^ Zu Alt-Rödelheim:
Hier hat mich die Visualisierung auf der Plane neugierig gemacht, da sie von den bekannten Visualisierung abweicht. Auf der Seite des Bauträgers HIIZIMMO gibt es eine neue Ansicht:
Bild: HIIZIMMO
^ Zu Alt-Rödelheim:
Hier hat mich die Visualisierung auf der Plane neugierig gemacht, da sie von den bekannten Visualisierung abweicht. Auf der Seite des Bauträgers HIIZIMMO gibt es eine neue Ansicht:
Bild: HIIZIMMO
Update zu jonasrudi's tollem Übersichts-Post #1793 bzw. zum Grüneburgweg 98 aus diesem Post.
Macht was her!

Kleine erfreuliche Info zur Julius-Leber-Schule, siehe Beitrag darüber:
Im Vorbeifahren habe ich gesehen, dass der straßenseitige Treppengiebel (hier zu sehen auf der Visualisierung bei den Baufröschen) über dem Mittelrisalit rekonstruiert worden ist, was ich nicht erwartet hätte, aber eine positive Überraschung ist. Aktuell noch hinter dem Gerüst versteckt, aber sicher bald gut sichtbar.
Optisch sicherlich eine Aufwertung und kommt dem 50er Jahre Charakter näher als der jetzige Zustand.
Jetzt wirds etwas off-topic: Für die Ecke ist es nicht schlecht, dass sich da langsam was tut. Der ganze Streifen zwischen Bahngleisen / Westbahnhof und Schlossstraße leidet meiner Meinung nach unter dem städtebaulichem WIrrwarr gepaart mit teilweise schrecklich billiger Architektur. Nachkriegs-Zeilenbebauung trifft hier auf schändlich verunstaltete Gründerzeitler (SV) sowie Autohäuser und anderes Gewerbe. Besonders der Block direkt am Westbahnhof bietet eigentlich massives Potenzial in Zukunft mal der Lage angemessen entwickelt und aus seinem shady Hinterhofschlaf wach geküsst zu werden.
Weiss jemand was in der Feldbergstraße 10 passiert? Sieht nach einer Komplett Sanierung aus und auf den ersten Blick leider auch, als wären Profile, Gesimse u.a. entfernt worden. Leider nur im Vorbeifahren gesehen und konnte (noch) kein Bild machen.
EDIT:
Danke Schmittchen für die Infos. Bei nochmaligem Anschauen wurde mir klar, dass hier lediglich alle (bisher mint-grünen) Farbschichten von den rot-braunen Stein-Ornamenten abgestrahlt / abgeschliffen wurden, diese dadurch in ihrem Zwischen Stadium sehr rough aussehen, aber auf jeden Fall erhalten sind.
Ich hab bei der Visualisierung auch direkt daran denken müssen, ob man vorhat, einfach die Baucontainer stehen zu lassen und fertig.
Und ich finde es auch nur noch ermüdend, dass man nicht einfach mal den logischen und einfachen Weg gehen kann, den Hauptbahnhof, der nach bald 140 Jahren immer noch ein architektonisches Highlight der Stadt ist, einfach harmonisch zu ergänzen. Da bin ich ganz bei Cephalopod. Was ist daran so schwer? Stattdessen reitet man den längst tot gerittenen Gaul "irgendwas mit zufällig versetzten Fenstern" weiter tot. Positiv ist, dass in der Ecke überhaupt was passiert und die Hinterhof Atmosphäre etwas verschwindet.
Bonus Rant zur Visualisierung: Die Sonne wird wahrscheinlich auch in Zukunft nicht von Norden auf das Gebäude scheinen und es so glänzend aussehen lassen.
Ähnliche antisemitische Postkarten aus Frankfurt wurden zahlreich vom Hotel Kölner Hof produziert und vertrieben.
Hier ein paar Infos dazu:
https://www.frankfurt1933-1945.de/beitraege/anti…ankfurt-am-main
Oeder Weg 74 - 78 (zueltzt im Beitrag #1754)
Hier wird seit einigen Wochen gearbeitet. Aktuell ist bereits die Dämmung entfernt. Auf der Rückseite wurde ein Garagenbau abgerissen und dort Container aufgestellt.
