Beiträge von Peer

    Dekoratives Anführungszeichen

    … tut mir Leid, ich weiss nichts von Deinen „ zwei Alternativen“. Für mich gibt es eine Flußtreppe. Und es wäre schön, damit auch die Anhänger des Schloßfassadenfrontalblicks zu ihrem Recht kommen eine zweite Treppe gegenüber zu bauen.

    Lies doch bitte einfach meine Beiträge ganz im Zusammenhang nochmal (und nicht nur selektiv) dann wirst du es wissen.

    Und wie schon getippt: es gab realistisch gesehen zwei Alternativen, man hat sich für eine entschieden.

    Unrealistische, da bei den Haushaltslagen zukünftig nicht finanzierbare Planspiele sind nicht mein Ding.

    Aber auch das kann man natürlich anders sehen und sich Illusionen ausmalen, hat auch was.

    Dekoratives Anführungszeichen

    Du regst Dich darüber auf, dass ich die ungewohnte Perspektive auf eine der schönsten Brücken Berlins thematisiere.

    Ich reg mich überhaupt nicht auf.

    Also ich schätz ja wirklich die meisten deiner Beiträge hoer im Forum, nur die wiederholten Versuche irgendetwas in Texte anderer reinzuinterpretieren u.a. indem man Geschriebenes einfach ignoriert, hat allerdings mittlerweile schon etwas tragisch-komisches.

    Nochmal: es gab zwei Alternativen. Die von dir gepriesene "ungewohnte Perspektive" nebenbei hätte man ohnehin bei beiden also ist sie für den Vergleich ohne Belang.

    Dekoratives Anführungszeichen

    ..Die Schlossbrücke ist gleich rechts nebenan. Wenns Dir zuviel ist Deinen Kopf ein wenig zu bewegen oder zu neigen, wenn Du die Attraktion frontal brauchst.. dann kann ich Dir auch nicht helfen. Meinegüte. Und ja, auf solchen Dünnsinn reagiere mehr als unsensibel.wenn Du das meinst!

    Du meine Güte...du solltest schon lesen was geschrieben steht und dir nicht was zusammereimen, dann bräuchtest du auch nicht mit Beleidigungen wie "Dünnsinn" zu reagieren.

    Es gab zwei Alternativen: bei der einen schaut man in Hauptblickrichtung auf eine Mauer und ggf. die neu gebauten Häuser am Schinkelplatz. Bei dem anderen hat man die Schlossfassade mit dem schönsten Portal Berlins.

    Den von dir so gelobten Blick seitwärts nebenbei auf die Brücke hat man ohnehin, wie auch den Blick auf s Wasser.

    Dekoratives Anführungszeichen

    Der Blick auf eine, wenn nicht die schönste Brücke Berlins … ganz nah, ganz authentisch .. und die Leute hier mosern was das Zeug hält…

    die Hauptblickrichtung geht nicht auf die schönste Brücke Berlins, das ist nun wirklich ebenso realitätsfern wie die Vorstellung man könne mal eben noch eine Freitreppe gegenüber hinterherbauen.

    Unter "Mosern was das Zeug hält" versteh ich nun wirklich was anderes.

    Du reagierst äußerst sensibel, wenn jemand mal nicht deine Meinung teilt, ist mir hier schon öfter aufgefallen.

    Dekoratives Anführungszeichen

    Also du bist der Meinung, man habe sich nicht vorher überlegt wo man die Freitreppe anlegt? - Ernsthaft?

    Nö, hab ich so nicht geschrieben. Seltsam, was immer so reininterpretiert wird.

    Überlegt wird man sich schon etwas haben, wie immer. Vorteil ist z.B. das bessere Fotomotiv für Touristen und Brochüren.

    Wenn dir die Aussicht genügt und du meinst, der Standort gegenüber wäre nicht besser gewesen, sei dir deine Vorliebe natürlich umbenommen.

    Dass wir uns nicht falsch verstehen: schön die Treppe, besser als gar keine. Und natürlich werden bei den Touristenmaßen sich auch genug auf die Treppe setzen.

    Es geht rein um die Chance die vertan wurde. Ich habe noch kein einziges Argument gelesen was diesen Standort nun besser macht. Den Blick nebenbei mit Kopfdrehen auf Brücke und Wasser hätte man gegenüber auch haben können.

