Beiträge von Fabio

    Krupp & Essen (18) Alfred-Krupp-Denkmale (9)

    Das Original-Denkmal ist im Zweiten Weltkrieg vom Sockel gestürzt und beschädigt worden. Das Original ist heute im Besitz des Ruhrlandmuseums.


    [size=-2]Bild: © Time Inc., Margaret Bourke-White[/size]
    [size=-2]17. Juli 1945, Fliegerbomben haben im Zweiten Weltkrieg das Alfred-Krupp-Denkmal vom Sockel gestürzt, rechts die Stützmauer des Bahndamms der ehemaligen Kruppschen Ringwerksbahn.
    Alfred Krupp liegt dort wie ein gefallener Soldat.[/size]


    [size=-2]Bild: © Fabio[/size]
    [size=-2]2009, Zufahrt zu den Weststadt-Türmen, rechts die Stützmauer des Bahndamms der ehemaligen Kruppschen Ringwerksbahn.[/size]


    [size=-2] Bild: © Time Inc., Margaret Bourke-White[/size]
    [size=-2]17. Juli 1945, Sockel des beschädigten Alfred-Krupp-Denkmals, dahinter die Kruppsche Konsum-Anstalt in der Ostfeldstraße.[/size]


    [size=-2]Bild: © Fabio[/size]
    [size=-2]2009, Zufahrt zu den Weststadt-Türmen, rechts die Stützmauer des Bahndamms der ehemaligen Kruppschen Ringwerksbahn.[/size]

    Krupp & Essen (17) Alfred-Krupp-Denkmale (8)

    Rückansicht


    [size=-2]Bild: Ansichtskarte[/size]
    [size=-2]1910, Blick auf das Tor zur Krupp-Stadt mit der Brücke der Werksbahn und dem Kruppschen Fleischkonsum.[/size]


    [size=-2]Bild: © Fabio[/size]
    [size=-2]2008, Blick auf das Tor zur Krupp-Stadt[/size]

    Krupp & Essen (16) Alfred-Krupp-Denkmale (7)

    Frontansicht


    [size=-2]Bild: Ansichtskarte[/size]
    [size=-2]Um 1915, Alfred-Krupp-Denkmal an der Ecke Altendorfer Straße / Ostfeldstraße.
    Hinter dem Denkmal befand sich der Kruppsche Bazar von 1874, die Hauptverkaufsstelle der Kruppschen Konsum-Anstalt.[/size]


    [size=-2]Bild: © Fabio[/size]
    [size=-2]2008, Ecke Altendorfer Straße / Ostfeldstraße.[/size]

    Krupp & Essen (15) Alfred-Krupp-Denkmale (6)

    1892 Alfred-Krupp-Denkmal von Alois Mayer

    Die Belegschaft der Gussstahlfabrik spendete das zweite Alfred-Krupp-Denkmal. Es wurde von dem Bildhauer Alois Mayer (1855-1936) aus München geschaffen und vor dem Tor zur Krupp-Stadt an der Altendorfer Straße im Jahre 1892 enthüllt. Als Dank für das Denkmal ließ Alfred Krupps Sohn Friedrich Alfred Krupp die Siedlung Altenhof in Rüttenscheid für verdiente Kruppsche Pensionäre bauen.

    Das Krupp-Denkmal wurde von zwei Figuren flankiert. Der Kruppsche Arbeiter mit Kanonenrohr und Eisenbahnradkranz symbolisierte die Haupterfolge von Alfred Krupp. Die Arbeiterwitwe mit ihrem Kind stellte die humanitäre Seite des Unternehmers dar. Auf dem Sockel stand der Leitgedanke von Alfred Krupp, den er 1873 anlässlich des 25jährigen Jubiläums seiner Besitzübernahme der Gussstahlfabrik von seiner Mutter Therese (1790-1850) formulierte: „Der Zweck der Arbeit soll das Gemeinwohl sein, dann bringt Arbeit Segen, dann ist Arbeit Gebet.“


    [size=-2]Bild: bildindex[/size]
    [size=-2]1895, Alfred-Krupp-Denkmal an der Altendorfer Straße[/size]


    [size=-2]Bild: © Fabio[/size]
    [size=-2]2008, Nachguss von 1999 des Alfred-Krupp-Denkmals im Hügel-Park [/size]


