DAs WBM-Gebäude wirkt in der Tat bescheiden, das halten manche für eine Tugend, Einzig positiv ist die Kubatur, das Gebäude definiert den Straßenraum und schafft sichtbare Räume. Dies trifft insbesondere auf die Flucht der Breiten Straße vom Schlossplatz aus gesehen zu, bisher uferte der Straßenraum zu den Punkthochhäusern der Fischerinsel ins Undefinierte aus. Der Bau schafft eine klare Straßenkante an der Kreuzung.
Beiträge von rako
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Es holpert mal wieder am BER. Die Langstreckenverbindung nach Los Angeles, kaum eröffnet, wird zum 16.10. schon wieder eingestellt.
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Ausführlichere, allgemein zugängliche Informationen zum angekündigten Baustart im Jahr 2023 findet man hier:
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Gerade eben werden die ersten vorgefertigten Stahlelemente des Turms auf das Fundament montiert.
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Kaum zu glauben, dass die Sanierung noch mindestens 6 Jahre (!!) dauern soll. Warum dauert das so lange, hat da jemand nähere Einblicke?
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Also bei aller Befürwortung einer Rückkehr der vorhandenen Originale des Schlossensembles - Rossebändiger und Neptunbrunnen - und bei aller Schwierigkeit, die man gerade in den jetzigen Zeiten mit übermäßig zugepflasterten Flächen in der Stadt haben kann, muss auch mal eine Lanze für BBZ gebrochen werden.
Berücksichtigt man die Vorgaben des Wettbewerbs zur Freiraumgestaltung, insbesondere den ausdrücklichen Willen, keine historische Rekonstruktion des Vorkriegsstands zu bauen, handelt es sich bei der Nord- und Südseite um eine sehr präzise moderne Neuinterpretation historischer Schichten des Schlossplatzumfelds.
Zur Südseite, der eigentlichen Hauptfassade des Renaissance- und frühen Barockschlosses, es handelte sich über Jahrhunderte um eine Freifläche, die nicht bepflanzt war, lange auch nicht einmal gepflastert. Der Zustand mit dem Brunnen und den Zierbeeten wurde erst 1891 fertiggestellt. Es handelt sich also in der 500-jährigen Geschichte des Schlosskomplexes um eine historische Schicht, nicht mehr und nicht weniger. Zu behaupten man sei geschichtsvergessen, wenn man einen steinernen Platz rekonstruiert, der gerade in der Barockzeit ein typisches Gestaltungselement darstellte, man denke an den Vorplatz der Würzburger Residenz oder Schloss Versailles, etc., rührt es eher von Unwissen oder Böswilligkeit, also von einer historisch informierten Diskussionsgrundlage.
Zur Nordseite, der ehemaligen Garten- und Rückseite des Renaissance- und frühen Barockschlosses. Peter-Josef Lenne entwarf die Terrassen mit einem Mittelweg, der jeweils entlang der Längsseite der Gartenfassade ausgerichtet war, davon abgehend befanden sich Beete. Der Mittelweg war ursprünglich aufwendig dem Geschmack der Zeit nach gepflastert, die Schmuckbeete waren ursprünglich üppig bepflanzt. Die üppige Bepflanzung war bereits zur Regierungszeit Wilhelms II zu einfachen Rasenfläche verkümmert.
Diese Terrassen wurden durch BBZ dem historischen Vorbild gemäß - vor allem in den Abmessungen - neu gestaltet, sie sind zeitgenössisch üppig bepflanzt. Auf historisierende Mauern und Balustraden wurde verzichtet. Die Rossebändiger sind integrierbar und sollten auch als zeitlose Kunstwerke schnell ergänzt werden. Die Fundamente hierfür wurden vorbereitet. Anders bei den Oranierfürsten, dabei handelt es sich um dynastische Dekorationsobjekte, die in der späten Regierungszeit von Wilhelm II aufgestellt wurden. Diese sollten nicht wieder aufgestellte werden.
Alles in allem ist der Entwurf dieser beiden Außenflächen historisch informierter, als viele es hier wahr haben wollen.
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Welchen Sinn hätte es gemacht , die Erweiterungsfläche des Bauhausarchivs mit einem Blockrandbau, der an die Traufhöhe der Bebauung an der Klingelhöfer-/Von-der-Heydt-Straße anschließt zu bebauen?
Städtebaulich stellt die nördliche Straßenseite der Von-der-Heydt-Straße/ Reichpietschufer die Raumkante zum Landwehrkanal dar. Überliefert
sind die "flachen" Solitäre der Von-der-Heydt-Villa und das Bauhausarchiv, die sich in einer breiten zum Wasser hin auslaufenden Uferzone befinden. Ein stark dem Blockrand betonender Bau wäre da also fehl am Platz. Das Bauhausarchiv würde daneben, wie ein flacher Schuppen wirken. Gerade das ist ja nicht gewollt. Es geht ja gerade darum dem Bauhausarchiv den notwendigen Raum zu geben, damit es weiter als Solitär und Architekturdenkmal wirken kann, gerade weil es ein skulpturaler Bau ist.
