]Bild: Fabio[/Size]


    [size=-2]Sehstation im Essener Stadtgarten[/Size]
    [size=-2]Bild: Fabio[/Size]

    Impressionen vom RheinPark Hochfeld


    [size=-2]Modellfoto RheinPark Hochfeld[/size]
    [size=-2]Bild: Uni Duisburg – PSN[/size]

    Auf dem Gelände des RheinPark Hochfeld befanden sich Produktions- und Lagerhallen eines Drahtwerkes, eine Bahnstrecke parallel zum Rhein musste erhalten bleiben.
    [size=-2]Alle folgenden Bilder: Andreas / Fabio, 11.09.2008[/size]



    [size=-2]Hinten: Eisenbahnbrücke über den Rhein[/size]


    [size=-2]Die Brücke zum künftigen Rheinstrand befindet sich noch im Bau[/size]


    [size=-2]Die Brückenfundamente der künftigen Brücke über die Gleisanlage zum Rheinstrand, hinten die Eisenbahnbrücke über den Rhein[/size]


    [size=-2]Hinten: Brücke der Solidarität und der Wasserturm[/size]


    [size=-2]Erzbunker[/size]


    [size=-2]Spielfeld und Wasserturm[/size]



    [size=-2]Skatepark am Erzbunker[/size]


    [size=-2]Skatepark am Erzbunker[/size]

    :daumen: Ein Besuch lohnt sich!

    Bilder vom Forum Duisburg

    Das Forum bescherte der Duisburger Innenstadt am ersten Samstag nach der Eröffnung einen Riesenandrang. Hier ein paar Fotos:


    [size=-2]Forum Duisburg, Königstraße[/size]
    [size=-2]Bild: Fabio[/size]


    [size=-2]Forum Duisburg, Karstadt-Fassade auf der Königstraße[/size]
    [size=-2]Bild: Fabio[/size]


    [size=-2]Forum Duisburg, Haupteingang Königstraße [/size]
    [size=-2]Bild: Fabio[/size]


    [size=-2]Forum Duisburg, Haupteingang Königstraße[/size]
    [size=-2]Bild: Fabio[/size]


    [size=-2]Forum Duisburg, Eingangsbereich Königstraße [/size]
    [size=-2]Bild: Fabio[/size]


    [size=-2]Forum Duisburg, Eingangsbereich Königstraße [/size]
    [size=-2]Bild: Fabio[/size]


    [size=-2]Forum Duisburg, Eingangsbereich Königstraße, Blick ins Untergeschoss[/size]
    [size=-2]Bild: Fabio[/size]


    [size=-2]Forum Duisburg, Eingangsbereich Königstraße, Untergeschoss [/size]
    [size=-2]Bild: Fabio[/size]


    [size=-2]Forum Duisburg, Blick auf die „Goldene Leiter“[/size]
    [size=-2]Bild: Fabio[/size]


    [size=-2]Forum Duisburg, Dachterrasse[/size]
    [size=-2]Bild: Fabio[/size]


    [size=-2]Forum Duisburg, Dachterrasse [/size]
    [size=-2]Bild: Fabio[/size]


    [size=-2]Blick von der Dachterrasse auf den König-Heinrich-Platz, hinten das Stadttheater, rechts das CityPalais[/size]
    [size=-2]Bild: Fabio[/size]


    [size=-2]Blick von der Dachterrasse auf die Königstraße mit dem neuen Brunnen[/size]
    [size=-2]Bild: Fabio[/size]


    [size=-2]Forum Duisburg, links die Treppe vor Saturn, davor eine kleine Bühne[/size]
    [size=-2]Bild: Fabio[/size]


    [size=-2]Forum Duisburg, Blick auf die kleine Bühne[/size]
    [size=-2]Bild: Fabio[/size]


    [size=-2]Forum Duisburg, Standpunkt vor Saturn[/size]
    [size=-2]Bild: Fabio[/size]


    [size=-2]Forum Duisburg, Standpunkt vor Saturn[/size]
    [size=-2]Bild: Fabio[/size]


    [size=-2]Forum Duisburg, Saturn[/size]
    [size=-2]Bild: Fabio[/size]


    [size=-2]Forum Duisburg, Blick auf Saturn, Ladenstraße im Erdgeschoss[/size]
    [size=-2]Bild: Fabio[/size]


    [size=-2]Forum Duisburg, Blick auf Saturn, Ladenstraße im Untergeschoss[/size]
    [size=-2]Bild: Fabio[/size]


