Normalerweise geben sich Trolle nicht so viel Mühe wie micro, das muss man ihm lassen.
Beiträge von manitu
-
-
Der Senat hat sich für den Bau ausgesprochen!
-
Völlig überzogener Beitrag von micro.
Zum S-Bahnnetz: Zumindest der ADAC hat in Deutschland kein besseres ÖPNV-Netz als das in Hamburg gefunden.

-
Ich finde das Teil irgendwie abgefahren! Wäre zwar nichts für eine bestehende Skyline, aber so als Solitär auf freiem Feld hat das was.
-
Zitat von Hexenhammer
Vielleicht kennen wir uns sogar Manitu...
Das ist möglich. Warst Du auf dem Gymnasium Ohmoor, spielst Du Volleyball im NTSV oder bist Du Mitglied des Niendorfer SPD-Ortsvereins?
Dann kennen wir uns sogar sehr wahrscheinlich.Wenn Du öfter in der Taverna Zeus speist, bei Intermarché am Krähenweg einkaufst oder Dir bei McDonald's am Tibarg einen Burger holst, könnten wir uns auch schon mal begegnet sein.

-
Zitat von allday
Der TEEberg - ist keinesfalls eine Handelsstelle für Tee gewesen - sondern das Wort kommt von Thing (oder Tingstätte (weiss grad nicht wie man es schreibt) und heisst soviel wie "Versammlungsort". Die Tingstätte soll dort gewesen sein, wo auch das "Quellbad" war, welches ich aber nicht mehr kennenlernden durfte. Ist da hinter Cafe Meyer in der Friedhofszufahrt.
Man lernt nie aus!
-
Wobei - ich habe den Leserbrief gelesen - das natürlich ironisch gemeint war. Das Argument, Schiffe könnten ein U-Bahn-Viadukt beschädigen, war doch an den Haaren herbeigezogen, weil die unterirdische U-Bahn politisch gewollt war.
Ich finde die Wohnbrücke so wie ist eigentlich auch schön. Vor allem die Gestaltung der Wohnstraße auf der Brücke lädt jetzt schon zum Spazierengehen ein. Ich denke schon, dass sich auch genügend Bewohner finden würden.
-
Zitat von tobert
ich frage mich sowieso, wie dort noch schiffe drunter durchpassen sollen...die werden dann wohl über die süderelbe ausweichen müssen!
Der Investor Dieter Becken sagt dazu: "Auch die Höhe der Brücke behindert den Schiffsverkehr nicht. Sie ist genauso hoch wie die anderen Brücken."Damit meint er wohl die Elbbrücken etwas weiter flussaufwärts. Überhaupt fahren die großen Frachter ja gar nicht so weit die Elbe rauf, das dürfte also kein Problem sein.
-
Bilder (leider sehr kleine) gibt es beim [URL=http://www3.ndr.de/ndrtv_pages_st…_REF850,00.html]NDR vom Hamburg Journal[/URL]. Da ich nicht weiß, inwieweit der NDR mit Hotlinking einverstanden ist, stelle ich die Bilder erstmal nicht direkt hier rein. Kann ja später immer noch geschehen.
-
Zitat von DiggerD21
Ich gehe mal davon aus, dass Teherani keine Brücke mit bewohnbarem 300 Meter-Pylon entwirft.

