Beiträge von export

    Kennt sich jemand von Euch besser mit der Baugeschichte der Staatsbibliothek aus? Inbesondere mit der der Lesesäle?

    Ich finde im Netz nur die Info, dass der große Lesesaal im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde und dessen Ruinen dann in den 70ern abgerissen wurde; zumindest wird das so suggeriert ... zum Nachkriegsschicksal des angrenzenden Lesesaals der Uni hab ich gar nichts gefunden ...

    Durch Zufall hab ich aber auf einem Luftbild von Google Earth "entdeckt", dass die Staatsbibliothek ganz offensichtlich 1953 komplett wiederaufgebaut gewesen ist: Beide Lesesäle haben wieder ihre Dächer und insbesondere das Dach des großen Lesesaals sieht nun nicht nach einem Notdach aus ...

    Hat dafür jemand eine Erklärung?

    Die mögliche Erklärung, dass die Aufnahme von vor 1945 sein müsste, trifft nicht zu, da in einem größeren Ausschnitt (2. Bild) die weitläufigen Enttrümmerungsarbeiten noch deutlicher als auf dem Ausschnitt hier zu sehen sind:


    Bild: Google Earth


    Bild: Google Earth

    Also wenn man liest, was hier alles über Otto von Bismarck geschrieben wird, sollte es wohl höchste Zeit sein, die Otto-von-Bismarck-Alle, die aktuell zwischen Spreebogenpark und Paul Löbe Haus bzw. Bundeskanzleramt verläuft, schleunigst umzubenennen .... :nono:

    Anm. Mod.: OT bitte dort weiterführen. Danke
    Bato

    Ansonsten denke ich auch, dass der gegenwärtige Standort des Bismarck-Denkmals nicht sehr glücklich ist und seiner Bedeutung nicht gerecht wird. Wie auch die gesamte Gestaltung des Regierungsviertels aktuell nicht wirklich überzeugt und unfertig wirkt.

    Vielleicht wäre das aber eine Gestaltungsaufgabe für die kommende Generation, wenn dann mal Humboldthafen, Washingtonplatz, Europacity fertiggestellt sind ...

    Wie der Kurier berichtet, hat der Architekt Fumihiko Maki seinen Entwurf bzw. seine Planungen für das zukünftige Reinhard Ernst Museum an der Wiesbadener Wilhelmstraße dem Gestaltungsbeirat, der sich "tief beeindruckt" zeigte, vorgestellt. Wenn alles glatt läuft, soll mit der Umsetzung des durchaus monumentalen Entwurfes bereits 2019 begonnen werden, die Fertigstellung könnte 2021 erfolgen.

    Bilder des Entwurfes sind im Netz noch nicht zu finden, einen ersten, durchaus spannenden Eindruck bekommt man aber von einem Foto, das anlässlich der oben genannten Veranstaltung aufgenommen und im Kurier veröffentlicht wurde:

    http://www.wiesbadener-kurier.de/lokales/wiesba…lt_18176959.htm

    Viel kann man da zwar noch nicht sagen, aber eine deutliche Verbesserung gegenüber dem Jahn-Entwurf für das Stadtmuseum und eine spannende Ergänzung zu dem neuen CongressCenter scheint mir offensichtlich zu sein ...

    Schon interessant, eine an der Vorkriegssituation orientierte Bebauung wäre natürlich reaktionär, unmodern und wahrscheinlich auch disneyhaft, eine Gestaltung nach dem Vorbild einer Pariser Parkanlage, die dem Stil des absolutistischen Barock nachempfunden ist, würde hingegen sicherlich fortschrittlich, modern und weltstädtisch sein ...

    ^ Du weißt aber schon, dass die beiden Herrschaften da schon recht prominent stehen? Es geht doch nur um die Frage, ob sie die Straßenseite wechseln ...

