Beiträge von Adama

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    Auch wenn ich mir damit vermutlich keine Freunde mache:

    Erstaunlich, dass hier wieder einmal auf "Entwicklungsstadt" und den "Skyline Atlas" verwiesen wird (in einem Beitrag wohlgemerkt), obwohl die entsprechenden Informationen und Hintergründe längst in unserem eigenen Forum zu finden sind. Gerade bei Projekten, die hier seit Jahren ausführlich dokumentiert und diskutiert werden, sollte man doch zunächst die vorhandenen Beiträge berücksichtigen. Zumal ich seit Längerem den Eindruck habe, dass Informationen aus unserem Forum durchaus auch von anderen Plattformen aufgegriffen werden, ohne dass unsere Arbeit dabei immer als Quelle erkennbar ist.

    Wenn du eine Frage zu diesem Projekt hast, kannst du sie doch problemlos im entsprechenden Thread unseres Forums stellen oder zumindest auf diesen verweisen. Dafür ist unser Forum schließlich da. Zumal dir dieses Thema doch durchaus bekannt ist …

    Ich bin immer wieder erstaunt, wie wenig manchen hier offenbar bewusst ist, welche Reichweite und welchen Einfluss diese rein kommerziellen, massiv gepushten Plattformen inzwischen haben, wie sie sich geradezu metastasenartig ausbreiten und welche Folgen das langfristig für unser eigenes Forum haben könnte. Wenn wir selbst anfangen, unsere Leser auf solche Seiten zu verweisen, statt die über Jahre zusammengetragenen Informationen und Recherchen unserer eigenen Mitglieder zu nutzen, schwächen wir letztlich unsere eigene Plattform.

    Ein wenig mehr Wertschätzung für die Arbeit und Recherche der eigenen Forengemeinschaft wäre durchaus angebracht.

    Es geschehen noch Zeichen und Wunder! Besser spät als nie.

    Skyliner hat mir gerade drei von ihm aufgenommene Bilder zukommen lassen, auf denen nun endlich die bereits (teilweise) bekannten Visualisierungen am Bauzaun zu sehen sind. Dafür sage ich doch gerne mal herzlichen Dank! An Skyliner und an den Projektentwickler.


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    Bilder fotografiert von Skyliner, Visualisierungen auf den Fotografien von Skyliner: bloomimages GmbH

    Ich muss gestehen, dass mich die Planungen für "Allée-Allée" sehr enttäuschen. Für mich ist das eine vertane Chance, an einem geradezu prädestinierten Hochhausstandort endlich einen größeren städtebaulichen Wurf zu wagen. Bereits 2009 gab es von pbs architekten einen ausgesprochen interessanten Entwurf, der die beiden bestehenden Baukörper des Poseidon-Hauses erhalten und durch einen zusätzlichen, etwa 140 Meter hohen Hochhausturm ergänzen sollte (einigen von Euch dürfte der Entwurf sicherlich noch bekannt sein). Besonders gelungen fand ich die dunkle, streng vertikal gegliederte Fassade und die abgerundeten Gebäudeecken, deren Gestaltung auch bei den beiden Bestandsbauten aufgegriffen werden sollte. Gerade an dieser Stelle, an der Hamburger Allee und in unmittelbarer Nähe zum Messegelände, hätte ein solches Ensemble einen markanten städtebaulichen Akzent setzen können. Umso bedauerlicher, dass man sich damals gegen diesen Entwurf entschieden hat und nun offenbar erneut nur die kleine Lösung verfolgt.

    Stattdessen wird nun erneut am Bestand herumgewerkelt. Natürlich ist der Erhalt der vorhandenen Bausubstanz unter Nachhaltigkeitsgesichtspunkten grundsätzlich begrüßenswert. Aber man muss sich schon fragen, ob die wiederholte Revitalisierung eines gerade einmal 62 Meter hohen Gebäudekomplexes an einem derart prominenten Standort wirklich die überzeugendste langfristige Lösung ist. Auch die jetzt veröffentlichte Visualisierung reißt mich nicht gerade vom Hocker. Die Architektur wirkt auf mich ziemlich beliebig, die Fassadengestaltung wenig inspirierend. Ein paar zusätzliche Loggien, ein aufgewerteter Eingangsbereich und eine schwebende Lichtinstallation machen daraus noch lange kein architektonisches Highlight. Von Deka Immobilien hätte ich mir da wirklich mehr erwartet.

