Beiträge von Rheingeo

    Abwarten Leute!
    Das ganze ist immerhin eine Verkehrsdrehscheibe und kein Platz der zum Verweilen einladen soll. Das ist doch das selbe mit diesen Autobahnparkplätzen. Dort macht man eine kurze Pause, aber keiner würde sagen: "lasst mal an Herne Ost ein Picknick schmeissen". Wie gesagt: gewollt ist eine ansprechende und übersichtliche Verkehrsdrehscheibe und kein weiteres Highlight (in Domnähe wäre das eh Schwachsinn).
    Aber tatsächlich ist der Abriss dieses hässlichen Kastens (Kommerz Hotel) mehr als wünschenswert. Eine Bebauung mit 6 Geschossen zum Rhein hin (anstelle des Musical Doms) gefällt mir persönlich sehr gut. (Off-Topic: Der Musical Dom würde sich am Deutzer Hafen gut machen ;) )


    Ausserdem haben wir die Pläne zum Breslauer Platz noch gar nicht gesehen. Vielleicht ist das alles halb so schlimm und wir machen hier einen riesigen Wirbel um nichts. Am Breslauer Platz ist eh die Bebauung das schlimmste. Bei der Platzgestaltung lässt sich nicht mehr viel falsch machen.

    Die Verlagerung der Stadtbahngleise auf die Südseite der Brücke ist nicht so ohne weiteres möglich. Der Stadtbahnkörper bräuchte dann eine Querung und würde somit nicht mehr zum U-Bahn-Netz gehören (Stichwort Kreuzungsfreiheit). Das wird sich die Stadt Köln jedoch drei mal überlegen. Immerhin werden die Gleise zu Spitzenzeiten alle 90 Sek/Richtung befahren.
    Eine preisgünstige Lösung ist jedoch machbar:
    Der Verkehr von der Ost-West-Achse in Richtung Deutzer Brücke könnte auf die Südseite des Heumarktes verlegt werden (fast so wie bisher). Der Verkehr von der Brücke Richtung Innenstadt könnte hingegen tatsächlich durch den bestehenden Tunnel (unter dem Maritim) geleitet werden.
    An der Südseite des Heumarktes müsste dann ein kurzer Durchbruch zur Ost-West-Achse geschaffen werden. Der bisherige Durchbruch könnte geschlossen werden. Gleichzeitig sollte man die Stadtbahn (zumindest schon mal am Heumarkt) tieferlegen. Die Rampe der Stadtbahn könnte schon hinter dem Brückenlager beginnen und würde somit das Stadtbild kaum beeinträchtigen.


    Wünschenswert wäre es die Bäche zurückzubauen. Den Verkehr in Richtung Barbarossaplatz können auch andere Verkehrsachsen aufnehmen (Severinsbrücke/Perlengraben).


    Bei der Tieferlegung der Nord-Süd-Fahrt wären ausserdem zwei Bauabschnitte wünschenswert (1. Bauabschnitt: Rampen an der Vikoriastrasse/Ursulastrasse ->Tunisstrasse ->Offenbachplatz ->Nord-Süd-Fahrt. 2.Bauabschnitt: Tel-Aviv-Strasse -> Rampen an Perlengraben/Severinsbrücke/Ulrichgasse). Mögliche Zufahrtspunkte sollten sein: Viktoriastr./Ursulastr.; Gereonstr.; Cäcilienstr.;Perlengraben/Severinsbrücke.
    Meiner Meinung nach, reichen diese Zufahrten zu einem möglichen Nord-Süd-Tunnel. Das ganze sollte ja eine Nord-Süd-Schnellverbindung sein.
    An der Oberfläche könnte man dann eine Art Flaniermeile herstellen und den Deckel zum Teil auch überbauen.

    Da Köln und Bonn bald eine eigenständige Metrolpolregion bilden möchten (abkapselung von Rhein-Ruhr :nono: ), steht bald mehr Geld zur Verfügung (Fördermittel) und damit steigt die Wahrscheinlichkeit für derartige Infrastrukturprojekte...


    Ob man das Ablösen von Rhein-Ruhr positiv oder, wie ich, negativ sieht, bleibt mal dahingestellt...

    Herr Streitberger bewegt so einiges...


    Der Sinn der Betonpilze war mir irgendwie nie so ganz klar...
    Hoffentlich verschwinden auch die "Büdchen" an der Nordseite des Doms (Richtung Freitreppe)...

    Ich korrigiere noch einmal meine Aussage. Es sieht gut aus und wirkt von der Gebäudedichte her unaufdringlich. Streitbergers Intention war es nicht eine neue Landmarke zu setzen, sondern ein elegantes Bindeglied zwischen Messe, Bahnhof und dem "alten" Deutz zu schaffen. Wie die Gebäude (Fassaden, Dächer...) aussehen ist doch noch gar nicht entschieden. Es soll einen architektonischen Wettbewerb geben. Die Gebäude auf dem Rendering sind nur Platzhalter und zeigen die Formen und Aufteilungen, nicht jedoch das spätere Aussehen.