    [size=-2]Bild: © Fabio[/size]
    [size=-2]2009, Fassade in Essen-Holsterhausen (Hausackerstraße/Pfingstfeldwende) mit dem Leitgedanken von Alfred Krupp.[/size]

    Krupp & Essen (14) Alfred-Krupp-Denkmale (5)

    Blick nach Osten


    [size=-2]Bild: Ansichtskarte[/size]
    [size=-2]1915, Blick nach Osten in Richtung Steeler Tor.[/size]


    [size=-2]Bild: © Fabio[/size]
    [size=-2]2008, Blick nach Osten.[/size]


    Blick nach Westen


    [size=-2]Bild: Ansichtskarte[/size]
    [size=-2]1920, Marktkirche mit Alfred-Krupp-Denkmal.[/size]


    [size=-2]Bild: © Fabio[/size]
    [size=-2]2009, Alfred-Krupp-Denkmal, dahinter das 1989-1990 erbaute ehemalige Modehaus Boecker, ab 2003 Mayersche Buchhandlung.[/size]

    Krupp & Essen (13) Alfred-Krupp-Denkmale (4)

    Blick nach Süden auf das alte Essener Rathaus


    [size=-2]Bild: Stadtbildstelle Essen[/size]
    [size=-2]1905, Alfred-Krupp-Denkmal vor dem alten Essener Rathaus von 1885.
    Es wurde zwei Jahre vor Alfred Krupps Tod erbaut.[/size]


    [size=-2]Bild: © Fabio[/size]
    [size=-2]2008, Alfred-Krupp-Denkmal vor dem Geschäftshaus „Markt 1“, erbaut 1987, Architekten Genheimer & Partner, Essen[/size]


    [size=-2]Bild: Ansichtskarte[/size]
    [size=-2]um 1960, Essener Rathaus und im Hintergrund die evangelische Pauluskirche. Beide Gebäude gab es 1964 nicht mehr. An der Stelle der ehemaligen Pauluskirche steht heute der Kennedy Tower.[/size]

    Krupp & Essen (12) Alfred-Krupp-Denkmale (3)

    Blick nach Norden auf die Marktkirche


    [size=-2]Bild: bildindex[/size]
    [size=-2]1927, Alfred-Krupp-Denkmal vor der Marktkirche[/size]


    [size=-2]Bild: © Fabio[/size]
    [size=-2]2009, Alfred-Krupp-Denkmal vor der Marktkirche[/size]

    Krupp & Essen (11) Alfred-Krupp-Denkmale (2)

    1889 Alfred-Krupp-Denkmal am Markt


    Das Krupp-Denkmal am Markt schuf Fritz Schaper (1841-1919) aus Berlin. Es wurde am 14. Juli 1889 enthüllt.


    [size=-2]Bild: bildindex[/size]
    [size=-2]1920, Alfred-Krupp-Denkmal am Markt[/size]


    [size=-2]Bild: © Fabio[/size]
    [size=-2]2009, Alfred-Krupp-Denkmal am Markt [/size]

    Krupp & Essen (10) Alfred-Krupp-Denkmale (1)

    Mit dem Bau der Villa Hügel setzte sich Alfred Krupp (1812-1887) selbst ein Denkmal. Der Hügel-Park wurde von ihm nach Vorbildern der englischen Landschaftsgärten mit seltenen Bäumen und Gehölzen selbst entworfen.


    [size=-2]Bild: © Fabio[/size]
    [size=-2]2009, Weidendes Pferd im Hügel-Park[/size]

    Alfred Krupp ließ sich gerne in lässiger Gutsherren-Pose mit Reitstiefeln ablichten (siehe Alfred-Krupp-Foto). Nach diesen Porträts entstanden zwei Alfred-Krupp-Denkmale, die sich sehr ähnlich sehen.
    Das erste Alfred-Krupp-Denkmal stammt von Fritz Schaper aus dem Jahr 1889 und steht am Markt. 1892 schuf Alois Mayer ein weiteres Alfred-Krupp-Denkmal, es stand an der Altendorfer Straße vor dem Tor zur Krupp-Stadt. Ein Nachguß aus dem Jahr 1999 steht im Hügel-Park, das Original befindet sich im Ruhrlandmuseum.


