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Hier liegt nach meinem Ermessen etwas der Ruch in der Luft, dass hier eine gut vernetzte „Kreativen“-Gruppe auf Kosten der Allgemeinheit in einer für einen dreistelligen Millionenbetrag sanierten ehemaligen Ruine in bester Lage residieren will.
Die Förderung kreativer Nutzungen ist grundsätzlich positiv zu bewerten. Es kann schließlich niemand erwarten, dass sich solche Projekte zu marktüblichen Mieten selbst tragen. Allerdings kann ich mir kaum vorstellen, dass dieser Ort groß über sich hinausstrahlen wird und sich die Investition damit zumindest kulturell auszahlt. Wenn die "Kreativen" letztendlich hauptsächlich unter sich bleiben, hätte es auch ein altes Bürogebäude weiter außerhalb getan.