    Das Problemchen ist, dass so Freitreppen ein paar Euro kosten und die öffentlichen Kassen bekanntlich gerade nicht übersprudeln. Realistisch gesehen wäre es deshalb gut, sich vorher zu überlegen, wo eine solche Freitreppe am meisten Sinn ergibt.

    Und da geb ich Humphrey vollkommen recht. Der Ausblick wird sicherlich nicht berauschend sein, ganz anders als etwa im Vergleich die Freitreppe am Reichstag an der Spree, die optimal platziert wurde und Atmosphäre schafft.

    Ich hab mich von Beginn an gefragt, warum sie am Humboldtforum nicht gegenüber geplant wurde. So wird das ganz nett sein, Fotos von der Schlossfassade mit der Treppe im Vordergrund zu machen, nur dort zu sitzen und den Ort zu genießen ist etwas anderes.

    Ok, sich mit Alk zuprosten kann man fast überall, macht die Welt dann schöner...oder auch nicht.

    Wo kann man denn die Zweit- und Drittplatzierten der Lose sehen?

    Die scheinen ja nicht unwichtig zu sein, wenn msn das Vorgehen im "weiteren Verfahren" liest...


    Die WBM wird im Nachgang an die Jurysitzung ein Vergabeverfahren mit den drei prämierten Teams pro Los durchführen. Bei der Bewertung wird die Platzierung im Wettbewerb ein zentrales Kriterium sein. Darüber hinaus fließen auch die geplante Organisation der weiteren Projektbearbeitung sowie das Honorarangebot der jeweiligen Preisträger in die Entscheidung ein

    Und die rot gestrichene Laterne ist wohl das Auffälligste und Innovativste was das für Unsummen neu gestaltete Areal im Herzen der Hauptstadt am Allesandersplatz im Moment zu bieten hat ; )

    Hab ich mal in Brandenburg jwd gesehen, nur die Laterne war kleiner.

    Ich hoff, es kommen NOCH phantasievollere Gestaltungselemente dazu.

    Zugebenermaßen kann ich als Berlinpendler nur bedingt mitreden, so richtig verstanden hab ich den Hype und die "Zuneigung" zu dem Feld so wie es jetzt ist nie. Was ich besonders skurril finde sind jedoch die Argumente des Naturschutzes und der Bodenversiegelung durch eine Randbebauung.

    Ist nicht immer noch eine (oder sind es sogar zwei?) dieser Landeplanen in voller Breite und Länge vorhanden und sollen nach der Bestandsgarantie auch so bleiben?

    Ich wüsste von keiner so unsinnigen großflächigen Bodenversiegelung. In dieser Art kann man dies auch nicht mit irgendeinem "Erholungswert" rechtfertigen. Sicher, das gibt es innerstädtisch in einer Metropole so "einmalig" nur in Berlin...man könnte auch mal kritisch reflektieren warum.

    Dekoratives Anführungszeichen

    Im Übrigen glaube ich, dass der Wunsch nach möglichst vielen Cafes und "Leben" vor allem dem Wunsch nach Licht in einer der dunkelsten Hauptstädte der Welt geschuldet ist.

    Ich glaube, dass weniger eine "Dunkelheit" das Problem ist, als eine triste Architektur à la Europaviertel und die so weit verbreiteten farblosen, grau-dunklen Gebäude, die spätestens im November nahtlos mit dem Himmel zu verschmelzen scheinen und jeden Ansatz von Lebensfreude ersticken. Aber um dem Boden zum eigentichen Thema hier wieder zu finden: Wenn es doch offensichtlich (warum auch immer) einen Wunsch nach möglichst vielen Cafes und "Leben" gibt, dann ist diese Fläche an der Spree in unmittelbarer Nähe der nördlichen Friedrichstraße mit Theatern usw. doch prädestiniert dafür.

    Dekoratives Anführungszeichen

    Ich weiß nicht ob es Sinn macht den Bau eines(!) Gebäudes bzw Gebäudekomplexes mit den Geldzahlungen an Millionen von Menschen (die das Geld zum großen Teil wieder in Deutschland ausgeben, übrigens) zu vergleichen, egal wie man zu dem Thema an sich steht...

