Beiträge von frank353

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    Von welcher enormen Wohnraumvernichtung sprichst du? Schau dir bitte erst einmal ein Bild der Altstadt vor 1944 an.

    Dort findest du eine verdichtete Blockrandbebauung. Wenn die Stadt Frankfurt Eigentümer der aktuellen Wohnungen ist, würden dort auch wieder Wohnungen entstehen.

    Ich denke in einem Architekturforum kann jeder seine Meinung in Bezug auf neue Projekte formulieren, ohne ideologisch diskreditiert zu werden.

    Natürlich ist bezahlbarer Wohnraum wichtig, aber muss daher der Status Quo der 1950er Jahre, als schnell und billig gebaut wurde für immer erhalten bleiben?

    Das Massentourismus-Problem wird sicher noch steigen. Es gibt sicher mehrere Lösungsansätze, die die Stadt angehen könnte.

    Der forumsrelevante Lösungsansatz wäre eine Erweiterung der neuen Altstadt.

    Der verbliebene Raum mit reingewürftelten 1950er Jahre Mietshäusern südlich der Berliner Straße ist nicht mehr groß, insgesamt vielleicht 5 Hektar.

    Ich habe hier potenzielle Baufelder markiert plus Paulsplatz markiert.

    https://model2.de/light/2206/neuealtstadtiipoc4s.png

    Quelle: Google Maps

    Je größer die begehbare Altstadt ist, desto mehr verteilt sich der Tourismus.

    Es wäre vielleicht besser gewesen ein Parkhaus in das Gesamtkonzept Bahnhofsvorplatz einzubeziehen.

    Es bleibt Stückwerk.

    Ich würde auch erwarten, dass man an dieser Stelle, so nah am Bahnhofsvordach, eine Stahlkonstruktion wählt die das Hallendach im kleinen Format widerspiegelt. In den beiden Bildern kann ich das nicht erkennen.

    Die Bahn beseitigt eine Brache und schafft eine neue Bausünde.

    Wenn Herr Josef etwas brilliant findet sind Zweifel angebracht.

    Der erste Preisträger aus Berlin setzt acht Bäume direkt vor die zwei schönsten Altbauhäuser mit dem Dompfarrhaus am Domplatz. Ich finde diese kleinen
    Bäume ohne Grünfläche haben sich auf der Zeil und dem Dom-Römer-Areal nicht bewährt.

    Gut finde ich die Idee der Stadt den Domgarten einzufassen. Dort machen große Bäume Sinn, solange sie nicht das Fundament angreifen.

    Mir gefallen auch die großen Sandsteinbänke nicht. Ob Beton oder Sandstein, das passt einfach nicht und hat sich an anderer Stelle auch nicht bewährt. Ich finde Bänke schöner, da sie keiner Mode unterliegen und nicht so massiv in den Stadtraum eingreifen.

    Ich finde daher den Frankfurter Entwurf von Bierbaum Jourdan am besten. Mir gefällt auch die Idee mit der Grundrisszeichnung der Michaelskapelle. Jourdan hat zwar auch Sitzelemente, aber die greifen von allen Entwürfen am wenigsten ein.

    Ich finde es schon bedenklich, wie freizügig hier manche Mitglieder mit Steuergeldern umgehen. Hier werden 800 Mio. -1 Mrd. EUR einfach so durchgewunken.

    Der städtische Zuschuss für die Oper beträgt 70 Mio. EUR pro Jahr

    Ich finde auch, dass Frankfurt ein schönes Theater und Opernhaus haben sollte, aber nur dann wenn es private Mäzene, Sponsoren oder eine signifikante Beteiligung vom Land Hessen gibt.

    Wie soll die Stadt Frankfurt 1 Mrd. EUR aufbringen und warum auch?

    Zum Vergleich:
    Dom - Römer: < 200 Mio. EUR teilweise gegenfinanziert durch Verkäufe, Pachteinnahmen
    Stadion: < 200 Mio. EUR; durch Mieteinnahmen von 10 Mio. EUR pro Jahr nahezu abbezahlt

    Mit einem Flughafen verbinde ich hohe lichtdurchflutete Hallen. Das zeigt auch die Architektur der grossen Flughäfen der Welt.

    Die massive Betonarchitektur mit den niedrigen Decken erinnert an die Bunker der Rebellenbasis in Krieg der Sterne.

    Ich denke man kann günstig bauen und bessere Ergebnisse erzielen. Es muss aber schon die Frage erlaubt sein, warum Fraport, die im Wettbewerb mit anderen Städten stehen, nihct mehr in gute Architektur investiert.

