@Maxbgf
und gut dass nicht noch zusaetzlich irgendwelche stuttgartNeider und andere mitreinfaseln von wegen "stuttgart braeuchte nicht", "mal wieder steuergelder" ... etc. ![]()
@Maxbgf
und gut dass nicht noch zusaetzlich irgendwelche stuttgartNeider und andere mitreinfaseln von wegen "stuttgart braeuchte nicht", "mal wieder steuergelder" ... etc. ![]()
http://www.die-wolkenkratzer.de/empire.html
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In der Rekordzeit von nur 18 Monaten auf dem Grund des ersten Walldorf Hotels erbaut, welches kurz vorher abgerissen worden war, wurde das Empire State Building genau am Anfang der Weltwirtschaftskrise eröffnet. Dazu kam, dass es nicht gerade an der Besten Ecke der Millionenstadt New York gebaut wurde. Deshalb wurde das Gebäude anfangs auch "The Empty State Building" genannt.Im ersten Jahr nach der Eröffnung wurde genau so viel Umsatz mit der Aussichts-plattform eingenommen wie mit den Mieteinnahmen.
Erst 20 Jahre später konnte das Emire State Building zum ersten mal ein positives Jahresergebnis ausweisen.
(...)
viele staedte im ausland, die voellig problemlos massenweise ueber 100m bauen, haben durchaus so ihre vermietungsprobleme. umgekehrt gilt immer noch. niedrig bauen bedeutet nicht, mehr vermieten. natuerlich stehen auch, nur faellt das weniger auf, niedrige gebaeude leer wie auch manche hochhaeuser gut vermietet sind ...
ja und?
ps: uebrigens soll der wegzuggrund der 'jungen welt' aus dem haus (nach gegenueber) "zu hohe miete" gewesen sein ...
karl-liebknecht-strasse 32-34 ist in der tat der bau, den aeg mutmasste - mit abblaetterndem hellen putz im uebrigen und einem grossen "vermiet-poster" behaengt ...
in dem bau befand sich bis vor kurzem uebrigens auch die "junge welt", die hauspostille der kommunistischen/sozialistischen altOssis und der pds ... und uebrigens mit-stichwortgeber fuer den antiamerikanismus, auf den so viele dumme deutsche reingefallen sind.. jaja, auf honecker..
ein teil des schwachmatischen antiamerikanischen unsinns kommt aus der ecke... wer auf den bloedsinn reingefallen ist, waere auch ein anstaendiger ddr-buerger geworden! ![]()
http://www.jester.at/dezi_02/img/brenner01.jpg
eigentlich bekannt sollte die "europabruecke" der brenner-autobahn in oesterreich sein ... 192 m hoch ...
ach, da ich das gerade sehe ...
etwas, das keineswegs nur traditionalisten mal im schnellverfahren lernen sollten ist, dass "hoehe" nicht mehr gleich "hoehe" ist. die hat sich veraendert.
dieses beispiel zeigt das nicht optimal, deutet aber an, was ich meine. achtet mal nur auf die glasgeschichte ...

besser sind andere beispiele: das lighthouse am bahnhof zoo/berlin, aber auch SAP in relation zu den altbauten der umgebung, besonders gut: am kudamm das "allianzhochhaus" und das "neue kranzlereck" ... beide aehnlich hoch, aber das eine wirkt viel hoeher ...
na, was lernen wir daraus? ![]()
johny dean ryan ...
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Falsch. Das machen nicht die Grünen sondern diejenigen welche für Gen Mais einstehen. Alles was du gesagt hast, kann man genauso gut über alle behaupten, welche deine Meinung vertreten.
nein. die gruenen haben in punkto gentechnik nicht nur laengst extrem der volkswirtschaft GESCHADET (und zwar massiv), sondern haben ein voellig falsches naturverstaendnis ideologisiert. von diesem naturreligioesen aberglauben heissts langsam wieder wegkommen. etwas aufklaerung tut not.
zur einstimmung mach dir zunaechst einmal bewusst, was natur ueberhaupt ist. die meisten gruenen sind hier noch ziemlich unaufgeklaert.
a) u.a. permanente "gentechnik", und zwar weitestgehend unkalkulierbar.
b) veraendernd. das bedeutet: "spaetestens" wenn die sonne zum roten riesen wird (und das beginnt damit, dass erstmal alles erhitzt wird, also die meere anfangen zu kochen, die erde saemtliches wasser verliert) wird nahezu alles, was sich noch auf dem planeten tummelt und nicht seinen arsch davon weggeschwungen hat "aussterben". motto: nicht intelligent/flexibel/offen genug, daher nicht geschafft. weit vorher werden aber ohnehin wie eh und je alle moeglichen tierarten aussterben bzw. sich wie die erde weiterhin xfach veraendern. diverse eiszeiten, diverse klimaumschwuenge, sich bewegende kontinentalplatten ... das passiert auch JETZT in dem moment. welche naturvorstellungen du auch immer von der vergangenheit hast, vergiss sie. die existiert nicht mehr. es war nur eine "phase". bestenfalls lernt man draus.
eines gilt prinzipiell: naturvoelker, die sich nicht aendern, wuerden AUF JEDEN FALL aussterben. schon eine epidemie koennte sie dahin raffen.. wohlgemerkt: auch bakterien und viren aendern sich permanent - und wuerden das auch ohne menschen tun.
