Beiträge von tmk92

    Hoffentlich wird das Ergebnis der Untersuchung ein Ende dem städtebaulichen Ungetüm setzen.

    Btw. RLS "zerschneidet" keine Staddteile, bis auf einige Meter bei der Wilhelm-Epstein-Str., wo sie Ginnheim und Dornbusch teilt. Ansonsten zerteilt sie EINEN Stadtteil, und zwar Ginnheim. Das ist m. E. noch schlimmer.

    Viel bitterer finde ich die Einstellung der Politik dazu:

    Dekoratives Anführungszeichen

    Hans-Jürgen Sasse, Vorsitzender der SPD-Fraktion im für Rödelheim zuständigen Ortsbeirat 7, hält es für unwahrscheinlich, dass sich daran etwas ändert. „Ich bin Realist.“

    Die Politik ist nicht da, um Realist zu sein, sondern um an Lösungen zu arbeiten. Um die Erreichbarkeit des Westbahnhofs zu verbessern, wird auch der Durchbruch zum Birkenweg nicht viel helfen. Eine gute Lösung wäre eine Fuß- und Radwegbrücke am Ende der Brigitte-Frauendorf-Straße. Auf dem Mainova-Gelände auf der anderen Seite ist viel Platz übrig, um dort einen Fuß- und Radweg Richtung Westbahnhof zu bauen (entlang der Bahngleise).

    Was mir auffällt, ist die Düsterheit, die genau wie vor dem Umbau ist. Daran ändern auch paar farbige Elemente nichts. Es ist zum Einen das Licht, das irgendwie zu wenig ist. Hoffentlich kann man es heller einstellen. Zum Anderen der graue Boden, der so das Licht nicht reflektieren und seine aufhellende Wirkung nicht verstärken kann. Aber klar, so ein Boden muss man nicht so oft reinigen (was in Frankfurter Praxis "gar nicht" heißt).

    Da ist für mich die Passage am Münchener Hauptbahnhof ein für Frankfurt leider immer noch unerreichbares Vorbild.