Beiträge von derhund

    oh je! hier nochmal was zum erhofften wellen effekt des mahnmals.

    Dekoratives Anführungszeichen

    Das Holocaust-Mahnmal macht keine Welle
    Denkmal-Stiftung räumt erstmals ein, dass der gewünschte optische Effekt nur aus der Höhe zu sehen ist
    Marlies Emmerich

    Sie sollen wie Meereswellen wirken - so hat es der Architekt geplant. Doch in der Realität werden die 2 750 Betonstelen des Holocaust-Mahnmales in Mitte nicht den gewünschten optischen Effekt zeigen. Nur wer auf eines der Dächer der benachbarten Ländervertetungen in den Ministergärten steigt, bekommt den gewünschten Eindruck. "Der absolute Effekt ist nur von oben möglich", sagte Stiftungsmitarbeiter Uwe Neumärker gestern. Dagegen war US-Architekt Peter Eisenman davon ausgegangen, dass die Stelen durch ihre unterschiedlichen Größen von 50 Zentimetern bis fünf Metern auch aus anderen Perspektiven den Eindruck von Wellenbewegungen erzeugen.

    (...)

    http://www.berlinonline.de/berliner-zeitu…lin/315124.html

    "Mit dem Geld könnte man den kompletten Haushalt so einiger mittlerer Städte sanieren"
    unwahr, oder meinetwegen pseudo, denn wenn einige mittelgroße städte es zusammen auf gut 27 mio. € schulden bringen gibts nicht mehr viel im haushalt zu sanieren.

    "damit wäre mehr Menschen geholfen, als mit einem Mahnmal, was keiner will!"
    pseudo

    und ich persönlich finde die aufrechnung der kosten eines mahnmals in geld pro ermordeten juden "4,60 €" geschmacklos.

    "reflexhafte moralische Empörung"?? was ist denn daran reflexartig? wohl zuviel walser gelesen. ich kann doch etwas geschmacklos finden und das auch sagen. extremistische haltung habe ich deswegen schon lange keinem vorgeworfen. also nicht gebetsmühlenartig die wunden der "holocaust keule" beklagen, wenn sie gar nicht geschwungen wurde ;)

    "4,60 € pro Kopf"
    "kompletten Haushalt so einiger mittlerer Städte sanieren!"

    ???habt ihr sie noch alle? über geschmack lässt sich ja bekanntlich steiten (vor allem über den des mahnmals) aber was jetzt so an (pseudo)argumenten und rechenspielen gebracht wird, ist geschmacklos,unwahr&dumm.

    ich glaube nicht, dass ein paar abgegrenzte blumenbeete etwas bewirken würden. warte einfach noch mal ein paar jahre ab. schließlich ist der platz noch nicht fertig, mithin nichtmal als "platz" warnehmbar. wo sollte man auch hin? wenn die bebauung fertig ist, vor allem die an der nord-ost seite mit der passage, wird der platz auch belebt. das wird v.a. in kombination mit den drei kleinen türmchen am potsd.pl. ein gelungenes gesamtensembel werden.
    über den potsd.platz. wurde (bevor er fertig gestellt wurde) im übrigen auch ständig behauptet er wäre tot und würde so bleiben. als er dann fertig war, kamen die leute.

    noch etwa: kennt ihr den entwurf eines landschaftarchitekten der vorschlug rechts und links der leipziger straße (in höhe des leipziger platzes) wasserfontänen in einem ca 2m abstand in die höhe schieesen zu lassen, die nachts beleuchtet werden sollten. sah abgefahren aus. die idee des siegerentwurfes gefällt mir auch (mit den lampen im boden) aber die umsetzung enttäuscht mich etwas. hatte gelesen die lampen sollten durch ihre spetielle art den leipziger&potzd.platz zu beleuchten eine mystische stimmung erzeugen. vielleicht laufen sie ja noch auf sparflamme!

    Metropol-Theater wird verkauft

    ich eröffne jetzt einfach mal ein paar neue threads. einen hierzu hat es bestimmt schon gegeben.

    Dekoratives Anführungszeichen

    Metropol-Theater wird verkauft
    Das seit Jahren geschlossene Berliner Metropol- Theater soll an den Betreiber des Veranstaltungs-zentrums "arena"-Treptow, Falk Walter, verkauft werden. Das beschloss der Senat am Dienstag. Der vereinbarte Preis beträgt eine Million Euro.