    Ich weiß es :) : es macht keinen Sinn, schon gar nicht in einem Architekturforum.

    Dekoratives Anführungszeichen

    Die Verwaltung an sich schrumpft eben nicht im Verhältnis der gesparten Mandate mit. Viele Bereiche wie IT, Sicherheit, Digitalisierung wachsen deutlich schneller mit.

    Das würde mich schon interessieren, auf welcher Grundlage diese Berechnung für einen derart zusätzlichen Raumbedarf allein für die IT-Sicherheit beruht - und wir sprechen vom Luisenblock II, der wohl auch bei keinem Baustopp locker zur Fertigstellung zehn Jahre bräuchte.

    Dekoratives Anführungszeichen

    Nur dass hier effektiv nichts gespart wird

    Natürlich würde effektiv gespart, wenn nicht gebaut wird. Dass schon enorme Planungskosten verpulvern ist eine andere Sache.

    Dekoratives Anführungszeichen

    Das wiederum halte ich für ein Wünsch-Dir-Was, das an dieser Stelle nicht umsetzbar ist. Im Luisenblock Ost 1 sollen sensible Sicherheits- und Konferenzräume entstehen, da halte ich eine gewünschte Wohnbebauung samt Kaffee im EG für sicherheitspolitisch problematisch. Die Eignung des gesamten Grundstücks für Bundesangelegenheiten eignet sich ja auch aus seiner Insellage im Norden umschlossen von der Stadtbahn...

    Und das wiederum halte ich für ein "Wünsch-Dir-Nix" um - aus anderen Gründen - ungewollte Alternativen von vornherein abzublocken. Ich finde auch überhaupt nicht, dass es sich bei dem Bereich um eine "Insellage" handelt, sondern im Gegenteil fast schon um eine Touristen-Durchgangsstrecke zwischen Hauptbahnhof und Friedrichstraße, parallel zu UdL.

    Es gibt i.Ü. doch jetzt schon ein öffentliches Bistro im Band des Bundes, sogar mittendrin, mit frei zugänglicher Außenbewirtschaftung direkt an der Spree. https://marieimbundestag.de/

    Abends gibt es dort und gegenüber vor dem Paul-Löbe an der Spree übrigens auch Tanzveranstaltungen mit Musik, frei zugänglich. Es ist doch nicht nachvollziehbar, wieso dann am Rand, also außerhalb des Komplexes dies nicht möglich sein sollte. Die Abhörsicherheit würde i.Ü. auch nicht durch Wohnungen oder Restaurants am Rand, also in Weiterführung der bestehenden am Schiffbauerdamm ausgehöhlt. Alternativ könnte es natürlich auch Raum für Museen, Kunstgalerien, Stiftungen, alle auch mit kleinen Restaurants und Außenbewirtschaftung geben.

    Man könnte natürlich "aus Sicherheitsgründen" und Angst vor Anschlägen auch gleich die anliegenden öffentlichen Straßen, Gehwege und die S-Bahn mit stilllegen. Die Argumentation erinnert mich an den Wunsch, vor dem Brandenburger Tor und der Straße des 17. Juni "aus Sicherheitsgründen" keine öffentlichen Veranstaltungen mehr durchzuführen.

    Falls es nun tatsächlich solcher zusätzlichen "sensiblen Sicherheits- und Konferenzräume" bedarf, würde ich mir große Sorgen machen, dass der Bundestag diese bislang noch nicht hat (und auch die nächsten Jahre nicht bekommen wird). Ich würde dann jedoch vorschlagen, diese unter die schon bestehenden Parlamentsgebäude noch weiter unterirdisch anzulegen, zu bauen.

    Dekoratives Anführungszeichen

    Das Projekt wurde angeschoben, weil "dringender Raumbedarf beim Bundestag" besteht - wo der Raumbedarf nun in relativ kurzer Zeit abgeblieben ist bleibt sc7hleierhaft.

