Dass die L-Konstruktion über dem Vorplatz einen Dreiecks-Querschnitt hat, ist mir auch erst durch Beggis Hinweis und die Fotos bewusst geworden. Geplant war das ursprünglich nicht; sowohl im ersten Entwurf als auch in den späteren Anpassungen (z.B. Erhöhung des Hochhauses und spätere) war der Querschnitt der Konstruktion noch rechteckig. In den aktuellen Renderings und im Video lässt sich die Änderung tatsächlich kaum erkennen.
Beiträge von Adama
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Zur Neuen Mainzer Straße hin ist bereits das 14. Geschoss in Produktion, aber das ist nicht der eigentliche Grund dieses Beitrags.
Mir ist seit gestern auf der Webcam aufgefallen, dass man begonnen hat, am Verbindungsteil der beiden Hochhausscheiben die Fassade anzubringen.
Dazu gab es ja eine kurze Diskussion in diesem Thema ab Beitrag #376.
Das Glas scheint dasselbe zu sein, allerdings hat man dort, wie man auf den folgenden Bildern sehen kann, auf die Photovoltaik verzichtet, und die Horizontalen in den einzelnen Riegeln sind daher weniger stark betont. Also optisch deutlich heller und durch diese Akzentuierung evtl. gleichmäßiger.
In der Gesamtansicht wird das sicher einen recht deutlichen Unterschied machen, sodass wir davon ausgehen können, dass das Ganze wohl in etwa so aussehen wird wie in der Darstellung im Beitrag von sweet_meat
Für meinen Teil bin ich sehr froh, dass man dadurch eben keine einheitliche Fassade hat und die beiden Hochhausscheiben mit Sicherheit besser zur Geltung kommen werden.



Kann man doch eigentlich nur positiv sehen, oder?
Jetzt noch ein paar Bilder vom Süden der Neuen Mainzer kommend bis zur Kurve:

Aus der Kurve:


Bilder: Adama
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Tec To Nik Architekten haben Ihre Webseite mit weiteren interessanten Inhalten zu diversen, auch älteren Projekten aufgefüllt. Main Yard hat auch davon profitiert.
Dabei werden auch Nutzer, wie z.B. Fettucine, aus diesem Forum mit Ihren Beiträgen erwähnt. Schön, dass man sich über das Feedback der hiesigen Nutzer erfreut.
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Sehr schön, erinnert mich jetzt auch ein wenig an den Stil der Hochhausarchitektur in Wien. Schön, dass dieses Projekt doch noch umgesetzt wird.
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Fernsehturm bleibt wohl für die Öffentlichkeit geschlossen, es ist zum
.Der Ginnheimer Spargel ist seit 1999 für Besucher geschlossen. Eine Wiedereröffnung erscheint zunehmend unwahrscheinlich. Die Betreiberin, die DFMG Deutsche Funkturm GmbH, hatte, wie bekannt, gemeinsam mit der Stadt Frankfurt eine Machbarkeitsstudie erstellen lassen. Der Kostenbedarf liegt demnach bei rund 50 Millionen Euro, inklusive notwendiger Brandschutzmaßnahmen.
Der Bund hatte 2019 zugesichert, die Hälfte der Kosten zu übernehmen, unter der Bedingung, dass Land Hessen und die Stadt Frankfurt die andere Hälfte tragen. Da beide sich bisher nicht auf eine finanzielle Beteiligung einigen konnten, laufen die Bundesfördermittel Ende 2025 aus (unfassbar!). Die DFMG geht daher aktuell davon aus, dass das Projekt nicht realisiert wird.
Dass es grundsätzlich Lösungen gibt, zeigen Projekte in Hamburg und Dresden: Dort laufen Wiedereröffnungen unter denselben Finanzierungsmodellen, der Bund trägt jeweils die Hälfte der Sanierungskosten.
Trotz allem sieht die Funkturm GmbH einen Hoffnungsschimmer: Sie verweist auf großes öffentliches Interesse und hofft, dass die Beispiele aus Hamburg und Dresden neue Impulse für Frankfurt setzen könnten. In der Turmkanzel könnten auf über 200 Metern Höhe 3.000 Quadratmeter nutzbare Fläche und Deutschlands höchste Dachterrasse entstehen, ein immenses Potenzial, das viele Bürger weiterhin begeistert.
Hoffentlich besinnt man sich.
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Trotz des eisigen Windes war ich gestern im Grüneburgpark spazieren. Und ich traue es mich kaum zu schreiben, aber man erkennt mittlerweile tatsächlich große Fortschritte und ich glaube sagen zu können, dass wir uns auf der Zielgeraden befinden. Die sehr gelungene Fassade ist fast vollständig angebracht, und auch die Vorfahrt zum Hotel steht kurz vor der Fertigstellung. Durch die tief stehende Sonne wirkt die Fassade besonders reizvoll.
Bilder: Adama
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Sind die knapp 200 m Höhe jetzt definitiv gesetzt, oder könnte es passieren, dass man nun doch den ursprünglichen Entwurf umsetzt, gerade wenn sich eine größere Anzahl von Investoren findet?
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Nach intensiverer Auseinandersetzung mit dem Siegerentwurf hat sich meine Einschätzung in Teilen differenziert. Der internationale, zurückhaltende Stil des Büro-Hochhauses ist grundsätzlich stimmig und für diesen Standort akzeptabel; insgesamt halte ich den Büroturm für einen soliden, gut proportionierten Beitrag.
Meine frühere Kritik richtete sich vor allem gegen das kleinere Wohnhochhaus, doch je länger ich mich mit den Arbeiten aller befasse, desto klarer wird, dass Ferdinand Heide Architekten dieses Volumen im Vergleich der Wettbewerbsbeiträge am überzeugendsten gelöst haben, auch wenn mir die Positionierung weiterhin nicht zusagt. Die Fassadengliederung des Wohnturms ist konsequent durchgearbeitet, auch irgendwie positiv diszipliniert und in ihrer konsequenten Reihung mit Sicherheit auch zeitlos. Insbesondere der dezente Goldton der Fassade, gerade im Zusammenspiel mit dem Silberturm und dem Bronzeton des Büro-Hochhauses, verleiht dem Ensemble eine gewisse Wärme und Eigenständigkeit.
Auch der Sockelbau, dessen Grundmaß ich nach wie vor als zu groß empfinde, wirkt durch die Hotelnutzung, die großzügige Lobby zu den Wallanlagen hin und die öffentlich zugänglichen Dachgärten letztlich akzeptabel. Anstelle eines stark exponierten Erdgeschossplatzes (Drogenmilieu) entsteht hier ein nach oben verlagerter, geschützter Aufenthaltsraum, der sich bewusst vom problematischen Umfeld abkoppelt. Das ist ein pragmatischer, wenn auch nicht idealer Ansatz.
Das größte Manko bleibt für mich jedoch unverändert die insgesamt zu geringe Höhe des Ensembles (bzw. Büroturms).Dass man sich so sklavisch an eine nicht bindende Höhenmarke und regelrecht willkürlich gesetzte Höhe klammert, halte ich für einen grundlegenden und schweren städtebaulichen Fehler. Gerade hier hätte ein höherer, schlankerer Turm der Skyline gutgetan, weniger Wand, mehr Akzent. In der aktuellen Konfiguration trägt das Ensemble eher zur Verbreiterung der Hochhauskante bei als zu ihrer Differenzierung.
Alles in allem ist der Entwurf annehmbar, aber einfach zu vorsichtig und zu defensiv für diesen Ort. Der Ort wird lediglich bedient, aber leider nicht neu interpretiert.
Der Entwurf von Heide Architekten macht nichts falsch, wagt aber zu wenig. Daran sind aber die Vorgaben der Stadt schuld.
Auf Reddit hat ein Nutzer die bekannte Hauptvisualisierung leicht abgeändert und den Hauptbaukörper nach obenhin gestreckt. Man erkennt, um wie viel besser und abwechslungsreicher und aufregender das Ensemble nun wirkt, ohne dabei die anderen Türme, insbesondere den Silberturm, in den Schatten zu stellen, oder?
---> https://i.ibb.co/9mzCLgSD/gallu…de-190-200m.jpg
Nachtrag bzgl. der Planungspolitik der Stadt:
Das Paradoxe ist, dass Frankfurt (in diesem Fall das Planungsdezernat) es besser könnte. Die Stadt hat in der Vergangenheit mehrfach bewiesen, dass sie in der Lage ist, situativ von Vorgaben abzuweichen, wenn es städtebaulich Sinn ergab. Umso unverständlicher ist dieses jetzige dogmatische Festhalten an Richtwerten, die explizit nicht bindend sind. Das ist keine Planungskultur, das ist Verwaltung aus Angst vor Angriffsflächen.
Und genau das schadet der Skyline langfristig:
Sie wird zwar übersichtlicher, verliert dabei aber an Spannung.Sie ist sauber organisiert, wirkt jedoch immer gleichförmiger.
Formal korrekt, doch es fehlt an Dynamik und Ausdruck.
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Auch wenn das Buch mit 40 € einen stolzen Preis hat, kann ich es uneingeschränkt empfehlen (heute erst gekauft). Es enthält zahlreiche Bilder aus vergangenen Zeiten unserer Stadt, die ich so noch nie gesehen habe, ergänzt durch gelungene Erläuterungen und Begleittexte.