    Berlin (13.01.2004, 15:19 Uhr) - Vor einer Woche war die Entscheidung noch wegen Bedenken von Finanzsenator Thilo Sarrazin (SPD) vertagt worden. Nach Ansicht des Senators ist der Verkehrswert des Grundstücks in attraktiver Lage in Berlin-Mitte wesentlich mehr wert als die von Walter gebotene und jetzt auch vereinbarte eine Million Euro. Experten schätzen ihn auf 15 bis 20 Millionen Euro.
    Jetzt soll das Nachbargrundstück separat verkauft werden. Außerdem muss Walter eine zweistellige Millionensumme in das stark sanierungsbedürftige Metropol-Theater investieren. Der jetzige Kaufvertrag stellt zur Bedingung, dass das Gebäude kulturell genutzt wird. Andernfalls wird der Kauf wieder rückgängig gemacht.

    Das traditionsreiche und stark sanierungsbedürftige Operetten- und Musicaltheater am Bahnhof Friedrichstraße ist seit 1997 geschlossen. Letzter künstlerischer Leiter des Theaters war der Opernsänger René Kollo.

    Ursprünglich hatte der Senat das verwaiste Theater bereits bis zum Sommer 2003 verkaufen wollen. Die Ausschreibung sah alle Verkaufsoptionen vor, auch eine nichtkulturelle Nutzung. Jedoch zogen sich die Verhandlungen mit verschiedenen Interessenten länger hin. Als letzter ernthafter Bieter blieb Walter von der Kulturarena Veranstaltungs GmbH in Treptow übrig. (tso/dpa)

    quelle: http://www.tagesspiegel.de/pubs/aktuell/p…sp?TextID=34913

    hier noch einen bericht aus der mopo.:

    Dekoratives Anführungszeichen

    Großes Theater
    Senat entscheidet über Verkauf des Metropols


    http://morgenpost.berlin1.de/inhalt/berlin/story652967.html

    Neubau Axel Springer Verlag

    wurde heute eröffnet. war einer von euch schonmal da? her mit den eindrücken!

    Dekoratives Anführungszeichen

    Das deutsche Verlagshaus Axel Springer beauftragte RHWL mit der Planung seiner neuen Hauptverwaltung im Berliner Stadtzentrum. Auf 90.600m2 befinden sich Läden, Restaurants, Veranstaltungsbereiche sowie 41.000m2 Büroflächen, die der Verlag zu etwa 60 % selbst nutzt.

    Der Entwurf auf dem ehemaligen Druckereigelände folgt der Tradition der Berliner Hoffolge: eine Passage glasüberdeckter Innenräume lädt Besucher zum Verweilen ein und trägt zur Vitalisierung des ehemaligen Zeitungsviertels bei. Die für Großveranstaltungen entstehende Ullsteinhalle verbindet den Neubau mit dem bestehenden denkmalgeschützten Axel Springer Hochhaus und erfüllt die hohen Anforderungen moderner Produktionstechnik.

    Weitgehend natürlich belüftete Büros unter Einsatz innovativer Fassadentechnik und die erfüllte Forderung des Verlages, jederzeit flexible Nutzungseinheiten schaffen zu können, sind die Vorzüge dieses Gebäudekonzeptes.


    quelle: http://www.rhwl.com/de/proj.htm

    hier ein paar bilder:

    http://www.rhwl.com/uk/prj/20.htm#
    http://www.rhwl.com/de/prj/19.htm#

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    und hier gibts noch eine bericht aus der berliner mopo (mit bild)

    http://morgenpost.berlin1.de/inhalt/berlin/story652988.html


    eine eigene homepage hat die axel-springer-passage auch schon. leider nicht besonders informativ, kaum bilder und infos... hier kommt jedenfalls der link:

    http://www.axel-springer-passage.de

    so... nun ist aber gut, ich glaube mich hat der teufel geritten, was mache ich hier eigentlich? hmm, das nächste mal ordne ich die artikel chronologisch ;)
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    spiegel.de
    Bundestags-Bibliothek: Eröffnung auf enteignetem Terrain
    Mit einer Schlüsselübergabe wird heute die neue Bibliothek des Bundestags eröffnet. Hinter den Kulissen aber gibt es Streit ums Geld. Die einst enteigneten jüdischen Alteigentümer fühlen sich vom Bund betrogen. Sie monieren, dass sie mit einem niedrigen Preis für das Filet-Grundstück abgespeist werden sollen.
    http://www.spiegel.de/politik/deutsc…,277553,00.html


    und nochmal ne ladung tagesspiegel:

    Demokratie mit Geschmack (10.12.2003)
    nun die perfekte Rotunde – was ähnlich zu denken gibt wie Nannuccis Neon-Satz....
    http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/10.12.2003/883035.asp


    Schöner Schwitzen am Spreeufer (10.12.2003)
    witzen kommen – nicht im Untersuchungsausschuss, sondern in der...
    http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/10.12.2003/882871.asp


    6 Lüders-Haus (08.12.2003)
    Welt. Bislang hatte sie in Bonn auch kein eigenes Haus, sondern verteilte sich auf...
    http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/08.12.2003/879886.asp


    Das Band des Bundes ist fertig – aber nicht komplett 3 4 5 6 1 2 (08.12.2003)
    iche Bankhaus Sommer restauriert und in die Neubaublöcke integriert worden. Jakob-...
    http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/08.12.2003/879910.asp


    Der Sprung über die Spree (06.12.2003)
    ndet – und macht den Betrachter staunen. Berlin ist um ein urbanes Glanzlicht...
    http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/06.12.2003/875676.asp

    diesmal beginne ich mit unseren drei großen ;)
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    sueddeutsche.de
    Die neue Mitte
    06.12.2003 ,Die neue Mitte ,Mit dem Marie-Elisabeth-Lüders-Haus wird in Berlin das architektonische...
    http://www.sueddeutsche.de/sz/feuilleton/red-artikel1901/

    faz.net (Preis 1,50 €!!!)
    10. Dezember 2003
    Bundestagsumzug abgeschlossen
    mk. BERLIN, 10. Dezember. Am Mittwoch ist der letzte Neubau des Bundestags in Berlin dem Bundestag übergeben worden. Bundestagspräsident Thierse sagte, damit finde "das Großprojekt Parlamentsumzug endlich seinen Abschluß". Nun sei der Bundestag in Berlin angekommen.
    http://www.faz.net/p/Rub867F03D44…n~Scontent.html

    tagesspiegel.de
    Der letzte Bundestags-Bau ist eröffnet (11.12.2003)
    l der Bau zwischen Löbe-Haus und Kanzleramt fehlt. Die Demokratie als Bauherr habe...
    http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/11.12.2003/884286.asp

    Berliner Morgenpost - Politik (10-12-2003)
    Ein großer Tag für Berlin
    Von Jochim Stoltenberg
    http://morgenpost.berlin1.de/inhalt/politik/story646634.html

    Berliner Morgenpost - Lokales (09-12-2003)
    Thierse lädt Wertheim-Erben nachträglich ein
    Bundestagspräsident Wolfgang Thierse (SPD) hat zur morgigen feierlichen Eröffnung des Marie-Elisabeth-Lüders-Hauses jetzt auch die in Berlin weilenden Familienmitglieder der Erbengemeinschaft Wertheim offiziell eingeladen. Thierse hatte aus der...
    http://morgenpost.berlin1.de/inhalt/berlin/story646547.html

    Berliner Morgenpost - Politik (06-12-2003 - 21:54 Uhr)
    Wertheim-Familie verlangt Entschädigung
    - Bundestagspräsident Wolfgang Thierse wird am Mittwoch das Marie-Elisabeth-Lüders-Haus eröffnen. Zu dem Termin reisen Mitglieder der Wertheim-Familie aus New Jersey, Chicago, San Francisco, London und Amsterdam an. Keiner von ihnen ist zur...
    http://morgenpost.berlin1.de/inhalt/titel/story646267.html

    Berliner Morgenpost - (06-12-2003 - 21:40 Uhr)
    Ungebetener Besuch
    Wertheim-Erben kommen zur Eröffnung der Bundestagsbibliothek und fordern Entschädigung für das enteignete Grundstück
    http://morgenpost.berlin1.de/inhalt/bezirke/story646194.html


