Beiträge von ulayin

    Danke sehr für's Update!
    Mir gefällt, dass hier endlich mal wieder "unnütze" Gestaltungselemente geplant und umgesetzt wurden: die zweigeschossige Luftigkeit der Betonbügel über den einzelnen Bauteilen hat statisch keine Funktion, gebäudetechnisch auch nicht, sie ist rein ästhetisch. Sowas geschieht in zeitgenössischer Architektur in Deutschland viel zu selten. Das Projekt hätte gerne auch ein kleiner Ausreißer der Medienhafenskyline sein dürfen, vier fünf Stockwerke mehr und dafür nur drei Bauteile hätten nicht geschadet. Aber das ist jetzt natürlich nur Wünsch-Dir-Was-Firlefanz... Bin bald auch in Düsseldorf und freue mich schon auf meinen Besuch beim UNIQ.

    Ergänzend zu meinem Post von Freitag: Berlin-Oslo wird ab 2028 auch angeboten
    Ist natürlich deckungsgleich mit der Direktverbindung nach Kopenhagen, aber geht dann halt noch darüber hinaus. Es werden mit dieser Verbindung zukünftig also drei ab dem BER erreichbare Ziele direkt per ICE mit Berlin verbunden: Kopenhagen DK, Göteborg SE und Oslo NO.
    Aus der Pressemitteilung gehen auch ein paar interessante Zahlen des grenzüberschreitenden Fernverkehrs hervor: So sah im Jahr 2025 München-Zürich ein Plus von 27% ggü. 2024, FFM-Paris +22%, Köln-Brüssel +16%

    Ich bleibe leider weiterhin skeptisch...
    Man tut so, als seien es vier einzelne Gebäude, aber am Ende bleiben die vier Giebel die einzigen Elemente, die diese Kleinteiligkeit untermauern.
    Außerdem fällt nun auf: Die Fugen im EG sind in der Farbe des Sandsteins verfugt und erzeugen eine angenehm monolithische Ästhetik. In den Geschossen darüber bleiben sie hingegen Schattenfugen. Wahrscheinlich allein aus Kostengründen. Allerdings bewirkt das recht unruhige Fassaden, die sich mit dem benachbarten und idR verputzten Bestand beißen. Dieses Projekt hat macht wirklich unnötig viele Fehler.

    Aber ich sehe es ja grade auch nur auf Fotos; wenn ich mal in Stuttgart bin, werde ich es mir auf jeden Fall anschauen!

    Die Rheinische Post berichtet über internationale Verbindungen der DB. So seien 2025 25 Millionen Fahrgäste im grenzüberschreitenden Verkehr unterwegs gewesen, 30% mehr als noch 2019. Leider wird zwar keine etwaige neue ICE-Verbindung Berlin-Warschau erwähnt, aber dafür Berlin-Kopenhagen und Berlin-Paris. Beide Routen haben zwar durchaus stattliche Reisezeiten im Zug, sind aber dennoch direkte Konkurrenz zu Flugangeboten ab dem BER.

    Das Plus bei der DB von 30% kann sich allemal sehen lassen und es ist naheliegend, dass das auch auf Passagiere zurückgeht, die diese Strecken einst geflogen sind.

    Da mit Frankfurt, München, Berlin und Düsseldorf Deutschlands größte Flughäfen allesamt recht nah zu einer Grenze liegen, wäre es also nicht verwunderlich, dass der Fernverkehr hier Kunden abgeworben hat und diese Flughäfen u.a. auch deshalb die Passagierzahlen von 2019 noch nicht wieder erreicht haben.

    Dekoratives Anführungszeichen

    Heute kaum noch vorstellbar, dass Frankfurt mal der grösste Flughafen Europas war.

    Wann auch immer das gewesen sein soll; so war es höchstens irgendwann zur Mitte des letzten Jahrhunderts und wir würden von maximal ein paar Millionen Passagieren pro Jahr sprechen. Seeeehr alte Kamellen... Und absolut nicht mit heutigen Maßstaben zu vergleichen.

    Nach den Zahlen von 2024: Ryanair ist Europas viertlukrativste Airline Gruppe gemessen an deren Gewinnspanne von 11,2%. Nach Pegasus Airlines mit 18,5%, International Airlines Group mit 13,8% (die u.a. British Airways, Iberia, Vueling vereint) und Aegean Airlines Group mit 12,8%. Im Vergleich liegt die Lufthansa bei knapp unter 4%.