    [size=-2]Forum Duisburg, Blick vom König-Heinrich-Platz auf Karstadt[/size]
    [size=-2]Bild: Fabio[/size]

    Das Forum gefällt mir sehr gut, wesentlich besser als der Neubau am Limbecker Platz in Essen. Besonders gelungen finde ich die Dachterrasse und die großzügigen Plätze und hohen Passagen in den Ladenstraßen. Auch der Brunnen vor dem Haupteingang und die „Goldene Leiter“ sind ein Hingucker.
    Nach der Umgestaltung des Binnenhafens und dem Bau des CityPalais hat Duisburg erneut mehr Aufwertung erhalten. Herzlichen Glückwunsch, Duisburg!

    Bauten am Viehofer Platz und Pferdemarkt


    [size=-2]Bild: Fabio 2008[/size]


    [size=-2]Neuerungsmodell der Essener Innenstadt um 1956
    Rote Gebäude von links: Maschinenbauschule, Allbauhaus und St. Gertrud-Kirche[/size]
    [size=-2]Bild: Die Entstehungsgeschichte der Grauen Architektur (PDF-Datei, Seite 74)
    [/size]



    [size=-2]Viehofer Platz um 1930, Blick nach Norden
    Links: St. Gertrud-Kriche, recht: Allbauhaus, darüber am Bahndamm das Hotel Reichskrone[/size]
    [size=-2]Bild: Historische Luftbilder Essen[/size]


    [size=-2]Hotel Reichskrone um 1930, dahinter die Eisenbahnstrecke der Rheinischen Bahn.
    Links vom Hotel Reichskrone fuhr die Straßenbahn nach Altenessen, rechts nach Stoppenberg.[/size]
    [size=-2]Bild: Postkarte[/size]


    [size=-2]Hotel Reichskrone um 1900[/size]
    [size=-2]Bild: Postkarte[/size]


    [size=-2]Viehofer Platz heute[/size]
    [size=-2]Bild: Fabio 2008[/size]


    [size=-2]Brunnen am Viehofer Platz [/size]
    [size=-2]Bild: Fabio 2007[/size]


    [size=-2]Viehofer Platz, U-Bahn-Eingang Rheinischer Platz[/size]
    [size=-2]Bild: Fabio 2008[/size]


    1872-1875 Kath. St. Gertrud-Kirche (Architekt August Rinklake)
    Die St. Gertrud-Kirche wurde in der Nähe des ehemaligen Viehofer Tores nach einem Entwurf des Architekten August Rinklake (Münster) von 1872 bis 1875 im gotischen Stil errichtet. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Kirche zerstört. Der Wiederaufbau erfolgte 1955 in veränderter Form, der Nachkriegsbau steht nicht unter Denkmalschutz.



    [size=-2]St. Gertrud-Kirche um 1903[/size]
    [size=-2]Bild: Postkarte[/size]


    [size=-2]St. Gertrud-Kirche um 1918[/size]
    [size=-2]Bild: Postkarte[/size]


    [size=-2]St. Gertrud-Kirche um 1930[/size]
    [size=-2]Bild: Denkmalpfad[/size]


    [size=-2]Essen 1947[/size]
    [size=-2]Bild: Die Entstehungsgeschichte der Grauen Architektur (PDF-Datei, Seite 25)
    [/size]


    [size=-2]St. Gertrud-Kirche [/size]
    [size=-2]Bild: Fabio 2008[/size]


    [size=-2]St. Gertrud-Kirche [/size]
    [size=-2]Bild: Fabio 2008[/size]

    Gegenüber der St. Gertrud-Kirche befindet sich das 1956 erbaute „Großhaus am Viehofer Tor“. Es beherbergte die Eisenwarenhandlung Dellbrügger, ein Tanzlokal im Souterrain sowie das Kino „Grand-Film-Palast“. 1996 wurde im ehemaligen Kino das GOP Varieté-Theater eröffnet. GOP ist die Abkürzung für Georgspalast (= Stammhaus des Unternehmens in Hannover).