fassen wir zusammen: der mensch hat eine bestimmte zeit auf erden zur verfuegung - und die tickert permanent ab. ob morgen ein meteroid reinknallt oder erst in vielen millionen jahren eine erdgefaehrliche situation eintritt, weiss niemand wirklich. darueber gibt es spekulationen, mehr nicht. DASS permanent solche moeglichkeiten existieren, WEISS ein intelligenter bewusster mensch und handelt entsprechend - das sind naemlich seine realen rahmenbedingungen. wer also glaubt, passivitaet waere eine sicherere position, irrt. es existiert "keine" sichere position. alles, was ein mensch macht, kann diese oder jene uebersehenen effekte haben. dein posting koennte bereits die entscheidende bremse sein, dass es in der wechselwirkung von entscheidungsprozessen spaeter knapp nicht mehr ausreicht - zum ueberleben.
so viel mal zur ECHTEN natur/realitaet. daraus wird auch deutlich wie der mensch mit ihr umzugehen hat: realistisch. sie verstehen. ideologien "stoeren" verstaendnis, weil sie von der realitaet weggehen. darum faellst du genauso tot um, wenn dich eine toetliche "natuerliche" giftschlange beisst wie wenn dich ein auto plaettet, darum haben manche menschen allergische reaktionen auf "natuerliche" produkte wie du auch natuerliche hitze von 60 grad schwer ertraegst.
fazit: der einzige relevante masstab ist, ob etwas dem menschen tatsaechlich schadet oder nicht bzw. viel realistischer: welche effekte es im sinne einer veraenderung hat.
nicht vergessen: trotz abgase und mcdonalds lebt der mensch heute LAENGER, nicht etwa kuerzer als frueher.
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Ihr wollt dem Volk in´s Gedächtnis hämmern, dass sie genmanipulierte Nahrung kaufen sollen.
und du offenbar, dass sie "traditionell genmanipulierte" nahrung kaufen sollen:)
glaubst du ansonsten, dein "natuerlicher" apfel, sah immer so aus? es ist doch ganz einfach: schaedlichen kram wird der mensch auf dauer meiden, unschaedlichen nicht. sicherheit gibt es nicht, aber tendenzen und abwaegungen.
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Du möchtest ja schließlich, dass so ein Zeug auf den Markt kommt.
ja. was geht es dich oder die gruenen an, ob andere sich fuer genfood entscheiden? nicht jeder ist ideologe.
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Ich bin dagegen, weil es künstlich verändert wird und ich für reine, natürliche Nahrung einstehe die nicht vom Menschen verändert wird.
alles ist bestandteil der realitaet und der "echten" natur. da kommst du gar nicht raus. deine naturvorstellung ist primitivster aberglaube. es existiert auf dem gesamten planeten keine einzige nahrung, die nicht vom menschen mitveraendert wurde, dazu sind alle prozesse viel zu verflochten. es existiert auch keinerlei naturgesetz das besagt: was der mensch macht ist schlecht, der rest gut. nach diesem einfachen kategorischen schema waere zudem jeder tisch schlecht, dein posting sowieso ... der mensch duerfte nicht ueber einen weg stiefeln, weil das veraendernd wirkt. nix fuer ungut. das argument war von jeher reiner unfug.
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Nicht die Grünen hebeln die "Demokratie" aus sondern Menschen mit dem "Fortschrittsglauben".
ohne fortschritt stirbt die menschheit aus.
es geht, da wuerde ich mir nichts vormachen, immer "nur" um die art des fortschritts.
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Du willst doch das selbe tun wie die Grünen. Die Grünen machen negative Werbung für Gen-Mais und du würdest positive Werbung machen.
Also bist du nicht besser. Deine Anschauung ist genauso "faschistoid" wie die Anschauung von den Menschen, die du kritisierst. Du bist von der Sorte Mensch die zwar den Splitter im Auge anderer zu erkennen meint aber den Balken vor dem eigenem Kopf nicht erspäht.
nicht alles was hinkt ist ein vergleich.
die gruenen wollen eine "auswahl" (somit entscheidungsfreiheit) verhindern und das IST faschistoid, weil es keinerlei fundierte begruendungen dafuer gibt - nur ideologien.
umgekehrt will keiner produkte aus traditionellem anbau verbieten.
das sinnvollste ist das muehen um transparenz, damit der mensch die chance hat eine auswahl zu pruefen bzw. ueberhaupt zu faellen.
http://www.welt.de/z/newsticker/t…=beb&nid=156058
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Bund gibt 1,35 Millionen Euro für Schloss WiepersdorfPotsdam (dpa/bb) - Das Künstlerhaus Schloss Wiepersdorf ist für die nächsten Jahre gerettet. Kulturstaatsministerin Christina Weiss (parteilos) unterstützt das Künstlerhaus auch über das Jahr 2005 hinaus, teilte ihr Sprecher Dietrich von der Schulenburg am Donnerstag mit. Der Bund werde in den kommenden drei Jahren jährlich 450 000 Euro zur Verfügung stellen. Das international bekannte Künstlerhaus im Kreis Teltow-Fläming war in Bedrängnis geraten, da der Träger - die Stiftung Kulturfonds - in Liquidation ist.
http://www.welt.de/data/2004/05/13/277406.html
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Adlon baut 24 Suiten zu Hochsicherheitstrakten um
Luxusherberge will sich fit machen für internationale Konferenzen - Auch andere Hotels planen, ihre Sicherheitstechnik aufzurüsten
von Corinna SchlagDas Luxushotel Adlon am Pariser Platz will künftig auch in Sachen Sicherheit Standort allererster Wahl werden. Bereits im kommenden Juli, so bestätigte Adlon-Sprecherin Sabine van Ommen, beginnt der Umbau von drei Etagen der Nobelherberge zum Hochsicherheitstrakt. Aus bisher 48 Zimmern sollen dann innerhalb von zwei Monaten 24 Suiten werden, die mit den neuesten Sicherheitsstandards ausgerüstet werden. Welche Stockwerke ausgewählt worden sind, bleibt geheim. Annähernd zehn Millionen Euro will die Fundus-Gruppe, die den Bau mit einer Fondsgesellschaft finanzierte, in den Umbau investieren.