    Und da kann man dann durchaus unterschiedlicher Meinung sein und diese auch äußern, das nennt man übrigens Pluralismus, Meinungsfreiheit oder Demokratie ... oder ein bisschen bodenständiger einfach Diskussion, in einem Forum nicht wirklich etwas Ungewöhnliches ... also doch eher kein Grund, gleich die Stiefel knallen zu hören ...

    Also auf der Seite des Landesdenkmalamtes werden die Bildnisse der in Rede stehenden Generäle immerhin als "künstlerische Höchstleistung" charakterisiert und ich denke mal, dass es sich dabei nicht um eine Ironisierung handeln soll, sondern um die Feststellung, dass es sich hier in der Tat um bedeutende Kunstwerke handelt, wie auch immer man diese historischen Persönlichkeiten und das, wofür diese Denkmäler stehen, bewerten will.

    Außerdem ist dort auch zu lesen, dass diese Statuen nach dem Krieg "in den Garten verbannt" wurden, was ein bisschen so klingt, dass man diese Situation vielleicht nicht ganz glücklich bzw. angemessen findet. Ob daraus auch die Absicht herauszulesen ist, sie wieder an ihren originalen Platz zu versetzen, wäre aber Spekulation. Aber vielleicht gibts dazu irgendwo eine belastbare Info ...

    http://www.stadtentwicklung.berlin.de/denkmal/denkma…andbilder.shtml

    Und auch von mir eine kurze Anmerkung zum Elsass: Ja, die Elsässer hatten Glück, dass sie Ende des 17. Jahrhunderts zu Frankreich kamen, denn dadurch blieb ihnen das schlimme Schicksal der rechtsrheinischen und pfälzischen Städte während des Pfälzischen Erbfolgekrieges erspart, als Heidelberg und co Bekanntschaft mit General Ezéchiel de Mélac machten ...

    Kleine Korrektur: Das Zitat "in den Garten verbannt" bezieht sich in dem zitierten Beitrag auf die drei anderen Generäle, die in zweiter Reihe stehen. Da stellt sich dann natürlich die Frage, ob die drei dann auch in Bewegung geraten, bzw. vorrücken, wenn die anderen zwei auf die gegenüberliegende Straßenseite wechseln??

    Die Geschichte dieser Standbilder hat irgendwie etwas von Schachfiguren ...

    ^Das ist doch super!

    Wenn Architektur zu diskutieren ist, lohnen sich ästhetische, funktionale und sicher auch soziale bzw. urbane Maßstäbe am meisten.

    Politische und ideologische Kategorien, wie sie eben Her Lederer und andere bemühen, um Stimmung zu machen oder Stimmungen zu erzeugen bzw. von ihnen zu profitieren, erschweren einen Diskurs über Architektur und reißen dazu noch gesellschaftliche Gräben auf bzw vertiefen diese ...

    Will heißen, das Attribut "sozialistisch" macht die Qualität eines Gebäude weder schlechter, noch besser, sondern beschreibt nur, dass es zu Zeiten der DDR gebaut wurde ... so what?

    Interessant, der ehrenwerte und so besorgte Herr Lederer schimpft auf die "alte wilhelminische Hauptstadt", wünscht sich dagegen eine "lebendige Mitte", wohnt aber selber natürlich in Prenzlauer Berg und nicht etwa in Marzahn ... das ist die typische Doppelmoral dieser Art Politiker ... aber ist schon klar, wenn der richtige Geist in den alten Mauern lebt, dann sind auch die schlimmen, "vordemokratischen" Mietskasernenviertel, die doch wegen ihrer Architektur eigentlich den reaktionären wilhelminischen Untertanengeist atmen müssten, plötzlich sehr sehr bunt und lebenswert :D

    Aha, der Flughafen läuft super, die Sanierung der Staatsoper läuft super, die Museumsinsel läuft auch super, nur das Humboldtforum, das im Zeit- und Kostenrahmen liegt, ausführlichst und sehr kontrovers diskutiert und dann demokratisch beschlossen wurde, ist natürlich "Berliner Irrsinn" :nono:

    Der Dame scheint jeder Maßstab zu fehlen, was schon immer ein guter Indikator für eher provinzielles Denken gewesen ist, dessen Urteile sich immer ausschließlich im Rahmen der eigenen Weltanschauung im Kreis drehen, bzw. schimpfen, empören, aufblasen und verbal um sich schlagen ...