    Ausserdem gab es wegen dem "Städtebaulichen Wettbewerb" um den Deutzer Bahnhof einige Missverständnisse. Es gab niemals einen wirklichen Wettbewerb. Das ganze war ein Workshop, also ein Brainstoorming, an dem auch die drei Architekturbüros unverbindlich teilnahmen. Man stimmte bei diesem Workshop genauso unverbindlich ab und kürte einen "Siegerentwurf". Dieser hatte jedoch keine wirkliche Mehrheit und so beschloss man aus den drei Entwürfen das beste zu kombinieren.
    Meiner Meinung nach ist das geglückt. Den 60m Turm hätte ich trotzdem gerne mit im Entwurf gehabt ;)

    Zu #211:

    Das Gebäude gefällt mir nicht! Möchtegernmodern nenne ich das. Es könnte genau so gut von den Mainstream-Architekten aus Aachen stammen.
    Schade eigentlich!

    Hmm... es sieht nicht schlecht aus, aber die Gebäudedichte lässt zu wünschen übrig. Zudem fehlt mir das angekündigte 60m hohe Gebäude (maximale Traufhöhe).
    Wünschenswert währe zudem ein architektonischer Stil ala Kollhoff und Co. Das würde dem Ort eine gewisse Urbanität verschaffen.:)

    Habe bislang auch nichts finden können. Ich hoffe natürlich auf hochwertige Architektur. Bitte nicht schon wieder so ein Glas-/Stahlmonstrum. Das würde die Umgebung nicht verkraften. Ich hoffe auf hellen Naturstein. Das würde sich besonders gut als Übergang vom Glas-/Stahlbau zu der Kirche machen und sehr hochwertig wirken...
    Aber die jetzige Freifläche würde sich als kleiner, grüner Platz gut machen und alles etwas auflockern.

    Das mit der Ost-West-Stadtbahn ist derzeit sehr ungewiss. Besonders die einbindung des Sülzer Astes der Linie 9 ist sehr kompliziert und könnte bei einem höhenfreien Abzweig sehr kostenintensiv werden. Schön wäre die Realisierung aber doch!!!
    Einen kleinen Boulevard gibt es ja schon am Kaiser-Wilhelm-Ring. Leider verkommt der Ring immer weiter.:Nieder: Schade drum. :nono:


    Die Verlegung der Nord-Süd-Fahrt am Offenbachplatz dürfte auch sehr kostenintensiv sein. Es waren dort auch schon interessante Projekte geplant, die aber nie kamen (z.B. die WDR RADIOCITY).


    Aber zurück zum Thema: Domumgebung.
    Absolut schändlich finde ich es dass man auf der Domplatte parken kann. Und zwar direkt vor dem Domhotel mit dem Blick zum Hauptportal des Doms. Peinlich für die Stadt Köln. Mindestens genauso peinlich wie die Betonbüdchen auf dem Roncalliplatz und die Betonpilze Richtung Hauptbahnhof. Der Parkplatz ist im übrigen von ein paar billigen Betonklötzen eingegrenzt :nono:

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    Bislang war der Umbau der Trankgasse nur eine Idee der CDU Ratsfraktion. Was daraus geworden ist weiss ich nicht. Da müsste ich mal recherchieren. Die Idee finde ich aber recht gut, allerdings gibt es dringendere Dinge auf die sich die Stadtverwaltung momentan konzentrieren sollte. Da sind zum Beispiel die Betonpilze und die Kioskbuden auf der Domplatte. Das Römisch-Germanische-Museum ist architektonisch eine echte Katastrophe. Genauso das Domforum. Da hilft nur eins: schneller Abriss und ausweitung der Domplatte. Warum kann man den Roncalliplatz nicht umgestalten? Eventuell mit einem großen und klassisch wirkenden Brunnen (vergl. Kaiser-Wilh.-Ring). Das finde ich dringender als den Umabu des Trankgassentunnels.


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    Bitte achte auf unsere Regeln (6.7) bezüglich des Zitierens. Magbeam
    Danke.

    Der Rheinauhafen ist echt gut gelungen. Schade ist nur, dass man nicht die gesamte Rheinuferstraße in die Städtebauliche Entwicklung mit einbezogen hat. Eine vollständige Neugestaltung wäre spielend einfach gewesen im Zuge der Bauarbeiten zur Hochwasserschutzmauer. Aber am linksrheinischen Ufer tut sich in letzter Zeit recht viel. Das Rheintriadem, die Oval Offices und div. andere Bürogebäude. ich bin schon sehr gespannt :)
    Zur den rechtsrheinischen Aktivitäten kann ich im Moment nur wenig sagen. Hatte mir die Tage nur die Deutz-Mülheimer Str. angesehen und bin bislang etwas enttäuscht. Zumindest macht die Designpost und der Hotelbau etwas her.

    Ich bin mal absolut gespannt was aus der Sache wird und wie es am Ende aussieht. Ich hoffe auf eine hochwertige Architektur und vielleicht verschwindet ja die eine oder andere 70'er Jahre Ruine. Ansonsten tut sich ja in Bonn auch an anderen Stellen baulich recht viel. Werde die Tage Bilder nachliefern, wenn ich wieder in meiner alten Heimatstadt bin ;)