Mich würde interessieren, wie die beiden Penthouse-Wohnungen im Grand Tower aufgeteilt sind. Es heisst, dass die beiden Wohnungen 275 und 299 Quadratmeter Fläche haben und sich in den obersten fünf Etagen befinden. Ich kann mir das überhaupt nicht vorstellen. Liegen die Wohnugen dann nebeneinander oder untereinander? Vielleicht kann mir jemand von euch weiterhelfen.
Beiträge von frank353
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Die beiden Bilder zum Goldenen Lämmchen bringen die gestalterischen Probleme in Frankfurt auf den Punkt.
In der Frankfurter Stadtverwaltung entscheiden Beamte ohne Vorgaben und Expertise über Gestaltungsfragen mit verheerendem Ergebnis. Was sich Dittel-Architekten bei dem Entwurf gedacht haben ist mir schleierhaft. Etwas Sandsteinoptik soll scheinbar reichen. Es gibt sicher geeignetere Architekten, wie das auf Altbauten spezialisierte Büro Wiener & Partner.
Auf den ersten Blick fällt auf:
- Liebloses Standardschild der Stadt Frankfurt über der historischen Tür
- Geschmacklose Innenraumgestaltung im IKEA-StilWenn ich als Stadt Frankfurt schon in dieses Haus gehe, dann muss ich mir der Visitenkartenfunktion der Stadt bewußt sein.
In anderen Städte wie Paris, London, München oder Wien wird dies besser gehandhabt, wie man sieht. Vermutlich gibt es dort insitutionalisierte Gesataltungsvorgaben und -gremien.
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Die Stadt Frankfurt sollte noch etwas abwarten, bis die bauliche Situation noch wesentlich schlechter ist.
Dann würde ich vom Land Hessen mit Schliessung drohen und entweder eine Staatsoper oder weniger Umverteilungsabgaben verlangen.
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Da die Frankfurter Sparkasse als Miteigentümerin des Grundstücks eine Tochter der Landesbank Hessen Thüringen ist, erscheint mir der Verkauf nicht so überraschend

Der Turm sieht auch nach 20 Jahren klasse aus und wird das Stadtbild reparieren. Die Ecke sieht ja sehr verwahrlost aus.
Schöner Nebeneffekt ist die Sanierung des Neorenaissance Bankgebäudes an der Ecke.
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Am 17.5.2018 schreibt die FAZ in der RMZ, dass das Planungsdezernat bis 2020, spätestens 2021 einen neuen Hochhausrahmenplan für Frankurt vorstellen will.
Aktuell sind Büroflächen wieder knapp.
Der bestehende Hochhausrahmenplan stammt aus dem Jahr 2008. Davon sind nur noch zehn Standorte frei.
Angedacht sind:
- Weitere Hochhauszonen neben Messe und Bankenviertel, z.B. Ostend Nähe EZB
- Es soll Regeln für Hochhäuser unter 60 Meter geben
- Es soll Zonen geben, in denen Hochhäuser ausgeschlossen sindGeplant sei zukünftig ein einheitliches Verfahren, was mit den Planungsgewinnen durch Aufwertung zum Hochhausstandort geschehen soll.
Aktuell werden die Verträge einzeln ausgehandelt.
Zukünftig sollen (wie in München) grundsätzlich ein Drittel des Planungsgewinns beim Bauherrn verbleiben, der Rest soll an die Stadt für Infrastrukturmaßnahmen (Cafes, Kitas) und Verschönerungen (Grünflächen) gehen.
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Am 17.5.2018 wurde in der FAZ (RMZ) ein Artikel mit der Überschrift: "Architektur zum Schämen" geschaltet. Gemeint ist das Flag in der Bockenheimer Landstraße. Die Pläne stießen bei der Vorstellung im Ortsbeirat scheinbar auf breite Ablehnung der Bürger und Abgeordneten.
Die FDP-Abgeordnete Nimmerfroh appelierte an die Bauherren, Änderungen durchzuführen. Sicherlich vergebens.
Stand 17.5. ist der Artikel noch nicht online verfügbar.
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Es handelt sich bei den beiden Hausteilen vermutlich um ein Haus, das früher über die Rückseite U-förmig verbunden war. Dazwischen lag möglicherweise ein Hof eventuell mit Werkstatt oder Stall.
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Bei dem Haus "Goldene Waage" fehlt noch die vergoldete Waage.
Die Anbringung wird dann vermutlich der krönende Abschluss sein.
Hier ist ein Link zur Bild-Zeitung, die über die Schmiedearbeiten berichtet.