    Mitteldeutsche Zeitung - Politik (04-12-2003 - 09:28 Uhr)
    Berlins Mitte hat ein neues Gesicht
    Am 10. Dezember wird symbolisch letzter Baustein gesetzt
    http://www.mz-web.de/servlet/Conten…d=1018881578370

    und weiter gehts!
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    Berliner Zeitung - Lokales (09-12-2003 - 17:09 Uhr)
    Der Umzug der Ministerien steht noch aus
    Heute ist ein guter Tag für Berlin, weil der Bundestag mit dem Marie-Elisabeth-Lüders-Haus den letzten Neubau in der Hauptstadt eröffnet. Zwar wird es noch bis ins nächste Jahr dauern, bis alle Bücher von Bonn nach Berlin verlagert sind, aber dann...
    http://www.berlinonline.de/berliner-zeitu…lin/299570.html


    Berliner Zeitung - Lokales (04-12-2003 - 06:56 Uhr)
    Bundestag auf fremdem Terrain
    Die neue Parlaments-Bibliothek steht auf einem Grundstück, das dem Bund offenbar nicht gehört
    http://www.berlinonline.de/berliner-zeitu…lin/297954.html


    Berliner Morgenpost - Politik (10-12-2003)
    Der letzte Stein im Band des Bundes
    - Der Deutsche Bundestag schließt heute mit der Eröffnung des Marie-Elisabeth-Lüders-Hauses seinen Umzug von Bonn nach Berlin offiziell ab. Bundestagspräsident Wolfgang Thierse erhält die Schlüssel zum letzten großen Parlamentsneubau nach dem...
    http://morgenpost.berlin1.de/inhalt/titel/story646836.html


    Berliner Morgenpost - Politik (10-12-2003)
    Letzter Baustein eingefügt
    Das "Band des Bundes" im Berliner Regierungsviertel ist vorläufig fertiggestellt - es wird noch lange ein Torso bleiben
    http://morgenpost.berlin1.de/inhalt/politik/story646644.html


    Westdeutsche Allgemeine - Verschiedenes (10-12-2003)
    Wo Politiker lesen und der Souverän flaniert
    Schlüssel und Hausrecht bekommt Bundestagspräsident Wolfgang Thierse (SPD), doch die Eröffnung des Marie-Elisabeth-Lüders-Hauses am Mittwoch in Berlin ist ganz die Stunde des Architekten: Stephan Braunfels führt mit heiterem Stolz durch sein...
    http://www.waz.de/waz/waz.politi…region=National

    ich mach mal einen anfang...
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    Berliner Zeitung - Lokales (10-12-2003 - 17:57 Uhr)
    Thierse erhält Schlüssel für Lüders-Haus
    Vorläufiger Abschluss der Bundesbauten an der Spree
    http://www.berlinonline.de/berliner-zeitu…lin/299814.html


    Berliner Zeitung - Kultur (05-12-2003 - 17:57 Uhr)
    Zeremonienräume des Wissens
    Die Bundestagsbibliothek hat eine neue Heimat: im frisch fertiggestellten Marie-Elisabeth-Lüders-Haus
    http://www.berlinonline.de/berliner-zeitu…ton/298524.html


    TAZ - Verschiedenes (04-12-2003 - 21:56 Uhr)
    Betreten verboten!
    Wenn Architekten bei der Vorstellung ihrer Gebäude große Vorbilder der Kunst- und Architekturgeschichte zitieren, schimmert hinter dem Eigenlob oft das Bemühen einer Aufwertung hindurch. Stephan Braunfels, Architekt des nun fertigen...
    http://www.taz.de/pt/2003/12/05/a0186.nf/text.ges,1


    TAZ - Verschiedenes (04-12-2003 - 21:54 Uhr)
    besitzansprüche
    Der Bund hat zwar nun die drittgrößte Parlamentsbibliothek der Welt. Das Grundstück aber soll an die Wertheim-Erben zurückgegeben werden. Dagegen klagt der Bund. In ähnlichen Fällen hat er die Klagen aber zurückgezogen. Erfolgt dies auch beim...
    http://www.taz.de/pt/2003/12/05/a0184.nf/text.ges,1


    Berliner Morgenpost - Kultur (09-12-2003)
    Maßgeschneidertes für Kreisleser
    Korrespondenz in alle Richtungen: Die Kunst ist eingezogen ins Marie-Elisabeth-Lüders-Haus
    Nur Treffer aus dieser Quelle
    http://morgenpost.berlin1.de/inhalt/feuilleton/story646603.html