    Mein Eindruck ist, dass hier vor allem wirtschaftliche Überlegungen den Ausschlag geben. Man möchte offenbar mit möglichst überschaubarem Aufwand eine erneute Vermarktung ermöglichen, statt das Grundstück grundsätzlich neu zu denken. Aus Eigentümersicht mag das nachvollziehbar sein, städtebaulich finde ich es ausgesprochen ambitionslos. Gerade Frankfurt könnte an solchen Standorten deutlich mutiger agieren. Stattdessen begnügt man sich wieder einmal mit der kleinsten und langweiligsten aller Lösungen. Besonders bedauerlich finde ich, dass damit die Chance auf ein wirklich prägnantes und sinnvolles Hochhaus an dieser Stelle wohl für weitere Jahrzehnte vertan sein dürfte.

    Zwei Aufnahmen im abendlichen Herbstlicht von der Camberger Brücke aus. Die 200-Meter-Wand scheint (leider) Realität zu werden: Zu viele Frankfurter Hochhäuser enden auf ähnlicher Höhe. Es fehlt die Abwechslung. Das Projekt Gloria müsste meiner Meinung nach mindestens 220 m Höhe bekommen, um diesen Trend etwas aufzubrechen.


    Bilder: © Adama

    Das SEED aus südwestlicher Richtung. Hier ist die Fassade noch nicht überall angebracht, während sie auf der Ostseite bereits vollständig montiert ist. Wegen der heutigen Lichtsituation habe ich diese Seite allerdings nicht fotografiert. Vielleicht kommt jemand anderes dort mal am Vormittag vorbei.

    Die Fassade finde ich durchaus ansehnlich. Sie wirkt schlicht und zeitlos, ohne sich zu sehr in kitschigen Details zu verlieren. Den Baukörper selbst empfinde ich allerdings als langweilig, was aus meiner Sicht vor allem an den zu strengen Vorgaben des Bebauungsplans liegt, der solche kastenförmigen Baukörper vorgegeben hat.



    Bilder: © Adama

    Am Mainova-Heizkraftwerk Frankfurt-West beginnen die Arbeiten für den neuen großen Wärmespeicher. Die Planung des siegreichen Wettbewerbsentwurfs von Koelling Architekten ist weitgehend abgeschlossen, die Vorarbeiten zur Gründung laufen bereits. Die Baugrube ist sichtbar. Das Fundament wird einen Durchmesser von rund 35 Metern haben.

    Mit seiner zweifarbigen, gefalteten Fassade soll der Wärmespeicher künftig einen markanten Akzent im Frankfurter Westen setzen.

    Es bleibt bei der niedrigen Aussichtsplattform auf dem Dach des Besucherzentrums.


    https://www.instagram.com/p/Dd55m9XjPWL/?img_index=1

    Es ist an der Zeit für ein neues Update, einmal um den ganzen Komplex herum:


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    Von Nordost, Grusonstraße:

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    Bild: https://live.staticflickr.com/65535/55552195986_6bb171dd5f_o.jpg Bild: https://live.staticflickr.com/65535/55552359119_563474b45f_o.jpg

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    Fassadenarbeiten, weitere Bilder davon bei Interesse in diesem Strang

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    Von Nordwesten:

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    Hochhauskopf und Anqr Flachbau, südliche Ecke:

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    Von der Honsellbrücke:

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    Fassade im schönen Abendlicht, welche wirklich das Highlight des Gebäudes ist:


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    Bild: https://live.staticflickr.com/65535/55552580120_643fe5a01c_o.jpg Bild: https://live.staticflickr.com/65535/55551169067_5fc396490a_o.jpg


    Blick zurück von Sonnemannstraße, Kreuzung Hanauer Landstraße und der Kreuzung am Paul-Arnsberg-Platz:


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    Bilder: © Adama

    Frankfurt Skyline, Atzelbergturm 1: (@Mods, Ihr könnt die letzten 3 Beiträge später gerne in einen Beitrag zusammenführen, danke)


    Dieses Panorama entstand auf dem Atzelbergturm bei Kelkheim-Eppenhain, rund 23 Kilometer Luftlinie von unserer Skyline entfernt. Nachdem die beiden hölzernen Vorgänger 2008 und 2017 durch Brände (ausgelöst durch eine mutwillige kriminelle Brandstiftung) zerstört worden waren, entstand 2023 ein neuer Aussichtsturm aus Stahl. Der 27 Meter hohe Turm steht auf dem rund 507 Meter hohen Atzelberg. Von oben blickt man somit aus etwa 534 Metern über dem Meeresspiegel über die Region.

    Für mich bietet dieser Standort einen der schönsten Blicke auf die Frankfurter Skyline. Die Hochhäuser der Nachbarstadt Eschborn liegen direkt davor in derselben Sichtachse. Zusammen mit den bewaldeten Hängen im Vordergrund und den fernen Höhenzügen hinter Frankfurt entsteht eine eindrucksvolle räumliche Staffelung.

