Beiträge von Beggi

    ^ Wenn man "oh, ... eine neue Großbaustelle" beim Erblicken einer neuen Kranansammlung denkt, dann handelt es sich in der letzten Zeit meistens um ein Rechenzentrum. So auch in diesem Fall. Am westlichen Rand von Hattersheim und direkt an der A66 entsteht der Rechenzentrumscampus FRA5. Bauherr ist NTT DATA, ein globaler IT-Dienstleister. Das Rechenzentrum wird eine Leistung von 80 MW im Endausbau bieten.

    Sicherlich werden es noch mehr Kräne.

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    Bauschild:

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    Fotos: Beggi

    Gegenwärtig wird in beiden Tunnelröhren ein "Schachtleerrohrsystem hergestellt; insgesamt sind es rund ein Kilometer. Durch das Rohrsystem laufen später die Versorgungsleitungen für den Betrieb der Stadtbahn und gleichzeitig dient es als Rettungssteg." So steht es im Bautagebuch der SBEV. Inzwischen ist dieses Leerrohrsystem am Tunnelmund angekommen, so dass die Arbeiten daran von außen beobachtet werden können.

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    Auf der anderen Seite der Emser Brücke wurden zwei Betonstege gebaut, die vermutlich die Gleise tragen werden. Eigentlich müssten es dann vier sein, aber es können ja noch zwei weitere folgen.

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    Von der Emser Brücke aus sieht das Ganze so aus:

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    Interessant ist auch, wie es hier vor etlichen Jahren aussah. Lange Zeit wurde ein altes Stellwerk von der Bahn noch benötigt.

    2013 (ähnlicher Blickwinkel wie im Bild oben):

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    2010 (links angeschnitten das RAW):

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    Fotos: Beggi

    Äußerlich ist das Projekt kurz vor der Fertigstellung. Der Vorhof unter dem "Wolkenbügel" ist nun bis auf einen kleinen Rest für die Öffentlichkeit voll zugänglich. Im Gebäudeinnern wird natürlich noch fleißig gearbeitet.

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    Die großen verspiegelten Scheiben am Eingang Messe erzeugen eine imposante Wirkung. Allerdings werden sicherlich noch einige Aufkleber hinzukommen, um den Vogelschlag zu reduzieren. Wie zur Mahnung ist auf der rechten Scheibe im folgenden Foto bereits ein perfekter Abdruck einer abgeprallten Taube zu erkennen, die ihren wachsartigen Federbelag zurückgelassen hat.

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    Fotos: Beggi

    Auf die hohen Gerüstblöcke (s. Beitrag #283) werden nun Schalungstafeln aufgelegt, an einigen Stellen ragt bereits die Bewehrung hervor.

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    Der Rohbau wird vermutlich ziemlich zügig hochgezogen, wie es bisher aussieht. Von Süden aus betrachtet, ist schon das dritte oberirdische Stockwerk in Arbeit.

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    Fotos: Beggi

    ^^ Am Logo des Central Business Towers auf dem angebrachten Banner ist gut zu erkennen, was für Planer und Bauherren das optisch prägnanteste Kennzeichen des entstehenden Turms ist, was sozusagen das augenfälligste Merkmal des Hochhauses sein soll. Es ist eindeutig die Fuge zwischen den Turmhälften, die stark überbetont wird (dicke, schwarze Balken). Die enorme Höhe von über 200 Metern und die in der Realtität vorhandene horizontale Fassadengliederung werden im Logo nicht aufgegriffen und eher stark verfälscht dargestellt. Die Fuge ist es also, was den Wiedererkennungswert des Gebäudes ausmacht.

    Logischerweise sollte diese graphische Überbetonung in der Realität ihre Entsprechung finden. Bisher sieht es eher nicht danach aus. Noch ist das Fassadenwachstum nicht weit genug fortgeschritten, um endgültig zu urteilen, es bleibt noch zu hoffen, dass die Licht-Schatten-Wirkung in der Fuge doch noch unerwartet deutlich ausfällt, oder dass z. B. kontrastierende Effekte mit künstlicher Beleuchtung erzeugt werden, die dem Logo gerecht werden.

    Neubau einer Schlammfaulungsanlage in Sindlingen

    Der Frankfurter Stadtteil Sindlingen liegt am westlichen Stadtrand. Hier entsteht derzeit auf einem Grundstück der "Stadtentwässerung Frankfurt am Main (SEF)" (Eigenbetrieb der Stadt Frankfurt) eine Schlammfaulungsanlage, die den Klärschlamm aus der Abwasserreinigung von rund 1,14 Millionen Menschen in Frankfurt am Main und den angeschlossenen Nachbargemeinden verarbeitet und dabei Elektrizität und Wärme liefert.