    [size=-2]Bilder: © Fabio[/size]
    [size=-2]Links: 2009, Alfred-Krupp-Denkmal am Markt.
    Rechts: 2008, Alfred-Krupp-Denkmal im Hügel-Park[/size]

    Helmut-Rahn-Gedenkmeile an der A40

    Zitate aus der berühmten Radioreportage vom „Wunder von Bern“ des Sportreporters Herbert Zimmermann werden an der A40 zwischen den Anschlussstellen Essen-Frohnhausen, Essen-Holsterhausen und Essen-Zentrum angebracht.

    „Aus dem Hintergrund müsste Rahn schießen … Rahn schießt … Tor! Tor! Tor! Tor! Tor für Deutschland“


    [size=-2]Rahn müsste schießen…
    A40 von Duisburg in Richtung Essen-Zentrum[/size]
    [size=-2]Grafik: Landesbetrieb Straßenbau NRW[/size]

    Vielleicht erscheint bei einem Stau das Zimmermann-Zitat „Aus, aus, das Spiel ist aus!"

    Helmut Rahn (1929-2003) war der Torschütze zum 3:2 Endstand über Ungarn im WM-Endspiel von 1954. Er wurde respektvoll der „Boss“ genannt, lebte in Essen-Frohnhausen (also nahe dieses A40-Teilstücks) und spielte lange für Rot-Weiss Essen (1951-1959). Nach Schalke 04 holte Rot-Weiss Essen mit Rahn 1955 als 2. Reviermannschaft die Meisterschale ins Ruhrgebiet.

    Die Redaktion von Bild am Sonntag ließ 2003 bei der Hamburger Bildhauerin Inka Uzoma ein Rahn-Denkmal anfertigen. 2004 wurde die Bronze-Statue enthüllt, sie soll später auf dem Helmut-Rahn-Platz vor dem neuen RWE-Stadion stehen.


    [size=-2]Helmut-Rahn-Denkmal neben dem Georg-Melches-Stadion an der Hafenstraße.[/size]
    [size=-2]Bild: © Fabio, Mai 2009[/size]

    Krupp und Essen (9) Krupp-Siedlung Brandenbusch

    1895-1914 Krupp-Siedlung Brandenbusch
    Friedrich Alfred Krupp (1854-1902) ließ ab 1895 die Siedlung Brandenbusch für das Hügelpersonal nördlich der Villa Hügel nach Plänen von Samuel Marx, Architekt der Kruppschen Bauverwaltung Hügel, errichten. Die Siedlung besteht aus Sichtfachwerkhäusern in Cottage Bauweise.



    [size=-2]Siedlung Brandenbusch[/size]
    [size=-2]Bild: © Fabio, Oktober 2008[/size]


    [size=-2]Siedlung Brandenbusch[/size]
    [size=-2]Bild: © Fabio, Oktober 2008[/size]


    [size=-2]Siedlung Brandenbusch[/size]
    [size=-2]Bild: © Fabio, Oktober 2008[/size]


    [size=-2]Siedlung Brandenbusch[/size]
    [size=-2]Bild: © Fabio, April 2009[/size]


    [size=-2]Siedlung Brandenbusch[/size]
    [size=-2]Bild: © Fabio, April 2009[/size]


    [size=-2]Evangelische Kirche in der Siedlung Brandenbusch[/size]
    [size=-2]Bild: © Fabio, April 2009[/size]

    Torhaus Haraldstraße

    [size=-2]Torhaus Haraldstraße zur Villa Hügel[/size]
    [size=-2]Bild: © Fabio, 2009 [/size]

    Essener Domhof (2)


    [size=-2]Der Domhof mit der neuen Bepflanzung, rechts zwischen den Platanen ist später der Zugang zum neuen Burgplatz.[/size]
    [size=-2]Bild: © Fabio, Mai 2009[/size]


    [size=-2]Der Brunnen der Gründungsbistümer blieb unverändert.[/size]
    [size=-2]Bild: © Fabio, Mai 2009[/size]


    [size=-2]Domhof mit Blick auf das Lichtburggebäude.[/size]
    [size=-2]Bild: © Fabio, Mai 2009[/size]


    [size=-2]Der neue Vorbau der umgebauten Domschatzkammer (Vergleiche Bilder vom April 2008 #109).[/size]
    [size=-2]Bild: © Fabio, Mai 2009[/size]


    [size=-2]Denkmal für den Heiligen Altfrid[/size]
    [size=-2]Bild: © Fabio, Mai 2009[/size]

