Beiträge von TheGent

    Wuppertal ist wahrscheinlich raus aus der Bundunterstützung; dabei hätte der gesamte Döppersberg ein Facelift verdient; immerhin keine kleine Stadt, aber gegen Münster zu verlieren? Und der Elberfelder Bahnhof wäre restauriert und behutsam erweitert ein Schmuckstück; die ehemalige Bundesbahndirektion direkt daneben ist eine Augenweide der Kaiserzeit.

    Mann, corvus, da habe ich dir im anderen Thread (Bürgersaal) zustimmen müssen, jetzt haust du schon wieder in die (un-)demokratische Kerbe. Ich selbst bin komplett gegen die Erhaltung des Tausendfüsslers, aber einen Teil der Bürger, die von ihrem demokratischen Grundrecht Gebrauch machen, als glühweindebil zu bezeichnen ... Du respektierst niemanden, der nicht Deiner Meinung ist; mehr noch, Du rückst all jene, die wohlgemerkt ihr Recht als Bürger in Anspruch nehmen, als Querulanten, Debile, Asoziale, Verhinderer etc. Und das ist bei Dir ja leider nicht das erste Mal. Echt schade! Wenn Du so politikinteressiert bist, warum dann freiheitliche Rechte denunzieren und aktive Bürger diskreditieren?

    PS: Zum "verlorenen Bogen (?) unter den Fuessen (im Allgäu?)" sag ich jetzt mal nichts.

    Ha, Glasböden, mein Vorschlag schon vor Ewigkeiten! Corvus, wir sind seltenst einer Meinung, aber anstatt das Stück zu versetzen, es dort zu belassen und eine Integration in den Neubau zu unternehmen, hatte ich von Anfang an favorisiert. In der verbotenen Stadt hat man ja neben der großen Bahnhofskapelle auch die antiken Funde in den Tiefgaragenbau integriert.

    Wie interessant wäre es gewesen: Man kommt ins grell weiße, minimal moderne Kellergeschoss und sieht an exakter Stelle ein dreckiges, aber originales Stück Stadtmauer, so wie sie dort vor Jahrhunderten gebaut wurde..

    Äh, dachte es wäre nur ein Konzept der FH-D? Sozusagen hypothetisch? Den Giebel in eines der entworfenen Glasgebäude zu packen ... Hmm ...

    Hab schon immer gedacht, dort würde ein Tunnel, der den Jägerhof wieder mit dem Park verbindet, sich gut machen. Aber die Kosten ... no chance! :seufz:

    Die Johanneskirche stand auch früher nie so frei wie das Gotteshaus heute am Kirchplatz. Wahrscheinlich ist der Verkauf und die Bebauung Teil der Finanzierung. Die Rückseite ist zwar ganz hübsch, aber nicht sehr aufregend. Und den schönen Haupteingang Richtung Justizgebäude verbaut man ja nicht mehr.

    AT DUS-INT:
    Naja, um die Schadowstrasse an der Ecke weiter zu bebauen, dafür dürfte meiner Meinung nach die Halfpipe ruhig fallen; müsste sie aber auch nicht; sie könnte ein paar Meter weiter vorm Schauspielhaus bleiben. Der Gründgensplatz ist jedenfalls heute eine Todsünde, im Sommer eine staubige Heizfläche, im Winter ein zugiger Schnelldrüberweg. Erinnert an den Vorplatz des Alten Museums/Dom in Berlin, zu DäDäÄrr-Zeiten asphaltiert, heute durch Wege und Rasen wieder schön. Da ginge noch einiges ...

    Man sollte dabei auch mal an die nicht oder schlecht genutzen Flächen innerhalb der Stadt denken.
    Von den Schandflecken in der Altstadt (Hunsrückstr.) mal ganz abgesehen: Die Innenstadt sollte wieder mehr bewohnt werden, die wird eh in Zukunft mehr bevorzugt, wenn die demographische Pyramide kippt. Vom Häuschen im Grünen zieht's die fitten Senioren doch in teure Innenstadtlagen!

