Beiträge von Beggi

    Die von tunnelklick in Beitrag #1 verlinkte Präsentation der DB Netz AG zeigt anschauliche Übersichtsfotos des Haltepunkts und des Streckenverlaufs der Wallauer Spange. Heute folgen ein paar Fotos aus tieferer Perspektive.


    Die aufgeschütteten Erdwälle stammen von der damaligen ICE-Neubaustrecke Frankfurt a. M. / Köln. Ob im Jahre 2002, dem Jahr der Fertigstellung, schon jemand an die Wallauer Spange dachte, man könnte es vermuten.


    Auf dem ersten Foto ist links der Rettungsplatz Wandersmann Südportal zu sehen, rechts dahinter der Erdwall, auf dem die neue Strecke verlaufen wird. Zu erkennen ist auch die Stelle, an der die ICE-Strecke in einen 799 Meter langen Tunnel abtaucht.


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    Entgegengesetzte Blickrichtung:


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    Der Blick zeigt Richtung Wiesbaden. Ca. 500 Meter weiter hinten wird ein Abzweig zur neu zu bauenden Wallauer Spange entstehen.


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    Am Kopf dieses Erdwalls muss ein Brückenbauwerk zur Überquerung der Landesstraße L3017 errichtet werden.


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    Fotos: Beggi

    Eigentlich ist hier alles enttäusched. Am Sockel angefangen, über die Loggiabrüstungen bis zum Putz. Beim genauen Hinsehen wird deutlich, dass die Verputzer nicht bei jedem neuen Geschoss den gleichen Farbton hinbekommen haben. Das ist doch eigentlichen ein Grund, die gesamte Fassade gleich nochmal neu zu streichen.

    Jetzt geht es los mit den verdrehten und vor- und zurückspringenden Geschossen. Für den ersten Rücksprung waren anscheinend im darunterliegenden Geschoss, dem Technikgeschoss, besonders starke Pfeiler erforderlich. Das Technikgeschoss ist auch höher als andere Etagen. Erstaunlich, dass der Wetterschutz diese Drehungen und Verkantungen mitmacht.


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    Fotos: Beggi

    Wohnanlage an der Adickesallee

    Alles muss weg. Auch das vor wenigen Jahren zum Studentenwohnheim umgebaute und mit Pflanzenranken bemalte graue Gebäude an der Adickesallee. Die Entkernung läuft bereits.


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    An anderer Stelle sind die Abbrucharbeiten schon weiter vorangekommen, wie auch im obigen Beitrag von Skipper22 zu sehen ist. Auch das achtgeschossige, noch ganz passabel aussehende Gebäude wird verschwinden.


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    Schmunzeln musste ich heute über die Wiederverwendung der ehemaligen und zu Recht denkmalgeschützten Tankstellenüberdachung der abgerissenen Oberfinanzdirektion (jetzt Frankfurt School). Es ist immer noch eine Tankstelle, aber jetzt für Elektrofahrzeuge.


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    Fotos: Beggi

    Ohne Zweifel ist die Deckelbauweise umständlicher und teuerer, als das Erstellen von Baugrubenwänden. In diesem Fall ist sie jedoch aufgrund der örtlichen Gegebenheiten unabdingbar. Was mich jedoch wundert, ist die Technik der Erdreichförderung mit einem Bagger. Wäre es nicht viel einfacher, ein Förderband in die große Aussparung im Deckel zu stellen, um damit die Erde noch oben zu befördern und im gleichen Arbeitsgang die LKW zu beladen?

    Frauenfriedenskirche


    ^ Danke für die Anregung für einen Spaziergang!


    Nachdem mich die Fotos oben sehr beeindruckt hatten, habe ich mir das außergewöhnliche Bauwerk heute angesehen. Und ich bin begeistert von dieser Baukunst des 20. Jahrhunderts (Bauzeit: 1927 - 1929). In wirklich jedem kleinen Bauteil stecken Raffinessen.