(eigenes Foto)
Ich möchte gar nicht zur Ehrenrettung kommen, es ist realistischer erstmal vom schlimmsten auszugehen. Aber: bei genauerem Betrachten der Visualisierung ist es für mich zumindest nicht ausgeschlossen, dass Teile des Sandsteins erhalten bleiben werden, insbesondere die Fenstereinfassungen links neben den Balkonen und der hinterm Baum versteckte Erker sehen im Detail so aus.
Fredersen:
Auf der anderen Seite frage ich mich, ob nicht der Verlust von originaler Bausubstanz, wie in diesem Fall, einhergeht mit sofort einstzendem Wertverlust. Altbauten sind ungebrochen gefragt, v.a. im höheren Preissegment. Gleichzeitig sieht man hier und da Objekte, die im Laufe der Jahre schlimm verschandelt wurden. Ob durch Dämmung, bilig wirkende Türen und Fenster oder gar komplette Änderung der Fensterformate, tot-sanierte Treppenhäuser usw.
Ich hab keine Daten oder Zahlen um das zu untermauern, aber vom Gefühl ist ein sanierter, aber mit original erhaltenen Altbau-Merkmalen (Fenster, Fassade, Dachform etc.) nicht nur ästhetisch wertvoller, sondern auch rein finanziell, weil er eben wertig und nicht billig aussieht. Mir ist schon klar, dass eine stilbewusste Sanierung auch ziemliche Mehrkosten bedeutet, aber aus meinem Empfinden heraus, geht das Hand in Hand mit einem höheren (Wiederverkaufs-) Wert. Oder zählt hier rein die Lage / der Name des Stadtteils und man wird jeden verschlimmbesserten Schrott wieder mit Gewinn los? Wahrscheinlich.
Das positive ist, dass derlei Verunstaltungen, im Vergleich zu Städten wie Nürnberg, hier in Frankfurt generell sehr selten sind. Aber wenn man gleichzeitig sieht, wie regelmäßig in Leipzig die Altbauten mit viel Liebe zum Detail auf Vordermann gebracht werden, ist hier auch noch viel Luft nach oben.
Sieht auf den ersten Blick nach einer optischen Aufwertung aus. Allerdings etwas seltsam, dass das Rendering (wenn man es so nennen will) nur eine mittelmäßige KI-generierte Ansicht ist. Das macht es schwierig, einzuschätzen, was da am Ende wirklich geplant ist.
zuletzt im Beitrag #863 Hier wird mittlerweile von Neubau gesprochen, es handelt sich also scheinbar nicht mehr um den Umbau des gründerzeitlichen Bestands. Das lässt sich auch direkt daran erkennen, dass jetzt ein Geschoss mehr geplant ist, bei gleicher Traufhöhe. Die Architektur wurde zum Stand von letztem Jahr merklich verändert. So sticht vor allem das markantere Mansardendach hervor, sowie die geplante Gewerbeeinheit im EG. Hier die aktuellen Visualisierungen:


Bildquellen: IAM Immobilien & Allfinanz Management GmbH / Franken Generalplaner / Rendervision
Die Eschersheimer Landstraße 80 machte in der Vergangenheit bereits Schlagzeilen. Ursprünglich eine Immobilie des Blindenbundes, wurde sie 2023 verkauft, woraufhin laut Stabsstelle Mieterschutz ein "besonders dreister Fall von Entmietung" folgte. (Artikel in der FR)
Das Haus war jahrelang, also auch schon vor dem Verkauf in einem ziemlich heruntergekommenen bis verwahrlosten Zustand. Aktuell erfolgt eine komplette Kernsanierung. Von außen ist an baulicher Aktivität zu beobachten, dass die Fenster vergrößert wurden zu bodentiefen Fenstern mit französischen Balkonen und Dachgauben hinzugefügt wurden.