    Im Übrigen erscheint es mir ausgesprochen geschmacklos, die absolut ernstzunehmende Frage nach der Provenienz der Sammlung und dem Umgang damit mit der Frage nach der architektonischen Gestaltung zu vermischen.

    Das Erstere ist eine über alles Politische hinausgehende Frage, die sachlich, ehrlich und aufrichtig zu klären bzw. aufzuarbeiten ist.

    Das Zweitere ist eine der ästhetischen und letztlich politischen Fragen, bei denen man dann ja die allfälligen Polarisierungen und Polemisierungen ("die verspielte Barockverzierung der auf den Rohbeton geklebten Fassade" - wie originell *gähn*) reichlich ermüdend gewöhnt ist.

    Die Spekulationen bzw. Befürchtungen bezüglich der Verkehrsführung während der Bauphase waren doch nicht ganz so unangebracht ... Die vorgesehene 2+2 Verkehrsführung wurde aufgegeben, während der ersten drei Jahre der Bauarbeiten werden nur 3 Fahrstreifen zu Verfügung stehen, wobei der 3. Fahrstreifen für eine bedarfsgerechte Wechselverkehrsführung vorgesehen ist. Der Start der neuen Verkehrsführung ist für den 25. Juli vorgesehen, die dazu notwendigen Vorarbeiten beginnen am 10. Juli.

    Hier ein Artikel dazu aus dem Kurier:

    http://www.wiesbadener-kurier.de/lokales/rhein-…en_18001750.htm

    Und bei hessen.mobil:

    https://mobil.hessen.de/pressemitteilu…neuerung-hessen

    Ich denke, das stand zu erwarten und ich muss sagen, obwohl es völlig unrealistisch ist, dass ich mir gewünscht hätte, dass die Oper am Willy-Brandt-Platz bleibt und dort einen Neubau bekommt, der der künstlerischen Bedeutung dieser Institution angemessen ist. Als passionierter Operngänger muss ich leider sagen, dass die gegenwärtigen Bedingungen alles andere als gut sind. Die Akustik ist höchstens mittelprächtig, die Sitzverhältnisse beengt und die Sicht bei vielen Plätzen eingeschränkt. Das wäre bei einem historischen Haus wie in Wiesbaden ja noch hinnehmbar, da es ein Stück weit deren Charme ausmacht, bei modernen Bauten, und so nehme ich die Anlage war, sollten doch auch moderne Standards gelten.

    Aktuell haben wir die Situation, dass wir eine "moderne" Fassade und Erschließung, dafür aber die Platz- und Sichtverhältnisse des Vorkriegsbau haben, also gewissermaßen das jeweils Schlechte aus beiden Welten. Auch die Tatsache, dass das Foyer mit seinen Klangwolken so hochgelobt wird, war mir schon immer schleierhaft. Man muss nur mal eine Aufführung besuchen und sich den vorgschalteten Vortrag anhören, um zu sehen, wie wenig funktional diese Örtlichkeit ist.

    Letztlich muss die Politik, aber auch die Öffentlichkeit akzeptieren, dass Oper eine sehr sehr teure Kunstform ist und zwar in allen Bereichen. Ohne bürgerschaftliches Engagement und den Anspruch, ein international renommiertes Opernhaus in der Stadt zu haben, wird sich sicher keine Verbesserung ergeben, sondern eher der schleichende Abstieg weitergehen ... ja, ich weiß, alle loben die Programmgestaltung und die Innovationskraft der Frankfurter Oper, aber ich merke bei mir und meinen Bekannten, dass wir vor Jahren noch viel regelmäßiger die Frankfurter Oper besucht haben, sie war in Rhein-Main konkurrenzlos. Aber die beständige Sparerei zeigt eben doch langsam Wirkung, die man nur mühsam mit Ausgrabungen selten gespielter Werke und Experimenten überdecken kann. Zudem hat Wiesbaden mit Laufenberg stark aufgeholt und bietet aktuell, das ist zumindet mein Eindruck, die intensiveren und runderen Opernerlebnisse.