Auch bisher entsprach das Fünf-Sterne-Hotel höchsten Sicherheitsanforderungen von Polizei und Personenschützern. So nächtigte zum Beispiel einer der Männer mit der weltweit höchsten Gefährdungsstufe, US-Präsident George W. Busch, im Mai 2002 im Adlon.
Doch hochrangig besetzte Tagungen oder Konferenzen mit zahlreichen Staatsgästen mit hohem Schutzbedürfnis fanden in Berlin ausschließlich im Hotel Intercontinental statt. Im März beherbergte das Luxushotel in Tiergarten die Afghanistan-Konferenz, Ende April wohnten dort zeitgleich der israelische Staatspräsident Moshe Katzav und der amerikanische Außenminister Colin Powell. Beide zählen zu den weltweit gefährdetsten Politikern.
"Es geht darum, die Kapazitäten zu erweitern", bestätigt denn auch Sabine van Ommen den Konkurrenzgedanken, der die Adlon-Manager treibt. Gerüchten zufolge planen auch andere Luxushotels Sicherheitstechnik nachzurüsten. Das jüngst eröffnete Ritz-Carlton am Potsdamer Platz setzte nach eigenen Angaben US-Sicherheitsstandards im ganzen Haus um.
Interconti-Chef Willy Weiland sieht den Umbau-Plänen der Konkurrenz denn auch gelassen entgegen: "Unserer Erfahrung nach ist für die Organisatoren sicherheitsrelevanter Konferenzen ebenso wie die sicherheitstechnische Ausstattung der Suiten immer auch die genaue Lage des Hotels sowie die Frage der An- und Abfahrt entscheidend. Während unseres Umbaus haben wir daher besonders die Zufahrt in enger Abstimmung mit Sicherheitsexperten des Spezialeinsatzkommandos konzipiert."
Tatsächlich riegelt die Berliner Polizei, wenn rund um das Interconti die Sicherheitsstufe eins gilt, das Luxushotel weiträumig ab. Die Budapester Straße und die Stülerstraße sowie die angrenzenden Nebenstraßen werden für Autofahrer und teilweise auch Fußgänger gesperrt. Auf Dächern werden Präzisionsschützen postiert, in der Umgebung Gullydeckel verschweißt, und Taucher suchen den Landwehrkanal nach Bomben ab. Welche Absperrungen rund um das Brandenburger Tor bei Besuchern mit hohem Schutzbedürfnis notwendig würden, vermag die Polizei nur im Einzelfall zu entscheiden. "Gerade in Mitte gibt es bereits jetzt eine Vielzahl von Zonen und Gebäuden mit besonderem Sicherheitsrisiko", sagt Polizeisprecher Bernhard Schodrowski. Dazu zählen nördlich vom Adlon der Reichstag, das künftige Holocaust-Mahnmal im Süden sowie US- und britische Botschaft. "Bereits jetzt kommt es dort immer wieder zu vorübergehenden Verkehrsbehinderungen oder auch Staus", sagt Schodrowski weiter.
http://morgenpost.berlin1.de/inhalt/berlin/story677880.html
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Wowereit: Tempelhof schließt!
Abgeordnete diskutieren heute erneut über das Aus für den Flughafen
Von Michael L. Müller
Die Abflughalle im denkmalgeschützten Flughafen Tempelhof
Foto: ddpDie Zukunft des Flughafens Tempelhof steht im Mittelpunkt der heutigen Abgeordnetenhaussitzung. Eine große Anfrage der FDP zu dem Thema hat der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) zu beantworten. Er wird in seiner bereits gestern vorab bekannt gewordenen Rede keinen Zweifel daran lassen, dass der Flugbetrieb in Tempelhof Ende Oktober - 81 Jahre nach der Eröffnung - eingestellt werden muss. Die Schließungskosten beziffert Wowereit auf rund 32 Millionen Euro. Davon entfallen allein 24,5 Millionen auf die Sozialplankosten.
In Tempelhof, das bereits Ende der 1920er-Jahre Drehscheibe der europäischen Luftfahrt war und sich 1948/49 als amerikanischer Militärflughafen während der Blockade für die Versorgung West-Berlins bewährt hat, summieren sich inzwischen laut Wowereit die Betriebsverluste. Sie betrugen seit 1991 insgesamt 139 Millionen Euro. Würde der Flugbetrieb fortgeführt, entstünde bis 2010 ein weiteres Defizit von 120 Millionen Euro. Dies würde nach den Worten des Regierungschefs die Gesamtfinanzierung des Ausbaus von Schönefeld zum Flughafen Berlin Brandenburg International (BBI) verteuern. Alle drei Gesellschafter der Flughafen GmbH, Berlin, Brandenburg und der Bund, hätten deshalb den Beschluss, Tempelhof noch 2004 zu schließen, gemeinsam gefasst.
In Schönefeld könnten ausreichende Angebote für die Verlagerung des Flugverkehrs aus Tempelhof gemacht werden. Negative Auswirkungen auf den Wirtschaftsstandort Berlin wegen der Stilllegung Tempelhofs sind nach den Worten Wowereits nicht zu befürchten. Über die Nachnutzung der dortigen ausgedehnten Flughafengebäude und der frei werdenden Flächen von insgesamt 357 Hektar sei noch nicht entschieden. Darüber werde zurzeit auch mit dem Bund verhandelt, dem die Bauten in Tempelhof zu 83 Prozent gehören. Wowereit teilt ferner mit, dass verschiedene Varianten geprüft werden, die sowohl Wohnungsbau als auch Grün- und Freizeitflächen umfassen. Es seien "vielfältigste Nutzungen von Erholung über Sport, Freizeit, Kultur und Naturerlebnis" denkbar. In die Realisierung könnten auch private Investoren einbezogen werden.