    Fotografisch ist dieser Blick allerdings anspruchsvoll. Über eine Entfernung von 23 Kilometern beeinträchtigt selbst bei hervorragender Fernsicht die Luftunruhe die Wiedergabe feiner Gebäudedetails. Gute Sicht allein reicht deshalb noch nicht für ein detailreiches Panorama.

    Die Grundlage bilden acht Bildausschnitte mit jeweils sechs Einzelaufnahmen, insgesamt also 48 Bilder. Die Aufnahmen jedes Ausschnitts werden in Photoshop in einem Stapelmodus verrechnet, um die Auswirkungen des Luftflimmerns zu reduzieren. Die bewaldeten Hänge im Vordergrund bleiben von dieser Verarbeitung ausgenommen und werden jeweils aus einer Einzelaufnahme übernommen. So bleiben die Baumkronen sauber abgebildet.


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    Bild:© Adama

    Nun ein weiteres Panorama, aufgenommen in der Nähe des schönen Hofguts Stamm in Bad Soden.

    Unsere Skyline liegt von diesem Standort rund 14 Kilometer entfernt. Die Bedingungen waren, wie im Vorbeitrag schon erwähnt, außergewöhnlich gut: hervorragende Fernsicht bei wenig Wind, mäßigen Temperaturen und niedrigem Taupunkt. Solche Tage sind selten.

    Der Aufnahmestandort liegt etwa 250 Meter über dem Meeresspiegel, Frankfurt selbst auf ungefähr 95 bis 99 Metern. Über diese Entfernung blickt man durch entsprechend viel Luft, die selbst bei solch guten Bedingungen nicht völlig ruhig ist. Das verbleibende Luftflimmern erforderte deshalb ein besonderes Vorgehen bei der Aufnahme und Bearbeitung, um die Skyline möglichst detailreich und klare abzubilden.


    Ein kurzer Einblick in die Technik dahinter: Die Grundlage bilden sechs Grundbilder mit jeweils acht Einzelaufnahmen, also insgesamt 48 Bilder. Die Aufnahmen jedes Ausschnitts werden in Photoshop im Median-Stapelmodus verrechnet, um das unvermeidbare Luftflimmern zu reduzieren. Der Vordergrund bleibt davon ausgenommen und wird jeweils aus einer Einzelaufnahme übernommen, damit bewegte Blätter und Gräser sauber erhalten bleiben.
    Die sechs daraus entstandenen Bilder werden zunächst als TIFF gespeichert. Anschließend wird das Panorama in PTGui zusammengesetzt, wobei ich die Vertikalen manuell vorgebe, damit die Gebäude auch tatsächlich gerade stehen. Das Ergebnis wird als PSB-Datei mit mehreren Ebenen gespeichert um Fehler korrigieren zu können. Über zwei Gigabyte groß. Danach folgt die weitere Bearbeitung in Photoshop.


    Bild: © Adama

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    Danke für die Blumen!

    Heute hatten wir exzellente Fernsicht: bis zu 65 Kilometer bei wenig Wind und vergleichsweise geringem Luftflimmern. Dazu passte der niedrige Taupunkt. Deshalb ging es nach langer Zeit endlich wieder auf den Atzelbergturm und anschließend auch auf den Hardbergturm und an ein paar andere Stellen.

    Hier erst einmal zwei Vorschaubilder …




    Bilder: © Adama

    Noch ein paar aktuelle Ansichten des Central Business Towers in der Frankfurter Skyline, überwiegend vom Main aus beziehungsweise aus südlicher Richtung. Erstaunlich, wie wenig dieses keineswegs kleine Hochhaus aus manchen Perspektiven auffällt:

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    Bild: https://live.staticflickr.com/65535/55532470971_070ab189c5_o.jpg Bild: https://live.staticflickr.com/65535/55532470991_6bf9e8143e_o.jpg

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    Bild: https://live.staticflickr.com/65535/55532470646_260f7474ff_o.jpg Bild: https://live.staticflickr.com/65535/55532583313_757c0941aa_o.jpg

    Beggi war ebenfalls unterwegs. Daher stelle ich meine Bilder in diesen Strang, zumal er in den einzelnen Bausträngen (CBT, Langer Franz) bereits teilweise ähnliche Perspektiven gezeigt hat:

    Atlantic-Sparda:

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    Parktower:

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    ANQR-Hochhaus:

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    Langer Franz, das wird wunderbar, wenn die Turmhaube wieder zurück ist:

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    Bilder: © Adama