Beiträge von Hurzel

    Den Platz vollständig in der Höhe der vorhandenen Sockelstrukturen einzufassen erscheint nur naheliegend, würde aber tendenziell eher einengend und monoton wirken. Der Blick auf offene Einlassbereiche des Alexanderplatzes in die Umgebung und umgekehrt ist in Richtung Nordwest versperrt. Darum könnte ich mir hier einen offenen nicht überdachten Bereich zwischen Kaufhofgbäude und Sockel vorstellen. Den Sockel selber könnte man durch die Verwendung wertigerer möglichst heller Materialien, aber bitte nicht durch eine Erhöhung zeitgemäß umgestalten, gerne auch in Bezugnahme auf das Kaufhofgebäude während der hier vorgesehenen Umgestaltung um hier die architektonische Verwandtschaft wieder sichtbarer zu machen.

    Hier würde eine „Öffnung“ gut tun

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    Ich denke eine die Optik stark beeinflussende Modernisierung des Park Inn sollte in der nächsten Zeit nicht anstehen, da die Glasfassade noch keine 20Jahre alt ist. Insgesamt finde ich es persönlich interessanter, wenn auch Hochhäuser aus unterschiedlichen baulichen Zeiten stammen. Es ist zwar kein herausragendes Zeugnis der Baugeschichte, aber hat inzwischen doch schon mehr Geschichte auf dem Buckel, als die nun neu entstehenden Hochhäuser. Ein Ort, der nur auf dem Reisbrett neu geplant ist, kann in den allerwenigsten Fällen an einen gewachsenen Ort in Sachen Aufenthaltsqualität und zu entdeckenden historischen Hintergründen mithalten. Es gibt zahlreiche weitere genehmigte Hochhausprojekte im Umfeld. Soll es damit erstmal vorangehen. Als besonders klobig empfinde ich das Park Inn mit der Glasfassade nicht mehr.

    Hier eine Aufnahme von heute Abend aus der schon bekannten Perspektive von der Prenzlauer Allee. Interessant, wie das Berlinian von hier zum Park Inn fast auf einer Höhe zu sein scheint. Dank für die Idee für diese schöne Ansicht (ich weiß leider nicht mehr, wer diese das erste Mal geteilt hatte).

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    Und noch zwei weitere Perspektiven vom 01.11

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    So langsam sieht man zwei unterschiedliche Geschwindigkeiten beim „Wachstum“ des Covivio. Der zukünftige Turm hebt sich, vor allem erkennbar in der Sicht von oben, deutlich von dem Sockel ab. Ich denke es geht nahtlos weiter, nach der Fertigstellung des Berlinian, kann man sich über eine zunehmende Höhe auch beim Turm des Covivio freuen.

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    Siehe hierzu auch: https://entwicklungsstadt.de/alexanderplatz…chsen-sichtbar/

    ^Die Perspektive vom Motel one ist natürlich nur eine von vielen, und zwar eine die eher nicht alltäglich ist. Entscheidender als eine zufällige „Vogelperspektive“ ist doch eher die gewöhnliche vom Alexanderplatz. Was als gelungen empfunden wird, ist sehr subjektiv. Auch ob man eine homogene Bauweise bevorzugt, oder ob Hochhäuser in ihrer vollen Höhe inszeniert werden. Man kann ein Hochhaus auch auf einen leeren Platz stellen, um die Wirkung der Höhe voll zu entfalten, aber hier haben die Hochhäuser ja eine andere Funktion für die Stadtstruktur, u.a. eine Rahmung des Alex und die Markierung des Stadtzentrums.

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    Der zweite Punkt ist jedoch wichtiger. Wenn man in großen Stadträumen denkt, dann beginnt an der Stelle des Covivio-Bauprojekts die Raumabfolge vom Alexanderplatz über den Strausberger Platz bis zum Frankfurter Tor.