    [size=-2]ST. ALTFRID
    GEBOREN UM 800 - GESTORBEN 15.8.874
    852 GRÜNDER VON STIFT UND STADT ESSEN
    VIERTER BISCHOF VON HILDESHEIM
    ERBAUER DES HILDESHEIMER DOMES UND DES ESSENER MÜNSTERS
    BEIGESETZT IN DER CRYPTA DER ESSENER MÜNSTERKIRCHE.[/size]

    Mehr Infos:

    Essener Domhof (1)


    [size=-2]Kettwiger Straße mit dem neu abgesenkten und barrierefreien Zugang zum Domhof.
    Der Denkraum Name und Steine, das Pflasterband mit den Gedenksteinen für Essener AIDS-Opfer vorne im Bild, wurde dabei verschoben.[/size]
    [size=-2]Bild: © Fabio, Mai 2009[/size]


    [size=-2]Kettwiger Straße mit der Kreuzigungsgruppe vor dem Dom und dem abgesenkten Zugang zum Domhof. [/size]
    [size=-2]Bild: © Fabio, Mai 2009[/size]


    [size=-2]Zugang zum Domhof und damit zum Essener Dom und zur neuen Domschatzkammer.
    Falls das Tor geschlossen ist, so ist auch der barrierefreie Zugang zum Burgplatz versperrt.
    Es bleibt der alternative Zugang über den Ilse-Menz-Weg zwischen der VHS und dem Burggymnasium.[/size]
    [size=-2]Bild: © Fabio, Mai 2009[/size]


    [size=-2]Blick auf die Domschatzkammer, links der Zugang zum Atrium.[/size]
    [size=-2]Bild: © Fabio, Mai 2009[/size]


    [size=-2]Blick auf die Münsterkirche (Essener Dom)[/size]
    [size=-2]Bild: © Fabio, Mai 2009[/size]


    [size=-2]Blick auf die Johanniskirche und Münsterkirche (Essener Dom)[/size]
    [size=-2]Bild: © Fabio, Mai 2009[/size]


    [size=-2]Restaurant Hügoloss neben dem Bahnhof Hügel [/size]
    [size=-2]Bild: © Fabio, 2008[/size]

    Der Bahnhof Hügel ist seit dem Sommermärchen 2006 Standort der Deutschen Fußball Route NRW (Essen Station 5 der Deutschen Fußball Route NRW). Der Griechische Gastwirt im Restaurant „Hügoloss“ neben dem alten Hügel-Bahnhof ist ein Freund von Otto Rehhagel und das Lokal dessen Lieblingslokal. Nach dem Titelgewinn der Griechen bei der Fußball-Europameisterschaft 2004 in Portugal hat der Wirt eine Stele zur Ehren Otto Rehhagels in seinem Gastraum aufgestellt. Zwischen Plastik-Brunnen und Puppenhaus steht die Otto-Rehhagel-Stele, ein Symbol Deutsch-Griechischer Freundschaft im fußballverrückten Ruhrgebiet.


    [size=-2]Ruhrgebietsidyll: Otto-Rehhagel-Stele im Hügollos – laut FOCUS eine Marmorbüste.
    Für die Griechen ist Otto Rehhagel natürlich Essens berühmtester Sohn, noch weit vor Alfred Krupp.[/size]
    [size=-2]Bild: © Fabio, 2008[/size]

    Der FOCUS-Redakteur Tim Pröse schreibt in seinem Artikel Sehnsucht nach Kultur - König Otto von Essen folgendes über das Denkmal: „Rehakles schaut dort als Mamorbüste über sein Sehnsuchtsziel aus Kindertagen“ – gemeint ist der Baldeneysee.


    [size=-2]Blick auf den Baldeneysee [/size]
    [size=-2]Bild: © Fabio, 2008[/size]

    Krupp und Essen (8) Bahnhof Hügel

    Bahnhof Hügel


    Friedrich Alfred Krupp ließ drei Jahre nach dem Tod seines Vaters Alfred Krupp den Bahnhof als Haltestelle Bredeney, später Haltestelle Hügel, im Jahr 1890 auf seine Kosten erbauen, damit Kaiser Wilhelm II. bequem anreisen konnte. In der Villa Hügel wurde ein separates Kaiser-Appartement mit allem Komfort eingerichtet. Kaiser Wilhelm II. besuchte die Familie Krupp in den Jahren bis zum Krieg elf Mal auf Hügel.