Kein 300-Meter-Pylon, aber immerhin ein 100-Meter-Büroturm.
Das Hamburger Abendblatt berichtet heute auch darüber, hat aber bislang online noch kein Bild.
-
Zitat von arnd
Wieso? Was hast du gegen einen solchen Pylon? Ich finde den Vorschlag für so eine Brücke sehr interessant.
An welcher Ecke genau soll sie eigentlich hin? Beim Kaispeicher A oder an der Ecke, wo BRT den LIGHT TOWER hinsetzen wollte?
Ganz genau soll sie südlich der Ericusspitze über den Baakenhafen bis zum Überseezentrum gehen. Das heißt, etwas östlich des Zentrums der Hafencity. -
Living Bridge [In Planung]
Hadi Teherani hatte mal wieder eine besondere Idee für Hamburg: Um das Motto "Sprung über die Elbe" beim Wort zu nehmen, soll eine Brücke von der Hafencity über die Norderelbe entstehen, die nicht nur befahren sondern auch bewohnt werden soll. Länge 700 Meter, Baukosten 324 Mio Euro, Fertigstellung 2009 - so der Plan der Architekten.
Angeblich wurden wichtige Personen wie z.B. der Stadtentwicklungssenator diesmal (anders als beim Lighthouse) vorher eingeweiht und erfolgreich auf vorhandenes Wohlwollen überprüft. Da die Grundstücke für lau an die Investoren rüberwandern sollen, sicher keine schlechte Idee. Die Straßenverbindung soll dann für einen symbolischen Euro an die Stadt gehen.
Leider kann ich nicht mit Bildern dienen, aber vielleicht gibt das Abendblatt von morgen mehr her als die Onlineausgaben von Welt und Morgenpost:
-
Zitat von Isek
also backstein muss man schon mögen um dort zu wohnen!

Ich mag Backstein!

-
Krass! Davon war Samstag noch nichts zu sehen! :eek2:
-
Stadtteil Niendorf
Heute war schönes Wetter und ich dachte mir, ich ziehe mal ein wenig durch meinen Stadtteil und mache ein paar Fotos von meiner Heimat.
Niendorf ist ein Stadtteil von Hamburg und als solcher Teil des Bezirks Eimsbüttel:

Niendorf hat rund 40.000 Einwohner und grenzt an Schnelsen und Eidelstedt im Westen, Stellingen und Lokstedt im Süden, Groß Borstel und Fuhlsbüttel im Osten und Langenhorn sowie das zu Schleswig-Holstein gehörende Norderstedt im Norden.

Die Nummern auf der Karte stimmen - wer hätte es gedacht - mit der Numerierung der Bilder überein.#1: Beginnen wir also, indem wir von Schnelsen nach Niendorf hinein fahren. Die Friedrich-Ebert-Str. geht später in die Kollaustr., die Grindelallee usw. über und ist eine der Hauptachsen von der Peripherie in die Stadt. Entsprechend gern wird hier geblitzt, wie man vielleicht sehen kann (weißer Transporter).

#2: Eine der größten Attraktionen ist das Schwimmbad Bondenwald, das sowohl ein Hallen- wie auch ein Freibad beherbergt und das Glück hat, nicht zu den Bädern zu gehören, die demnächst aus Kostengründen geschlossen werden.

#3: Die Kollau begrenzt Niendorf über weite Strecken nach Westen und Süden. Auf dem Kollauwanderweg kann man Niendorf durchqueren, fast ohne jemals eine Straße zu sehen.

#4: Irgend eine Institution wollte mal wissen, wer der beste Bäcker Hamburgs ist und kam zu dem Schluss, dass es die Bäckerei Hönig ist. Ich teile diese Aussage, denn die Brötchen dort sind wirklich lecker.

#5: Ein sehr neues Wohnhaus an der Friedrich-Ebert-Straße.

#6: Das Waldcafé Corell im Niendorfer Gehege (siehe unten) ist sehr beliebt - vor allem zu Weihnachten. Zuweilen trifft man hier auch Til Schweiger, wie ich mir habe sagen lassen, denn...

#7: ...der wohnt nicht weit in dieser schönen Villa.

#8: Das Niendorfer Gehege nimmt einen großen Teil des Südens Niendorfs ein und ist ein natürlicher Wald, in dem es sogar noch richtiges Wild geben soll. Ich habe noch keins gesehen, aber der Förster, der gleich neben Til Schweiger wohnt, wird sicher auch sonst genug zu tun haben. Ansonsten taugt das Gehege gut zum Laufen, Radeln oder Grillen auf dem ebenfalls vorhandenen Grillplatz gleich neben dem Waldcafé Corell.