In der FDP-Anfrage wird die Schließung von Tempelhof als "derzeit größtes Stilllegungsvorhaben in Deutschland" bezeichnet. Der Senat habe bisher nicht nachgewiesen, dass er die entstehenden Risiken und Folgen "mit der gebotenen Sorgfalt" geprüft habe.
In der Plenarsitzung steht auch eine von SPD und PDS beantragte aktuelle Stunde zum Verlauf des diesjährigen 1. Mai in Kreuzberg auf der Tagesordnung. "Engagement der Anwohner und Polizeikonzept haben sich bewährt", heißt es zur Begründung des Antrags.
Außerdem soll eine Novelle zum Bestattungsgesetz in 2. Lesung verabschiedet werden, die vorsieht, dass Leichname nur noch mit einem Leichenpass zur Verbrennung ins Ausland gebracht werden dürfen.
http://morgenpost.berlin1.de/inhalt/branden…tory677931.html
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Kanzler bringt gute Nachrichten mit
Schröder verkündet im Wahlkampf: Bahnanbindung für Flughafen gesichert
Von Dieter Salzmann
In Teltow lassen er und Ministerpräsident Matthias Platzeck (l.) sich vom Vorstandsvorsitzenden Kai Desinger über die Celon AG medical instruments informieren
Foto: dpaPotsdam - Der Bund und die Länder Berlin und Brandenburg haben eine wichtige Hürde beim Ausbau des Flughafens Schönefeld aus dem Weg geräumt. Nach Angaben von Bundeskanzler Gerhard Schröder und des brandenburgischen Ministerpräsidenten Matthias Platzeck (beide SPD) haben sich die drei Gesellschafter auf die Finanzierung der Schienenanbindung geeinigt.
Danach übernimmt der Bund laut Platzeck "den Löwenanteil" des 496 Millionen Euro teuren Bahnanschlusses für den Airport. Der SPD-Politiker, der keine exakte Summe nennen wollte, sprach von einem Betrag von mehr als 200 Millionen Euro, die vom Bundesverkehrsministerium zur Verfügung gestellt werden sollen. Berlin und Brandenburg seien mit jeweils 30 Millionen Euro an dem Projekt beteiligt, das unter anderem eine Verschwenkung der bisher bestehenden Gleise vom etwa 500 Meter entfernten Bahnhof Schönefeld unter das neue Terminal vorsieht.
Zuletzt war die Finanzierung von 262 Millionen Euro strittig. Der Bund wollte sich bisher nur mit 101 Millionen Euro beteiligen, bei der EU waren 132 Millionen Euro Zuschüsse beantragt.
"Mit der jetzigen Regelung können Berlin und Brandenburg gut leben", sagte Platzeck. Der Flughafenausbau könne "in absehbarer Zeit beginnen". Die Jahreszahl 2010 für die Eröffnung von Berlins neuem Single-Airport sei "jetzt realistisch" geworden. Der Planfestestellungsbeschluss werde im Sommer erwartet. Verzögerungen befürchtet der Ministerpräsident jedoch durch Gerichtsverfahren. Das Konzept für die Finanzierung des Flughafenausbaus selbst soll bis zum Sommer stehen. Dafür werden zwischen 1,3 und 1,7 Milliarden Euro veranschlagt.
Auch Verkehrsminister Manfred Stolpe (SPD) war an dem Gespräch zwischen Schröder und Platzeck beteiligt.
Uneins sind Bundes- und Landesregierung über die Zukunft des Bombenabwurfplatzes Ruppiner Heide. Schröder unterstützt die Position von Verteidigungsminister Peter Struck (SPD), der das so genannte Bombodrom für Luft-Boden-Schießübungen nutzen will. Platzeck sprach sich erneut gegen die militärische Nutzung des Areals aus. Struck hatte im vergangenen Jahr trotz anhängiger Klagen den Beginn der Übungen angeordnet. Das Potsdamer Verwaltungsgericht hatte dies jedoch untersagt, bis alle juristischen Entscheidungen gefallen sind.
Der Bundeskanzler und SPD-Bundesvorsitzende besuchte gestern bei einem so bezeichneten "Landestag Brandenburg" das südliche Berliner Umland. Hintergrund ist der laufende Wahlkampf vor der Landtagswahl. Gerhard Schröder machte dabei Station in einer Ganztagsschule in Ludwigsfelde, dem international erfolgreichen medizintechnischen Startup-Unternehmen Celon in Teltow und der Meierei, einem im vergangenen Jahr eröffneten Restaurant im Potsdamer Neuen Garten.