    [size=-2]Bahnhof Hügel um 1900 [/size]
    [size=-2]Bild: © Fabio, 2008[/size]


    [size=-2]Bahnhof Hügel um 1905[/size]
    [size=-2]Bild: Postkarte[/size]


    [size=-2]Bahnhof Hügel heute[/size]
    [size=-2]Bild: © Fabio, 2008[/size]


    [size=-2]Das Gartentor für den Zugang zur Villa Hügel – der Zugang wurde extra für die Gäste wie z. B: Kaiser Wilhelm II. angelegt.[/size]
    [size=-2]Bild: © Fabio, 2008[/size]

    Wasserspielplatz am Kettwiger Tor / Handelshof


    [size=-2]Wasserspielplatz am Kettwiger Tor [/size]
    [size=-2]Bild: © Fabio, Mai 2009[/size]


    [size=-2]Wasserspielplatz am Kettwiger Tor [/size]
    [size=-2]Bild: © Fabio, Mai 2009[/size]


    [size=-2]Wasserspielplatz am Kettwiger Tor [/size]
    [size=-2]Bild: © Fabio, Mai 2009[/size]

    Krupp & Essen (7) Parkhaus Hügel

    1870 Parkhaus (Restaurationsbetrieb) Hügel


    Das Parkhaus wurde 1870 als Betriebskantine für die Baubeamten und die am Bau der Villa Hügel beteiligten Personen im Gartenhausstil der Gründerzeit gebaut.
    Einige Räume der "Bierhalle Hügel" dienten als Beamtencasino für die Hügelbeamten.
    Alfred Krupp starb 1887 im Alter von 75 Jahren einsam in den Armen seines treuen Kammerdieners Ludger Führkötter. Das Ehepaar Führkötter durfte nach Alfred Krupps Tod ab 1890 den Restaurationsbetrieb als "Bierhalle Hügel" betreiben.


    [size=-2]Oben links: Bierhalle Hügel – Postkarte der damaligen Betreiber Führkötter[/size]
    [size=-2]Bild: Postkarte um 1899[/size]


    [size=-2]Essen Hügel mit Villa Hügel, Bierhalle Hügel und Bahnhof Hügel[/size]
    [size=-2]Bild: Postkarte 1908[/size]


    [size=-2]Essen Hügel mit Villa Hügel, Bierhalle Hügel und Bahnhof Hügel[/size]
    [size=-2]Bild: Postkarte 1911[/size]

    Nach Kriegsende besetzten alliierte Truppen die Villa Hügel und das Parkhaus diente als Offiziersclub. In Anlehnung an das Kohlerevier an der Ruhr nannten ihn die Amerikaner „Black Diamond Club“. Seit 1955 führt die Familie Imhoff die Gastronomie. Hier wurde u. a. 1987 Papst Johannes Paul II. bewirtet, als er das Bistum Essen besuchte.


    [size=-2]Parkhaus Hügel[/size]
    [size=-2]Bild: © Fabio, 2008 [/size]


    [size=-2]Parkhaus Hügel[/size]
    [size=-2]Bild: © Fabio, 2008 [/size]


    [size=-2]Parkhaus Hügel[/size]
    [size=-2]Bild: © Fabio, 2008 [/size]


    [size=-2]Parkhaus Hügel[/size]
    [size=-2]Bild: © Fabio, 2008 [/size]

    Krupp & Essen (6) Villa Hügel (2)

    Die Villa Hügel ist vom 28 Hektar großen Hügel-Park umgeben.


    [size=-2]Terrasse mit Sphinx [/size]
    [size=-2]Bild: Fabio, 2008 [/size]


    [size=-2]Blick in den Park der Villa Hügel [/size]
    [size=-2]Bild: Fabio, 2008 [/size]

    Das Denkmal der Arbeit aus dem Jahr 1936 von Hugo Lederer (1871-1940) stand früher im Turmhaus (1911-1976). Zu Füßen der Statue „Allegorie der Arbeit“ ist das Stammhaus dargestellt. Das Denkmal erinnert an den Firmengründer Friedrich Krupp (1787-1826).


