Beiträge von Seraph Eleison

    Na ich dachte, dass durch einen reduzierten Aufbau des Schlosses weniger Kosten entstehen würden, und dass eine geringere Investitionssumme den Landtag nicht abschrecken würde, so dass dieser dem Schlossbau dann zustimmt und nach dem Aufbau des Schlosses und dem Einzug des Landtages, die Option, die Fassade original wiederherzustellen, offenbleibt.

    Ich hoffe man versteht diesen Satz... :zunge:

    Wie immer fehlt's an Geld... *seufz*
    Könnte man das Schloss nicht erstmal in reduzierter Form (also ohne Fassadenschmuck) aufbauen und den Landtag einziehen lassen? Dann braucht man erstmal nur die originalen Maße des Schlosses (Aussenmaße, Fensteranordnung, Raumhöhe) zu beachten und bringt erst später den Fassadenschmuck an. Wäre das keine Möglichkeit?

    Dekoratives Anführungszeichen

    Original geschrieben von nuelle

    Dieses Mahnmal erzeugt meines erachtens Antisemitismus. Immer wenn Juden mit erhobenen Zeigefinger auf die deutsche Vergangenheit hinweisen, erreichen sie nur das feindseligkeiten ihnen gegenüber angsteigen.

    Das ist es ja eben. Sie sind eher kontraproduktiv, indem sie immer an den Holocaust erinnern. Leider merken sie nicht, dass sie nur immer eine Minderheit wirklich erreichen, der Großteil der Deutschen möchte sich nicht erinnern, bzw. gar nicht erst in Verbindung mit dem Holocaust gebracht werden! Und die Menschen, die so denken werden immer mehr, da immer weniger Zeitzeugen noch leben. Es ist bald keiner mehr übrig, der Schuld ist. Aber das scheint man in bestimmten Kreisen nicht zu begreifen.


    P.S.: Sorry für den Doppelpost.

    Dekoratives Anführungszeichen

    Original geschrieben von gfs

    Oder ist das Verbrechen und damit die "Kollektivschuld" des deutschen Volkes so groß, dass es wirklich auf immer wie ein Brandzeichen auf allen nachfolgenden Generationen dieses Landes prangt? Was haben wir, die wir alle nach dem Krieg geboren sind eigentlich noch persönlich für eine Schuld? Sicherlich eine genau so große wie alle in den letzten 2000 Jahren geborenen Juden am Tod Jesu...

    Besteht die Gefahr, dass der Holocaust vergessen wird, wenn man kein Mahnmal baut? Oder wird man der Notwendigkeit beraubt darüber zu diskutieren, wenn man es baut?

    Ich weiß es auch nicht...

    Genau das ist das Mahnmal für mich: Ein Brandzeichen. Es wird Berlin aufgedrückt. Ohne das Berlin es will.

    Ich befürchte einfach, dass ein ausländischer Besucher einen schlechten Eindruck von Berlin bekommt.
    Stellt Euch mal folgendes vor: Ein Ausländer (egal welcher Nationalität) kommt nach Berlin und geht als erstes zum Brandenburger Tor (ist ja ein guter Startpunkt für eine Berlin-Tour). Ab hier geht er dann als nächstes zum Holocaust-Mahnmal. Nun ist das erste, was er von Deutschland sieht und erfährt der Holocaust (in Form des Mahnmales). Super. Was macht das denn für einen Eindruck. Das wäre ja so, als würde man zu einem Date gehen und sagen: "Hallo, ich habe Schweißfüße." Das bringt auch nix!

    Also ich bin für ein viel kleineres Mahnmal. Das kommt auch billiger. Ach ja, weiß eigentlich jemand was der Spass kosten soll?

    Ich bin gegen dieses Mahnmal!
    Und damit stehe ich nicht alleine, denn unzählige Berliner und sonstige Bundesbürger sind der gleichen Meinung. Sogar hier im Forum wollen es manche am liebsten abreißen, bevor es überhaupt fertig ist. Es ist zu groß und zu hässlich. Und diese Kritiker sind sicher keine Neonazis!!!

    Aus einem falschen Schuldgefühl wurde genehmigt, dass im Herzen der Hauptstadt ein Denkmal aufgestellt wird, dass die "manifestierte Demütigung der Deutschen" (Zitat von keine Ahnung mehr wem, einem Schriftsteller glaube ich) ist.
    Es erinnert nicht an die Toten, sondern hier wird an prominenter Stelle gezeigt, dass Deutschland schuldig ist. Was wollen die Erbauer mit einem durch jahrelange Prozesse erzwungenen Mahnmal erreichen? Kann man den Menschen Gedenken aufzwingen? NEIN! Kann man nicht. Erzwungenes ruft nur Gegenwehr hervor.