(eigenes Bild)
Hier ist der Vorzustand zu sehen:
Informationen zum Wettbewerb und alle ausgezeichneten Beiträge lassen sich jetzt hier einsehen:
https://www.akh.de/baukultur/wett…ankfurt-am-main
Auch ich habe mit Spannung auf das Ergebnis dieses Wettbewerbs gewartet. Projekte in der Altstadt sind ja ohnehin rar und die Verhältnisse an vielen Stellen so im Vorstadtlook der Nachkriegszeit zementiert , dass man um jede kleine Chance, die sich auftut dankbar ist.
Beginnend mit der Verbesserung: wirklich alles ist aus städtebaulicher Sicht besser, als die aktuelle katastrophale Situation (SV Saalhof, SV Geistpförtchen). Das ist mausetoter öffentlicher Raum, in den sich niemand verirrt und falls doch, sich nicht aufhalten will. Während man am Fahrtor Platzangst bei den Massen kriegt, ist es hier, eine Parallelgasse weiter, so ruhig, dass es auch unangenehm bis fast schon gruselig ruhig wirkt. Ein neues Gebäude mit offenem Erdgeschoss und dem neuen Platz mit Öffnung des Saalhofs zum Mainkai kann da schon Wunder wirken.
Die Situation an der Saalgasse selbst, lässt sich nicht mehr auf Vorkriegsniveau zurückdrehen. Dafür wurde der Stadtgrundriss, bzw. der Verlauf der Saalgasse schon zu sehr verändert. Auch die Entscheidung der EK, das bestehende Gebäude nur umzubauen, steht dem entgegen. Architektonisch würde ich mir natürlich auch etwas Altstadtsensibleres oder gar Rekonstruktionen wünschen, aber das ist nur mit Willen und/oder massiven Gestaltungsvorgaben zu erreichen, sowie würde das enorme Extra Planung und Kosten bedeuten. Der Raumbedarf der Institution scheint mit vielen kleinen verwinkelten Bauteilen auch schwer umsetzbar.
Dudler versucht ja das alte noch auf die modernistische Weise zu zitieren, die Dachformen und die Platzgestaltung sind dabei aber auch das einzig reizvolle. Der Rest des Entwurfs erinnert mich an den Neuentwurf für den Bethmannhof von BGF. Es wird sich grob an einer Kubatur orientiert, dann aber so detailarm und monumental gestaltet, dass es sich auch kaum einfügt. Der Gewinner Entwurf pfeift auf jeglichen Bezug zur Altstadt, aber vielleicht ist das in diesem Bereich, wo eh alles Kraut und Rüben ist, mittlerweile auch schon egal.
Hier hab ich noch den Entwurf mit Anerkennung von Pussert Kosch gefunden: https://www.pussert-kosch.de/wettbewerbe-ue…rchenmusik.html
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Hi, ich wollte mal fragen, ob theoretisch die Möglichkeit besteht, dass irgendwann diese 60er Jahre Wohnhäuser, die zwischen "Mainkai" und "Am Geistpförtchen" stehen, abgerissen werden? Auf allen Luftbildern von Frankfurt stören mich schon ewig diese Häuser, die die Altstadt wie ein Riegel vom Main abtrennen, und in ihrer Erscheinung irgendwie ihrer Lage überhaupt nicht gerecht werden.
Erstmal hallo zusammen hier im Forum. Ich lese schon seit fast einem Jahrzehnt mit.
Um auf deine Frage bzgl. des Areals zwischen Mainkai, Saalgasse, Am Geistpförtchen und Am Pfarrturm einzugehen: gerade dieser Bereich steht unter Ensembleschutz: https://denkxweb.denkmalpflege-hessen.de/963749/
Zitat aus dem Eintrag: "Zusammen mit der Gesamtanlage Fahrgasse-Weckmarkt sind die fünf Häuserzeilen das städtebaulich prägnanteste und qualitätsvollste Wiederaufbauprojekt in der ehemaligen Altstadt. Die Gesamtanlage steht aus geschichtlichen und künstlerischen Gründen unter Denkmalschutz."
Damit ist diese seltsame Vorstadt-Situation im Herzen der Altstadt nicht nur städtebaulich sondern auch architektonisch quasi besiegelt.