    Ich habe den Eindruck, dass sich die Quadratmeterpreise für Neubauwohnungen in allen Lagen angeglichen haben. Die Spreizung zwischen 1A-Lagen wie Westend und Nordend-West, mittleren Lagen wie Bornheim und weniger guten Lagen wie Ostend ist weg. Mittlerweile werden in Bornheim Wohnungen für 10k pro qm angeboten. Im Westend sind es jetzt vielleicht gerade 12k pro qm für einen Neubau. Früher lag der Aufschlag für eine gute Lage bei 50%. Ausserdem fällt mir auf, dass schlechte Mikrolagen wie vielbefahrene Strassen, Schienenverkehr, heruntergekommen Wohnblöcke in der Nachbarschaft völlig ignoriert werden. Ich würde mich über eure Meinung dazu freuen?

    In das neue Nutzungskonzept wird eine Analyse der Lage eingeflossen sein. Vermutlich kamen die Projekt-Manager zu dem Schluss, dass in einer Innenstadt-Hochhauslage ein höherer Bedarf an Serviced Apartments ist, als für Wohnungen.

    Da dort vorher keine Wohnungen waren, würde ich das als Fortschritt zu der jetzigen Situation begrüßen. An dieser Stelle machen Serviced Apartments Sinn.

    Es wird dort auch Langzeitgäste geben, die einkaufen und ausgehen wollen, wie Mieter oder Eigentümer.

    Die FAZ schreibt am 21.8.2018 (Stand jetzt: nur Printausgabe verfügbar), dass der geplante Pavillon auf dem Goetheplatz vorerst am Widerstand der CDU gescheitert ist.

    Die CDU hat folgende Bedenken gegen die aktuelle Vorlage von Planungsdezernent Mike Josef (SPD):
    - Pavillon zu klein (2x Zugangsgebäude Tiefgarage)
    - zu teuer (Stadt muss sparen)
    - Gastronomie bereits vorhanden (MoschMosch, Vapiano)
    - Entwicklung Four Frankfurt abwarten (Fertigstellung 2023+)

    Die Grünen wollen einen grüneren Pavillon....

    Mike Franz will die Planung überarbeiten.

    Meiner Meinung nach fehlt ein neues Konzept für den Platz, mit oder ohne Pavillon.

    Die Aufzugsschächte und Treppenhäuser dienen möglicherweise als Erschliessungstürme für die Abrissarbeiten und könnten auch für die Statik wichtig sein.
    Es würde mich nicht wundern, wenn sie am Schluss auch abgerisssen werden.

    Da man aktuell schon vier von acht Stockwerken abgetragen hat, ist man auch auf der Westseite (links) schon unter dem Level, das zumindest im Vergleich mit dem Vorgängergebäude für einen Teilabriss geeignet gewesen wäre. Auf allen anderen Seiten sieht der neue Grundriss anders aus, als zuvor.

    Es können also Wetten angenommen werden, wie viel vom alten Gebäude bleibt.

    Mod: Verschoben, es geht um die Matthäuskirche.
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    Der Kirchturm wurde nach dem Zweiten Weltkrieg an der Spitze an den 1950er Jahre Neubau der Kirche angepasst. Wenn nur der Kirchturm stehen bleibt, könnte man den alten Zusatnd wieder herstellen. Das wird zwar jetzt nicht passieren, aber vielleicht in einer künftigen Generation.


    Bild von 1905 nach Fertigstellung; Urheberrechte erloschen

    Hier macht sich die Stadt Gedanken, wie ein Altstadthydrant auszusehen hat und wo er zu platzieren ist? Ich bin wirklich detailverliebt und rekonstruktionfreudig, aber ich hätte mit dem schwarzen Hydranten gut leben können.

    Es wäre wünschenswert, wenn die hohen Gestaltungsvorgaben des Dom Römerprojekts auch auf den Rest der Stadt zu Gute kommen würden, zum Beispiel bei der Gestaltung der großen Plätze.

    Ich denke auch, dass es sich bei der Bockenheimer Anlage 4 um einen Umbau handelt. Die Proportionen stimmen, es gibt weiterhin 7 Stockwerke.

    Vor 2018 war es ja baurechtlich einfacher ein Haus in Frankfurt zu sanieren, als es neu zu bauen.

    Auf jeden Fall ist es eine eideutige Verbesserung zu dem alten Bürohaus, auch wenn das Nebenhaus einen schöneren NAchbarn verdient hätte.

    Cityhaus 2 / DZ Pavillon

    Richtig ist, dass der Pavillon auch so heisst, nämlich Pavillon. Das City Haus 2 ist das Verbindungsgebäude zwischen den beiden DZ BANK Türmen und dem Pavillon.

