Beiträge von hannnesmuc
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Abwarten
Wenn man sieht, mit welchen tollen "Chipperfield"-Visualisierungen der Höglmaier in der Kolbergerstraße gelockt und für den Abriss der Villa geworben hat und was da jetzt wirklich gebaut wird, wäre ich vorsichtig mit der Vorfreude auf wegweisende Architektur. Das ist ein Lockvogel, sonst nichts. Und dass das auf (ehemals) öffentlichem Grund Luxuswohnraum enstehen soll, ist schon mehr als ärgerlich.
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"Hilton Garden Inn" - Ich lach mich tot
Mir war ja schon lange bewusst, dass man in München höllisch aufpassen muss, wenn ein Bauprojekt das Wort "Park" beinhaltet. Parkstadt Solln, Arabellapark, Parkstadt Schwabing, das hat alles nicht wirklich etwas mit Landschaftsgärten zu tun. Aber ein Hotel zwischen der mutmaßlich meistbefahrenen Brücke Deutschlands und den Gleisen, die zum ebenfalls wohl meist frequentierten Bahnhof Deutschlands führen, "Hilton Garden Inn" zu nennen, ist an PR-Humor kaum zu überbieten.
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Das ist das tristeste, was man sich vorstellen kann. wenn es wenigstens sozialer Wohnungsbau wäre, aber das ist es ja bekanntlich nicht. unten im Bauabschnitt "am Eiswerk" werden 20000 Euro pro Quadratmeter aufgerufen. rein städtebaulich und architektonisch ist die gesamte Neuentwicklung ein Alptraum, die schörghubersche Hausbau hat ja schon in der Welfenstraße einen trostlosen Anfang gemacht. der Umgang mit dem Baudenkmal Zacherlsche Brauerei, wo jetzt die Paulaner-Zentrale drin ist, setzt dem ganzen noch die Krone auf. Ja, und das damals der Salvator-Keller abgebrannt ist und da jetzt ein 08/15-Bierkeller steht, dafür kann die Brauerei natürlich nichts.
Dieser durch Baulandgeschenke des Rathauses großzügig geförderte Konzern macht München seit Jahrzehnten systematisch kaputt. -
Und wenn man das Pumucklhaus wieder aufbaut?
https://www.tz.de/muenchen/stadt…en-5560910.html -
Die jetzige Bebauung ist eine Rekonstruktion des Vorkriegszustandes und ein Beispiel des Münchner Denkmalschutzes in der Phase des Wiederaufbaus nach dem Krieg. Man vergleiche den spiegelverkehrten Anbau im Süden mit der Schlossiwirtschaft Schwaige. Der Entwurf für das Biotopia ist tatsächlich nicht schlecht, aber dennoch ein Fremdkörper, zumal es ein direkter Anbau an den Schlosstrakt in einem ansonsten komplett erhaltenen Ensemble darstellt. Die Symmetrie des Gesamtensembles ginge damit verloren. Auch gegenüber des Maria-Ward-Instituts ein krasser Bruch der architektonischen Kontinuität des Quartiers.
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Ich Bayer, du Dubaier?
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Da wo das neue Quartier entsteht, war bislang Grünland. Somit entsteht ja kein neues Grünland. Netto wird dort natürlich Boden versiegelt.
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Momentan ist da eine riesige Grüne Lunge, die bald zugebaut wird. Ein Rest davon bleibt erhalten. Wenn dann dort statt Feldern ein Paar Bäume stehen, das Klima für die restliche Stadt wird kaum besser werden.
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Weiß nicht, wem all diese Hotels etwas bringen sollen. Es fehlt einfach an ordentlichem Wohnraum
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Das ist doch der Arnulfpark...
genauso fad
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Bonjour Tristesse
Ob Tassiloplatz, Welfenstraße oder Agfa-Park: Hier produziert man die Drogenabhängigen von morgen.
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Super-Tele! Man erkennt ja sogar die einzelnen Bäume im Gebirge,wow!
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Minister Spaenle ruft sich selbst zum Denkmalschützer auf, indem er die Busspur im Englischen Garten mit seinem Kollegen Söder zusammen verschmälern will, das sie das "Gartendenkmal" Englischer Garten wiederherstellen wollen. Zehn Expertisen von Denkmalexperten wurden in den Wind geschlagen, die der Tierklinik Denkmaleigenschaft bescheinigten. Und ob diese 0815-Neubauten dem Charakter des Parks zuträglich sein werden, darüber kann man trefflich streiten.