Schröder wies die von der Landes-CDU erhobene Kritik zurück, er habe dem prosperierenden südlichen Speckgürtel einen Schönwetter-Besuch abgestattet, anstatt strukturschwache Gebiete wie etwa die Uckermark zu bereisen. Schröder sagte, er habe Brandenburg wiederholt besucht, er kenne die Landkreise und wisse auch um deren Problemzonen. "Mir ging es darum zu zeigen, dass es nicht nur in Dresden, Leipzig und Jena, sondern auch in Brandenburg Wachstumskerne gibt und dass Investoren gern hierher kommen", so Schröder.
http://www.immobilien-zeitung.de//htm/news.php3?id=10375&rubrik=2
so oder so... am 16.4. ward kundgetan:
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Spatenstich für tropischen Freizeitpark in Brandenburg
Im südlich von Berlin gelegenen Brand ist heute mit dem ersten Spatenstich der Auftakt zu den Bauarbeiten für einen Freizeitpark namens Tropical Island gegeben worden. Bis Ende dieses Jahres soll die riesige Halle, die der inzwischen in Insolvenz gegangene Luftschiffbauer Cargolifter AG errichtet hatte, mit einem Investitionsvolumen von rund 70 Mio. EUR in ein tropisches Erlebniszentrum umgewandelt werden. Bauherr ist die Tropical Island Asset Management GmbH, Cottbus, an der die malaysische Tanjong-Gruppe und der britische Tourismusunternehmer Colin Au beteiligt sind.
falls noch nicht bekannt ...
http://www.immobilien-zeitung.de//htm/news.php3?id=10474&rubrik=2

http://www.ece.de/de/shopping/center/egb/egb.jsp
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ECE legt Grundstein für Eastgate in Berlin
ECE hat heute den Grundstein für das Einkaufszentrum Eastgate in Berlin gelegt. Der Gebäudekomplex an der Märkischen Allee soll im Herbst 2005 fertig sein. Auf 32.000 qm Verkaufsfläche finden 150 Geschäfte Platz. ECE investiert 150 Mio. EUR.
falls noch nicht bekannt ...
http://www.immobilien-zeitung.de//htm/news.php3?id=10494&rubrik=2
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Bayerische Immobilien plant Themenhotel am Berliner Zoo
Die Bayerische Immobilien AG, München, will in ihrem Objekt Zoobogen in Berlin offenbar ein Event-Hotel unterbringen, das einen thematischen Bezug zum benachbarten Zoo schaffen soll. Nach einem Bericht in der heutigen Ausgabe der Tageszeitung "Die Welt" sollen 15.000 qm Bürofläche des Objekts in ein Hotel umgewandelt werden; Beginn der Umbauarbeiten soll 2005 sein. Im Gespräch ist offenbar eine enge Kooperation mit dem Zoo, die bis hin zu geführten Nachtwanderungen im Zoo und Animal-TV gehen soll. Überlegungen für ein Themenhotel hatte Thomas Empt, Pressesprecher der Bayerische Immobilien AG, bereits vor einiger Zeit gegenüber der IZ bestätigt. Das Münchner Unternehmen hatte den Zoobogen 2001/02 erworben und bereitet seit längerem eine grundlegende Revitalisierung des in den fünfziger Jahren des 20. Jahrhunderts errichteten Objekts vor. Das Investitionsvolumen für das Gesamtprojekt wird früheren Angaben zufolge rund 300 Mio. EUR betragen.

http://www.stadtentwicklung.berlin.de/bauen/botschaften/de/st014.shtml

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Standort: Hiroshimastraße 11/13/15
Griechenland besitzt ein Grundstück im Diplomatenviertel am Tiergarten, auf dem noch das alte Botschaftsgebäude (erbaut 1911, Architekten: G. und C. Krause) steht. Dieser Altbau wird restauriert und soll künftig als Residenz des Botschafters dienen. Zudem werden dort die repräsentativen Veranstaltungs- und Empfangsräumlichkeiten der Botschaft sein.Südlich der alten Botschaft wird auf dem angrenzenden Grundstück die fünfstöckige neue Botschaft errichtet, und zwar nach den Plänen des griechischen Architekten Dimitris Papaioannou. Die beiden Gebäude, der Altbau und der Neubau, sollen zu einer harmonischen Einheit werden. Dieser Effekt wird durch dieselbe Bauhöhe, die gemeinsame Dachkonstruktion sowie durch dieselbe Bauform erreicht. Auch die Bausubstanzen sind gleich
ps: wenn ich mich recht entsinne, will die tuerkei jetzt auch langsam ihre botschaft im tiergarten einrichten derzeit siehts dort wohl so aus:
http://morgenpost.berlin1.de/inhalt/bezirke/story677492.html
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Im Namen des Weltkulturerbes fallen 71 Bäume
Prenzlauer BergUm in die Liste ausgewählter Weltkulturdenkmale zu gelangen, müssen in der Carl-Legien-Siedlung jetzt 71 Bäume gefällt werden. "Die Auflage gibt es vom Denkmalschutz", sagt Christian Scheffler, Geschäftstellenleiter der Baubecon. Diese hatte 1999 das Areal der Wohnsiedlung entlang der Erich-Weinert-Straße von der Gehag erworben und saniert. Parallel versucht der Senat seit Jahren, das nach Plänen des Architekten Bruno Taut (1880-1938) in den Jahren 1929/1930 gebaute Ensemble in den Katalog des Weltkulturerbes der Unesco aufnehmen zu lassen. Doch um dieses Ziel zu erreichen, muss nicht nur die Bausubstanz erhalten bleiben, sondern auch die zum Ensemble gehörende Gartenanlage. Sie soll jetzt in ihren ursprünglichen Zustand von 1930 gebracht werden. "Das heißt, wir müssen die inzwischen gewachsenen Bäume fällen", begründet die Baubecon ihre Aktion.