    [size=-2] GOP Varieté-Theater[/size]
    [size=-2]Bild: Fabio 2008[/size]

    1927-1928 Allbauhaus (Architekt Ernst Knoblauch)

    Der Allgemeine Bauverein Essen AG (Allbau) errichte 1927-1928 sein neues Verwaltungsgebäude am Viehofer Platz nach einem Entwurf des Essener Architekten Ernst Knoblauch (1868-1955). Das Allbauhaus ist ein Geschäfts- und Bürohaus. Es überstand den Zweiten Weltkrieg und wurde später von der Arbeiterwohlfahrt, der SPD und der Essener Sparkasse genutzt.
    An den Fassaden befanden sich zwei Plastiken des Bildhauers Will Lammert (1892-1957). Er baute in der Künstlerkolonie Margaretenhöhe eine Keramikwerkstatt auf und leitete diese zwischen 1924 und 1926. Will Lammert war mit einer jüdischen Ärztin verheiratet und trat aus Sorge vor dem Faschismus 1932 der KPD bei. Aufgrund seiner Parteiarbeit wurde er von den Nationalsozialisten wegen Hochverrat verfolgt und aus Deutschland vertrieben. Beide Plastiken am Allbauhaus wurden wie fast alle seine Werke in Deutschland als entartete Kunst zerstört. 1935 nahm Will Lammert die sowjetische Staatsbürgerschaft an. Er kehrte 1951 nach Ost-Deutschland zurück und wurde zum Professor und zum Ordentlichen Mitglied der Akademie der Künste der DDR berufen.



    [size=-2]Allbauhaus um 1930[/size]
    [size=-2]Bild: Denkmalpfad[/size]


    [size=-2]Allbauhaus heute[/size]
    [size=-2]Bild: Fabio 2008[/size]


    [size=-2]Allbauhaus heute [/size]
    [size=-2]Bild: Fabio 2008[/size]


    [size=-2]Durchfahrt am Allbauhaus, hier fuhr vor dem Zweiten Weltkrieg die Straßenbahn[/size]
    [size=-2]Bild: Fabio 2008[/size]


    [size=-2]Alte Gleise am Allbauhaus [/size]
    [size=-2]Bild: Fabio 2008[/size]


    1909 Maschinenbauschule
    Für die Ausbildung neuer Fachkräfte in der rasch wachsenden Industriestadt Essen wurden um 1900 neue Schulen gegründet. 1901 nahm die staatlich-städtische Gewerbeschule den Unterricht auf, aus der die Königliche Maschinenbauschule und die Königliche Baugewerkeschule hervorgingen. Die Maschinenbauschule wurde 1909 im Stil des Süddeutschen Barock erbaut. Die Baugewerkeschule von 1910 am Moltkeplatz wurde von dem Architekten Edmund Körner entworfen.



    [size=-2]Maschinenbauschule um 1935[/size]
    [size=-2]Bild: Postkarte[/size]


    [size=-2]Eingangsbereich der Maschinenbauschule[/size]
    [size=-2]Bild: Fabio 2008[/size]


    [size=-2]Maschinenbauschule[/size]
    [size=-2]Bild: Fabio 2008[/size]


    [size=-2]Waldthausenstraße, Blick Richtung Norden[/size]
    [size=-2]Bild: Fabio 2008[/size]


    [size=-2]Waldthausenstraße, Blick Richtung Norden [/size]
    [size=-2]Bild: Fabio 2008[/size]


    [size=-2]Waldthausenstraße, Blick Richtung Süden [/size]
    [size=-2]Bild: Fabio 2008[/size]


    [size=-2]Waldthausenstraße, Relief [/size]
    [size=-2]Bild: Fabio 2008[/size]


    1990-1991 Neugestaltung Viehofer Straße
    Im Rahmen der Neugestaltung der Essener Innenstadt sollte die Viehofer Straße besonders aufgewertet werden, da die Straße 10 Jahre nach dem Bau des City Centers Essen viele Kunden verloren hatte. Den Wettbewerb gewann der Architekt und Designer Uli Dratz mit seinem Entwurf Stadtzeichen. Die „Viehofer“ wurde zur reinen Fußgängerzone mit neu gepflanzten Winterlinden.