    Ryanair will einfach so wenig Geld wie möglich ausgeben. Eine legitime Geschäftsstrategie. Für einen Flughafen ist aber eine ebenso legitime Geschäftsstrategie, sich den Airlines nicht zu Dumpingpreisen anzubieten, insbesondere wenn man ein neugebauter und nicht abgenutzer Flughafen ist.

    Berlin sieht als größte und Hauptstadt von Deutschland eine kritische Mindestnachfrage nach Flügen, sei es wegen privater Reisen der lokalen Bevölkerung, Tourismus, Terminen und Events um Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Messen. Ryanair wird sicher irgendwann wieder am BER ausbauen. Die wollen nämlich auch Geld verdienen. Den BER komplett anderen Billigfliegern zu überlassen, ergibt aus meiner Sicht keinen Sinn für Ryanair. Sie versuchen jetzt, Druck durch Schmähkampagnen aufzubauen.

    Insgesamt befinden sie sich aber auf einer Talfahrt: die aktuellen 11,2% Profit sind ein herber Rückgang im Vergleich zu den 15,3% im Jahr 2023.

    Ich schrieb ja bereits: 'Der erfolgreichste Club, der sie nach Olympia nutzte, läuft mittlerweile in der ehemaligen Kampfsportarena der Olympischen Spiele mit 9.000 Plätzen auf. Andere sie zwischenzeitlich nutzende Clubs bezogen kleinere Hallen mit ca. 1.800 bzw. 3.500 Plätzen.'

    Will sagen: Trotz Breitensport-Status hat sich diese olympische Basketballhalle halt nicht etabliert. Breitensport bedeutet ja nicht zwangsläufig, dass jeder Club tausende Fans hat und 8000 Plätze füllen kann. Sechs Teams aus dem Großraum Athen spielen in Griechenlands erster Liga, ihre Heimstätten fassen zwischen 1.800 und 19.000 Zuschauern. Eine Halle kann halt manchmal einfach zu groß sein und damit obsolet werden.

    Im neuen Ellinikon wird es einen Sportpark geben, Schwimmhalle, Fußball- und Basketballfelder, Tennisplätze, Leichtathletikanlage. Auf einem Rendering lässt sich eine potentielle neue Basketballhalle erkennen, denn ja, mit dem neuen Wohnraum in der unmittelbaren Umgebung wird dieser Sportpark sicher auch ein attraktiverer Ort für Wettkampf und Turniere.

    Bei den abgebrochenen Sportstätten handelt es sich um drei Softball- / Baseball-Stadien, die Wildwasseranlage für Kayak-Slalom und zwei Hallen für Basketball und Fechten, also überwiegend sehr spezifische Sportarten, denen sicher nur wenig Menschen in Athen nachgehen. Sonst hätten sie sich sicher auch nach den Spielen in der Stadt etabliert. Daher würde ich sagen, deren Abbrüche sind verkraftbar.

    Bei der Basketballhalle mit ihren 8.500 Sitzen (während Olympia bis zu 15.000), die wie die Fecht-Halle vor den Spielen ein Wartungshangar des Flughafens war, hat das bis 2011 offenbar auch funktioniert, wenngleich wechselhaft. Danach war sie keine Heimstätte mehr.
    Der erfolgreichste Club, der sie nach Olympia nutzte, läuft mittlerweile in der ehemaligen Kampfsportarena der Olympischen Spiele mit 9.000 Plätzen auf. Andere sie zwischenzeitlich nutzende Clubs bezogen kleinere Hallen mit ca. 1.800 bzw. 3.500 Plätzen.

    Die griechische Baseball-Liga wurde 2014 aufgelöst, weil es zu wenig qualifizierte Clubs und Teams gab. Baseball selbst ist bei den Sommerspielen auch nicht immer dabei. Bisher gab es 18 Ausgaben der Spiele, bei denen Baseballwettkämpfe auf dem Programm standen, bei 13 Ausgaben hingegen nicht. So fehlte der Sport jüngst in Paris 2024, in London 2012 und Peking 2008.

    Und Softball wurde erstmals 1996 bei den Sommerspielen gespielt, aber fehlte seitdem auch schon dreimal.