Die Baumfällarbeiten werden sich in den kommenden Tagen auch entlang der Erich-Weinert-Straße, Sodtkestraße sowie der Trachtenbrodtstraße erstrecken und noch bis Ende Mai andauern. Nach den ursprünglichen Entwürfen für die seit 1977 unter Denkmalschutz stehende Wohnsiedlung habe Taut beispielsweise entlang der Sodtkestraße an den Hauseingängen lediglich eine Strauchbepflanzung geplant. Die jetzt gefällten Bäume hätten also dort niemals wachsen dürfen. Ursprünglich sollten 170 der insgesamt 500 Bäume in diesem Gebiet gefällt werden. "Dagegen haben wir uns ausgesprochen", sagt Pankows Umweltstadtrat Matthias Köhne (SPD). Lediglich für 71 Bäume wurde eine Fällgenehmigung erteilt. "Sie versperren zudem die vom Architekten ausgewiesenen Sichtachsen", sagt Petra Rohland von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und bestätigt die Forderung der Oberen Denkmalschutzbehörde. Indes wundern sich die Anwohner. "Dass Bäume gefällt werden, kann doch nicht das Anliegen von Bruno Taut gewesen sein, dem Wegbereiter für sozialen Wohnungsbau", sagt Anwohner Willi Volks. Hier werde Wohnqualität im Auftrag der Denkmalpflege zu Grabe getragen. Eine Mieterinitiative fordert nun einen Stopp der Fällaktion.
http://morgenpost.berlin1.de/inhalt/branden…tory677512.html
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150.000-Euro-Spende für Garnisonkirche
Landeskirche beteiligt sich an Aufbaukosten - Förderverein startet PR-Kampagne
Potsdam - Die evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz wird sich mit 150.000 Euro am Wiederaufbau der Potsdamer Garnisonkirche beteiligen. Ein Sprecher der Landeskirche sagte gestern, man schließe sich mit dem Beitrag dem "Ruf aus Potsdam" an, einer neuen Initiative zum Wiederaufbau der Kirche.Der "Ruf aus Potsdam" dringt mittlerweile in alle Welt vor. Ehemalige Potsdamer und Freunde der Stadt in London, Washington, Caracas und Warschau melden die Gründung von Freundeskreisen und sammeln Spenden. Den offiziellen weltweiten Spendenaufruf hat Hans Rheinheimer als Vorsitzender der Fördergesellschaft für Juni angekündigt. "Wir werden außerdem 5000 bis 6000 Deutsche gezielt anschreiben, bei denen wir eine klare Hilfsbereitschaft vermuten", sagte er bei einem Informationsabend des Vereins Berliner Vorstadt.
Es bleibe bei der Planung einer Grundsteinlegung am 14. April 2005, dem 60. Jahrestag der Bombardierung. "Insgesamt rechnen wir mit einer Bauzeit von zehn, zwölf oder 15 Jahren und Kosten von 60 bis 65 Millionen Euro", sagte Rheinheimer. In diesen Tagen werde das architektonische Gesamtkonzept fertig. Zu den Förderern des Wiederaufbaus zählten prominente Unterstützer wie der Schriftsteller Rolf Schneider und der Springer-Vorstandsvorsitzende Mathias Döpfner.
Die Garnisonkirchen-Freunde gehen jetzt mit einer PR-Kampagne verstärkt in die Offensive, um das Projekt nach dem Vorbild der Dresdener Frauenkirche - das wiedererrichtete Gotteshaus wird nach knapp 15 Jahren Aufbau-Arbeit 2005 eingeweiht - voranzubringen. "Wir drucken in einer Auflage von mehreren Tausend Stück Plakate mit dem Motiv der Kirche und wollen unser Vorhaben auch durch den Verkauf anderer Motive oder kleiner Wetterfahnen populärer machen", kündigte Rheinheimer an.
An die bislang federführende Traditionsgemeinschaft Potsdamer Glockenspiel (TPG) appellierte Rheinheimer: "Geben Sie uns Ihre Spenden!" Der Traditionsgemeinschaft gebühre indes "großer Dank" für geleistete Arbeit: "Die Tür bleibt offen. Wir können uns eine Zusammenarbeit in Teilbereichen - beispielsweise beim Bau der Turmkuppel - durchaus vorstellen", meinte Rheinheimer und ließ damit den künftigen Gang der Dinge offen.
Die TPG lädt für September 2004 erneut zur Jahrestagung nach Potsdam. Bislang sind rund 4,2 Millionen Spenden-Euro in Wertpapieren angelegt, weitere rund 1,5 Millionen Euro von Sponsoren zugesagt. Der Kampf um diese willkommenen Startfinanzen für den Wiederaufbau ist offenkundig noch längst nicht entschieden.
http://morgenpost.berlin1.de/inhalt/berlin/story677477.html
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US-Parteien werben um Berlin
Republikaner und Demokraten kämpfen bei Auslands-Amerikanern in der Hauptstadt intensiv um Stimmen
Von Florentine AndersTruppen sammeln für die US-Präsidentschaftswahl im November heißt es in diesen Tagen bei Republikanern und Demokraten - und das auch in Berlin. Die deutsche Hauptstadt wird immer mehr zum Zentrum der politischen Bewegungen von Amerikanern im Ausland, und auch die Berliner nehmen ungewöhnlich leidenschaftlich Anteil am US-Wahlkampf 2004. Denn kaum ein Präsident der Vereinigten Staaten hat die Meinungen hier so gespalten wie George W. Bush.
Ende April haben dessen Republikaner den Wettkampf um die Wähler im Ausland in Berlin eröffnet. Kein geringerer als der ehemalige Vize-Präsident unter Bushs Vater, Dan Quayle, kam in die Hauptstadt, um die "Expatriates" zur Stimmabgabe zu motivieren. Dass die Wahl von den etwa 10 000 in Berlin lebenden Amerikanern entschieden werden könnte, ist nicht so weit hergeholt, wie es zunächst scheint. Es seien die Stimmen aus dem Ausland gewesen, die über den knappen Wahlsieg von George W. Bush im Jahr 2000 entschieden hätten, sagte Quayle vor den rund 100 Mitgliedern der "Republicans Abroad" in Berlin. Damals hatten offiziell ganze 537 Stimmen den Wahlsieg von George W. Bush gesichert.