    [size=-2]Stadtzeichen Energie und Handel[/size]
    [size=-2]Bild: Essen gestaltet die City, Bürger-Info der Stadt Essen, 1991[/size]


    [size=-2]Stadtzeichen Energie, Pferdemarkt, hinten links: St. Gertrud-Kirche
    Stadt der Energie: RWE, Ruhrgas, Steag und Ruhrkohle haben ihren Ursprung in Essen[/size]
    [size=-2]Bild: Fabio 2008[/size]


    [size=-2]Stadtzeichen Handel, Einmündung der Kronenstraße
    Essen die Stadt des Handels und der Messen[/size]
    [size=-2]Bild: Fabio 2008[/size]


    [size=-2]Stadtzeichen Stahl und Kohle[/size]
    [size=-2]Bild: Essen gestaltet die City, Bürger-Info der Stadt Essen, 1991[/size]


    [size=-2]Stadtzeichen Stahl, Einmündung der Kreuzeskirchstraße (rechts: Haus Nr. 28)
    Stadt des Stahls: Essen war einst wichtigster Stahlstandort Deutschlands[/size]
    [size=-2]Bild: Fabio 2008[/size]


    [size=-2]100 Jahre zuvor: Kötterhäuser an der Ecke Viehofer Straße / Kirchstraße im Jahr 1897 (rechts am Rand: Haus Nr. 28)[/size]
    [size=-2]Bild: Die Entstehungsgeschichte der Grauen Architektur (PDF-Datei, Seite 15)
    [/size]


    [size=-2]Stadtzeichen Kohle, Einmündung der Kasteienstraße
    Stadt der Kohle: Essen hatte einst die meisten Zechen in Europa[/size]
    [size=-2]Bild: Fabio 2008[/size]



    [size=-2]Stadtzeichen Wasser, Übergang über die Fontänengasse[/size]
    [size=-2]Bild: Essen gestaltet die City, Bürger-Info der Stadt Essen, 1991[/size]
    [size=-2]Der Entwurf wurde im Bereich der Marktkirche leider so nicht umgesetzt ([url=http://maps.google.de/maps?hl=de&ie=…002258&t=h&z=19]GoogleMaps[/url]). Vorgesehen war die Darstellung im Pflaster des alten Umrisses der ursprünglich 3-jochigen Marktkirche und die Lage des Kirchturms. Die Baumgruppe nördlich der Marktkirche sollte die ehemalige dichte Vorkriegsbebauung darstellen. Nördlich der Marktkirche liegt der Flachsmarkt, dort stand früher das Wohnhaus von Friedrich Krupp bzw. das Geburtshaus von Alfred Krupp.[/size]


    [size=-2]Stadtzeichen Wasser, Übergang über die Fontänengasse
    Stadt am Wasser: Durch Essen verlaufen Ruhr, Emscher und der Rhein-Herne-Kanal[/size]
    [size=-2]Bild: Fabio 2008[/size]

    DB-Info über den Umbau des Essener Hauptbahnhofs

    Die DB zeigt ihre Umbaupläne: Umbau_Essen_Hbf_bis_2010.pdf


    [size=-2]Zugang zu den Gleisen während der Bauphase 2008-2009[/size]


    [size=-2]Funktionsebenen, Ansicht Nordseite[/size]


    [size=-2]Ebene 0, Nutzungsflächen[/size]


    [size=-2]Ebene 0, Empfangshalle[/size]


    [size=-2]Ebene 0, Empfangshalle[/size]


    [size=-2]Ebene 2, Bahnsteige[/size]


    [size=-2]Ansicht Südseite[/size]


    [size=-2]Vorplatz Südseite[/size]

    [size=-2]Alle Bilder: DB[/size]

    Bauten am Weberplatz


    [size=-2]Bild: Fabio[/size]

    Zusammen mit dem Bau der Kreuzeskirche entstand zwischen 1895 und 1898 der Weberplatz ([url=http://maps.google.de/maps?hl=de&ie=…06,0.00456&z=18]GoogleMaps[/url]), benannt nach dem ehemaligen Viertel der Essener Weber, deren Textilproduktion im 17. Jahrhundert unterging.

    1894-1896 Kreuzeskirche (August Orth)
    Die evangelische Kreuzeskirche wurde vom Berliner Kirchenbauarchitekten August Orth (1828-1901) entworfen und 1896 von Kaiserin Auguste Viktoria (1858-1921), Gemahlin Kaiser Wilhelms II. (1859-1941), eingeweiht. Ihre Bauweise gilt als Höhepunkt des Rundbogenstils. 1968 bekam die Kreuzeskirche eine Schuke-Orgel, die mit 70 Registern bis heute die größte evangelische Orgel im Ruhrgebiet ist. Die Kreuzeskirche ist das älteste Gebäude in der nördlichen Essener Innenstadt.