    Berliner Morgenpost - Kultur (05-12-2003 - 20:31 Uhr)
    Sprung über die Spree
    Das gelungene Marie-Elisabeth-Lüders-Haus von Stephan Braunfels vollendet das "Band des Bundes" in Berlin
    http://morgenpost.berlin1.de/inhalt/feuilleton/story645924.html


    Berliner Morgenpost - Lokales (05-12-2003)
    Bundestagsumzug ist vollendet
    Am 10. Dezember zieht die Parlamentsbibliothek in das neue Marie-Elisabeth-Lüders-Haus
    http://morgenpost.berlin1.de/inhalt/berlin/story645782.html


    Berliner Zeitung - (10-12-2003 - 17:23 Uhr)
    Das Vermächtnis
    Zwölf Erben der jüdischen Familie Wertheim sind nach Berlin gekommen. Sie fordern Entschädigung. Und lernen ihre Verwandtschaft kennen
    http://www.berlinonline.de/berliner-zeitu…e_3/299738.html


    Berliner Zeitung - Lokales (10-12-2003 - 06:55 Uhr)
    Eine Bibliothek mit Sauna
    Heute wird der letzte Neubau für den Bundestag eröffnet - es ist ein ganz besonderes Gebäude
    http://www.berlinonline.de/berliner-zeitu…lin/299578.html

    und die berliner zeitung weiß folgendes:
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    Der Alex als eine große Bühne
    Wettbewerb zur Gestaltung des Platzes wird verlängert / Ideen von drei Büros ausgewählt
    Uwe Aulich

    MITTE. Der Brunnen der Völkerfreundschaft bleibt stehen. Und wer sich auf dem Alexanderplatz verabreden will, kann als Treffpunkt auch weiterhin die Weltzeituhr wählen. Dazwischen aber bleibt eine große kahle Fläche, an der ringsum neue, 150 Meter hohe Hochhäuser errichtet werden sollen. So jedenfalls stellen sich drei Architekturbüros den künftigen Alexanderplatz vor. Ihre Entwürfe wurden am Montag von einer Jury auf den ersten Platz gesetzt. Werden sie verwirklicht, ist nicht auszuschließen, dass es auf dem Alex zugig bleibt. Und dass er trotz aller Umgestaltung nur wenig einladend wirkt - so wie bisher also.
    Beteiligt hatten sich an dem Wettbewerb des Senat 26 Büros. Prämiert wurden das Berliner Büro von Gerkan, Marg und Partner (GMP), das Büro AV 1 aus Kaiserslautern sowie die Berliner Architekten Häfner/Jimenez. Die drei Büros haben kaum Überraschendes zu bieten. Und da keine der Arbeiten die volle Zustimmung der Jury erreichte, sollen die Entwürfe bis zum Frühjahr 2004 überarbeitet werden. Erst dann wird ein Sieger gekürt.

    GMP will den großen Platz mit beige-braunen Steinplatten pflastern, die je ein Quadratmeter groß sind. "Der Platz ist die Bühne für die Menschen, die Sitzstufen an den Neubauten sind die Tribüne", sagt Architekt Christian Dorndorf von GMP. Um den Kontrast zwischen Alt und Neu hervorzuheben, sollen vor dem Berolinahaus 20 Meter hohe Lichtmasten installiert werden, die die "Bühne" beleuchten.

    Für die Beleuchtung hat sich auch der Berliner Architekt Winfried Häfner etwas Besonderes überlegt: Er plant entlang einer bogenförmigen Promenade etwa zehn Meter hohe Lichtstelen. "Sie stellen den Bezug zu den historischen Behrensbauten her, außerdem verlängert die Promenade die Alexanderstraße und führt zum Kaufhof", sagt Häfner. Als Bodenbelag schlägt er Granit vor - vor den Häusern sollen große Platten verlegt werden, auf dem Platz kleinere Pflastersteine.

    Asymmetrische Platten hingegen will das Büro AV 1 für den Boden verwenden. Sie wurden mathematisch berechnet, so dass sich kein Muster auf dem 26 000 Quadratmeter großen Platz wiederholt. Die Kaiserslauterner wollen mehr Bäume pflanzen als die beiden anderen Büros. "Wenn die Menschen unter einem Dach aus Bäumen sitzen, entsteht eine andere Wirkung als auf einem freien Platz", sagt Landschaftsarchitekt Mauro Hagel.

