besten dank für die aktuellen fotos.
vom sweetwater-projekt bis zu den riverhouses - es ist schon bemerkenswert, für welch gestalterische lockerheiten bauherren zunehmend zugänglich sind, wenn sich zwischen den häusern statt einer straße ein fluss befindet.
und ein weiterer punkt zum vergleich: noch vor 20 jahren war das "ikk-gebäude" lieber im zuge der nonnenstraße als entlang der weißen elster errichtet worden.
mein tipp: auch die heutige privatwiese zwischen diesem bürohaus und fluss sowie der ehemalige parkplatz nördlich des venezia-quartiers werden in nicht allzu langer zeit mit wohnungen bebaut. und letztlich wird das gesamte areal dadurch urbaner werden, als es jeder noch so ausgeklügelte generalbebauungsplan für eine x-te pseudo-hafen-city hätte bewerkstelligen können.
darum kann man im grunde nur hoffen, dass auch das gebiet des lindenauer hafens eher in zwei jahrzehnten als in vier jahren tatsächlich entwickelt wird. steuergelder sind gut angelegt, wenn sie für saubere flüsse, sinnvolle erschließungsstraßen oder öffentliche grünanlagen ausgegeben werden. doch darüber hinaus sollte man einfach machen lassen.
die gesamtheit der neubauten entlang der weißen elster sind meines erachtens starke argumente für diese herangehensweise.