    [size=-2]Kreuzeskirche und Weberplatz in den 1930er Jahren[/size]
    [size=-2]Bild: Denkmalpfad[/size]


    [size=-2]Zeichnung von August Orth[/size]
    [size=-2]Bild:http://www.bildindex.de/bilder/MI10604c12a.jpg[/size]


    [size=-2]Weberplatz mit Kreuzeskirche, rechts: Essener Rathaus von 1979[/size]
    [size=-2]Bild: Fabio 2008[/size]


    [size=-2]Eingang der Kreuzeskirche[/size]
    [size=-2]Bild: Fabio 2008[/size]


    1910-1912 Kaiser-Wilhelm-Ledigenheim, heute „Haus der Begegnung“ (Architekt Kunhenn)
    Die evangelische Kirchengemeinde und der evangelische Arbeiterverein erbauten von 1910-1912 nach Plänen des Essener Architekten Oskar Kunhenn ein Kost- und Logierhaus für junge, ledige Arbeiter. Das Gebäude erhielt anlässlich des 25-jährigen Regierungsjubiläums Wilhelms II. den Namen „Kaiser-Wilhelm-Ledigenheim“. Das Gebäude ist heute als „Haus der Begegnung“ der Sitz von Beratungsstellen und Selbsthilfegruppen.



    [size=-2]Kaiser-Wilhelm-Ledigenheim 1932[/size]
    [size=-2]Bild: Denkmalpfad[/size]


    [size=-2]Haus der Begegnung[/size]
    [size=-2]Bild: Fabio 2008[/size]


    1989-1990 Neugestaltung Weberplatz
    Gestaltungskonzept: Kölsch & Kölsch, AAA, Essen
    Entwurf: Juli 1987
    Baubeginn: April 1989
    Baufertigstellung: Juni 1990


    [size=-2]Gestaltungskonzept Weberplatz 1987[/size]
    [size=-2]Bild: Essen gestaltet die City, Bürger-Info der Stadt Essen, 1991[/size]


    [size=-2]Weberplatz Ende der 1980er-Jahre vor der Neugestaltung[/size]
    [size=-2]Bild: Essen gestaltet die City, Bürger-Info der Stadt Essen, 1991[/size]


    [size=-2]Weberplatz mit dem Haus der Begegnung[/size]
    [size=-2]Bild: Fabio 2008[/size]


    [size=-2]Weberplatz-Brunnen[/size]
    [size=-2]Bild: Fabio 2008[/size]


    [size=-2]Weberplatz-Brunnen[/size]
    [size=-2]Bild: Fabio 2008[/size]

    Bauten am Kopstadtplatz und Flachsmarkt


    [size=-2]Bild: Fabio[/size]

    Der Kopstadtplatz ([url=http://maps.google.de/maps?ie=UTF8&h…004807&t=h&z=18]GoogleMaps[/url]) entstand 1858 u. a. auf dem Anwesen der Familie Kopstadt, die drei Essener Bürgermeister stellte:
    - 1734–1750: Johann Heinrich Kopstadt
    - 1763–1786: Heinrich Arnold Kopstadt
    - 1821–1833: Johann Conrad Kopstadt (Quelle: Essener Bürgermeister)

    Der Kopstadtplatz wurde als neue Marktstätte für den zu klein gewordenen Platz vor der Marktkirche genutzt. Später entwickelte er sich zum Kirmesplatz in der rasch wachsenden Bergbau- und Industriestadt. Nach dem Abriß des ehemaligen Hospitals Zum Heiligen Geist wurde der Platz nach 1896 erweitert. Das Unterhaltungsgewebe errichtete mit dem Colosseum 1899 ein festes Haus. Fast alle Bauten am Kopstadtplatz wurden im Zweiten Weltkrieg zerstört. Nach dem Krieg hat der Kopstadtplatz durch die Verkehrsführung der Nachkriegsplanung seine Rolle als Veranstaltungsort verloren. Seine Neugestaltung 1991 konnte auch keine Wiederbelebung bewirken.


