Beiträge von trance-x

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    Zitat von Kampflamm

    Na na na, da sind wohl wieder die Pferde mit dir durchgegangen. Wer schmeisst hier wo Geld raus? Ich nicht. Und da die Bahn immer noch mit Steuergeldern finanziert wird darf hier wohl jeder lamentieren.

    was du da reden?

    1. entsteht eine mittaeterschaft durch naehrbodenschaffung. das bedingt nun einmal kommunikation. lediglich der anteil am negativen gesamtumsatz waere hier also diskutierbar.
    2. bleibts folglich doppelmoralisch.
    3. waers ansonsten ohnehin nicht ganz zu ende gedacht, denn mit den steuergeldern passiert ja was. du verbaust ja kein geld, nech?

    na hoffentlich bleibt es mindestens bei den 61 m des hotel augsburger strasse ... jeder meter zaehlt! - und zwar in dem falle tatsaechlich. der entscheidet naemlich inwieweit das gebaeude sich als gesamtkompositionierender background zum swissotel und den vorderen gebaeuden abhebt und abstaffelt, also vom kudamm/zoo und dem ganzen einzugsbereich aus betrachtet ...

    es waere geradezu dumm, eine solche wirkung nicht zu nutzen ...

    arnd ...

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    Zitat von arnd

    :nono::nono: Hat aber in meinen Augen aber auch ein bisschen was von der DDR-Architektur in den 60ern :nono::nono:

    findest du? schwebt dir da ein beispiel vor? ich assoziiere damit eigentlich eher wie beim beisheimcenter, sonae, dellbrueck etc. die fortsetzung eines bestimmten mixes, aus dem sich eigentlich so langsam sogar so ein bestimmter style bildet, wohl weil er nach bestimmten leitkriterien geht: ..

    - steinernes berlin
    - alte hochhauskultur wie in berlin/new york/chicago
    - traufhoehe/sockel
    - moderne und tradition
    - etc.

    an sich nicht schlecht, weit besser als inflationaer reine viereckige glaskaesten zu bauen ..

    allerdings wird vermutlich erst das endgueltige ergebnis aufschluss geben. ich kenn eigentlich nur so bestimmte standardbilder davon ... die tatsaechliche wirkung laesst sich da nur bedingt rauslesen. insofern: mal sehen!


    nuelle ...

    ah, fein! ...

    1. so oder so hatte die bahn sich vorher schon umgesehen. so stand z.b. ein hochhaus am gleisdreieck zur debatte ... neu waere das ganze also nicht, nur eben der zusammenfassungsgedanke. die alternative dazu ist nicht nix, sondern sonst viel eher: 1 sowieso-neubau + alte gebaeude, die schon verwendet werdet an unterschiedlichen stellen ... jay hatte also durchaus recht ...

    kampflamm hat wie ueblich unrecht. wer massenweise geld zum fenster rausschmeisst, weil er gegen den trans-metro-rapid ist, hat nix mehr zu lamentieren. die summen sind geradezu ungeheuerlich, die da an schaden entstanden sind, weil hier gepennt wurde. es muesste schon laengst ein entsprechendes backbone gebaut worden sein ...

    2. der mrd.-betrag setzt sich aus allem zusammen, also inklusive dem ja schon seit geraumer zeit im bau befindlichen lehrter bahnhof ...

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    Zitat von JinStuttgart

    Bei Skyscrapers.com werden 3 Hochhäuser mit einer Höhe von genau 100m angegeben. Die Charite, die BFA und die Pyramide. Glaubt ihr, die Höhenangaben sind korrekt, oder wird da aufgerundet?
    Ich meine mal gelesen zu haben, daß die BFA nur 95m hoch ist und die Charite sieht auch nicht nach 100m aus.


    die charite sieht deswegen nicht nach 100 m aus (mal abgesehen davon wie hoch sie nun tatsaechlich ist), weil sie "breiter" ist bzw. wuerfelfoermiger ... derlei kaesten haben eine andere wirkung, z.b. gebirgiger denn hochhausmaessig ... du koenntest sie vierteln und haettest dann 4 schlanke hochhaeuser ...

    andere beispiele: es gibt in berlin ja eine menge an langen "gebaeuderiegeln", die nicht sonderlich hoch aussehen, weil die betonung auf laenge liegt. wuerde man die einzeln zerhacken und daraus 10 bauten machen, haettest du eben 10 hochhaeuser, die exponiert auch so wirken wuerden ...