    Das abgebildete Kasino ist auch nicht im Pavillon sondern im City Haus 2. Es handelt sich dabei um das alte Kasino, das renoviert wurde.

    Im Pavillon bfindet sich eine zweite Kantine.

    Paulskirche

    Ich sehe das wie Schmittchen. Die Rekonstruktion ist ideologisch nicht gewollt. Wobei sich die Ideologen mit der Paulskirch auf verloren Posten befinden. Es ist schliesslich enes wenn nicht das wichtigste historische Bauwerk, das mit der Demokratie in Deutschland verbunden ist.

    Zusätzlich haben wir hier in Frankfurt auch das Problem, dass es meines Wissens kein Gremium gibt, das sich mit kompetent und strukturiert gestalterischen Fragen auseinander setzt.

    Die Paulskirche ist nun Mal da. Das Rathaus (teilweise) auch. Wie kann man diesen zentralen Platz der Stadt gestalten beziehungsweise wieder herstellen?

    Zudem fällt auf, dass die Gebäude und Plätze der Stadt verwahrlost sind. Das sieht man an den schäbigen Fenstern der Paulskirche, dem Behördenparkplatz (!) mit der kleinen verwilderten Anlage direkt neben der Paulskirche an der Berliner Strasse.

    In jedem anderen Land Europas wäre allein die Diskussion undenkbar.

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    Auf der Animation der Grand Tower-Website ist die Aufteilung in drei Dachterassen zu sehen. Ursprünglich waren scheinbar zwei große Dachterassen im 43. Stock mit Pool geplant, die den beiden Wohnungen zugeschlagen werden sollten.

    https://model2.de/light/2206/grandtowerh4uyt.png

    Bild: Grand Tower, JONES LANG LASALLE RESIDENTIAL DEVELOPMENT GMBH

    Jetzt gibt es drei Dachterassen. Mittig ist die öffentliche Terasse. Ich frage mich, ob sich das für die Eigentümer im 43. OG auszahlt, wenn nebenan immer Party ist.

    Man sieht auch, dass ob das 47. OG gegenüber der ersten Planung mit 46. OGs in das Technikgeschoss integriert wurde, beziehungsweise, das Technikgeschoss um ein Stockwerk erhöht wurde.

    Vielen Dank an jnhmsbn

    Auf einem Bild von ADAMA sind die Wohnungen abgebildet. Das oberste Stockwerk wird hier noch als 46. OG. Die Dachterasse als 42. OG bezeichnet

    Bild: Magnus Kaminiarz & Cie, Fotografie: Adama

    Das heisst die beiden genannten Wohnungen liegen im 47. Stock nebeneinander.

    Mich würde noch interessieren, ob die Dachterassen im 43. Stock für alle Eigentümer zugänglich sind oder zu den Wohnungen gehören?

    http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/showthread.php?t=8455&page=7

    Der frühere Entwurf des Büroturms hat für mich mehr Struktur gehabt. Durch die bodentiefen Fenster verliert er optisch an Halt.

    Allerdings ist es nachzuvollziehen, dass die Bauherren für ihre Nutzer mehr Licht haben wollen. Es sieht nach Balkonen aus, was wiederum wenig Sinn macht in einem Bürohochhaus. Ich finde es schade, dass die Restaurant-Etage vom Melia-Hotel jetzt weniger prominent zu sehen ist. Das war für mich das spekatakuläre Highlight des Turms.

    Das Hotelhochhaus blieb ja weitgehend unverändert.

    Die Funktion der "Lochblenden" erschliesst sich mir noch nicht. Ich vermute es könnte sich um Nottreppenhäuser handeln. Allerdings wären sie dafür zu gross und nihct durchgängig.

    Grand Tower

    Die Angaben in der Zeitung können nicht stimmen.
    Der Turm hat 47 Stockwerke.

    Im 43. Stock befindet sich die Dachterasse, das heisst die 4 Stockwerke 44-47 heben sich von allen anderen ab, da die dritte Wohnfläche über der Dachterasse fehlt.

    Ich vermute, dass es sich hierbei um 8 Penthouse-Wohnungen handelt, die je rund 185 qm haben.

    Die obersten sechs Stockwerke, also 42.-47. Stock haben größere Balkon als die unteren Wohnungen.

    Daher fängt die erweiterte Penthouse-Zone wohl im 42. Stock an.

    Bei den angegebenen Penthouse-Wohnungen mit je 285-299 qm handelt es sich daher vermutlich um Wohnungen die auf je einer Etage zusammen gelegt wurden.