    Kann Dir soweit folgen, sehe aber eine große Schwachstelle in der Ausbildung der Magistrale. Das ist der gesamte Bereich zwischen Alexanderplatzumfeld und Strausberger Platz. Das Haus des Reisens ist ja noch etwas origineller in der Bauart. Danach folgt jedoch eine Plattenbausiedlung, die völlig beliebig ist. Einzige Ausnahme vielleicht noch das Kino International. Ansonsten sehe ich hier einen Bruch in der Stadtstruktur, auch weil dieser Bereich keine durchgängige Randbebauung hat, die Aufenthaltsqualität und auch Läden und Geschäfte fehlen. Schwer reparabel an dieser Stelle, fürchte ich.

    Eine ähnliche Bausünde wie die Hochhäuser auf der Fischerinsel.

    ^ Die Brücke ist ja auch für den Radverkehr freigegeben. Aber die Kombination von Fußwegen mit Radverkehr wird durch Ebikes, Lastenräder und ERoller allgemein schon immer schwieriger. Das sind meiner Meinung nach Fahrzeuge einer neuen Kategorie, die zwischen MIV und Fahrrädern stehen. Diese fahren dann dort jedoch auch verstärkt und ich gehe da mal auch von den schwächeren Verkehrsteilnehmern wie alten Menschen oder auch Kindern aus, die vielleicht auch mal spontan quer laufen, was ja auch auf Fußwegen möglich sein sollte.

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    Doch immernoch gibt es Stau. Bei allen Respekt neben der S Bahn Brücke ist doch extra ein Fahrradbrücke mit Fußgänger. Das ist die Parkwegbrücke, die etwa 60 Meter flussaufwärts neben der Ringbahn über die Spree führt.

    Sorry, aber das ist keine Fahrradbrücke! Es ist eine Fußgängerbrücke, für Fußgänger die vom Treptower Park nach Stralau wollen. Die Parkwegbrücke ist auch für Radverkehr freigegeben aber viel zu schmal und heute schon zu stark frequentiert. Die Radwege sind etwas sehr breit auf der Elsenbrücke. Aber nun eine „Lösung“ auf Kosten der Fußgänger zu suchen, über die Nutzung eines Parkweges, ist wohl nicht der Weisheit letzter Schluss.

    Also der noch einseitig vorhandene Fußgängerweg entlang des Provisoriums der Elsenbrücke ist so schmal, dass es bereits jetzt grenzwertig ist. Habe irgendwo gelesen, dass 2 breitere Kinderwagen nicht aneinander vorbeikommen. Ich bin im Hinblick der Fertigstellung bis Ende des Jahres optimistisch. Bin zwar kein Experte, aber so sieht es dort derzeit aus. Das Mittelteil muss wohl noch mittig positioniert werden (und sicher weitere Dinge, die ich nicht beurteilen kann 😁).

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    Wie hier zu lesen ist, steht der Zeitplan wohl.

    Der Brückenschlag soll demnach im Oktober und die Eröffnung im Dezember erfolgen.

    Ich denke entscheidend ist, dass wir als Land und Gemeinschaft uns darauf einigen was wir wollen. Wenn wir uns davon abhängig machen, was andere oder gar Russland denken könnten, und davon unsere Entscheidungen abhängig machen, wohin sollte das dann führen?

    Mescha, ich denke Du hast Deinen Punkt gemacht, aber respektiere doch bitte, dass es andere Standpunkte gibt, die nicht als moralisch bedenklich zu werten sind, aber trotzdem nicht zu dem gleichen Schluss kommen wie Du. Auch dieses respektieren anderer Meinungen sollte doch eine Lehre aus der Vergangenheit sein.

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    Aber mir geht es jetzt auch nicht darum, dass wir uns alle wegen unserer geerbten Schuld wieder mehr schämen sollten, aber kann eine deutsche Führung, die von uns meinetwegen auch im militärischen Bereich erwartet wird, nicht auch aus einem unbelasteten funktionalen Ministeriumsneubau aus erfolgen?