    1. mal von der fehlenden abrissgenehmigung abgesehen: die osama kg wuerde bereits an den deutschen arbeitsrechtsbestimmungen (hat vielleicht jemand warnhinweise oder absperrungen fuer die einfliegenden geraetschaften gesehen?) bzw. umweltschutzrichtlinien scheitern. ausserdem besteht der dringende verdacht auf schwarzbeschaeftigung, steuerhinterziehung und und und ... kurzum: die arbeit war insgesamt maessig und dilletatantisch.

    2. die "central park idee" ist so intelligent wie ein sich aufloesender strohballen.

    a) ist der "tiergarten" bereits ein solcher und ein viel glaubwuerdigerer
    b) gibt es dort bereits mehrere grosse freie bereiche mit baeumen, mit wiesen ...
    c) halte ich viel davon, viel gruen und landschaftsgestaltung in der stadt zu haben, aber wenig, wie ein durchgedrehter automat planlos "baeume pflanzen" als allheilmittel zu betrachten. man betrachte nur manch postulierte wichtigkeit eines parks, der praktisch direkt neben dem tiergarten liegt.

    welfe ...

    ein linienbus ist kein stadtrundfahrtsbus. da hilft auch kein zusammensuchen von gewoehnlichen stadtrundfahrsbussen. weil ein linienbus in der regel haeufiger in einer stadt auftaucht, praegt er nicht nur das stadtbild mehr, sondern die moeglichkeit ueberhaupt mal eben damit zu fahren spielt praktisch eine rolle. darum erfreute sich manch besuch von mir aus hamburg in der vergangenheit auch immer mal daran, oben und vorne im doppeldecker zu fahren - u.a. weil sie das eben nicht kannten.

    stadtrundfahrsbusse fahren in einigen deutschen staedten umher, in berlin zusaetzlich ebenfalls.

    kurzum:
    in berlin gibt es doppeldecker als linienbusse und als stadtrundfahrtsbusse.
    in hamburg gibt es nur stadtrundfahrtsbusse.

    wieviel schwierigkeiten du bereits mit einfachen fakten hast ist schon erstaunlich;)


    ernst ...

    yep. in england sind doppeldecker ziemlich verbreitet. mit london werden sie oft assoziiert, aber es gibt sie in vielen staedten.

    berlin hat die zweitmeisten bruecken der welt. (irgendwie muessen die 5 fluesse und die vielen seen ja auch ueberbrueckt werden - "berlin/brandenburg" ist der wasserreichste bundesstaat der germanisten). amsterdam und venedig sind lediglich als "wasserstaedte" bekannt, fallen aber aufgrund der geringen groesse raus.

    jenes hier ist nochmal der neue brennstoffzellenbus, weiter unten impressionen einer wasserstoff-tankstelle ...

    BVG - Daten und Fakten 2002

    sebastian....

    stimmt, der erste linienbus der welt fuhr - wenn auch nicht lange - durchs siegerland. wenn ich mich recht entsinne, war das ein konstrukt von carl benz?


    all ...

    source: http://www.bvg.de
    (unter daten und fakten)

    Der BVG-Zahlenspiegel (Stand 31.12.2002)

    Strukturdaten Stand 31.12. 2002


    Fläche Berlins 891 km2
    Einwohner Berlins 3,39 Mio

    Fahrgastfahrten Stand 31.12. 2002*

    Fahrgastfahrten in Mio(UBF**) 799,0*


    Betriebszweig-Fahrgastfahrten** in Mio Stand 31.12. 2002*
    Gesamt BVG: 903,0*
    - davon U-Bahn 399,2*
    - davon Straßenbahn 142,5*
    - davon Omnibus einschl. Fähren 361,3*

    Verkehrsnetz U-Bahn Stand 31.12. 2002

    Linienanzahl Tag-Nacht 9 - 2
    Streckenlänge (km) Tag-Nacht 144,2 - 28,4
    Linienlänge (km) Tag - Nacht 151,7 - 28,4
    Bahnhöfe Tag - Nacht 170 - 38
    Bahnsteigkanten Tag - Nacht 389 - 80
    mittlerer Bahnhofsabstand (km) 0,79

    mittlere Beförderungsgeschwindigkeit 30,9
    Großprofil (km/h) 32,7
    Kleinprofil (km/h) 27,2

    Verkehrsnetz Straßenbahn Stand 31.12. 2002

    Linienanzahl Tag - Nacht 28 - 5
    Streckenlänge (km) Tag - Nacht 187,7 - 57,2
    - davon Strecke auf besonderem Bahnkörper (km) 108
    Linienlänge (km) Tag - Nacht 370,4 - 59,9
    Haltestellen Tag - Nacht 375 - 110
    Richtungshaltestellen Tag - Nacht 789 - 224
    mittlerer Haltestellenabstand (km) 0, 461
    mittlere Beförderungsgeschwindigkeit (km/h) 19,6