    [size=-2]Denkmal der Arbeit, auch Stammmutterdenkmal genannt.
    Es stand im ehemaligen Turmhaus an der Altendorfer Straße, heute befindet sich dort das Porsche Zentrum Essen[/size]
    [size=-2]Bild: Fabio, 2008 [/size]

    Alfred Krupp hatte einen schwierigen Charakter, er litt unter Schreibzwang und er wurde im Alter zu einem Hypochonder (siehe Berühmte Gäste in Bad Ems). Alfred Krupp zog sich immer mehr zurück und griff meist schriftlich in das Tagesgeschehen seiner Fabrik ein. Sein Sohn Friedrich Alfred vermittelte zwischen dem Direktorium und seinem Vater, den man in der Fabrik auch den grollenden Alten vom Hügel nannte.


    [size=-2]Denkmal für Alfred Krupp (1812-1887), es stand früher am Tor zur Krupp-Stadt an der Ecke Ostfeldstraße / Altendorfer Straße vor dem heutigen Colosseum-Theater[/size]
    [size=-2]Bild: Fabio, 2008 [/size]

    Das Verhältnis zwischen Vater und Sohn war nicht einfach. Lange willigte Alfred Krupp nicht in die Ehe seines Sohnes Friedrich Alfred mit Margarethe Freiin zu Ende ein. Alfred Krupp hielt seinen sanft auftretenden und seit der Jugend an Asthma kränkelnden Sohn für schwach und die aus einer verarmten Adelsfamilie stammende Margarethe als Schwiegertochter für nicht geeignet. Erst als Alfred Krupp 1882 von seiner 19 Jahre jüngeren Frau Bertha verlassen wurde, erlaubte er die Eheschließung seines Sohnes.
    Alfred Krupps Frau Bertha zog in die elegante Stadt Leipzig, diese boomte in der Gründerzeit und bot ein wesentlich interessanteres Gesellschaftsleben als die Arbeiterstadt Essen. Zu der Zeit baute man in Leipzig bereits das 2. Gewandhaus (Konzerthaus) und erst nach dem Tod von Alfred und Bertha Krupp öffnete dank einer Stiftung der Industriellenfamilie Grillo im Jahr 1892 in der Stadt Essen das erste Theater im Ruhrgebiet überhaupt.
    1885 lebte der Komponist Engelbert Humperdinck mehrere Monate auf Hügel als musikalischer Gesellschafter Alfred Krupps. Den Bechsteinflügel durfte Humperdinck als Geschenk mitnehmen. Später komponierte er darauf die Märchenoper „Hänsel und Gretel“. Alfred Krupp erlebte noch 1886 die Geburt seiner Enkeltochter Bertha. Nach Alfred Krupps Tod am 14. Juli 1887 kehrte seine Witwe Bertha aus Leipzig zurück auf den Hügel, sie verstarb bereits ein Jahr später im September 1888.


    [size=-2]Denkmal für Friedrich Alfred Krupp (1854-1902), im Hintergrund das Kleine Haus
    Das Denkmal stand 1907 am Limbecker Platz.[/size]
    [size=-2] Bild: Fabio, 2008 [/size]

    Im Kleinen Haus befindet sich heute das Krupp-Museum mit der historischen Ausstellung Krupp.
    Hier wird die Geschichte der Familie und des Industrieunternehmens Krupp beschrieben.


    [size=-2]Krupp-Ringe aus nahtlosen Eisenbahnreifen, historische Ausstellung Krupp im Kleinen Haus der Villa Hügel[/size]
    [size=-2]Bild: Fabio, 2008 [/size]

    Bis 1945 war die Villa Hügel sieben Jahrzehnte lang Wohnsitz der Familie Krupp. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Villa von den Besatzungsmächten beschlagnahmt und 1952 wieder an die Familie zurückgegeben. Heute ist sie Veranstaltungsort für Konzerte oder Ausstellungen, sie wird durch die Kulturstiftung Ruhr verwaltet.

    Alfried Krupp von Bohlen und Halbach- Stiftung
    1968 gründete der letzte Firmeninhaber als Vermächtnis die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach- Stiftung. Sitz der Stiftung ist das ehemalige 1914 erbaute Gästehaus der Villa Hügel, bis heute Arbeitsplatz von Berthold Beitz, dem Vorsitzenden des Kuratoriums der Stiftung.