Bild: Adama
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Anerkennung: Schmidt Ploecker Architekten,
hätte aufgrund der starken Veritkalität in der Fassadengestaltung ein nettes Zusammenspiel mit dem zukünftigen Gloria ergeben:
Und nun die restlichen Büros, die teilgenommen haben:
White Architekter:
Delugan Meissl:
Neutelings Riedijk:
ACME:
Sauerbruch Hutton:
Henke Schreieck Architekten:
christoph ingenhoven architects:
schneider+schumacher:
Meine Favs wären: ACME, CF Möller (hier gefällt mir das kleine Hochhaus aber gar nicht), Delugan Meissl und Heide.
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Los geht es mit den Schautafeln vom Gewinners des Wettbewerbs, das Büro Ferdinand Heide Architekten (ich habe keine Schautafeln bearbeitet, aus Zeitgründen):
Hier ist sehr gut zu erkennen, dass der Turm völlig verschwindet im Pulk, vor allem aus den westlichen Richtungen:

Bilder: Adama, Schautafeln: fotografiert von Adama, Abbildungen auf diesen: entsprechende genannte Architekturbüros
In der Ausstellung hatte ich die Gelegenheit, einen Mitarbeiter eines teilnehmenden Büros kennenzulernen und ein sehr angenehmes sowie aufschlussreiches Gespräch zu führen (vielen Dank dafür!). Dabei wurde deutlich, dass die Vorgaben offenbar weniger restriktiv waren, als vielfach angenommen, mit einigen entscheidenden Ausnahmen: die maximale Höhe von 170 Metern, die Vorgabe von zwei Türmen sowie deren grundsätzliche Platzierung galten als nicht verhandelbar. Genau das spiegelt sich auch in den Wettbewerbsbeiträgen wider: Kein einziger Entwurf überschreitet die 170-Meter-Marke und das inklusive Technikaufbauten.
Interessant war zudem die Information, dass der Wohnturm theoretisch eine Höhe von bis zu 90 Metern hätte erreichen können. Davon habe jedoch offenbar kein Büro Gebrauch gemacht, aus den uns bekannten Gründen, insbesondere aufgrund der erheblichen Kostensteigerungen durch zusätzliche Anforderungen wie etwa ein zweites Treppenhaus.
Bemerkenswert fand ich auch die Aussage, dass im Büro vor einiger Zeit "aus Spaß“ ein 200-Meter-Turm für diesen Standort entworfen wurde. Ein Entwurf, der offenbar städtebaulich und aufgrund der großen Höhe im Pulk und auch im Zusammenspiel mit dem restlichen Bankenviertel sehr überzeugend gewesen sei.
Generell wurde im Gespräch betont, dass Wettbewerbe dieser Art deutlich mehr gestalterischen Reiz hätten als auch Freude machten, wenn die Zahl der engen, faktisch festgelegten Vorgaben geringer wäre. Denn nachbessern könne man ja immer.
Allein diese Einschätzung aus dem Kreis der teilnehmenden Büros spricht bereits für sich.
Im Atrium des Planungsdezernats kann die Ausstellung wohl weiterhin einige Zeit besucht werden.
Noch 3 kurze Videos vom Modell:
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Auch andere Teilnehmer waren mutig und haben Rottöne eingesetzt. Bzgl. Höhe wird er meistens vom Silbertower komplett verdeckt. Es bleibt monoton und wird sogar schlimmer. Bilder des Modells folgen gleich als auch Bilder der Schautafeln aller Teilnehmer.
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Der Worst Case ist eingetreten (zumindest für mich), allerdings nicht primär aufgrund des Entwurfs von Ferdinand Heide Architekten, sondern infolge der engen, weitgehend vorab definierten Vorgaben der Stadt Frankfurt, insbesondere der planerischen Linie von Marcus Gwechenberger. Gerade vor diesem Hintergrund hätte man sich gewünscht, dass sich der Dezernent intensiver mit experimentelleren Positionen auseinandergesetzt hätte. Zum Beispiel mit der studentischen Konzeptausstellung Hochh(in)aus. Dort wurde eindrucksvoll gezeigt, welches architektonische und städtebauliche Potenzial an diesem Standort tatsächlich möglich gewesen wäre. Stattdessen entsteht der Eindruck, dass der Wettbewerb weniger als offener Diskurs, sondern vielmehr als formale Bestätigung eines bereits früh festgelegten städtebaulichen Modells diente.
Im Grunde hätte man ebenso das Modell der beiden Hochhäuser aus der ersten Präsentation des Hochhausentwicklungsplans nahezu unverändert weiterverwenden können. Die Anordnung der Baukörper, ihre Volumetrie und die grundsätzliche Setzung entsprechen diesem frühen Modell in frappierender Weise. Von einer ernsthaften Weiterentwicklung kann kaum gesprochen werden.