    U.a. werden vier runde Faulbehälter gebaut, die eine Gesamthöhe von 35,6 Metern aufweisen und aus 40 cm dicken Außenwänden bestehen. Außerdem werden zwei Klärgasspeicher und ein neues Pumpwerk gebaut. Die reinen Baukosten betragen 124 Millionen Euro, für die Gesamtkosten mit Planung usw. wird ein Betrag von 213 Millionen Euro genannt.

    Über den Main betrachtet:

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    Zwei der vier Faulbehälter sind schon weit fortgeschritten.

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    Zwei weitere stecken in den Anfängen.

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    Fotos: Beggi

    Aus dem Park Tower dringen Baugeräusche, aber es kann von außen nicht so richtig beobachtet werden, was gearbeitet wird. Vom Main Tower aus lässt sich das Geschehen durch ein starkes Teleobjektiv von noch weiter oben, als auf Europäers Foto im Vorbeitrag beobachten.

    Die Hochhausspitze wird abgetragen. Erst werden Kernbohrungen an den Wänden durchgeführt, danach werden die Kranaufhängungen durch die Löcher geführt, mit Trennscheiben wird das entsprechende Segment herausgeschnitten und der Kran hebt das Teil erst einmal auf das Hochhausdach. Das alles lässt sich auf dem folgenden Bild erkennen, wenn man es vergrößert (Draufklicken).

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    Kurze Zeit vorher war das Segment noch an seinem ursprünglichen Ort (rechts).

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    Fotos: Beggi

    Fürstenhof

    Bezüglich der Materialität und der Plastizität scheint die neue Fassade erfreulich ansehnlich zu werden. Nach einer gewissen Alterungszeit könnte die Neugestaltung zur historischen Fassade passen, obwohl hier natürlich ganz unterschiedliche Architekturstile aufeinander treffen. Bisher wirkt das Ganze aber sehr hochwertig.

    Ecke Kaiserstraße / Gallusanlage:

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    Der Naturstein hat unterschiedliche Farbnuancen.

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    Schräg von oben:

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    Fotos: Beggi

    Wie sieht eine Fassadenreinigungsanlage für ein Gebäude aus, dessen Wände starke Auskragungen und Einbuchtungen aufweisen, so wie beim Omniturm. Heute habe ich eine derartige Anlage zum ersten Mal am Omniturm in Betrieb gesehen. Ziemlich abenteuerlich, das Gerät. Die Befahranlage ist an zwei Aufhängungen befestigt und lässt sich horizontal ausfahren bzw. einziehen.

    Schnappschuss von heute:

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    Foto: Beggi

    37/54

    Der Turm wächst mit gewohnt großer Geschwindigkeit in die Höhe, bei den Stockwerken sind ungefähr 37 Stück erreicht, die beiden Hochhauskerne sind noch höher und eilen drei Geschosse voraus. Mittlerweile lassen sich die Arbeiten auch gut vom Main Tower aus beobachten.

    Der Central Business Tower mit Euro-Skulptur:

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    Beim Blick durch diese schmale Gasse ist der Turm noch unauffällig, aber nicht mehr lange.

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    Eine neue Attraktion für Besucher des Main Towers:

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    Noch ist die Deutsche Bank sichtbar.

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    Bevor eine neue Decke betoniert wird, muss der Untergrund mit einer extrem lauten Druckluftdüse gründlich gereinigt werden.

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    Ein neuer Pfeiler wird eingehoben.

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    Auf dem nördlichen Hochhauskern lagert schon so viel Baustahl, dass er vermutlich bis zur nächsten Etage reicht.

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    Auf dem südlichen Kern sieht es übersichtlicher aus.

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    Fotos: Beggi

    ^ Auch nach meinem Empfinden ist die Neugestaltung eine gelungene Aufwertung des Gebäudes. An der Rundung Richtung Hauptwache besteht eine Sichtverbindung mit allen Passanten auf der Zeil und An der Hauptwache, sie ist somit der am häufigsten wahrgenommene Teil des Bauwerks. Es war richtig, hier den Haupteingang in einer repräsentativen Größe und Form hinzulegen. Wie schon Micha81 schrieb, ist die neu entstandene Symmetrie ein Zugewinn für das gesamte Bankgebäude.

    Zwischen Alter Oper und "Die Welle" wird gegenwärtig ein Containerdorf auf der Bockenheimer Anlage errichtet, das aufgrund seiner Größe auf eine größere Baumaßnahme schließen lässt. Wo gebaut werden soll, konnte ich nicht erkennen.

    Wer hat Informationen hierzu?

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    Fotos: Beggi