Da in diesem Jahr mit einem ähnlich knappen Wahlergebnis gerechnet wird, sind die Briefwahlstimmen besonders umkämpft. Am vergangenen Wochenende rührten die Republikaner mit ihrer "European Regional Conference" in Berlin erneut die Werbetrommel. Auf dem Programm standen Redner wie der CDU-Bundestagsabgeordnete Günter Nooke und der in Berlin lebende Ex-Gouverneur von Virginia, James Gilmore. "Berlin steht als Hauptstadt im Zentrum unserer Aktivitäten, weil hier die Politik von Bush häufig falsch verstanden wird", sagt der Sprecher der "Republicans Abroad", Eric Staal.
Natürlich wollen auch die Gegner dieser Politik in Berlin der Wahl nicht tatenlos entgegensehen. Der gemeinsame Nenner dabei ist weniger der Herausforderer John Kerry als vielmehr die angestrebte Ablösung der Bush-Regierung. Nach dem Schock für die Demokraten im Ausland, die im Jahr 2000 den mühsamen Weg der Briefwahl gescheut und damit wohl indirekt Bush zum Präsidenten befördert hatten, gründeten sich im Vorfeld der diesjährigen Präsidentschaftswahl zahlreiche Organisationen, um Stimmen zu mobilisieren.
Eine, die die verschiedenen Gruppierungen und privaten Aktivisten in einem Netzwerk zusammenfassen will, ist "Vote 44". Ihr Name bezieht sich auf die Zahl der bisherigen Präsidenten der Vereinigten Staaten. George W. Bush ist Nummer 43. Heute wird die Kerry-Unterstützungsaktion offiziell gestartet, von diesem Tag an wollen die Initiatoren mit einer Reihe von Events und einer Postkartenaktion in ganz Europa vor allem junge Amerikaner zur Wahl auffordern. Gastgeber der Auftaktveranstaltung ist Promi-Wirt Friedel Drautzburg in der StäV am Schiffbauerdamm. Vorläufiger Höhepunkt der Aktion wird der "Music Independence Day", ein Open-Air-Festival am 4. Juli in Berlin sein.
Dabei agiert "Vote 44" finanziell unabhängig vom Kerry-Wahlkampfteam in den USA. "Wir sehen Kerry nicht komplett unkritisch, aber er ist die einzige Alternative zu Bush", sagt Matt Lehitka von der Entertainment-Agentur Street-Voice-Group und Initiator der Wahlkampf-Aktion "Vote 44". Mit dieser Position steht die Initiative auf einer Linie mit der Organisation "American Voices Abroad" (AVA), einer weltweiten Organisation, die sich vor einem Jahr in Berlin gegründet hat. "Damit wurde Berlin zum Mittelpunkt einer Politisierung der Amerikaner im Ausland", erklärt der Sprecher der AVA, Collin Kane. Eine Tatsache, die dem Kerry-Team in Amerika nicht verborgen geblieben ist.
Am 23. Mai kommt voraussichtlich Kerrys Schwester Diana in die Hauptstadt, um auf einer "Get out the vote"-Veranstaltung der "Americans Overseas for Kerry" (AOK) im "Tipi" am Kanzleramt für Stimmen zu werben. Moderieren wird den Nachmittag für geladene Gäste Gayle Tufts. Für die in Berlin lebende Entertainerin aus Massachusetts ist das Engagement Verpflichtung, denn Kerry sei schließlich "ihr" Senator. Gayle Tufts macht keinen Hehl daraus, dass sie die Demokraten wählt, und zwar schon seit ihrem 18. Lebensjahr.
Doch diese Wahl ist für sie besonders wichtig: "Es geht um die Weltsicherheit, da zählt jede einzelne Stimme", sagt sie. Sogar ihre Schwester komme extra aus Massachusetts nach Berlin, um an diesem Abend teilnehmen zu können. Zu den geladenen Gästen gehört auch der Chef der American Academy in Berlin, Gary Smith, der sich selbst als "konservativen texanischen Demokraten" bezeichnet. Smith ist sicher, dass die Wahlbeteiligung der Amerikaner in Berlin in diesem Jahr sehr groß sein wird, schließlich würden sich alle auf ein Kopf-an-Kopf-Rennen einstellen.
Auch der Ex-US-Botschafter in Deutschland, John Kornblum, soll auf der Gästeliste stehen. Und einige Insider wollen sogar gehört haben, dass Kerry selbst oder seine Frau in die deutsche Hauptstadt kommen wollen. Eine offizielle Bestätigung gibt es von den Veranstaltern nicht. Eine endgültige Rednerliste stehe noch nicht fest. Wahlkampf-Aktionen im Ausland sollen offenbar ohne großes Aufsehen stattfinden. Denn in der US-Öffentlichkeit werde die Internationalität von Kerry und seine Affinität zum "alten Europa" häufig als Makel gesehen, sagt ein Experte.