    Über die Wildwasseranlage kann man lesen, dass das große Sammelbecken am Ende der Anlage im neuen Development als See fungieren soll, jedoch ist auf den Satellitenbildern auch dieses Becken mittlerweile einer Sandfläche gewichen.

    "UTR und die Flächen bei Buchholz-Nord für Großgewerbe vorgesehen sind. Wenn dereinst tatsächlich die S-Bahn am Karower Kreuz ausgebaut wird und die geplante Straßenbahn zur alten Schäferei weiter in das (noch) geplante Gewerbegebiet an der S-Bahn fahren soll, drängt sich die Frage auf, warum dort keine Wohnungen gebaut werden sollen."

    Dass in der UTR bzw. auf dem ehemaligen Flugfeld nur 5000 Wohnungen für knapp über 10.000 Menschen geplant sind, finde ich auch erschreckend... Würde hier eine Dichte angestrebt werden, wie es sie unweit im Wedding gibt, könnten auf dem halben Flugfeld gute 60.000 Menschen leben, und eine Abzweigung der U6 würde diese Menschen problemlos an die Stadt anbinden, eventuell käme auch noch die Siemensbahn hier an... Würde man das ganze Feld bebauen, könnten hier über 100.000 Leute ein neues Zuhause finden. Das Karower Kreuz ist auch eine spannende Gegend mit enorm viel Potential.

    Habe übrigens gestern zufällig gesehen, dass Berlin die 900.000-Marke seiner vierten Million geknackt hat! Zum 31.12.2025 waren 3.913.644 Millionen Menschen in Berlin gemeldet, Ortsteile und Bezirke im Osten der Stadt verzeichneten das größere Wachstum. Vielleicht rückt das Kreuz in Karow also wieder in den aktiven Fokus der Stadtentwicklung. 🤞

    ^^ Ich würde ja sagen, die Friedrich- und die Schloßstraße spielen nicht in der selben Liga.

    Denn die Schloßstraße ist geprägt von gründerzeitlichen Altbauten −manchmal sogar noch mit ihrem kleinteiligen Dachschmuck, der in Berlin nach dem Krieg weitestgehend verschwand− und von vielfältigen / ikonischen Bauten wie dem Titania-Palast, dem Bierpinsel, den großen Einkaufszentren.

    Hier passiert überall etwas fürs Auge. Entweder bleibt es an dekorativen Altbaufassaden mit Erkern, Loggien, Balkonen hängen, oder wandert an den unterschiedlichen Traufhöhen entlang, findet Hochpunkte wie Steglitzer Kreisel, besagten Bierpinsel oder Ecktürmchen.

    Obendrein ist sie quasi das Stadtzentrum des Berliner Südwestens, ist sicher für rund 500.000 Menschen die nächstgelegenste große Einkaufsstraße, grenzt in allen Richtungen an weitläufige Wohnviertel und hat unmittelbar mehrere Zehntausend Anwohner.

    Auf der Friedrichstraße hingegen passiert viel weniger; die meisten Gebäude sind einfach nur groß, nehmen oft ganze Straßenblöcke ein. So entsteht eine Umgebung, in der Monotonie das Bild prägt. Monotonie an sich muss nichts Schlechtes sein, aber in großflächigen und reduzierten oder pragmatischen Fassaden eine überzeugende Schönheit zu kreieren, ist eine Schwierigkeit, die hier leider nicht überall gemeistert wurde.

    Zwischen Unter den Linden und Checkpoint Charlie stehen auf 1000m Länge nur ca. 32 Gebäude an der Straße. Ein gutes Viertel davon allein im 80m kurzen Abschnitt zwischen Behren- und Französische Straße. Hier stehen nämlich noch vermehrt alte Bestandsbauten auf kleinen Parzellen.

    Wenn man das auf den Kilometer hochrechnet, hätte hier in 80 verschiedenen Gebäuden eine reizvolle architektonische Vielfalt zum Ausdruck kommen können. Doch diesen Zustand haben wir leider nicht.