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Dieses Gejammere ist so was spießig und provenziell. Ich arbeite im Bahnhofsviertel und fühle mich dort außerordentlich wohl. Es die einzige Gegend Münchens, die tatsächlich Weltstadtflair atmet. Der Herr Professor soll sich mal um sein preisgekröntes Parkhaus (http://www.tz.de/muenchen/stadt…st-3233153.html) und sein tristes Hotel kümmern, das ein Schandfleck des Viertels ist. Jeder türkische oder arabische Ladenbesitzer bemüht sich mehr um sein Geschäft.
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In der Theorie nette Idee
In der Theorie natürlich eine nette Idee. Nur machen die zu erwartenden Investitionen keinen Sinn. Es sei denn, wir bauen einen Super-Stausee ab Großhesselohe, der bis Wolfratshausen reicht und dann in München die Funktion des Zürichsees für die Limmat in Zürich übernimmt. Wäre aber schade ums Isartal und Kloster Schäftlarn und so manchen Biergarten auf der Strecke.
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Kein Badefluss
Voriges Jahr war die Jahrhundert-Ausnahme. In der Regel erreicht die Isar an maximal fünf Tagen pro Jahr eine Wassertemperatur von 20 Grad. Dazu kommen enorme Schwankungen des Wasserstands und Probleme mit der bakteriellen Belastung nach Starkregen. Der das Isarbad forcierende Isarlust e.V. sagt zwar, bei Gewitter ginge ohnehin niemand baden. Die bakterielle Belastung kommt aber nach Gewittern im Oberlauf, da muss es in München gar nicht blitzen und donnern. Und sie hält dann mehrere Tag an. Andererseits ist das Flussbett derzeit so beschaffen, dass die Stadt den Big Jump, also die Pro-Flussbad-Bademo, in dem Bereich, in der das Bad realisiert werden soll, verboten hatte. Grund sind Einbauten im Wasser und die Tatsache, dass sich jederzeit gefährliche Hindernisse im Boden bilden können. Ein Ast kann sich verfangen und wenn jemand in der Strömung runter gezogen wird und drin hängen bleibt, kommt er nie mehr lebendig raus.
Die Isar ist im Gegensatz zur gerne als Referenz heran gezogenen Limmat in Zürich ein echter Gebirgsfluss. In Zürich ist die Limmat ein Abfluss des Zürichsees, was wesentlich höhere Wassertemperaturen und weniger Schwemmgut und wesentlich geringere Pegelschwankungen bedeutet.
Wegen der erheblichen und nur kurzzeitig vorhersagbaren Wasserschwankungen müssten an der Isar die Einbauten innerhalb weniger Stunden auszubauen sein, darauf besteht das Wasserwirtschaftsamt.
Ergo werden wir es mit sehr hohen Investitionen zu tun haben. Ob diese sich angesichts geringer Wassertemperaturen und damit weniger Besucher lohnen werden, ist fraglich. Zumal die Stadtwerke schon davon reden, dass ihre Freibäder Subventionsprojekte sind. Ob die Stadt sich ein Flussbad ohne Eintrittsgebühren leisten will, ist da kaum vorstellbar. Die alten Flussbäder an der Praterinsel oder das Floriansmühlbad wurden übrigens deswegen geschlossen, weil die Leute lieber in die beheizten Freibäder gingen als in die unbeheizten Naturbäder.
Und wenn das Wetter doch mal passt, kann man jetzt auch schon zwischen Großhesselohe und Fröttmaning auf 20 Kilometer Länge an den beiden Ufern der Isar, an der Würm (die ist besser geeignet da Starnberger See-Abfluss) oder im Eisbach gratis ins Wasser hüpfen, auch ohne Flussbad.In München wurde heuer in der Isar nur ein paar Stunden lang an der 20-Grad-Marke gekratzt, an der Limmat in Zürich war dies vom 8. Juli bis 22. September mit der Ausnahme von vier Tagen der Fall:
http://www.gkd.bayern.de/fluesse/wasser…hr=&dl=Download