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Das Gebäude wurde ursprünglich leider falsch positioniert. Das Gebäude hätte man damls mehr zur Mainfront ausrichten müssen.
Zudem ist es unsymetrisch, was allerdings Geschmacksache ist.
Der neue Architekturentwurf kann da nicht mehr viel verbessern.
Der Ansatz mit dem besiseitig verglasten Innenflügel ist ja nicht schlecht, da er neben Büroraum einen schönen Platz schafft.Vielleicht hätte man auch den mainseitigen Flügel verglasen können, um den Kollegen innen einen Blick auf den Main zu ermöglichen.
Falls man den Außenparkplatz braucht, hätte man dort Bäume pflanzen oder ihn mit einer Tersasse überdachen können.
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Wenn es sich um einen Umbau handelt, dann ist aber laut Bild kräftig aufgestockt worden.
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Jeder, der in die Paulskirche kommt, ist erst einmal geschockt. Von außen schon sehr kühl gestaltet und mit einem Notdach ausgestattet, ist der Innenraum doch wenig beeindruckend. Kein Mensch würde dafür in eine andere Stadt fahren, geschweige denn reisen. Den selben Eindruck habe ich auch oft bei ausländischen Gästen in der Alten Oper erlebt, oder im Römer. Menschen aus anderen Städten können das nicht verstehen, dass man so eindrucksvolle und geschichtlich wertvolle Gebäude innen so schäbig gestaltet.
Die Paulskirche steht ja schon. Was fehlt ist lediglich eine weitgehend historische Herstellung der Innenräume und des Daches.
Das wäre doch eine einmalige Sache in Deutschland. Das erste Parlament in Deutschland! Zumal der Bau dann auch endlich für Veranstaltungen richtig nutzbar wäre.
Ich verstehe es nicht! Es ist auch nicht zu verstehen.
Da behält der Frankfurter lieber seinen 1940-50er Mief, als eine klassizistische Kirche, die in Grundzügen schon vorhanden ist, wiederaufzubauen.
Vielleicht noch ein Wort zum ehemaligen Kuppeldach. Nach meinem Kenntnisstand sollte das Dach auch einen Bezug zur Revolutionsarchitektur der 18. Jahrhunderts in Frankreich haben und dazu braucht es nunmal zwingend eine Kuppel und kein Flachdach.
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Danke thomasfra für eine typischen Beitrag nach dem Motto "Meine Nachkriegswelt soll so bleiben, wie sie ist." Siehe Dom-Panorama "Freier Blick auf den Dom".
Ich wage zu behaupten, dass ein Baumeister von 1840 das Gesamtersacheinungsbild einer Kirche, die er selbst entworfen und gebaut hat besser beurteilen kann als ein Architekt der, der hundert Jahre später eine Sparversion mit Notdach und Milchglasfenstern aufbaut.
No offense meant.
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ist doch, dass es der Stadt Frankfurt bisher völlig egal war, wie abgewrackt die Paulskirche aussieht.
Die Wiege der deutschen Demokratie steht seit 70 Jahren mit Notdach und ohne Innenausbau da.
Die Gebäude am Paulsplatz sind verwahrlost, vor allem die Nordzeile zur Berliner Strasse und das neue Rathaus. An der Rückseite der Paulskirche ist ein Parkplatz und in der kleinen Anlage davor wächst das Unkraut.Auch jetzt ist wenig Enthusiasmus bei der Stadt zu spüren. Ich glaube auch, dass man Mittel erhalten würde, wenn man fragen würde.
Es würde mich auch nicht im geringsten wundern, wenn der Hessische Denkmalschutz die Kirche, so wie sie ist, unter Denkmalschutz stellen würde. -
Die Paulskirche ist ein vorwilhelminisches Nationaldenkmal, mit demokratischer Geschichte. Das erwähne ich nur, da es ja scheinbar viele Architekten und Politiker gibt, die vordemokratische Rekonstruktionen grundsätzlich ablehnen.
Wie die CDU so ein Projekt ablehnen kann, ist mir unbegreiflich.
Der folgende Satz steht auch für sich: Wir müssen erst einmal abwarten, ob die Rekonstruktion mit dem heutigen Brandschutz vereinbar ist.
Für dieses Projekt gibt es daher mindestens 4 potenzielle Geldgeber, und da ist das Land Hessen, das in Frankfurt meist keinen Finger krumm macht, nicht mitgerechnet:
- Bundesrepublik Deutschland
- Stadt Frankfurt
- Evangelische Kirche (hat nach wie vor ein Nutzungsrecht, übt es aber meist nicht aus, wegen kargem Innenraum)
- Private Spender und Mäzene (ähnlich Frauenkirche in Dresden) -
Laut FNP vom 11.4.2018 steht die Apfelwein Gaststätte Sonne zum Verkauf.