    So wie sie jetzt aussieht, könnte sich die Friedrichstraße mit guter neuer Freiraumplanung sicher als normale Großstadtstraße etablieren und florieren: ideal für gängige Handelsketten, Fast-Fashion, Fast-Food, Produkte für den täglichen Gebrauch, aber keine teuren und elitären Boutiquen mehr. Pull-Faktoren könnten die sich eventuell ansiedelnde ZLB, ein Innenstadt-IKEA wie in Hamburg-Altona und eine ehrliche Fokussierung auf Fußgänger als Kundschaft sein. 3 U-Bahnlinien fahren die Straße an, plus 6 S-Bahnlinien zzgl. Regionalzüge am Bhf Friedrichstraße. Und in der Gegend laufen massenweise Touristen rum. Aber ich schweife ab.

    Denn dann gibt es neben der architektonischen Tristesse ja auch noch das andere traurige Schicksal der Friedrichstraße: Ihre heutige Lage in einem Bürogebiet. In der unmittelbaren Nachbarschaft wohnen in den Planungsräumen Unter den Linden und Leipziger Straße gerade einmal ca. 5000 Leute. Die Kunden von Geschäften müssen also von weiter weg angelockt werden. Aber man findet unweit im Scheunenviertel schönere Einkaufsstraßen, verwinkelt und vielseitiger. Oder alternativ auf dem Ku'damm hohen Budgets adäquateren Pomp und Gloria. Die gebaute Substanz der Friedrichstraße ist zwischen beiden unter die Räder gekommen und kann wenig attraktive Alleinstellungsmerkmale anbieten.

    ^ Clemenceau Die Breite einer Straße prädestiniert ihre Attraktivität nicht unbedingt. Ich habe mal ein paar von Europas teuersten Einkaufsstraßen in Google Maps "vermessen" und es kam raus: Auf Mailands Via Monte Napoleone werden Jahresmieten von bis zu 20.000€/m² fällig und die Straße ist nur ca. 10m breit, die Gehwege sind schmal, vielleicht nur knapp über 1m. Aber die Straße ist voller pittoresker Häuser. Ähnlich teuer ist die Londoner New Bond Street, ca. 15m. Und auch hier: schöne, vielfältige Gebäude. Die Via dei Condotti in Rom ist sogar etwas schmaler als die Monte Napoleone in Mailand. Kohlmarkt in Wien, ca. 13m. Nedre Slottsgate in Oslo, auch ca. 13m.

    Natürlich gibt es auch breitere Straßen und Boulevards auf der Liste (Champs-Élysée Paris 72m, Passeig de Gràcia Barcelona 60m, Bahnhofstrasse Zürich 20m, Maximilianstraße München 23m).

    Aber egal ob breit oder schmal, überall prägen der lokalen Baugeschichte entsprechende Altbauten die Straßenzüge.

    Die Friedrichstraße misst 22m, also grundsätzlich eine typische Dimension für eine Straße in Berlin.

    (Schloßstraße ca. 30m, Rosenthaler Straße ca. 18m, Ku'damm und Tauentzien −letztere im Einkaufsstraßen-Ranking mit 3000€/m² übrigens auf Platz 30− ca. 50m)

    Ich weiß noch, wie ich als Kind im Reiseführer von einer noblen Berliner Top-Einkaufsstraße las, die zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt gezählt wurde. Dann stand ich ein paar Monate später tatsächlich da und dachte nur: Wer das geschrieben hat, war wohl noch nie in einer anderen Stadt.

    Südlich vom ehemaligen U-Bahnhof Französische Straße sind alle Gebäude auf der Westseite höchstens mittelmäßig - wenn man Gnade walten lässt. Da die Stadt aber nicht einfach alle Häuser entlang von vier fünf Blöcken abreißen kann, ist das Upgrade des Freiraums die einzig verbleibende Strategie, wenn man diese Straße wirklich zu etwas Besonderem machen will. Deswegen sollte "Go Big Or Go Home" hier das Motto sein. Aber ob das bisschen Glitzer Glitzer im Aspahlt der Visualisierung im Tagesspiegel effektiv von der Hässlichkeit des Russischen Hauses und seinen Nachbarn im Norden und Süden ablenken kann, möchte ich bezweifeln... Zumal solche Bodenspots eh anfällig sind und es sicher nicht lange dauern würde, bis nach Einbruch der Dunkelheit nur noch ein peinlicher Flickenteppich funzelt. Im internationalen Vergleich unterste Schublade. Und an dieser prominenten Stelle sollte defintiv mit dem internationalen Vergleich im Hinterkopf geplant werden

    Dekoratives Anführungszeichen

    Der Senat hätte meiner Meinung nach mehr Druck ausüben müssen, damit es eben nicht zu 4 Jahren in dieser Lage kommt.