    [size=-2]Kopstadtplatz um 1905, Blick nach Westen, in der Mitte das Kriegerdenkmal, rechts das Colosseum[/size]
    [size=-2]Bild: Denkmalpfad[/size]


    [size=-2]Die gleiche Aufnahme von 1905 coloriert [/size]
    [size=-2]Bild: Postkarte[/size]


    [size=-2]Markt auf dem Kopstadtplatz um 1929, Blick nach Westen, oben rechts das Colosseum[/size]
    [size=-2]Bild: Die Entstehungsgeschichte der Grauen Architektur (PDF-Datei, Seite 19)
    [/size]


    [size=-2]Blick Richtung Osten auf den Kopstadtplatz, Ende der 1980er-Jahre
    Links oben: Carl-Overbeck-Haus, recht oben: Keramikhaus (Westmöbel), links unten: Haus am Kopstadtplatz[/size]
    [size=-2]Bild: Essen gestaltet die City, Bürger-Info der Stadt Essen, 1991[/size]


    1891 Kriegerdenkmal (Bildhauer: Ernst Seger)
    Auf dem Kopstadtplatz stand früher das Kriegerdenkmal des Bildhauers Ernst Seger (1868-1939), dass Oberbürgermeister Erich Zweigert am 2. September 1891 enthüllte. 1958 wurde das Denkmal in das Eltingviertel versetzt (ehemaliges Gründerzeit-Wohnquartier für die Arbeiter der benachbarten Zeche Victoria-Mathias, erbaut ab 1880), da es aus städtebaulichen Gründen einer Straße weichen mußte. Beim Wettbewerb 1987 für die Platzneugestaltung (Umsetzung 1991) wurde es bei den Entwürfen nicht mehr berücksichtigt.



    [size=-2]Kriegerdenkmal von 1891[/size]
    [size=-2]Bild: Denkmalpfad[/size]

    Geschichte
    Das Kriegerdenkmal erinnert wie die Berliner Siegessäule auf dem Großen Stern im Tiergarten an die Deutschen Einigungskriege unter der politischen Führung des preußischen Ministerpräsidenten Otto von Bismarck, die zur Gründung des Deutschen Kaiserreichs führten. Zuvor war der Deutsche Bund ein loser Staatenbund der deutschen Länder, das gemeinsame Organ war der Bundestag, der in Frankfurt unter Führung der Präsidialmacht Österreichs tagte.

    • 1864 Deutsch-Dänischer Krieg
      Bei der Auseinandersetzung zwischen dem Deutschen Bund und Dänemark um Schleswig-Holstein spielten zum ersten Mal in der deutschen Geschichte Krupp-Geschütze eine entscheidende Rolle. Der Unternehmer Alfred Krupp hatte 1847 mit der Produktion von Geschützen aus Gussstahl begonnen, aber die preußische Artillerieprüfungskommission lehnte den Kauf trotz der Bestätigung der hervorragenden Eigenschaften gegenüber den herkömmlichen Bronzegeschützen wegen hoher Kosten und fehlendem Bedarf ab. Erst 1859 wurden nach Intervention des Prinzregenten Wilhelm I. die ersten 300 Krupp-Kanonen für die preußische Artillerie bestellt.
    • 1866 Deutscher Krieg
      Der Machtkampf um die Vormachtstellung zwischen dem protestantischen Preußen und dem katholischen Österreich im Deutschen Bund (Deutscher Dualismus) führte nach dem siegreichen Krieg gegen Dänemark zum Krieg Preußens gegen den Deutschen Bund und Österreich. In der Schlacht von Königgrätz fiel die Entscheidung zu Gunsten Preußens. Daraufhin löste sich der Deutsche Bund auf und Preußen gründete den Norddeutschen Bund. Unabhängig blieben vorerst die süddeutschen Staaten Bayern, Württemberg, Baden und Hessen.
    • 1870/71 Deutsch-Französischer Krieg
      Bismarck erreichte durch geschickte Diplomatie im Streit um die spanische Thronfolge die Isolation Frankreichs. Die Franzosen überschätzten ihre Armee und hielten sich auch ohne Verbündete zu Kriegsbeginn für überlegen. Die stählernen Krupp-Kanonen verfügten jedoch über die doppelte Reichweite gegenüber den französischen Bronzekanonen (Bilder). Nach dem siegreichen Kriegsverlauf dank der militärischen Führung durch Helmuth von Moltke ließ sich am 18. Januar 1871 der preußische König Wilhelm I. im Schloss zu Versailles zum Kaiser proklamieren, was in Frankreich als Demütigung empfunden wurde. Die süddeutschen Staaten traten dem Norddeutschen Bund bei und Bismarck erreichte die Gründung des Deutschen Kaiserreiches unter preußischer Führung. Mit französischen Reparationszahlungen wurde der 10-jährige Bau des Berliner Reichstagsgebäudes (1884-1894) finanziert.