    Nun...der einmal 736 Abgeordnete umfassende Bundestag wurde doch durch die Wahlrechtsrefort auf 630 Mandate verkleinert - im internationalen Vergleich immer noch eine sehr stattliche Zahl. Der Trend dürfte in Zweifel eher zu einer weiteren Verkleinerung gehen. Dafür gibt es neben finanziellen Gründen auch Argumente wie ein besser funktionierendes Parlament. I.Ü. steckt nicht hinter jedem Argument, das man nicht teilen mag, der böse Populismus.

    Für mich wäre es kein Drama, wenn der Lousinblock II nicht gebaut würde. Für die Symbolik des Band des Bundes ist doch eigentlich auch nur die Durchbrechung bzw. Überwindung der ehemaligen innerdeutschen Grenze über die Spree wichtig.

    Vielleicht wäre es städtebaulich sogar ein Gewinn, wenn es hier eine andere Bebauung gibt, die mehr "Leben" mit sich bringt. Quasi eine Fortführung des Schiffbauerdamms weiter östlich mit kleinteiliger Bebauung, weiteren Restaurants mit Außenbewirtschaftung an der Spree o.ä.

    Was mir jedoch Sorge bereitet ist, dass hier (noch länger) auf viele Jahre weiter eine große, hässliche Brache bestehen bleibt.

    Dekoratives Anführungszeichen

    Hier denke ich Kommen die 3 Flaggen ; Berlin, Deutschland & Europa

    Gibt es nicht noch eine Flagge des Bezirks?

    Und was außer dem Aufhängen von Flaggen und ein paar Bäumen könnte noch von dieser traurigen Reinkarnation innerstädtischer Ödnis ablenken?

    Also ich wäre nach wie vor für Wandbilder, jedes Jahr ein Neues, Zusätzliches. Vielleicht von den "Kreativen" erstellt, die dort wohl auch residieren. Es könnte z.B. über Online-Abstimmungen o.ä. jeweils eine Auswahl getroffen werden (bzw. wer lieber eine Leerfläche, kein Wandbild will, stimmt dann einfach mit Nein).

    Oder man könnte Mosaike anfertigen, als Pendant zum gegenüberliegenden HdL, natürlich mit modernen Motiven.

    Dekoratives Anführungszeichen

    Eins ist jedenfalls sicher, es wird nichts mit der Selbstdarstellung > einer der größten Volkswirtschaften der Welt< wie Du fabulierst, zu tun haben, sondern lediglich mit Hines und der zukünftigen Nutzung des Turms

    Also, dass Berlin überhaupt keinen Einfluss oder Interesse daran hat/ haben sollte, wie es sich an einem der prominetesten Plätze der Stadt zeigt und quasi präsentiert, stimmt im Ergebnis so ja auch nicht.

    Es hat natürlich nicht nur mit der Selbstdarstellung von Hines zu tun.

    Etwas anderes ist die (politische) Frage, inwieweit sich Berlin als Stadt darüberhinaus bei der Gestaltung, seinem Stadtbild generell überhaupt als "Repräsentant des Landes" verstehen will.

    Was mich an deinem Kommentar aber eigentlich wirklich stört, ist der Vorwurf an den Mitforisten "Du fabulierst".

    Du (Camondo) verwendest das Wort glaube ich öfter und gerne.

    Also laut Duden bedeutet fabulieren "Geschichten erfinden und ausschmücken", Synonyme sind laut Duden fantasieren, schwindeln, zusammenlügen u.a.

    Nun ist Berlin unbestritten Hauptstadt "einer der größten Volkswirtschaften der Welt", auch insofern ist ein Synonym für "zusammenlügen" und "Geschichten erfinden" fehl am Platz.

    Wo ist denn das erfrischende Gelb geblieben, das die five shades of grey so schön auflockert ? Vielleicht wäre es Zeit für noch ein neues Bauschild...

    Ich bin sehr gespannt wie es am Ende aussieht.

    Wie immer ist auf den Bildern natürlich hellblauer Himmel, den es in Berlin über Monate nunmal in der Realität meist nicht gibt und sich dann auch nicht in Fenstern spiegeln wird. Deswegen bleibt meine Kritik an der Graulastigkeit, zumal bei einem so massiven Bauvolumen, bestehen.

    Natürlich wie vieles eine Geschmacksfrage, auch wenn ich denke, dass sich bei einigen schon ein Gewöhnungseffekt eingeschlichen hat.