Beiträge von Memerox

    Dekoratives Anführungszeichen

    Diese Bebauungspläne wurden damals ja überwiegend zur Sicherung der städtebaulichen Grundlagen beschlossen, um Wildwuchs vorzubeugen. Das betreffende Grundstück ist demnach ein Eckgrundstück, weil die ehemalige Kamelienstraße laut B-Plan teilweise wiederhergestellt werden soll. Stattdessen sehen wir in der Visualisierung eine Brandwand. Ergo wurden hier wieder einmal geltende Satzungen sowie die architektonischen und städtebaulichen Leitlinien ignoriert, die der Stadtrat eigentlich wegen eben solcher ignoranten Entwürfe beauftragt hatte.

    Die Plattenbauten werden irgendwann ihre Lebensdauer erreicht haben und stehen auch bzgl. Hochhausleitbild langfristig zur Disposition. Hier sollte also städtebaulich vorgesorgt werden. Im Blockrand bebaut hatte die Johannstadt ungefähr genauso viel Geschossfläche, wie mit Plattenbauten. Warum sollte also nicht wieder kleinteilig und in menschlicherem Maßstab gebaut werden? Der Neubau an der Lili-Elbe-Straße macht wenigstens das schon richtig - mehr aber auch nicht.

    In den Plattenbauten auf der Hopfgartenstraße wohnen meine Großeltern. Die IW67 sind top saniert worden und werden noch paar Jahrzehnte dort verbringen. Bzgl. Abriss und Neugestaltung des Gebietes brauch sich erst die nächste Generation Gedanken machen ;)

    Dekoratives Anführungszeichen

    Weswegen kann der Altmarkt nicht mehr maschinell gereinigt werden?

    Wir haben solch ein Problem am Hamburger HBF Vorplatz: Seitdem die Stadt 1x täglich mit der Maschine und Hochdruck reinigt, werden die Fugen zwischen den Steinen (30x30 Gehwegplatten) ausgespült. Die Platten sind dann lose, kanten sich auf und stellen einen Stolpergefahr dar. Der gesamte Platz müsste aufgenommen und alle Steine in festen Mörtel eingebettet und verfugt werden. Teilweise wurden die Gehwegplatten schon gegen Betonflächen "erneuert".

    Ich könnte mir das Problem auch am Altmarkt vorstellen.

    carolabruecke.html  Die ursprüngliche und damals verworfene Planung mit verlängerten Brückenkopf. Diese würde eine kreuzungsfreie / niveaufreie Ausfädelung der zukünftigen Stadtbahn Linie 5, bzw. heute schon der Buslinie 62 ermöglichen. Aber sowas wird zu 500% als Brückenmonstrum abgelehnt werden in der Bevölkerung. Dann lieber klein und hübsch und der ÖPNV muss wie alle sich an so einer großen Kreuzung anstellen, um auf die nächste Grünphase zu warten.

    Die Idee, die Straßenbahn durch die schmale verlängerte Reißigstraße führen zu wollen ist eigentlich Quatsch. Bahnen mögen keine engen Radien. Reduziert unnötig die Geschwindigkeit, sorgt für verlängerte Fahrzeiten und der Verschleiß an Schiene und Rad ist sehr hoch.

    Eine zukunftsfähige Stadtbahn sollte sowieso einen eigenen Gleiskörper parallel zur Striesener Straße bekommen und dann schon vorher in einer geschwungenen Form in Höhe der Thomaesstraße zwischen den Wohnblocks (auch auf eigenem Gleiskörper) auf die Bestandsstrecke in der Nicolaistraße wechseln, um die bestehende Haltelstelle am Fetscherplatz der anderen Linien bedienen zu können. Dazu müsste lediglich ein Garagenkomplex weichen.