    Für die Gestaltung des Alexanderplatzes stehen 9,9 Millionen Euro zur Verfügung. Mehr als die Hälfte zahlen die Investoren, die ab 2006 die Hochhäuser errichten wollen. Einzelne Flächen werden aber erst umgestaltet, wenn diese Häuser stehen - voraussichtlich 2008.

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    quelle:
    http://www.berlinonline.de/berliner-zeitu…lin/299852.html

    Alexanderplatz aktuell

    Zwischenergebnis im freiraumplanerischen Wettbewerb "Alexanderplatz" Berlin-Mitte
    09.12.03

    Am Montag, dem 8. Dezember 2003 fiel die Vorentscheidung im Freiraumgestaltungswettbewerb für den Alexanderplatz in Berlin–Mitte.


    Aufgabe des Wettbewerbs war die Neugestaltung der Platzfläche des Alexanderplatzes. Die Platzgestaltung ist Bestandteil der geplanten städtebaulichen Neuordnung des Alexanderplatz-Areals auf Grundlage des beschlossenen Bebauungsplans. Dieser sieht eine bauliche Einfassung des Platzes mit Gebäuden für eine vielfältige Nutzungsmischung aus Einzelhandel, Gastronomie, kulturellen Einrichtungen, Hotels, Dienstleistungen, Büros und Wohnungen vor. Im vergangenen Jahr hat das Land Berlin mit vier Investoren städtebauliche Verträge abgeschlossen, in denen sie sich verpflichten, von 2006 bis 2013 die Gebäude im engeren Umfeld des Platzes fertig zu stellen. Für die im Zuge der städtebaulichen Neuordnung erforderliche Neugestaltung der künftig ungefähr 26.000 m² großen Platzfläche stehen ca. 9,89 Mio. Euro zur Verfügung, von denen die Investoren 54% finanzieren werden.

    Im Zuge der Vorbereitung und Durchführung des Wettbewerbs hat die Frage einer nutzergerechten Gestaltung des Alexanderplatzes eine besondere Rolle gespielt. Schwerpunkte bildeten dabei die unter dem Begriff gender mainstreaming zu verstehende Frage einer geschlechtergerechten Gestaltung, die spezifischen Ansprüche von Kindern und Jugendlichen an den Freiraum sowie eine vor dem Wettbewerb durchgeführte interaktive Internet-Beteiligung.

    Die 26 Teilnehmer am Wettbewerb waren in einem vorgeschalteten Auswahlverfahren aus 177 Bewerbungen ermittelt worden.

    Das Preisgericht hat unter Vorsitz der Landschaftsarchitektin Ariane Röntz eine gleichrangige Preisgruppe ausgewählt, die aus drei Planungsbüros bzw. Arbeitsgemein-schaften besteht:

    - Gerkan, Marg und Partner mit WES + Partner, Berlin/Hamburg
    - AV1 Architekten, Kaiserslautern
    - Häfner/Jimenez, Berlin

    Die Preise sind mit jeweils 18.000 € dotiert. Darüber hinaus wurden zwei Ankäufe à 8.000 € an die Büros Alle Hosper, NL-Haarlem sowie Regina Poly/Klaus Theo Brenner, Berlin vergeben.

    Das Preisgericht hat sich einstimmig dafür ausgesprochen, die Entwürfe der Preisgruppe in einem diskursiven Verfahren überarbeiten zu lassen. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung wird die Überarbeitung unter Beteiligung des Bezirksamts Mitte, der Investoren und von Preisrichtern mit dem Ziel durchführen, einzelne funktionale Aspekte in den Entwürfen noch zu überprüfen und insbesondere vor einer entgültigen Entscheidung auch zu gewährleisten, dass die Realisierung im gegebenen Kostenrahmen möglich ist.

    Alle Wettbewerbsentwürfe werden Anfang 2004 öffentlich ausgestellt. Ort und Zeit der Ausstellung werden noch gesondert bekannt gegeben.

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    quelle
    http://www.stadtentwicklung.berlin.de/aktuell/presse…hricht1458.html