    Fotoserie von heute


    Rückseite:


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    Farbenpracht über dem Hauptportal:


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    Kleine Innenkapelle:


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    Innenraum Hauptschiff:


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    Altar:

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    Deckengewölbe im Keller:


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    Wandelgang mit Innenhof, Erinnerungsstätte für gefallene deutsche Soldaten:


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    Fotos: Beggi

    Ich habe gerade den Themenbereich "Dem Unwahren, Hässlichen und Bösen" nicht gefunden, deswegen setze ich es mal hier rein:


    Nachdem die Planung und der Transport der ursprünglich schönen und ca. 30 Meter hohen Tanne in jeglicher Hinsicht gescheitert ist (die Presse berichtete ausführlich), steht nun die Karrikatur eines Weihnachtsbaums auf dem Römer. Der Baum ist zu kurz, schrecklich deformiert und unten herum furchtbar zurechtgestutzt. Zu allem Übel wurde er auch noch schief aufgestellt. Für diese Rufschädigung und Lächerlichmachung Frankfurts sollten alle Beteiligten zur Verantwortung gezogen werden und der Baum sollte sofort entsorgt werden. Nächstes Jahr sollten mal Erkundigungen in Wiesbaden eingezogen werden, wie so was geht. Der dortige Weihnachtsbaum ist jedes Jahr auf's Neue eine Pracht.


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    Fotos: Beggi

    Der Goetheturm scheint nun fast vollständig fertig zu sein. Rund um den Turm herum wurde ein hoher, recht transparenter, aber nicht unüberwindlich erscheinender Metallzaun errichtet. Die angekündigte Videoüberwachung scheint auch installiert worden zu sein. Nur die vier Sockelabdeckungen, auf denen die Hauptpfeiler ruhen, scheinen noch nicht winterfest zu sein. Die vier wie Lacktischdecken anmutenden Planen werden wohl erst im Frühjahr verschwinden.


    Gesamtansicht von heute:


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    Schutzzaun mit Videoüberwachung:


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    Fotos: Beggi

    Senckenberg-Turm

    17 von 26 Geschossen sind beim kleineren der beiden Senckenberg-Türme gebaut (Wetterschutz mitgerechnet). Die Baugeräusch-Kulisse und die Größe der Baucontainer-Siedlung sind beeindruckend, so als wolle man sehr schnell fertig werden. In der Höhe gibt es keine weiteren schrägen Pfeiler mehr, was der Baugeschwindigkeit sicherlich zuträglich ist. Die Sonnenseite scheint aufgrund der schmalen und eher selten verwendeten Rundstützen sehr lichtdurchflutet zu werden.


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    Fotos: Beggi

    Messehalle 5

    Die markante Messe-Baustelle macht vom Skyline Plaza betrachtet mit ihren sechs Kränen Eindruck, später wird von diesem Standpunkt aus von der Halle mit zwei Ebenen und Flachdach vermutlich kaum etwas zu sehen sein.


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    Foto: Beggi

    Der Wohnkomplex mit dem doppelten "X" wird bestimmt imposant. DOXX ist von drei Seiten mit Wasser umgeben und die goldenen Fassade-Schindeln werden dieses Alleinstellungsmerkmal noch hervorheben. Im westlichen Bereich ist schon eine größere Anzahl dieser Schindeln montiert worden.


    Was verwundert, ist die Tatsache, dass die goldenen Bleche nicht alle passgenau geliefert werden. Viele Spitzen ragen in Fensterbereiche hinein und müssen nachträglich abgeschnitten werden.


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    Die Visualisierungen am Bauzaun zeigen eindeutig freie Fenster:


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    Mit geeigneten Werkzeugen wird hoffentlich ein verbiegefreies Abschneiden möglich sein.


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    Die Lage ist beneidenswert:


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    Ein weiterer Hingucker im ehemaligen Zollhafen ist das Bürogebäude "ZIGZAG" geworden. Gegenwärtig werden die letzten Schutzfolien von den Blechen abgezogen. Die Fassade wirkt bei entsprechendem Lichteinfall extrem dreidimensional.


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    Fotos: Beggi

    Ach was, warum sollte diese Fassade denn schneller altern als andere Fassaden. Für mich sieht die Oberfläche nach einer glatten Fliesen-Fassade mit glänzenden Metallpigmenten aus, die sich bestimmt leicht reinigen lässt. Und die einzelnen Hallensegmente mit den runden "Ecken" würde ich auch nicht mit Würfeln in Verbindung bringen. Für ein Hallenbad ist die erkennbare Architektur des Siegerentwurfs bestimmt eine gute Mischung aus Blickfang und Zweckmäßigkeit. Die Außenansicht des jetzigen Rebstockbads ist von der Straße aus betrachtet in meinen Augen keineswegs besser, das Zeltdach ist eigentlich nur von der Innenseite aus gut wahrnehmbar.