Die Fläche einzig von der Klingelhöferstraße her zu denken, würde andere Anknüpfungspunkte nicht berücksichtigen, insbesondere auch die Wasserlage. Meiner Meinung nach gehört dazu auch, gestaltende Pflegemaßnahmen an der Uferbepflanzung durchzuführen, das Beschneiden von Bäumen um den Blick auf das Archiv zu ermöglichen. Gerade auch unter Berücksichtigung der Biegung des Wasserlaufs.
Im Übrigen sieht der Entwurf durchaus eine harte Kante zur stark befahrenen Von-der-Heydt-Straße vor und setzt einen Blockrand, der in den Visus nicht zur Geltung kommt. Ein Blick auf die Webcam verdeutlicht dies jedoch.
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Sieht so aus, als sei das Schadowhaus durch die benachbarte Baumaßnahme in Mitleidenschaft gezogen worden. Der Riss zieht sich über den gesamten Risalit. So unscheinbar das Haus erscheinen mag, handelt es sich um das älteste, erhaltene Gebäude in der Dorotheenstadt.
Die Friedrichwerdersche Kirche lässt grüßen.
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^^ Das sehe ich anders, es ist ja keine politische oder städtebauliche Frage. Sondern, es geht darum, ob eine öffentlich-rechtliche Vereinbarung, nämlich der Verkauf eines landeseigenen Filetgrundstücks zu besonderen Konditionen an einen Investor und der damit einher gehenden Verpflichtung ein Bauvorhaben innerhalb eines bestimmten Zeitraums zu verwirklichen, eingehalten wird oder nicht. Kommt der Bauherr seinen vertraglichen Verpflichtungen nicht nach, auch nicht nach angemessener Nachfirstsetzung, dann ist die öffentliche Hand verpflichtet zu handeln, in diesem Fall der Finanzsenator als Aufsichtsbehörde der BIM.
Alles andere wäre eine rechtswidrige Verwendung von Landesmitteln, in diesem Fall, Verkauf von Landesvermögen zu Sonderkonditionen und würde auch eine Verzerrung des Wettbewerbs darstellen. Es gibt sicher genügend Investoren, die das Projekt oder das Grundstück sofort übernehmen würden und zu marktgerechten Konditionen für den Landeshaushalt fortführen oder neu entwickeln würden,
Also nicht immer politisches Ränkespiel wittern, wo es um objektive Kriterien und Verträge, die einzuhalten sind, geht.
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Mutiger Entwurf, der Denkmalschutz dürfte das wohl kippen.
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Für Berliner Verhältnisse mal ein wirklich innovatives Projekt, mit attraktiver Wasserlage, einer guten Mischung aus alt und neu, das aus dem sonst üblichen Mittelmaß hervorsticht. Zusammen mit der Estrell-Erweiterung, der S-Bahn-Station Sonnenalee und der Fertigstellung der Verlängerung der A100 - die geplante Anschlussstelle "Sonnenallee" liegt vor der Haustür - könnte das zu einem neuen Büro-und Gewerbehotspot in Berlin werden. Man wäre in kürzester Zeit am Flughafen.
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Beide Entwürfe versprechen hohe Qualität und jeder für sich wäre eine Bereicherung für die Stadt. Ich befürchte allerdings, dass davon nicht viel übrig bleiben wird, wenn es dabei bleibt, dass die öffentlichen Wohnungsbaugesellschaften als Bauherren auftreten. Das vehemente Verwerfen der betonten Kleinteiligkeit, die ja gerade Grundlage der Wettbewerbsbedingungen war, durch die Anmerkung des Vertreters der Gewobag zeigt, welcher Druck bereits jetzt ausgeübt wird.
Die öffentlichen Bauherren scheinen sich nicht um diese beabsichtigte Kleinteiligkeit zu scheren, sondern wollen es praktisch und billig, mit ein paar historischen Versatzstücken als gestalterischen Feigenblättern. Man kann den Planern nur Standhaftigkeit wünschen und der Politik die Einsicht, dass es hier nicht um billigen Wohnraum gehen kann, der schnell hochgezogen wird, sondern sich die erwünschte Vielfalt auch in einer Diversität der Eigentumsverhältnisse spiegeln muss.
Sonst hätte man sich das ganze Verfahren auch sparen können und jeder Wohnungsbaugesellschaft einen Block zuteilen können, auf den sie dann einen maximal günstigen Klotz setzen.
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Die Errichtung des Vorhabens bedeutet den Abriss des Gründerzeitlers mit der Hausnummer 69. Dieser hat derzeit eine schlichte, entstuckte Fassade . Die bisherigen Gebäude werden von den Elisatbethenklinik genutzt.