    Obwohl ich inhaltlich auch eher denken würde, dass der Flughafen nicht der ideale Ort für das Verteidigungsministerium wäre, störe ich mich an deiner Art der Argumentation. Es gibt keine geerbte Schuld, es gibt auch keine Sippenhaft, zumindest nicht in einem Rechtsstaat. Weißt Du was die einzelnen Familiengeschichten der Mitglieder deiner Gesprächspartner sind? Was es gibt, ist die Verantwortung, Lehren aus der Vergangenheit für die Zukunft zu ziehen.

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    Da ist überhaupt nichts scheinheilig. Mich gruselt das Finanzministerium genauso. Und wenn du ein Ministerium für Kriegsangelegenheiten (ja ha, noch heißt es nicht so) in einem Topf werfen möchtest mit den anderen Ministerien, dann ist das bestenfalls naiv.

    Du scheinst für Deutschland eine sehr negative Vision von einer kriegerischen Nation zu haben, die erneut seine Nachbarländer angreifen wird. Oder was soll das wiederholte Gerede von einem Kriegsministerium? Damit wirst Du der Tradition der Bundesrepublik nicht gerecht.

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    Bei den Entwurf vor 24 Jahren beim Upper West wurde er kritisiert und heute steht das Gebäude am Zoo. Vlt. Schaft er das auch am Tempelhof. Also wenn es um die Höhe geht, denke ich nicht das ein 200 Meter Gebäude gebaut wird , was für mich eigentlich doch Gut wäre für Berlin meiner Meinung . Das kann dauern bis da allgemein gebaut wird bzw. Zur einer Entscheidung kommt.

    Also ich finde Christoph Langhof Architektur einer der besten / Schönsten. ( Geschmackssache )

    Ich finde auch das sind sehr hübsche Bauten. Ich würde es eher als einen Beitrag sehen, um mal etwas Schwung in die Diskussion zu bringen. Wenn eine so große Freifläche besteht, ist dies auch ein Riesenvorteil für die umliegende Bebauung. Warum dann nicht statt einer Bebauung des Tempelhofer Feldes, eine Verdichtung durch Hochhäuser am Feld? Das ist für mich zunächst einmal die Kernidee, auch weil die Höhe mir doch deutlich zu ambitioniert erscheint.

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    Fast alle Ministerien haben doch einen Zweitsitz in Bonn, da könnte doch auch jedes andere Ministerium einziehen, wenn es denn unbedingt ein Bundesministerium sein muss, aber das Nachfolgeministerium des Reichskriegsministerium im größten Nazi-Gebäude der Welt unterzubringen, ist schon sehr markaber und unsensibel.

    Ich würde jetzt nicht dafür plädieren, dass dieses Gebäude für das Verteidigungsministerium besonders geeignet wäre.

    Davon unabhängig denke ich aber auch, dass in das demokratische Deutschland von unseren befreundeten Nachbarländern aus guten Grund inzwischen genug Vertrauen vorhanden ist, dass die Zusammenhänge in der Form wie Du sie beschreibst, wohl nur eine Randerscheinung 80 Jahre nach dem Ende des zweiten Weltkriegs sein dürften. Und die Herstellung einer Linie, dass das Verteidigungsministerium das Nachfolgeministerium des Reichskriegsministerium ist, empfinde ich auch als einen sehr einseitigen Blick. Nach dieser Logik wäre die Bundeswehr die Nachfolgeorganisation der Wehrmacht. Das wir der Realität nicht gerecht.

    Als Idee grundsätzlich irgendwie reizvoll. Ist halt fast schon eine Vision, die höheren Hochhäuser dürften deutlich über 200m liegen. Reizvoll ist die Gruppierung um das ja auch riesige Flughafengebäude, wodurch ein doppeltes Ensemble, bzw. ein verbindendes Element durch die bereis bestehende Struktur entsteht. Und wie praktisch, die große Freifläche ist auch schon da. Gab ja auch die Idee der Eingangstore entlang des Rings und der Magistralen. Das würde für den Eingang Tempelhof passen.

    Nach meinem Gefühl aber etwas zu groß und zu ungewiss der Ausgang, ob hier ein funktionierendes Stadtviertel entsteht. Aber mal als Einwurf, um die Reaktionen abzuwarten… warum nicht 😉.