Kerrys besonderes Interesse an Berlin erklärt sich nicht nur politisch, sondern auch aus seiner Biografie. Zwei Jahre lebten hier seine Eltern Richard und Rosemary Anfang der 50er-Jahre als Diplomaten. Sein Vater war 1954 als Rechtsberater an das US-Hochkommissariat in Dahlem versetzt worden. Um dem zwölfjährigen John eine Schule in der kriegszerstörten Stadt zu ersparen, schickten die Eltern ihn auf ein Schweizer Internat. Von dort aus reiste er jedes Wochenende mit einem Militärzug durch das Gebiet der DDR nach Berlin.
hier beispiele fuer das, was ich immer als "troepfelnde entwicklung" bezeichne, deren auswirkungen sich aber erst mit der zeit zeigen werden ...
http://morgenpost.berlin1.de/archiv2004/040…tory676418.html
Alles anzeigen
MTV geht aus Berlin auf Sendung
Der Musiksender produziert die Live-Sendung "Select MTV" an der Spree in Friedrichshain - und im Freien
Von Alexandra Maschewski
Timing ist alles. Die Mitarbeiter von MTV scheinen einen besonders guten Draht zu Petrus zu haben. Die Live-Sendung "Select MTV", vor der neuen Deutschlandzentrale des Senders am Osthafen in Friedrichshain, beginnt bei strahlendem Sonnenschein und endet genau in dem Moment, als die ersten Regentropfen fallen.
"Ich finde es toll, dass die Sendung draußen stattfindet", sagt Moderatorin Mirjam, die auf dem klassischen schwarz-weißen "Select"-Sofa Platz nimmt, das muskelstarke Mitarbeiter zuvor aus dem großen neuen Studio ins Freie getragen hatten. "Ich bin nur mal gespannt, was die Technik macht, wenn es anfängt zu regnen." Aufnahmeleiter Pierre zeigt sich gelassen. Er wird nur laut, als die Sendung pünktlich um 14:30 Uhr beginnen soll. "So, jetzt alle Zuschauer die Telefone aus! Und die Gespräche bitte leise führen!" Auch zwei Kameramänner und die anwesenden Redakteure lassen sich weder von aufziehenden Wolken noch von anderen Störungen von der Arbeit ablenken. Und davon gibt es so einige. Erst fliegt ein Hubschrauber über das Gelände. Dann fährt ein Polizeiboot vorbei, ein Entenpärchen flattert durch die Luft und plötzlich benutzt auch noch ein eifriger Bauarbeiter seinen Bohrer. Nur der Stargast Sido, Hip-Hop-Sänger aus Berlin, der während der einstündigen Sendung Worte wie "aggressiv" fehlerfrei buchstabieren muss, reagiert leicht irritiert und winkt dem Polizeiboot. "Das Bohren hört man bei der Aufnahme nicht. Dafür sind die Richtmikrofone zu gut", erklärt Select-Redakteurin Julia Hoff in einer Werbepause. "Boote stören uns auch nicht, so lange man sie zeigen und erklären kann, was da im Hintergrund so laut ist."
Seit MTV am 26. April offiziell die neuen Räume im alten Speichergebäude an der Spree bezogen hat, wurden auch schon die "News" mit Markus Kavka "auf der Straße" aufgezeichnet. "Das ist sicher ein wenig unkonventionell, aber dafür bekommt man ganz neue Impulse", findet Pressereferent Mats Wappmann. "Die Kabel, die hier so quer über den Weg liegen, sind direkt mit dem Regie-Raum verbunden. Anweisungen werden hier draußen über Kopfhörer empfangen."
Und so bekommen die Kamera-Männer auch genau gesagt, wie Moderatorin Mirjam und ihr Gast am besten ins rechte Bild zu rücken sind, ohne einen Container mit einem Berg von leeren Umzugskartons allzu oft im Bild zu zeigen. "In den Büros sieht man nur noch wenig vom Umzug", sagt Mats Wappmann. "Und damit wir uns hier schneller eingewöhnen, wollen uns die Mitarbeiter von Universal Nachbarschaftshilfe leisten. Sie haben sogar Ansprechpartner bereitgestellt, die uns sagen, wo die besten Badeseen oder Kneipen sind, und die am Wochenende Touren mit uns planen." Und Universal hilft auch kulinarisch aus - immer wieder sieht man MTV-Mitarbeiter den langen Weg hinüber zur Kantine des Musiklabels gehen.
Carolin und Yesim freuen sich über den Umzug ihres Lieblingssenders nach Berlin. Die 15-Jährigen sind aus Lichtenberg gekommen, um Sido zu sehen. Und das geht ganz leicht: Die beiden setzen sich einfach auf die steinernen Stufen hinter dem Gebäude und schauen bei der Sendung zu. Auch die MTV-Moderatoren Christian Ulmen und Benjamin Tewaag beobachten die Arbeit ihrer Kollegen. Der Uschi Glas-Sohn erntet mahnende Blicke von Aufnahmeleiter Pierre, als er aus Versehen mitten in der Sendung eine Glasflasche zerbricht.
Am kommenden Montag werden 100 ausgewählte junge Leute aus ganz Deutschland das Glück haben, bei der Live-Sendung "TRL" im Publikum zu sitzen. Dann wird Nena zu Gast sein. "Und vorher bei Select erwarten wir Alanis Morissette", verspricht Produzent Marco Schuler. "Als in der letzten Woche Lenny Kravitz da war, da hatten wir sogar Fans aus Bayern im Studio."
Carolin und Yesim sind schon mit Autogrammen von Sido und Mirjam zufrieden. Die Unterschriften der zwei können sie nach der Sendung gerade noch ergattern, bevor die beiden vor dem einsetzenden Regen ins Gebäude flüchten. Die Männer von der Technik sind jedoch gezwungen, ein wenig Nässe auszuhalten. Sie müssen die schwere schwarz-weiße Couch noch zurück in das neue Studio tragen.
http://morgenpost.berlin1.de/archiv2004/040…tory664605.html
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http://morgenpost.berlin1.de/inhalt/wirtschaft/story677401.html
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