    Verkehrsnetz Omnibus Stand 31.12. 2002

    Linienanzahl Tag-Nacht 160 - 57
    Streckenlänge (km) Tag-Nacht 1264 - 588
    Linienlänge (km) Tag - Nacht 1901 - 742
    Haltestellen Tag - Nacht 2741 - 1481
    Richtungshaltestellen Tag - Nacht 6818 - 3112
    mittlerer Haltestellenabstand (km) 0,514
    mittlere Beförderungsgeschwindigkeit (km/h) 19,54
    ExpressBus 22,7
    Busspuren (km) richtungsbezogen 101,54

    Fahrzeuge U-Bahn Stand 31.12. 2002

    Fahrzeuge gesamt 1391
    - davon Großprofil 868
    - davon Kleinprofil 523

    Fahrzeuge Straßenbahn Stand 31.12. 2002

    Fahrzeuge gesamt 599
    - davon Tatra-Triebwagen 388
    - davon Beiwagen 64
    - davon Niederflurfahrzeuge
    Einrichtungswagen 105
    - davon Niederflurfahrzeuge
    Zweirichtungswagen
    42


    Fahrzeuge Omnibus Stand 31.12. 2002

    Fahrzeuge gesamt 1554
    - davon Doppeldecker 381
    - davon Eindecker 644
    - davon Gelenkbusse 402
    - davon Sonderverkehr und Buspool 127

    Personal Stand 31.12. 2002

    Gesamt 13409
    - davon Arbeiter 9690

    - davon Angestellte 3250
    - davon Auszubildende 469

    Verkehrsanlagen Stand 31.12. 2002

    Fahrtreppen/Fahrsteige U-Bahn 380
    Personenaufzüge der U-Bahn (gesamt) 68
    U-Bahnhöfe mit Personenaufzügen 43
    U-Bahnhöfen mit Rampen 10
    Notruf- und Informationssäulen auf U-Bahnhöfen 521
    Verkaufsautomaten und Fahrscheindrucker 3883
    Fahrscheinentwerter 6423

    Betriebsanlagen Stand 31.12. 2002

    Betriebswerkstätten gesamt 17
    - davon U-Bahn 4
    - davon Straßenbahn Schwerpunktwerkstätten 2
    - davon Straßenbahn Servicebereiche 4
    - davon Omnibus 7

    Betriebshöfe 12
    - davon Straßenbahn 5
    - davon Omnibus 7
    Hauptwerkstätten U-Bahn 2
    Werkstatt für U-Bahn-Betriebsfahrzeuge 1
    Zentralwerkstatt 1

    *vorläufige Daten

    ---------------------------------------

    ps: das strassenbahnnetz ist, nur weil das haeufig noch einige falsch weiterposten, groesser als in wien. das liegt u.a. an neubaumassnahmen in den letzten jahren.

    welfe ...

    das ging nicht an dich, sondern war allgemein. es ging auch nicht wirklich um hamburg, sondern eher um das allgemeine thema "hochhauswirkungen, formen, wasser, wolkenkratzer, perspektiven" ... die hochhaeuser dort wirken von einer anderer stelle beispielsweise ja wieder anders... also vergiss mal eben regionalismen ...

    du koenntest es auch so sehen: es gibt so in allen moeglichen deutschen staedten die kombination wasser (sei es irgendein baggersee oder fluss) und bestimmte hochhaeuser (oft wohnsiedlungen). die wirkungen davon sind ueberaus unterschiedlich. da hochhaus eben nicht gleich hochhaus ist, auch menge, hoehe, formen eine rolle spielen, sind die wirkungen natuerlich anders ...

    bei dem bild oben fiel mir ein, dass nicht sonderlich hohe kastenartige hochhaeuser oft den nachteil haben, dass sie z.b. nicht skulptural wirken. dafuer haben sie etwas anderes, das moderne und schlanke design-wolkenkratzer in der regel nicht haben: sie koennen gebirgige assoziationen schaffen. das haengt dann aber wieder von der menge, der unterschiedlichkeit der hoehe, der form des ensembles etc. ab ...