#9: Vor einigen Jahren durchfuhr mich ein großer Schreck, denn der damals noch ernstzunehmende Erzrivale meines geliebten HSV gedachte doch tatsächlich, künftig in Niendorf zu trainieren. Ob das schließlich zum Absturz in die dritte Liga geführt hat, weiß ich aber nicht!


#10: Besserer Sport wird zweifelsohne auf dem Beachvolleyballfeld des Niendorfer TSV geboten, an dem ich übrigens in meiner Freizeit mitgebaut habe (ansonsten hätte ich es wohl nicht gezeigt, denn so spektakulär ist es auf dem Bild ja nicht, zumal noch die Winterabdeckung drauf ist).

#11: Das Wahrzeichen Niendorfs ist die neben dem Michel bedeutendste barocke Kirche Hamburgs, die in ihrer runden Bauart wohl den Stil dänischer Kirchen dieser Zeit aufgreift.

#12: Die Einkaufszone rund um die U-Bahnstation Niendorf Markt heißt Tibarg, was sich aus dem plattdeutschen Wort Teeberg ableitet. Wer errät, was hier also unter anderem gehandelt wurde?
Die Steinwellen wurden übrigens vor ca. 20 Jahren mit viel Brimborium erbaut und gefeiert, bereiten den Stadtplanern jetzt jedoch Kopfzerbrechen, da sie mit dazu beigetragen haben, dass der südliche Teil des Tibargs ziemlich verödet ist - die Leute kommen einfach nicht von der einen zur anderen Seite! Was mit diesem Teilstück geschehen soll, wird mittlerweile schon länger heiß in der Bezirksversammlung diskutiert.
#13: Die U-Bahnstation Niendorf Markt, von der am Tage alle 5 Minuten eine Bahn in die Innenstadt fährt, wurde 1985 eröffnet und erweiterte die damals am Hagenbecks Tierpark endende U2 nach Niendorf.

#14: Um die gleiche Zeit entstand auch dieser Busbahnhof, der zur Drehscheibe für die Busse des HVV in der näheren Umgebung wurde und auch über einen Taxistand verfügt.

#15: Dieser echte Pflug steht mitten auf dem Tibarg und fand noch bis in die 60er Jahre des letzten Jahrhunderts auf dem letzten Bauernhof Niendorfs (nächstes Bild) Verwendung.

#16: Dies war der letzt Bauernhof Niendors und ist nun Teil der Einkaufsstraße. Offenbar wurde das Haus jedoch irgendwann neu errichtet, denn das Fachwerk ist nicht echt und an der Seite des Gebäudes ist nur roter Klinker. Immerhin hat es ein Solardach.

#17: Das Tibarg Center, 2003 eröffnet, ist der ganze Stolz Niendorfs. Nach Jahrzehntelangem Hin und Her, verfworfenen Plänen und ewigem Streit bildet es nun das nördliche Ende des Tibargs (Grund Nr. 2 für die Verödung des Südens) und bietet alles, was man braucht und auch einiges, was man nicht braucht.

#18: 1991 wurde die U2 nochmals nach Norden erweitert. Die Station Joachim-Mähl-Str., aktuell übrigens in der Obi-Werbung zu sehen, war eine von vier neuen Haltestellen.

#19: Wenn man durch Niendorf fährt, scheint der Großteil der Einwohner in roten Mehrfamilien-Backsteinhäusern zu wohnen. Die meisten haben 2-4 Etagen, dieses ein paar mehr.

#20: Die Station Schippelsweg ist die dritte der vier Niendorfer U-Bahnhaltestellen und liegt ziemlich genau im Zentrum des Stadtteils. Innen sind übrigens sehr schöne Bilder von norddeutschen Landschaften an den Wänden - glücklicherweise mit Grafittischutz überzogen.

#21: Der "Affenfelsen" hat seinen Namen angeblich nicht wegen der Bewohner, sondern wegen der vielen Pflanzen auf den Balkonen. Im Sommer ist das noch eine Ecke eindrucksvoller, schön macht das den Bau allerdings trotzdem nicht.