    Die nun bebauten Flächen der ehemals nicht genutzten Schienenstränge haben ja schon mal stadtnahe Flächen freigemacht. Hätte man die Bilker Arkaden angesichts solcher Zahlen nicht besser zugunsten eines reinen Wohngebiets fallen lassen sollen?

    Der ehemals stattliche mit einem Prachtbau versehene, aber jetzt unansehnliche Florapark hätte eventuell weitere Fläche bieten können.

    Oder statt der Neubauten für die Gerichte, die auch am nördlichen Zubringer vielleicht besser aufgehoben wären?

    Das kann doch nicht allen Ernstes "Architektur im Jahre 2007/2008" sein?! Statt der Glasbalkonbrüstung zwei horizontale Metallstangen und die Sonnenmarkisen in Knall-Orange und wir sind mitten in den 60er Jahren!

    Erwin hat schon häufiger daneben gelangt und ich bin wahrlich kein Freund seiner Amtsausübung. Aber hier hat er scheinbar wenig Alternativen. Wenn es nicht genug finanzielle Mittel für einen Ordnungsdienst gibt, der sich wirklich intensiv vor Ort bis spät in den Abend um die Treppe kümmert, was sonst? Wie gesagt, Videoüberwachung liefert nur Aufnahmen, verhindert aber nichts.

    Oder etwa Private Public Partnership: Die Treppe wird so ausgebaut, dass es zwei Ebenen gibt, auf denen ein Gastronom Tische und Bänke ausbreiten kann. Für die Terrasse zahlt er (im stadtweiten Schnitt) weniger, dafür kann er Fremdsäufer und Pöbler des Platzes verweisen. Aber dann wird's eben nix mehr mit Flaschenbierchen vom Kiosk ...

    Den Kontrast zu den Altbauten mal außer Acht, aber in der Nähe der FH gibt es durchaus Häuser, die stilistisch dazu passen. Finde moderne Architektur erst mal nicht grundsätzlich falsch. Ins Viertel passt es schon mal sehr gut. Und je mehr Anwälte in solche Bauten ziehen, desto mehr repräsentative Altbauten werden wieder frei... (Hoffnung keimt)

    Schlimmer ist es, wenn man ohne Gefühl für Proportionen einen modernen Glas/Stahlkasten mitten ins Altbaugebiet pflockt. Das zerstört oft den Gesamteindruck oder die Wirkung eines Ensembles. Das wäre hier nicht der Fall.

    Wo ich mir noch nicht sicher bin: Nachdem man an der Berliner Allee / Ecke Steinstraße die Eckhäuserfronten nahezu identisch gestaltet hat und sogar von "Kleeblatt"-Wirkung spricht, bin ich nicht sicher, ob ich es als gelungenes Gesamtensemble resp. optische Zusammenführung sehen soll oder als Ideenlosigkeit. Zumal an der Berliner Allee Ecke Grünstr. auch diese Front in ähnlicher Weise wiederfindet. Und die Vorschläge zum Kö-Bogen auch denen vom Kleeblatt ähneln. Schmale, hohe Fenster, viele Achsen je Front, Sandstein/Glas/Sandstein oder Metall/Glass/Metall ...

    Ooops, schon arg off-topic, aber ihr wisst, was ich meine, oder? Dieser Entwurf hier jedenfalls passt gut und gefällt mir (in Bezug auf Lage, Verwendung des Gebäudes etc).

    Ob die Kameras verhindern würden, wenn Besoffene randalieren? Was nützt ein Videobeweis, zumal manche Besoffene weder Ordnungsgeld ("hab nix") noch Platzverweis ("komm eh' wieder") sonderlich bedrohlich finden dürften...

    Nein, wenn der Ordnungsdienst seinen DIENST für die ORDNUNG ordentlich (sic!) machen würde, und zwar im Rahmen seiner Vorgaben, würde das schon reichen. Der OSD soll sich mitten zwischen die Menschen in die Sonne setzen und nur im Fall des Falles für Ordnung sorgen, das schafft dann auch bestimmt Akzeptanz in der (sauber und entspannt ihr Bierchen schlabbernden) Bevölkerung.