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Hotel Sylter Hof und Golden Tulip Hotel in Schöneberg/Tiergarten schließen
https://www.rbb-online.de/abendschau/vid…schliessen.html
Die Abendschau vermeldete gestern u.a. das Ende zweier traditionsreicher Hotels in Schöneberg/Tiergarten, mit direkten Auswirkungen auf den Berliner Immobilienmarkt. Das Golden Tulip Hamburg in der Landgrafenstraße 3-6 wurde demnach bereits im vergangenen Jahr geschlossen und wird gerade ausgeräumt. Es soll zu einem Bürostandort umgebaut werden. Eine Projektseite mit ersten Renderings gibt es bereits.
https://www.die.ag/de/projekte/aktuelle-projekte/equalizer
Der nahe gelegene Sylter Hof in der Kurfürstenstraße schließt ebenfalls in Kürze. Die Immobilie soll bereits verkauft worden sein. Was daraus wird ist noch nicht bekannt, Das Hotel grenzt unmittelbar an die ehemalige Behördenimmobile, die ebenfalls abgerissen werden soll. Eine Umfassende Neuentwicklung würde sich anbieten.
Hat jemand weitere Infos zu den beiden Projekten?
[mod]Da beide Hotels im Gebiet des neu definierten City-West Strangs liegen, wurde der Beitrag entsprechend verschoben. [/mod]
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Leider kann ich den Sinn für Poetik nicht teilen. Den konnte man früher vielleicht noch erahnen, als es noch ein weites, offenes Feld hinter der Portal gab. Seit dem der unsägliche Kunstrasenplatz angelegt wurde und er jeden Abend unter Flutlicht bespielt wird, ist da jede Poetik verflogen.
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Es wurde begonnen, das ehemalige AOK-Gebäude an der Ecke Gleditsch- und Pallasstraße abzureißen. In nur zwei Tagen ist der flache Bauteil an der Gleditschstraße beinahe schon verschwunden.
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Hört sich so an, als könnte sich der Spreepark zum Berliner Äquivalent des Pariser Parc de la Villette entwickeln. Auch dort gibt es ja die verschiedensten Nutzungen aus dem Bereich Freizeit und Kultur. Keine schlechten Aussichten!
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Leider wurden DIE Berliner eben nicht gefragt. Es wurden lediglich die Anwohner befragt, die natürlich alles so lassen wollen wie es ist. Das muss nicht einmal ideologisch veranlasst sein. Wer will schon über mehrere Jahre eine Großbaustelle vor der Haustür haben. Die Fläche ist aber von gesamtstädtischer Bedeutung, wie das Tempelhofer Feld, daran konnte sich ja schließlich auch die gesamte Stadtbevölkerung beteiligen.
Vielleicht bekommt man über ein Plebiszit noch eine wirklich offene, stadtweite Diskussion hin.
Ansonsten ist der Entwurf harmlos, ein paar Bäume mehr, ein paar Rasenflächen dazu. Mehr ist ja nicht vorgesehen. Mal sehen, wer die dann pflegt. Bis es insgesamt wirkt, vergehen dann Jahrzehnte.
Das Marx-Engels-Forum steht übrigens unter Denkmalschutz, bin mal gespannt, ob die Denkmalbehörde der Beseitigung zustimmt. Ich wette nicht! Der Landeskonservator mag jung sein, ist aber kein Fliegengewicht.
Es bleibt also spannend.
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^^ Schöner Aprilscherz!
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Das dürfte wohl die typische preussische oder Berliner Großspurigkeit sein. Kommt halt drauf an, wie man Größe oder Großartigkeit definiert. Was die reine Größe angeht, ist wohl das Mannheimer Schloss das größte Barockschloss in Deutschland, und damit nördlich der Alpen; übrigens sogar Nummer zwei in Europa nach Versailles. Großartigen Barock in Reinform liefert die Würzburger Residenz von Balthasar Neumann. sowohl In Bezug aufs Treppenhaus als auch auf den Außenbau.
Das schlütersche Berliner Schloss ist der barocke Umbau eines typisch mitteldeutschen Renaissanceschlosses. Hier hat Schlüter, auch den Voraussetzungen des zu verkleidenden Renaissancebaus geschuldet, einzigartige und großartige Lösungen gefunden. Die Erweiterungen nach Schlüter sind guter Durchschnitt, teilweise etwas fade. Das Schloss lebte aus der Spannung seiner vielen Bauteile, des teilweise Fragmentarischen, Übrigens merkt man, wie wichtig für die Wirkung des Gesamtkomplexes von der vorbarocken Ostseite abhing. Wenn man der Rekonstruktion eine gewisse Blutarmut unterstellen muss, dann weil dieser etwas chaotische Kern, aus dem dann die barocke Wucht hervorging fehlt.
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