    [size=-2]Kriegerdenkmal von Ernst Seger[/size]
    [size=-2]Bild: Fabio 2008[/size]


    [size=-2]Detailaufnahme der beiden Fahnenträger[/size]
    [size=-2]Bild: Fabio 2008[/size]

    Aus der gleichen Zeit stehen in der Essener Innenstadt weitere Denkmäler:

    1899 Colosseum
    An der Stelle der heutigen Kopstadt-Passage eröffnete am 19. Januar 1899 das Varieté „Wolff’s Colosseum”, das mit 3000 Plätzen zu den größten und bekanntesten Revue- und Operettentheatern im Westen Deutschlands gehörte. Neben eigenen Produktionen gab es viele Reisebühnen, die zusammen ca. 400 Veranstaltungen pro Jahr aufführten.


    [size=-2]Varieté „Wolff’s Colosseum“ um 1900[/size]
    [size=-2]Bild: Postkarte[/size]


    [size=-2] Kopstadtplatz mit Kriegerdenkmal und „Colosseum“ um 1900.
    Die Architekten Oskar und Bruno Kunhenn entwarfen das Theater mit einer Fassade in Rokokoformen. [/size]
    [size=-2]Bild: Postkarte[/size]


    [size=-2]Kopstadtplatz mit Varieté „Scala“ um 1935.
    In den 1930er-Jahren war die Fassade nur noch schlicht, das Theater bot 1194 Sitz- und 200 Stehplätze.[/size]
    [size=-2]Bild: Postkarte[/size]


    1912 Carl-Overbeck-Haus (Ernst Knoblauch)
    Das Overbeck-Haus war vor dem Zweiten Weltkrieg eines der schönsten Essener Jugendstilhäuser. Nach dem Krieg wurde das Haus in schlichter Form wieder instand gesetzt. Seit dem Jahr 2000 ist in den Obergeschossen das Amt für Statistik, Stadtforschung und Wahlen der Stadt Essen untergebracht.



    [size=-2] Carl-Overbeck-Haus um 1900[/size]
    [size=-2]Bild: Postkarte[/size]


    [size=-2]Carl-Overbeck-Haus am Kopstadtplatz[/size]
    [size=-2]Bild: Fabio 2008[/size]


    [size=-2]Teile alter Fassaden sind in der Kasteienstraße nördlich des Overbeck-Hauses erhalten.[/size]
    [size=-2]Bild: Fabio 2008[/size]


    1960 Haus am Kopstadtplatz (Willy Holtgreve)
    An der Stelle des ehemaligen Revuetheaters Colosseum wurde 1960 das „Haus am Kopstadtplatz“ nach einem Entwurf des Düsseldorfer Architekten Willy Holtgreve errichtet. In dem Flachteil des Gebäudekomplexes befindet sich die Kopstadt-Passage, in der seit 2005 das Forum Kunst und Architektur untergebracht ist.


    [size=-2]Haus am Kopstadtplatz von 1960[/size]
    [size=-2]Bild: NRW-Architekturdatenbank, Uni Dortmund[/size]


    [size=-2]Haus am Kopstadtplatz, I. Weberstraße[/size]
    [size=-2]Bild: Fabio 2008[/size]


    [size=-2]Kopstadt-Passage mit dem Forum Kunst und Architektur[/size]
    [size=-2]Bild: Fabio 2008[/size]


    [size=-2] Im Forum Kunst und Architektur ist seit dem 10.08.2008 die Ausstellung „Wunschhäuser“ zu sehen.[/size]
    [size=-2]Bild: Fabio 2008[/size]


    1991 Neugestaltung Kopstadtplatz
    Gestaltungskonzept: Müller-Zantop, Essen
    Entwurf: November 1987
    Baubeginn: Januar 1991
    Baufertigstellung: Oktober 1991


    [size=-2]Gestaltungskonzept Kopstadtplatz 1987[/size]
    [size=-2]Bild: Essen gestaltet die City, Bürger-Info der Stadt Essen, 1991[/size]


    [size=-2]Kopstadtplatz, Blick nach Süden [/size]
    [size=-2]Bild: Fabio 2008[/size]


    [size=-2]Kopstadtplatz, Blick nach Norden, Bäume verdecken die Kopstadt-Passage[/size]
    [size=-2]Bild: Fabio 2008[/size]


    [size=-2]Kopstadtplatz, Blick nach Westen[/size]
    [size=-2]Bild: Fabio 2008[/size]


    um 1900 Glaspassage am Kornmarkt


    [size=-2]„Glaspassage“ zwischen Brandstraße und Kornmarkt um 1900[/size]
    [size=-2]Bild: Stadtbildstelle[/size]