    [size=-2]Das Gästehaus aus dem Jahr 1914 ist Sitz der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung[/size]
    [size=-2]Bild: Fabio, 2008[/size]

    Krupp & Essen (5) Villa Hügel (1)

    1868-1872 Villa Hügel


    Da das Gartenhaus von 1861 mitten auf dem Gelände der Gussstahlfabrik nahe dem Schmiedehammer Fritz lag, drängte Bertha Krupp ihren Mann Alfred ein anderes Wohnhaus in ruhigerer Lage zu bauen. Auf den Ruhrhöhen wurde so zunächst das Gut Klosterbuschhof erworben und 1864 neuer Wohnsitz der Familie. Doch das umgebaute Anwesen genügte nicht den Ansprüchen Alfred Krupps.

    Im Jahr 1868 begann der Bau der Villa Hügel als Wohn- und Repräsentationshaus nach Skizzen von Alfred Krupp und Entwürfen der Architekten Eduard Schwarz und Julius Rasch im viktorianischen Stil. Der Gebäudekomplex besteht aus einem Wohnhaus und einem Logierhaus mit einem Verbindungsgang. Als 1870 der Deutsch-Französische Krieg ausbrach, verließ die Mehrzahl der französischen Steinmetze die Baustelle und Deutschland. Auch ein Teil der deutschen Bauarbeiter zog in den Krieg. Dennoch wurde die Villa 1872 fertig gestellt und das Große Haus am 10. Januar 1873 als neues Wohnhaus von der Familie Krupp bezogen.


    [size=-2]Villa Hügel während der Bauzeit, in der Bildmitte sieht man die Ruhr[/size]
    [size=-2]Bild: Historische Ausstellung Krupp, Villa Hügel[/size]


    [size=-2]Villa Hügel mit dem Gut Klosterbuschhof, die Nutzgärten am Klosterbuschhof dienten zur Versorgung mit Lebensmitteln. Neben dem Turm befand sich die Reitbahn.[/size]
    [size=-2]Postkarte um 1900 [/size]


    [size=-2]Villa Hügel mit der kaiserlichen Fahne[/size]
    [size=-2]Postkarte um 1910[/size]

    Der Gebäudekomplex wurde viel zu groß, die Villa hat heute 269 Räume mit 8.100 m² Wohn- und Nutzfläche. Alfred Krupp waren ästhetische Aspekte beim Planen der Villa Hügel gleichgültig, ihn interessierten vielmehr technische Gesichtspunkte. Er fürchtete wie viele seiner Zeitgenossen Infektionen und Seuchen. Mit dem Bau einer Warmluftheizung sollten die Räume beheizt und belüftet werden. Die Villa Hügel hatte somit die erste Klimaanlage der Welt. Für Kaiser Wilhelm II. ließ sein Sohn Friedrich Alfred Krupp ein eigenes kaiserliches Appartement einrichten.


    [size=-2]Luftbild aus dem Jahr 1940 von der Villa Hügel - Südfassade [/size]
    [size=-2]Bild: http://bildindex[/size]
    [size=-2]Vergleiche Luftbild aus dem Jahr 2008 (fotocommunity)[/size]

    Der Baldeneysee entstand erst durch Bau eines Ruhr-Stauwehrs als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für Tausende von Erwerbslosen in den Jahren 1931 bis 1933.


    [size=-2]Luftbild aus dem Jahr 2006 von der Villa Hügel – Nordfassade.[/size]
    [size=-2]Bild: Lokomotiv, flotte-essen[/size]


    [size=-2]Villa Hügel, Terrassenseite (vor 1940) [/size]
    [size=-2]Bild: GEO Fotoshow Krupp[/size]


    [size=-2]Villa Hügel, Terrassenseite [/size]
    [size=-2]Bild: Fabio, 2008 [/size]


    [size=-2]Eingang zur Villa Hügel [/size]
    [size=-2]Bild: Fabio, 2008 [/size]

    1866 wurde nach einem großen Brand in der Gussstahlfabrik die erste deutsche Werksfeuerwehr von Alfred Krupp gegründet. Er hatte nach diesem Brand in der Fabrik große Angst vor Feuer, so dass überwiegend feuerfeste Materialien wie Stein und Eisen beim Bau der Villa Hügel verwendet wurden. Die Innenausstattung war seinem Geschmack entsprechend einfach und schlicht, die Räume luftig und hell. Erst seine Nachkommen ließen Holzvertäfelungen und Holztreppen für eine prunkvollere Inneneinrichtung anfertigen.


    [size=-2]Obere Halle um 1900[/size]
    [size=-2]Bild: GEO Fotoshow Krupp[/size]