#22: In einem dieser roten Backsteinhäuser wohne ich. Diese erfüllen sogar mein oben genanntes Gardemaß von 2-4 Stockwerken!


#23: Wer Minigolf mag, kann hier seinem Hobby fröhnen.

#24: Wenn Niendorfer nicht in roten Mehrfamilien-Backsteinhäusern wohnen, dann in der Regel in einem Bungalow.

#25: Und weil so viele der roten Mehrfamilien-Backsteinhäuser keinen Garten haben, brauchen die Niendorfer dringend jede Menge Schrebergärten, die sich von Nordern nach Süden am Ostrand Niendorfs entlangziehen und sozusagen einen Puffer zwischen Niendorf und dem Flughafen bilden.

#26: Dieser Baggersee und die Umgebung sind schön zum Spazierengehen und vor allem bei Hundebesitzern sehr beliebt.

#27: Am Grootsee feiern die Schüler des Gymnasiums Ohmoor gern ihr Abi (so auch ich). Auch sonst wird hier im Sommer oft gegrillt, gejoggt und herumspaziert.

#28: Gerade neu eröffnet ist die Sporthalle am Sachsenweg, die unter anderem ein Tischtennis-Leistungszentrum beheimatet.

#29: Seit 1991 ist die Station Niendorf Nord die neue Endhaltestelle der U2. Um die Haltestelle herum hat sich ein kleines Einkaufzentrum entwickelt...

#30: ..., das zum Teil hier zu sehen ist.

#31: Die Kursana Residenz ist eine gigantische Wohnanlage für Senioren, direkt an der U-Bahn und mit einem Fahrstuhl zur Aldi-Filiale im Keller.

#32: Als dieser Teil Niendors vor ca. 20 Jahren entstand, wurden die Straßen nach Opfern des Nationalsozialismus benannt. Zudem entstand dieser Stuhlkreis - ein Stuhl für jede dieser Personen und ein weiterer für den Betrachter.

#33: Viele Niendorfer wohnen in den zwei (leider hässlichen) 60er/70er-Jahre Siedlungen Affenfelsen (siehe oben) und Wagrierweg.

#34: Außer roten Backsteinhäusern, Bungalows und den 60er-Jahre-Bausünden gibt es aber auch zahlreiche Einfamilien- und Reihenhäuser, die einen großen Teil Niendorfs bestimmen. Hier ein Beispiel für ein Einfamilienhaus.

#35: Und eine Reihenhausanlage.

#36: Jetzt sind wir am Nordende Niendorfs angekommen. Von hier führt der Swebenweg zur Autobahn A7 im Westen und zum Flughafen im Osten.

Ich hoffe, die kleine Tour durch Hamburg-Niendorf hat Euch gefallen.
-
Berlin und besonders "m-v.de" sind ganz schrecklich weil unübersichtlich. Der Rest ist solide bis gut gemacht, wenngleich der Hang zur vollgestopften Startseite wohl überall ein wenig zu sehen war. Es geht doch nichts gegen eine übersichtliche Menüführung, bei der sofort klar ist, wo man was findet.
-
Zitat von Samuel
Hast du auch noch in andere Richtungen fotographiert?
Leider nein. Es blies doch ein scharfer Wind und meiner Frau war kalt.

-
Hier mal ein paar aktuelle Fotos von heute:

Überblick Sandtorkai
Noch ein Überblick
China Shipping (Europe) Holding von BRT
Überblick Sandtorhafen, Bauarbeiten für die Freiraumgestaltung im vollen Gange -
Ich war heute auch mal dort und habe ein Foto gemacht. Übrigens war ich völlig von den Socken, wie nah das am Kiez ist, denn meine Frau machte mich beim Knipsen darauf aufmerksam, dass sich auch ein Blick auf die andere Straßenseite lohnt: Da saßen die Prostituierten in ihren "Schaufenstern"! Tolle Gegend da... aber das wird sich ja jetzt ein wenig ändern.


-
Viel störender als die Markierungen sind die vielen Schilder. Da ist eine Menge Einsparungspotential.