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    Danke für diese aufschlussreichen Fotos. Die beiden mittleren zeigen drastisch auf, wie sehr zu klein die benachbarten Delbrück und Beisheim "Hochhäuser" geraten sind. Ich mochte die beiden noch nie, aber jetzt erscheinen sie geradezu verzwergt.

    Leider wurden die originalen Pläne für das Gelände des Beisheim Centers und des Delbrück Hauses nicht verwirklicht. Ich hatte früher Bilder der alten Pläne, aber die sind diversen Rechner Migrationen zum Opfer gefallen. Die ursprünglichen Entwürfen waren sehr modern und passten meiner Meinung nach viel besser zum P Platz als die jetzigen, doch recht biederen, Bauten.

    Hat jemand zufällig noch Bilder der alten Pläne?

    Ein sehenswertes Video aus der Uhlandstraße in Wilmersdorf aus den 60ern mit vielen Bezügen zu den Neubauten und dem Stadtumbau zur autogerechten Stadt aus diser Zeit:

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    Achtung, aus sinnlosen Gründen muss der Ton im Video separat angeschaltet werden

    Mit der ganzen Diskussion ums Tempelhofer Feld wird doch von Seiten der Politik und der Verwaltung vor allem von der eigenen Unfaehigkeit und/oder Unwilligkeit abgelenkt. Es gibt unglaublich viel ungenutztes Potential in der Stadt. Sei dies in Form von Industrieflachbauten, einstoeckigen Supermaerkten (abnehmend), Brachflaechen die von ihren Eigentuemern liegen gelassen werden, sehr viel Freiflaeche ode zu kleine Haeuser (sozusagen ueberall), Schrebergarten, und und und. Diese Potentiale zu bergen und dort Wohnraum zu schaffen benoetigt aber viel viel Einsatz, Ueberzeugungsarbeit und am Ende beim ein und anderen Mal auch Geld. An diese Flaechen wagt sich aber kaum jemand heran. Stattdessen werden eher kleine Erfolge ans unglaublich herausragend verkauft (z.B. Bukower Felder in Neukoelln).

    Die Rolle des Tempelhofer Feldes ist daher die des Suendenbocks dafuer, dass nicht mehr Wohnungen gebaut werden. Schuld daran ist natuerlich der erfolgreiche Volksentscheid. Ergo koennen die eigenen Haende in Unschuld gebadet werden.

    Mir ist das, mit Verlaub, zu billig. Und daher bin ich auch gegen jede Diskussion ueber eine Bebauung oder einen zweiten Volksentscheid. Im damaligen Entscheid war das Argument des knappen Wohnraums bereits Thema. Was hat sich also geaendert? Ist es nicht so, dass der damalige Ausgang des Entscheids auch als Auftrag an die Politik verstanden werden kann bei der Suche nach Wohnraum auch andere Loesungen zu finden?

    Und wenn eines Tages tatsaechlich ein Großteil des heute noch ungenutzten Potentials nutzbar gemacht worden ist, und es immer noch einen so hoch angespannten Mietmarkt gibt, dann kann von mir aus auch gerne wieder ueber das Tempelhofer Feld gesprochen werden.

    Bis dahin wuerde es mich freuen wenn die Politik das Ergebnis eines der ersten Beispiele fuer direkte Demokratie in Deutschland einfach mal respektieren koennten und die staendige Instrumentalisierung des Feldes ein Ende hat. (Ich weiss, es ist ein frommer Wunsch, der wohl leider unerfuellt bleiben wird...)

    Ich wuerde mir wuenschen, dass die Parteien endlich mal dazu uebergehen wuerden den stattgefundenen Volksentscheid zu respektieren. Ob man persoenlich das Ergebnis nun mag oder nicht, so ist es doch das Ergebnis eines besonderen demokratischen Prozesses in Berlin. Ich finde es unlauter und respektlos dem Waehler gegenueber alle paar Monate neue Konzepte aus der Schublade zu ziehen und so das Thema konstant am koecheln zu halten. Insbesondere wenn die Konzepte derart unausgegoren sind. Der suedliche Rand des Feldes ist, mit Aussnahme der in der Naehe zum S Bahnhof Tempelhof gelegenen Flaeche, extrem schlecht an den Oeffentlichen Nahverkehr angeschlossen. Strassenquerungen nach Sueden existieren nicht und werden auf Grund der parallel verlaufenden S Bahn und Autobahn auch kaum realisierbar sein. Die Gebaeude wuerden so unangeschlossen in einer Nische zwischen Park (oder Wald) und Autobahn entstehen. Warum baut man sie dann nicht gleich im Umland, wieso muss es dafuer unbedingt das Tempelhofe Feld sein? (Welches, nur mal nebenbei bemerkt, weltweit einmalig und somit etwas sehr besonderes ist - Meiner Meinung nach zumindest)