    Warum hätte ein kleineres, "schöneres" Mahnmal irgendwo in einem stillen Wäldchen am Rande Berlins nicht auch gereicht? Ein Mahnmal ist ein Ort der Trauer, des stillen Gedenkens. Aber in der Mitte Berlins kann man nicht still gedenken. Es ist eifach zu laut!

    Dieses Denkmal wird wie ein hässliches Geschwür in Berlins Mitte lasten, wie das dritte Reich auf der deutschen Geschichte. Das wird der einzige Grund der Verantwortlichen sein, es zu errichten.
    Eine steinerne Verurteilung.


    Kann nicht jemand mal ein paar Bilder vom derzeitigen Stand der Dinge posten? Mich würde z.B. brennden interessieren, wie sich das Domaquaree präsentiert, wenn aus Richtung Dom, also vom Brandenburger Tor kommend, darauf zusteuert.
    Wirkt es wirklich so wuchtig?

    Da muss ich JinStuttgard zustimmen. Ein Gebäude zwischen der B14 und dem Platz hätte diesen zwar insgesamt verkleiner, aber viel ruhiger und gemütlicher gemacht.
    Ich kann mir kaum vorstellen, wie Oma Hilde mit Enkeln dort spazieren geht, während unmittelbar über ihnen die Autos vorbeirauschen...

    Und um meinem Heimatstolz hier Ausdruck zu verleihen: Hier seht Ihr mal einen gelungenen Platz:

    Beim Friedrich Ebert-Platz in Hagen wurde aus einem Verkehrsknotenpunkt ein wunderschöner Platz geschaffen, indem man die Straße verkleinert und links des Platzes ein Gebäude (das "Halbkreis-Gebäude" in der Mitte des Bildes) gebaut hat.
    So wurde die längliche Form der Freifläche durchbrochen und vor Rathaus und Volme Galerie ist ein im Schachbrettmuster angelegter Platz entstanden.
    Durch die Bäume und den Brunnen lädt er zum Verweilen ein und ruhig ist er auch, da nur noch Busse und Taxen unmittelbar am Platz vorbeifahren und der "normale" Verkehr nur noch die weiße Straße links benutzen darf.

    Dekoratives Anführungszeichen

    Original geschrieben von Ben
    Naja, Berlin hat ja auch keine Altstadt mehr...

    Jepp, das ist das Schlimme. München wirkt hier geschlossener, harmonischer als Berlin.
    Eigentlich mag ich die klassizistischen, wilhelmistischen Bauten oder die Bauten des Historismus in Berlin lieber als den Barock Münchens, aber Berlin wurde im Laufe der Zeit (in manchen Teilen) vollkommen zerissen und wirkt nicht so "komplett" wie die Münchener City.

    Die (auf dem Bild) rechte Seite des Gebäudes gefällt mir gut. Sie ist symmetrisch, monumental und die beiden "Türme" an den Seiten geben dem ganzen einen schönen Rahmen.
    Wie geht es mit dem Gebäude denn nach links hin weiter? Kommt dort noch so ein "Eckturm"?

    Den Innenhof werde ich jetzt einfach mal übersehen!:)

    Ich bin begeistert! Von Koblenz kannte ich vorher ja nur das Deutsche Eck und das fande ich schon toll! Und jetzt das hier... echt beeindruckend! :eek:

    Aber sag mal, Koblenz geht doch auf eine Gründung der Römer zurück. Der röm. Name ist doch Confluentes oder? Gibt es denn noch irgendwelche römische Zeugnisse? Grundmauern von Gebäuden oder so?

    Bauarbeiten am Holocaust-Mahnmal gestoppt

    Bei dem Mahnmal handelt es sich ja auch um ein Bauwerk, also gehört es sicher auch hier hin, oder?
    Naja, egal... lest Euch die Nachricht einfach mal durch und postet Eure Meinung.

    Das nennt man glaube ich Ironie, oder? :D

    Hmmm... Mathe ist nicht meine Stärke... aber im Klartext heißt das trotzdem, dass Hagen über 67,4 km² Waldfläche (bei 160,4km² und 42%) und Siegen nur über 63,3 km² Waldfläche (bei 115 km² und 55%) verfügt.
    Aber ich habe meine Angaben ja auch nur aus einem Buch über "Heimatbuch".
    Man müsste wahrscheinlich eine unabhängige "Kommission zur Bestimmung der Waldflächen in Großstädten NRWs" kurz "KBWGNRW" gründen... :D

    P.S.: Der zweite Teil des Threads kommt heute abend...

    Dekoratives Anführungszeichen

    Original geschrieben von nuelle
    also ich kannte die infos noch nicht....ist doch erst vor drei tagen aktualisiert worden....

    warum verlinkst du die bilder nicht einfach:

    Was hat es mit dieser großen Anlagen (dieses Rechteck) links neben dem Bahnhof auf sich? Weiß da einer mehr von? Sieht nämlich beeindruckend aus!