    Ich fürchte, dass die geplante Sanierung vor Ort ein quälend langer Prozess werden und mit deutlichen Kostensteigerungen verbunden sein wird, wenn dann klar wir, dass die Bausubstanz und die Haustechnik doch viel maroder als befürchtet war, man kennt das ja von anderen Sanierungsaktionen der letzten Jahre .... aber wir werden sehen ...

    Ich sehe es wie Pumpernickel. Wenn man sieht, was da noch an Substanz erhalten ist und wenn man bedenkt, dass es für eine weitgehende Überformung und letzten Endes Zerstörung preisgegeben wurde, dann ist man doch recht fassungslos. Und wenn man dann noch bedenkt, für welchen Zweck man diese Zerstörung hinzunehmen bereit war, dann bleibt einem die sprichwörtliche Spucke weg.

    "Bürger in Bewegung" :nono: - das sollte da tatsächlich gebaut werden ...

    Ich will hoffen, dass da jetzt nicht eine dieser unerfreulichen Polit-Possen angestoßen wird, aber das steht ja wohl leider zu erwarten, die Akteure buddeln schon die argumentativen Schützengräben.

    Ich bin der Meinung, dass ein Denkmal an dieser Stelle eh nicht Not tut. Wie wäre es mit einer anderen Nutzung? Warum nicht die Kolonnaden wieder aufbauen, irgendwie überdachen und unter Einbezug der Gewölbe und Mosaike gastronomisch nutzen, vllt auch mit Außenfläche, das fehlt doch eh an dieser Stelle und würde den Platz urban beleben, und das auch noch nach der Schließung der ganzen Museen. Das wäre ein toller Treffpunkt für den Abend, vielleicht auch die Nacht ... Bitte nur nicht noch ein Denkmal, noch ein Museum oder noch ein Zentrum zum Gedenken an was auch immer, dafür gibt es sicher geeignetere Orte ...

    Schrille Töne gabs bei einer Podiumsdiskussion auf dem Campus Riederberg. Der "praktizierende Architekt" und "begabte Pianist" Daniel Libeskind, nicht zu verwechseln mit dem Taschen-Label Liebeskind, hat sich hinreißen lassen, zu sagen, dass das Altstadt Projekt eine "gefährliche Sache" und ein "Donald-Trump-Projekt" sei.

    Was soll man dazu sagen? Zumindest aus linguistischer Sicht ist diese Einlassung doch interessant: der etwas abgenutzte Disneyland-Vorwurf hat eine Steigerung bekommen, einen neuen Superlativ: Trump-Projekt!

    http://www.faz.net/aktuell/rhein-…g-14542389.html

    Und es wird ja nicht nur teurer, sondern je tiefer man geht, desto mehr steigen auch die Risiken und die sind ja nie kalkulierbar ... Ist ja nicht so, dass man da in Berlin nicht seine Erfahrungen gemacht hätte.

    Und wenn es ein Franzose hätte sein sollen, sehr gerne: Desto länger ich mir die verschiedenen Entwürfe anschaue, desto mehr wachsen meine Sympathien für den Entwurf von Dominique Perrault. Und, so ganz aus dem Bauch raus, glaube ich, dass dieser Bau dem Kulturforum den Schuss an metropalenhafter, frischer Modernität geben könnte, um so etwas wie Anziehungskraft zu entwickeln. Dagegen wirkt der HdM doch schon als Entwurf etwas angestaubt ...