Die Maklerin wirbt im Immoscout damit, dass Haus und Sommergarten mit Wohnungen bebaut werden könnten.
Das Gebäude der Gaststätte steht unter Denkmalschutz. Das Ensemble scheinbar nicht.
Wahrscheinlich wird die Sonne bald Geschichte sein.
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Mod: Gemeint ist dieser Artikel (bitte nach Möglichkeit immer einen Link einfügen). -
FAZ-Artikel: "Ist das Europaviertel jetzt noch zu retten"
Die FAZ schreibt am 6.4.2018 einen Artikel unter der Überschrift "Ist das Europaviertel jetzt noch zu retten"
Angeblich wird das Europaviertel im Volksmund "Stalinallee" genannt. Ich konnte dies noch nicht feststellen.
Bemängelt werden: fehlenden Cafes, Geschäfte und Restaurants
Es wird als städtebauliche Fehlentwicklung dargestellt, als Trabantenstadt für Wochenendpendler.
Als positives Gegenbeispiel wird die Planung der Seestadt Aspach in Wien genannt, wo die Stadt die Versorgungsinfrastruktur mitentwickelt und vorgegeben hat.
Als aktuelle Aufhänger dienen:
- DB Zentrale ohne Cafes und Geschäfte im EG
- Umplanung von Restaurant auf Kita im Bereich Tel Aviv-Park
- Ubahnbaustelle vor CafeFazit: Die "Stalinallee" ist deshalb so breit ausgefallen, weil die Grünen die Frischluftschneise retten wollten. Es ist richtig, dass das DB Campus Ensemble insgesamt gegenüber dem öffentlichen Raum zu geschlossen ist. Eine EG-Nutzung, wie es die FAZ vorschlägt, wäre sinnvoll. Dies kann aber auch noch nachgeholt werden. Die Kita-Umwandlung sehe ich auch als Fehler an. Allerdings gab es wenig Anfragen von Pächtern für die Fläche. Die Straße erst zu bauen und dann aufzureissen, war auch ein Fehler der Stadtplanung, wenn es auch Gründe dafür gab. Nicht erwähnt wurde, dass im Europaviertel viele Menschen gerne wohnen, weil es dort recht zentral gut geschnittene Neubauwohnungen mit Tiefgaragen gibt, die auch gerne von Expatriates genutzt werden.
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Mod: Überschrift ergänzt. -
Meiner Meinung nach ist der erste Entwurf, der hier zu sehen war doch überarbeitet worden.
Zumindest auf Grundlage, des bei ADAMA gezeigten Competition-Links.
Das Erdgeschoss hat jetzt ein Natursteinkreuz und an der Stirnseite zum Opernplatz ist jetzt ein Balkon.
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Frankfurts Profil ist nun einmal die Moderne. Keine andere Deutsche Stadt ist nach 1945 so gut herausgekommen wie Ffm.
Ich würde hier widersprechen wollen. Sicherlich ist München die Stadt, die nach 1945 am besten "herausgekommen" ist. Beide Städte profitierten von der amerikanischen Besatzungszone.
Im Gegensatz zu Frankfurt, haben die Münchner Bürger nach dem Krieg beschlossen ihr "schönes München" wieder aufzubauen.
Ich denke, das sollte nicht unerwähnt bleiben. Außerdem steht Frankfurt nicht nur für Moderne sondern auch für Tradition.
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Je öfter ich das "rote" Haus Braubachstraße 24 in der Webcam sehe, desto weniger gefällt es mir. Vom Dom aus gesehen (zugegebenermaßen nicht die gängigste Perspektive, um ein Haus zu beurteilen) wirkt es wie ein x-beliebiger Neubau.
Vor allem die moderne Dachgestaltung und die rückseitige Blechverkleidung stören mich.
Auf den Renderings der Architekten wird das Blech nicht gezeigt und die rückseitigen Dachgauben Richtung Main wirken auf den Entwürfen auch mehr zurückgenommen und in das Dach integriert, als in der Bausausführung.
Schwach ausgefallen ist auch die quadratische Miniflachdachlösung hinten. Wenn schon Flachdach, dann als Dachterasse.
Quelle: Baustelle Dom Römer Webcam vom 28.3.2018
Das aus meiner Sicht suboptimale Ergebnis ist auch insofern bedauerlich, da es sich um das größte Gebäude in der Gruppe handelt.