    Das Feld mit Wald zu bepflanzen mag auf den ersten Blick schoen erscheinen, aber auf den zweiten Blick verbirgt sich dahinter doch nur ein etwas ungelenker Versuch des Greenwashings. Wald auf dem Tempelhofer Feld. Ganz toll, ehrlich! Und wohin gehen dann die ganzen Menschen die dort im Sommer ihre Freizeit verbringen? Zudem bis der Wald herangewachsen ist und dort tatsaechlich Wald- und Forst-Erholungsqualitaeten aufweisen wird, vermutlich locker 30 oder mehr Jahre ins Land ziehen werden. Insgesamt kann der Vorschlag doch ehrlicherweise nur als Luftnummer abgetan werden.

    Was ich nicht verstehe ist, warum keine der Berliner Parteien, anstelle immerzu auf das Tempelhofer Feld zu schielen, nicht den Blick auf ein angrenzendes Areal richtet fuer das es keinen Volksentscheid gibt, das gut an U Bahn und sonstige Infrastruktur angeschlossen ist, das bestens in die Stadt eingebunden ist und nicht weltweit einmalig ist. Die Rede ist vom Volkspark Hasenheide. Durch das Tempelhofer Feld ist der Park eigentlich komplett ueberfluessig und bietet beste Voraussetzungen fuer viele tausende von Wohnungen.

    Versteht Ihr warum stattdessen - schon fast pathologisch - immerzu das Tempelhofer Feld herhalten soll? Vielleicht stecken hinter all den nicht enden wollenden Randbebauungsvorschlaegen ja auch einfach nur gekraenkte Planungshoheitsfantasien?

    Interessant bei der Ostkreuz Erweiterung ist natürlich, dass die U Bahn so theoretisch leicht bis Lichtenberg (U5, Fernverkehr) verlängert werden könnte. Zudem könnte die Strecke so perspektivisch auch Richtug Nord Nord Ost bis Alt Hohenschönhausen, als Ersatz für die unwahrscheinliche U10, weiterentwickelt werden. (Ersatz insofern, als dass die Streckenfühung natürlich eine komplett andere wäre, aber immerhin die Region einen U-Bahn Zugang hätte)

    Inzwischen geht es dort recht entschlossen voran. Ein Bauschild gibt es leider immer noch nicht. Aber es wird fleißig gebaut und der Kran ist nicht ganz klein. Was immer dort gebaut wird, wird sich wohl an der Höhe der Nachbarbauten orientieren. Die Fotos sind inzwischen eine Woche alt. Heute standen im Untergeschoss schon die ersten Wände...


    Dürfte sich wohl hierum handeln.
    Bato

    Ich schließe mich Klarenbach an. Zudem der Tunnel vor zwei Jahren oder so gerade erst saniert wurde. Der Derzeitige Grund der Nichtaufenthaltsqualität lieg ja vor allem an der Querung Wexstr in Detmolderstr, bzw. deren Abbieger in die Bundesallee, die ein hohes Verkehrsaufkommen mit sich bringt. Sprich, es ist jett bereits zu laut auf dem Platz. Außerdem sollte beachtet werden, dass auf der westlichen Platzseite schon heute eine hohe Aufenthaltsqualität besteht. Es gibt dort zwei rege besuchte Restaurants, das Alcatratz und den Nussbaum, und einige Geschäfte. Im Sommer sind die jeweiligen 'Biergärten' der Lokale sehr gut besucht. Es könnte doch sein, dass dies dort so ist, gerade weil dies eine der Verkehrsärmeren Stellen des Bundesplatzes ist?

    Statt zu schließen fände ich es viel besser den Tunnel Bundesplatz mit dem Tunnel unter der Berliner strasse zu verbinden, und darüber den Volksparkt zu vereinen und den vielen Platz zu begrünen und höchsten noch eine kleine dreiziger Zonen Strasse auf der Länge überirdisch zu führen. Aber das ist wohl total unrealistisch, zumindest finaziell...

    Wie ist das eigentlich mit den Wohnungen in dem Gebäude? Der Form nach müsste es ja, zumindest hinten an der breiten front, bzw auch teilweise vorne mittig, eine menge 'Raum' ohne eigene Fenstermöglichkeit geben. Oder gibt es Lichthöfe oder ähnliches? Was tut man mit dem ganzen Platz vor und hinter den Konzertsälen? Gibt es Grundrissskizzen irgendwo?