Ein zentraler Kritikpunkt ist zudem die unzureichende Höhe der Türme für diesen Standort. Am Übergang zwischen Banken- und Bahnhofsviertel, in direkter Lage an der Wallanlage und im Kontext der bestehenden Hochhausgruppe, bleiben die Türme städtebaulich unterdimensioniert. Anstatt ein kraftvolles, identitätsstiftendes Zeichen zu setzen, entsteht ein Ensemble, das sich defensiv in die bestehende Hochhauswand einfügt, ohne diese qualitativ weiterzudenken.
Dem Architekturbüro (weil ich das Büro eigentlich fachlich für sehr fähig erachte) ist zugutezuhalten, dass zumindest über Fassadenstruktur und Farbigkeit eine Differenzierung angestrebt wird. Auch die gestreckte transparente Glaskrone ist klar als Versuch zu lesen, den Baukörper optisch zu strecken. Diese Maßnahmen bleiben jedoch sekundär. Eine echte Verjüngung der Türme nach oben oder ein bis zwei präzise gesetzte Setbacks wären erforderlich gewesen, um der Massivität der Baukörper überzeugend entgegenzuwirken.
Das größte Defizit des Entwurfs liegt in seiner übermäßigen baulichen Dichte und Massigkeit. Die Baukörper wirken schwer und wenig fein austariert. Die Ausrichtung der Türme bleibt städtebaulich unzureichend begründet und erscheint letztlich austauschbar. Naheliegend wäre es gewesen, den Büroturm weiter nach hinten zu rücken und den Wohnturm mit seiner vergleichsweise geringen Höhe konsequent an den Parkraum anzubinden, um eine klarere räumliche Hierarchie und bessere Freiraumbezüge herzustellen.
Ebenso unverständlich ist das Versäumnis, einen neuen oder deutlich großzügigeren Pontoplatz auszubilden. Tatsächlich und eigentlich erschreckenderweise hätte man das Bestandsgebäude auch erhalten können, etwa durch Entkernung, neue Gründung und Aufstockung. Der städtebauliche Mehrwert des vollständigen Abrisses und Neubaus bleibt daher begrenzt. Es wird keinerlei Freiraum gewonnen.
Der Wohnturm selbst wirkt in seiner Erscheinung und konzeptionellen Grundhaltung bemerkenswert konventionell. Bereits auf der Ebene der Grundidee greifen Proportion, Ausdruck und stadträumliche Einbindung nur unzureichend ineinander.
Besonders kritisch zu bewerten sind die Formulierungen des Preisgerichts: Begriffe wie Entsiegelung, intelligente Anordnung der Baukörper oder klimatische Optimierung bleiben weitgehend behauptend. Eine substanzielle Entsiegelung findet faktisch kaum statt, und die sogenannte "intelligente Anordnung“ entspricht exakt jener Setzung, die bereits im frühen Hochhausmodell vorgesehen war. Ein nachvollziehbarer Mehrwert wird nicht erkennbar.
Auch die vielfach betonte Nachhaltigkeit beschränkt sich im Wesentlichen auf bekannte Standardmaßnahmen wie Dachbegrünungen, ergänzende Baumpflanzungen und programmatische/ideologische Leitbilder. Ein innovativer oder beispielhafter Beitrag zur nachhaltigen Hochhausentwicklung bleibt leider wieder einmal aus (wenn auch nicht ganz überraschend).
Abschließend eine Anmerkung an die Stadt Frankfurt, insbesondere an Herrn Professor Gwechenberger und sein Planungsdezernat:
Wenn zentrale städtebauliche Entscheidungen bereits vor Beginn eines Wettbewerbs feststehen, sollten die Rollen von Wettbewerb und Bürgerbeteiligung offen reflektiert werden. Andernfalls entsteht der Eindruck von Beteiligungsformaten ohne tatsächliche Wirksamkeit.
Insgesamt bleibt das Projekt eine verpasste Chance.
Es steht für einen vorsichtigen, letztlich mutlosen Umgang mit einem hochsensiblen innerstädtischen Standort und trägt zur weiteren Verfestigung der starren Hochhauswand an der Wallanlage bei. Besonders problematisch erscheint dabei das strikte Festhalten an den Höhenvorgaben des Hochhausentwicklungsplans, obwohl diese ausdrücklich nicht bindend sind. Dieses Vorgehen erweist sich zunehmend als kontraproduktiv und kann, wie sich hier wieder einmal beispielhaft zeigt, die Wirkung und Lesbarkeit der Skyline nachhaltig beeinträchtigen. Umso unverständlicher ist diese Haltung vor dem Hintergrund, dass in der Vergangenheit bei städtebaulich sinnvollen Konzepten mehrfach bewusst von diesen Vorgaben abgewichen wurde.
Die Enttäuschung über das Ergebnis ist entsprechend groß.
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Und weiter geht es mit dem Central Business Tower und zwar in einem wirklich flotten Tempo. Ich denke, die Bilder von heute sprechen für sich:

Die zukünftige Hochhauspromenade:

Kernbereich:
Perspektive vom Vorplatz der Deutschen Bank:

Von der Taunusanlage:

Auch vom Opernplatz inzwischen deutlich sichtbar:

Bilder: Adama
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Danke für diese exklusiven Informationen.
Man kann nur hoffen, dass sich zumindest einige Architekten im Wettbewerb über die 170 m hinausgewagen und sinnvollere Höhen von etwa 180–190 m entworfen haben (mehr muss es gar nicht sein, verhindert aber die weitere Bildung einer gleich hohen Hochhauswand). Zu viel gedrungene Masse an dieser Stelle würde der künftigen Hochhauspromenade eher schaden als nutzen. Ein weiterer reiner Glasturm wäre ebenfalls wenig wünschenswert, denn davon gibt es an diesem Standort bereits zwei.
Dass das Büro Ferdinand Heide beteiligt ist, lässt mich hoffen. Dieses Büro hat mehrfach bewiesen, dass es städtebauliche Zusammenhänge versteht und, wenn nötig, auch bereit ist, "outside the box“ zu denken.
Bei Henning Larsen bin ich hingegen etwas vorsichtiger. Bis heute findet sich auf deren Website kein einziges Wort zum Gloria, was zumindest irritierend ist.
Die Preisgerichtssitzung findet am 15. und 16.12. statt.
Es bleibt also spannend.
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Danke!
Ich darf noch von gestern und auch heute nachreichen:
Das künftige Hochhaus wird die Skyline stark prägen, sowohl aus der Distanz als auch auf unmittelbaren Stadtraumebene. Hier zwei Ansichten aus dem Reuterweg in Richtung Taunusanlage:


Aus Richtung des Guiollett Denkmals:


Und noch der klassische Lookup an der markanten Kurve der NMS:

Gestern stellte sich der Stand der Fassadenmontage so dar, heute ist die zweite Reihe bereits abgeschlossen. Zur Neuen Mainzer hin (siehe obiges Bild) sind zudem schon erste Fassadenhalterungen zu sehen:
Heute Nachmittag und am frühen Abend war ich kurz vor Ort, um ein paar Stadt-Panoramen inklusive des CBTs im aktuellen Bautenstand zu erstellen:

Weitere in dieser Art gibt es allerdings im dafür passenderen Thema "Neue Hochhäuser in Skyline und Stadtbild" zu sehen.
Bilder: Adama
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Heute habe ich großformatige Panoramen aufgenommen, die sich auf die aktuelle Wirkung des Central Business Tower konzentrieren. Das zukünftige Hochhaus wird einen gewaltigen Einfluss auf die Skyline und den unmittelbaren Stadtraum haben, das ist bereits jetzt schon festzustellen:





Bilder: Adama
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Oben am Hochhaus wurde weiter "geknabbert", viel mehr als ein Stahlbetongerippe ist inzwischen kaum noch übrig.


Bilder: Adama













































































































