    [size=-2]Kornmarkt heute[/size]
    [size=-2]Bild: Fabio 2008[/size]


    1910-1912 Keramikhaus am Flachsmarkt
    Das Keramikhaus wurde 1910-1912 am Flachsmarkt errichtet und erhielt seinen Namen aufgrund seiner Fassade mit Reliefs aus Delfter Keramik. Ab 1917 befand sich die Bücher- und Lesehalle der Stadtbibliothekim Keramikhaus. Bereits 1934 wurde im Rahmen der Umbauarbeiten zum "Haus der Arbeit" (Gauwirtschaftsgebäude der DAF) der Keramikschmuck größtenteils entfernt. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude schwer beschädigt. Nach dem Krieg wurde das Gebäude vom Einrichtungshaus Westmöbel bis 1993 genutzt. Bei Umbauarbeiten zum Bürohaus im Jahr 1994 wurden unter der Westmöbel-Fassade einzelne Reliefs entdeckt, so dass das Haus heute unter Denkmalschutz steht. Die erhaltenen Keramikreste zwischen dem Erdgeschoss und dem 1. Obergeschoss befinden sich heute wieder unter Putz.



    [size=-2]Keramikhaus um 1912 bis 1934, Westfassade [/size]
    [size=-2]Bild: Postkarte[/size]


    [size=-2]Keramikhaus um 1912 bis 1934, Westfassade [/size]
    [size=-2]Bild: Postkarte[/size]


    [size=-2]Keramikhaus, links: Nordfassade, rechts: Westfassade (leider von Bäumen verdeckt)[/size]
    [size=-2]Bild: Fabio 2008[/size]


    [size=-2]Keramikhaus, links: Nordfassade, rechts: Westfassade [/size]
    [size=-2]Bild: Fabio 2008[/size]

    Bilder vom Intercity Hotel, 02.08.2008, [url=http://maps.google.de/maps?ie=UTF8&h…004506&t=h&z=18]GoogleMaps[/url]


    [size=-2]Westfassade Intercity Hotel, Selmastraße[/size]
    [size=-2]Bild: Fabio[/size]


    [size=-2]Westfassade Intercity Hotel, Selmastraße[/size]
    [size=-2]Bild: Fabio[/size]


    [size=-2]Südfassade Intercity Hotel, Hachestraße[/size]
    [size=-2]Bild: Fabio[/size]


    [size=-2]Intercity Hotel und Hauptpost, Hachestraße[/size]
    [size=-2]Bild: Fabio[/size]

    Stadtgarten

    Im Zusammenhang mit dem Projekt Neue Wege zum Wasser wird der Stadtgarten als Teil der geplanten Kulturroute zur Zeit erneuert. Sobald die Wege im August fertiggestellt sind, will „Gruga und Grün“ ein Eröffnungsfest feiern. (WAZ-Bericht vom 03.07.2008)


    [size=-2]Bauschild am Stadtgartenteich[/size]
    [size=-2]Bild: Fabio 01.08.2008 [/size]


    [size=-2]In der Teichmitte ist eine illuminierte Fontäne geplant[/size]
    [size=-2]Bild: Fabio 01.08.2008 [/size]


    [size=-2]Stadtgartenteich mit RWE-Turm [/size]
    [size=-2]Bild: Fabio 01.08.2008 [/size]


    [size=-2]“Rote Wege“ im Stadtgarten [/size]
    [size=-2]Bild: Fabio 01.08.2008 [/size]

    Das Blog-Portal Ruhrbarone informiert über die Umbaupläne der Bahn am Essener Hauptbahnhof:

    • Begradigung der Ladenfront
    • Neue 1.500 m2 große Verkaufsfläche im Bereich der ehemaligen Gepäckabfertigung
    • Neue Verkaufsfläche auf zwei Ebenen, dafür entfällt der Ausgang von der oberen Etage zur Innenstadt
    • 4 neue Aufzüge zu den Bahnsteigen
    • Überarbeitung der Bahnsteigüberdachung: Entfernung der Glasschürzen, die Kunden bislang vor Schrägregen schützen
    • Neue Lichtöffnungen beim Vordach am Nordausgang


    Blog: Essen Hauptbahnhof: „Ladenflächen statt Aufenthaltsqualität“