    Und ich denke auch, dass wenn die Gebäude dort alle im weitesten Sinne museal genutzt werden, denn auch in den Philharmonien wird ja tendenziell Älteres gespielt (was ich sehr liebe!!), dann sollte nicht auch noch das ganze Areal des Forums ein einziges großes Freiluft-Architektur-Museum werden, sondern auch Elemente/Bauten enthalten, die in die Zukunft weisen und nicht versuchen, einen aktuellen Zustand zu konservieren, der doch eigentlich von allen als unbefriedigend empfunden wird.

    Also auf Grundlage der wenigen Bilder wäre mein Favorit Max Dudler, der ja mit dem Grimm-Foru ... äh ... Zentrum einen sehr bemerkenswerten Bau in Berlin abgeliefert hat. In dem vorliegenden Enwturf sehe ich eine sehr interessante Weiterentwicklung seiner Formensprache, die sich dankenswerter Weise an den örtlichen Gegebenheiten ausrichtet.

    Bei HdM wird ja oft die archaische Formensprache herausgestellt und gelobt, egal ob man damit dann Scheune oder Tempel oder beides assoziiert. Ich finde, bei Dudler sehen wir ein Zitat eines wesentlich archaischeren Typus, nämlich der Zikkurat und zwar nicht in einer banalisierenden, sondern bedeutungsvollen Form ... das Zweistromland als eine der Wurzeln der europ. Zivilisation und Kunst ... und natürlich Babylon, Pergamonmuseum lässt grüßen ...

    Gleichzeitig ist der Entwurf aber eindeutig zeitgenössich und greift sowohl die klassische Moderne als auch die Bauhaus-Moderne auf, bleibt aber trotzdem als zeitgenössischer Bau erkennbar, wenn denn die Fassade in der gewohnten Materialität Dulders ausgeführt wird, kann man aber nicht so gut auf dem Bild erkennen.

    Die Baumassengestaltung kann auch gefallen, respektvoll gegenüber Nationalgalerie und M.-Kirche, selbstbewusst, kraftvoll und bestehend gegenüber den Philharmonien, der Bibliothek und natürlich auch dem Postdamer Platz, Sony-Center und co sollte man ja immer mitdenken.

    Etwas kritisch mag der neue Platz Richtung Bibliothek wirken. Das sieht fast so als, als würde der Dulder-Entwurf dem "Rest-Forum" den Rücken zuwenden, was eher nicht so schön wäre, aber das kann man eigentlich nur beurteilen, wenn man den Entwurf komplett einsieht.

    ^ Mit der Berliner Zeitung hast Du sicher Recht. Aber, und das hab ich immer im Hinterkopf, hab ich die Zeitung in der Böhme-Phase doch sehr gerne gelesen und zwei Jahre sogar im Abo. Und das lag nicht daran, dass ich ein Böhme-Fan gewesen wäre, sondern dass ich das Bemühen merkte, Journalismus zu machen und der darf dann bzw. muss dann auch kontrovers sein!

    Wenn aber das ehrenwehrte journalistische Institut des Kommentars mit einem "Ich kotz mal meine Meinung raus" verwechselt wird, braucht man sich über schwindende zahlende Leserschaft auch nicht zu wundern ...

    Die Berliner Zeitung meldet sich mal wieder in Gestalt eines Kommentars von einem Herrn Marcus Weingärtner, der "seit Ende der 90er in Berlin (...) und seit 2001 in Kreuzberg" lebt, in Schlossfragen zu Wort.

    Der Tenor ist (nicht wirklich überraschend) eindeutig negativ, die Wortwahl aber für eine dann doch renommierte Zeitung irritierend, zumal die Entscheidung gefallen und der "Wahlkampf" vorbei ist. Für den Autor ist das Schloss bzw. Humboldt-Forum eine "monströse Scheußlichkeit", "monumental abweisend, protzig und gleichzeitig komplett öde". Den Entwurf von Braunfels hätte er aber "charmant" gefunden und eigentlich überhaupt am liebsten den Palast der Republik behalten, denn das wäre "mutig" gewesen:

    http://www.berliner-zeitung.de/berlin/komment…chkeit-25144462