    und, was mir ebenfalls durch den kopf schoss war:
    das fehlende differenzierungsvermoegen gerade von traditionalisten beim thema hochhaeuser fuehrt oft zu einer verschandelung ganz anderer art. beispielsweise finde ich es gerade falsch in marzahn ausgerechnet die profilierten gebaeude abreissen zu wollen (das kommt eben von dem ideologischen (hoch=schlecht, niedrig=gut)) und stattdessen im ergebnis die nun wirklich langweiligsten haeuser zu hinterlassen: glattgebuegelte "niedrige" hochhausreihen, die dann tatsaechlich ueberall gleich aussehen. ideologen denken eben nicht nach. einen aehnlichen fehler gab es kurz nach der wende. da dachten doch tatsaechlich einige noch, dass einfach baeume um ein hochhaus stellen etwas lebendig macht oder lebensqualitaet schafft. das ist natuerlich bloedsinn. es gibt zahllose kombinationen und variationen wie beispielsweise schon ein hochhaussockel gestaltet werden kann.. aber: das ist fuehrt jetzt zu einem anderen thema.... schoss mir nur eben durch den kopf. also nicht gleich angegriffen fuehlen ;)

    volker:


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    Original geschrieben von Volker
    Ich persoenlich empfinde diesen Artikel als gutes Signal an Berlin. Wie wir gesehen haben bekommt Berlin wirklich schon eine Menge Geld im Vergleich zu allen anderen Nehmerlaendern.

    es hatte auch jede menge industrie (u.a. uebrigens siemens), fast alle banken, fast alle versicherungen, fast alle verlage und und und unnatuerlich verloren - wovon u.a. bayern stark profitierte, das selbst eine sehr lange zeit nehmerland war. und?

    es reicht auch nicht auge mal pi in einer stereotypen generalvermutung zu sagen "naja die poliker sparen nicht", die sind schuld, wuerden sie nur dies und das tun.. wuerden sie das machen, was manchen vorschwebt, wuerde das foederalismussystem zusammenbrechen, weil ueberall negativspiralen entstuenden. man spart nicht hirnlos, das erhoeht lediglich die zinsenlast, bei gleichzeitiger reduktion von einnahmen und attraktivitaet und alles wird vorhersehbar immer schlechter. da bundeslaender miteinander vernetzt sind, geht das selbstverstaendlich auch auf deren wirtschaftlichkeit - auftraege etc...

    ganz so einfach ist das nicht, nur am stammtisch... und beides geht nicht: einerseits erwarten, dass berlin etwas gegen die schulden uebernimmt, auf der anderen seite jeden erfolg missgoennen und meinen, das braeuchte es nicht. so funktioniert das nicht.. von nix kommt nix... ansonsten muss sich berlin bei vielem schon alleine deshalb durchsetzen, damit bestimmte geschichten, die in wirklichkeit sonst ins ausland abwandern wuerden, inhouse bleiben (mtv waere so ein beispiel, die liebaeugelten zunaecht mit einer zusammenfassung in london. jetzt zockt berlin ein paar arbeitsplaetze von london ab - und das waren nicht die ersten und einzigen. auch sony hatte london als alternative) ... berlin muss aber noch mehr sogwirkung entfalten, um auch, wozu nun einmal keine andere deutsche stadt in der lage ist, international mehr bindungskraft fuer germany zu entfalten.. das geht von internationalen studenten los, ueber sonstige bindungen erzeugen, alles, was sonstwie rockt...

    nimm vom mechanismus her die diskussion um eliteunis bzw. begabtenfoerderung an sich.

    1. ein verteilen in die breite ist gut (= gutes uni-netzwerk, foederalismus etc.)
    2. reiner zentralismus = nicht modern, nicht gut (auch frankreich leidet z.b. darunter und aendert in wirklichkeit langsam seine strukturen... die kommunalen ebenen draengen naemlich auf mehr mitsprache - ausgeloest vor allem durch europa)
    3. reiner foederalismus = auch nicht gut! das entspraeche quasi lauter unis, die ganz ok sind, aber so farblos, dass die highlites von anderen laendern abgezockt werden. foederalismus ist aehnlich. das intelligenteste ist folglich eine kombination - genau die kristallisiert sich aber zum glueck auch raus, trotz egoismen und fehlendem uebern-tellerrand-aeugen ...

    usw. usw.

    gutes und interessantes bauen gehoert im uebrigen ebenfalls zu einem der bonus, den germany in die internationale waagschale werden "koennte". lebensqualitaetsunterschiede ist ein steter faktor ... das mein ich ganz allgemein.

    noch zum thema hochhaeuser und hamburg ...


    hochhaus ist nicht gleich hochhaus.

    beispielsweise wuerden in dem bereich auf dem foto aesthetischere design-wolkenkratzer wie in frankfurt weit besser aussehen und mit dem wasser korrespondieren als solche kasten-hochhaeuser ...