    Wie denn? De jure und sicher auch de facto hört die Macht des Berliner Senats doch an den Landesgrenzen auf, vielleicht könnte über den Bundesrat noch auf nationaler Ebene irgendwas beeinflusst werden. Bis nach Moskau ist's dann aber noch ein gutes Stückchen. Will sagen: Wenn man in Berlin irgendwas aus Moskau einfordert, sei es eine Unterschrift, ein Verkauf, irgendwas: Sie müssen nicht mitziehen und man kann sie dazu nicht zwingen. Die Grenzen sind dicht, für Personen wie für derartige Geldflüsse.

    Wenn Gesetze in Deutschland lokalen Verwaltungen im Falle von Sanktionen oder heruntergefahrenen diplomatischen Beziehungen Maßnahmen wie Enteignungen zugestehen würden, hätte der Senat sicher derartiges angestrebt bzw. evaluiert. Dann aber stellt sich auch noch die Frage: wer würde das Ding denn überhaupt weiterbauen / übernehmen / kaufen wollen?

    Ich denke, der Senat muss wegen des mittlerweile 4 Jahre langen Baustopps nicht in die Kritik genommen werden. Es ist nicht seine Aufgabe, dieses privatwirtschaftliche Projekt in derartigen Zeiten zu betreuen.

    Auf der zweiten Projektwebcam sieht man seit heute, dass der erste Rücksprung im 17. OG erreicht ist. 🎉

    Ein Element der Schutznetze wurde nun in der Ebene der Fugenfassade montiert und gibt so den Blick auf die Rohdecke überm 16. OG frei.

    >> Ich habe dies auch mal zum Anlass genommen, anhand dieser Ansicht von der Webseite die Geschosse zu zählen:

    EG - 16. OG - 16 Geschosse

    17. - 29. OG - 13 Geschosse - 1. Rücksprung im 17.

    30. - 41. OG - 12 Geschosse - 2. Rücksprung im 30.

    42. - 52. OG - 11 Geschosse - 3. Rücksprung im 42.

    image.jpg

    ©NetCo Professional Services GmbH / helaba

    Ich habe mir gestern Abend die Fassaden-Module in Merlin 's Beitrag angesehen und mit den Renderings von Sauerbruch Hutton und Merlins Foto des neuen Bauschilds verglichen und erstaunt festgestellt: Es ist eine andere Fassade!

    In den Visualisierungen kommt die Farbe über die Jalousien in die Fassade. Das flächige Raster bleibt hier weiß und die angehängten PV-Rahmen schwarz bzw. grau. Und: Jede Seite des Turms hat eine andere Jalousie-Farbe, das ist mir vorher noch nicht klar gewesen; ich find's sehr gut und passt auch zur Handschrift des Architekturbüros, das für seine bunten Entwürfe bekannt ist.

    Bisher dachte ich nämlich immer, der Turm bekommt nur zwei Farben.

    Es sind klar strukturierte Farbzonen und dank beweglicher Jalousien von täglich wandelbarer Erscheinung. Alles gut zu erkennen auf dem neuen Bauschild.

    Schmale Seite ggü künftigem Hines-Hochhaus: Orange. Alexanderplatz-Seite rechts: Gelb(grün?). Alex-Seite links: Hellblau. Park-Inn-Seite: (Grau?). Alexanderstraßen-Seite rechts: Gelb. Straßen-Seite links: (Rot?)

    Am montierten Modul kommt die Farbe nun aber anhand der mittigliegenden, jetzt eingefärbten vertikalen Verblendung vom einst ausschließlich weißen Raster. Schade, wie ich finde. Da man ja offenbar auf gefärbte Jalousien verzichtet, hätte man lieber das gesamte Raster einfärben sollen, um die Farbe als markanten Akzent jeder Turmseite zu belassen. Jetzt verwäscht sich das vielleicht mit dem Weiß der horizontalen Verblendungen. Aber werden wir sehen.

    Außerdem: Der Turm bekommt ein paar zweigeschossige Wintergärten! Jeweils an den Ecken und gut zu erkennen auf den Visualisierungen der Architekten. Fünf gehen zum Alexanderplatz, fünf zum Park Inn.