Fassadensysteme aus Stahl
Verbindendes Element bei der Fassadengestaltung im neuen ThyssenKrupp Quartier ist die Verwendung metallischer Baustoffe aus der Produktpalette des Konzerns. Der gesamte Campus wird so zum Markenauftritt des Stahlkonzerns ThyssenKrupp. Edelstahl, Stahl und Titan werden bei der Fassadengestaltung „zur Stärkung der architektonischen Homogenität“ eingesetzt.
[size=-2]Quelle: Immobilienbrief Ruhr Nr. 8, 14.08.2009, PDF, Seite 14. [/size]
Das Unternehmen ThyssenKrupp entwickelt und liefert seit Jahrzehnten Stahl für die ganze Bandbreite des Bauens:
Stahl – Star der Architektenszene von Karin Michaelis, ThyssenKrupp Steel, 2006, PDF, ab Seite 26.
Fassade des Parkhauses

[size=-2]Bild: © Fabio, 20.10.2009[/size]
[size=-2]Stahlelemente zieren das Parkhaus im ThyssenKrupp Quartier[/size]
Fassade der Nebengebäude
In Zusammenarbeit von TyssenKrupp Real Estate und dem Fachbereich Architektur der Fachhochschule Dortmund wurde im Oktober 2007 der Fassadenwettbewerb "Stahlhaut Plus" durchgeführt. Den 1. Preis gewann der Student Jan Hintemann, der als Siegerentwurf ein variables System mit drehbaren Lamellen entwickelte. Es bietet einen guten Sonnenschutz und Dank der Verformbarkeit ein abwechslungsreiches Fassadenbild.
Quellen:
FH Dortmund und Innovations-Report Architektur und Bauwesen.
Ein Muster des Siegerentwurfs steht vor dem Rohbau des Multifunktionsgebäudes.

[size=-2]Bild: © Fabio, 20.10.2009[/size]
[size=-2]Muster des Fassadensystems für die Nebengebäude.[/size]

[size=-2]Bild: © Fabio, 20.10.2009[/size]
[size=-2]Muster des Fassadensystems für die Nebengebäude.[/size]
Fassade des Headquarters
Die Fassade des zentralen Headquarters wurde wie der Siegerentwurf für das gesamte Quartier von den Architekten Chaix & Morel (Paris) und JSWD Architekten (Köln) entworfen. Realisiert wird das elektrotechnisch angetriebene Sonnenschutz-Lamellensystem in Edelstahl von der Südtiroler Metallbaufirma FRENER & REIFER.
Die neue Fassade ist weltweit einzigartig, entsprechend hoch dürften die Entwicklungskosten gewesen sein. Die Lamellen lassen sich für jedes Büro individuell steuern. Unter anderem waren umfangreiche Versuche notwendig, um die Sturmsicherheit des Lamellensystems zu gewährleisten. Zusätzliche Stützen wurden benötigt, um das Gewicht der ca. 7.800m² großen Edelstahlfassade zu tragen. Durch die Beweglichkeit der Lamellen wird sich das Erscheinungsbild der Fassade ständig verändern. Markant ist die diagonale Unterteilung der Lamellen. Das mehr als 20 Meter hohe, sprossenfrei verglaste „Landschaftsfenster“ in der Mitte des Headquarters bleibt frei.

[size=-2]Bild: FRENER & REIFER[/size]

[size=-2]Bild: FRENER & REIFER[/size]

[size=-2]Bild: ThyssenKrupp Real Estate, 2008 [/size]
[size=-2]Die gelben Fassadenelemete werden aus Edelstahl gefertigt.[/size]

[size=-2]Bild: © Fabio, 20.10.2009[/size]
[size=-2]ThyssenKrupp Headquarter mit der „Primärfassade aus Glas“.
Das über 20m hohe „Landschaftsfenster“ in der Gebäudemitte bleibt ohne Sonnenschutz.[/size]