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Diese Bebauungspläne wurden damals ja überwiegend zur Sicherung der städtebaulichen Grundlagen beschlossen, um Wildwuchs vorzubeugen. Das betreffende Grundstück ist demnach ein Eckgrundstück, weil die ehemalige Kamelienstraße laut B-Plan teilweise wiederhergestellt werden soll. Stattdessen sehen wir in der Visualisierung eine Brandwand. Ergo wurden hier wieder einmal geltende Satzungen sowie die architektonischen und städtebaulichen Leitlinien ignoriert, die der Stadtrat eigentlich wegen eben solcher ignoranten Entwürfe beauftragt hatte.
Die Plattenbauten werden irgendwann ihre Lebensdauer erreicht haben und stehen auch bzgl. Hochhausleitbild langfristig zur Disposition. Hier sollte also städtebaulich vorgesorgt werden. Im Blockrand bebaut hatte die Johannstadt ungefähr genauso viel Geschossfläche, wie mit Plattenbauten. Warum sollte also nicht wieder kleinteilig und in menschlicherem Maßstab gebaut werden? Der Neubau an der Lili-Elbe-Straße macht wenigstens das schon richtig - mehr aber auch nicht.
In den Plattenbauten auf der Hopfgartenstraße wohnen meine Großeltern. Die IW67 sind top saniert worden und werden noch paar Jahrzehnte dort verbringen. Bzgl. Abriss und Neugestaltung des Gebietes brauch sich erst die nächste Generation Gedanken machen ![]()