Der Vorwurf, junge Leute seien "zu faul" oder würden keine Kinder aus "Egoismus" bekommen, ist dreist und faktisch unbelegt. Die Geburtenrate von deutlich unter 2.0 ist ein Phänomen, dass übrigens seit den 70er Jahren existiert. Waren die Leute da etwa auch schon faul? Wollten keine Verantwortung übernehmen? Wollten nicht auf ihre persönliche Bequemlichkeit verzichten? Außerdem... wer hat die junge Generation von heute denn erzogen (oder die Erziehung verbockt, weil sie wohl... zu faul waren)?
Zu der Zeit gab es flächendeckend Kinderbetreuung von 6-18 Uhr (Ost) oder häufig das klassische Familienmodell mit Hauptverdiener + Hausfrau/-mann (West). Heutzutage sollen/müssen beide Vollzeit verdienen und dann noch Kinder koordinieren, weil die KiTa ja nur sechs Stunden betreut. Zeit als Paar bleibt da kaum noch und vielen in unserer Generation ist das Scheitern der glücklosen Ehen unserer Eltern eben doch eine Lehre. Achso und kosten tut der Mist nebenbei auch noch. Kürzlich mal versucht, eine 4-Zimmer-Wohnung zu finden? Da geht ein guter Teil des Gehalts weg! Mediangehalt für Sachsen ist übrigens bei 3.981 brutto und davon darf man zusätzlich einen Großteil der Sozialabgaben und ein Viertel des Steuergelds an griesgrämige Rentner abdrücken. Vielleicht könnte man bei denen mal ein bisschen einsparen und dafür KiTas kostenlos machen, aber das bringt ja keine relevanten Wählerstimmen.
Der Wille Kinder zu kriegen ist übrigens noch da. Die gewollte Geburtenrate ist eher bei 1.75 (https://idw-online.de/de/news856157), nur die Umstände machen es unerreichbar. Wenn man nicht weiß, wohin mit dem Kind, wenn Wohnraum, Kinderbetreuung, berufliche Sicherheit und gesellschaftliche Akzeptanz nicht vorhanden sind, dann wundert es mich auch gar nicht, dass der Kinderwunsch nicht umgesetzt wird.
Nichtsdestotrotz stimme ich grundsätzlich zu, dass wir mehr Kinder brauchen, um den demografischen Wandel zumindest abzufedern. Das wird aber nicht passieren, wenn die Umstände nicht kinderfreundlicher werden und Eltern deutlich entlastet werden.
Beiträge von Olimeteo
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Hier noch eine ähnliche Meldung der Stadt:
https://www.leipzig.de/newsarchiv/new…=all.newsletter
Ich denke mal, dass sie die relativ hohe Förderquote nicht liegen lassen wollten.
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Baubeginn an der Stötteritzer Straße ist jetzt wohl Anfang 2026: https://www.l-iz.de/politik/brennp…26-umbau-615817
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^^^Die Stötteritzer Straße müsste nach Plan (aus Juni 2023) in diesem Jahr dran sein. Baubeginn ab 06/2025. Kann natürlich in der Zeit auch wieder verschoben worden sein.
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Es geht los: https://www.leipzig.de/newsarchiv/new…viadukt-starten
Bis Februar sollen ersteinmal bauvorbereitende Maßnahmen stattfinden. Die restlichen alten Bahnschwellen wurden auf dem Damm entfernt und Zuwegungen errichtet. Ab Ende Februar sollen dann die Arbeiten auf dem Viadukt und dem Damm beginnen. Interessanterweise fällt das mit dem Baubeginn der Brücke über die Eisenbahnstraße zusammen.
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^^Am Ostforum wird seit Monaten phasenweise weitergebaut und die Fenster etagenweise eingesetzt.
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^Den Entwurf von Matthias Hollstein finde ich interessant und irgendwie auch passend für ein Museum. Zusätzlich würde der Vorplatz im Ansatz auch erhalten bleiben.
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Wer möchte, findet im Ratsinformationssystem der Stadt auch eine Maßnahmenliste im Rahmen des neuen Radverkehrentwicklungsplanes 2030+.
Persönlich würde mich mal interessieren, wie die ganzen Maßnahmen in einer Karte zusammengefasst aussehen. -
^Den Artikel habe ich gesucht, aber nicht mehr gefunden, danke!
Ich habe den Regen mal für einen Rundgang in der neuen Rietzschke-Aue genutzt.
Tatsächlich wird der Graben mal mit Wasser versorgt und fließt sogar. Ein ungewohnter Anblick.
">Im "unteren" (westlichen) Bereich staut sich das Wasser etwas und kann die angrenzenden Wiesenflächen überfluten...
">
">...leider auch die angrenzenden Kleingärten und den Weg in Richtung Anger-Crottendorf.
">Zum Schluss gibt es noch einen kleinen Ausflug zur Theodor-Neubauer-Straße, wo neben der Treppe auch Sitzgelegenheiten entstanden sind.
">Quelle: Eigene Bilder
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^Auf der Projektseite steht, dass an der Kohlenstraße zunächst der Abschnitt zwischen Paul-Gruner-Straße und Shakespearestraße umgesetzt wird, mit drei Mehrfamilienhäusern. Dann würde zumindest der noch notwendige Kauf der angrenzenden Fläche nicht im Weg stehen.
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Die Stadt Leipzig hat auf ihrer Website neue Informationen veröffentlicht.
Demnach sind die Arbeiten an den beiden Brücken über die Liselotte-Herrmann-Straße und die Theodor-Neubauer-Straße fast abgeschlossen.
Baustart für den nördlichen Abschnitt zwischen der Brücke Liselotte-Herrmann-Straße und Eisenbahnstraße soll nun im Sommer 2024 sein, Fertigstellung bis Ende 2025.
Es gibt nun auch neue Fördermittel bis 2027, mit denen dann der südliche Teil umgesetzt, die Brücke über die Zweinaundorfer Straße saniert und der Neubau der Brücken über die Torgauer Straße und die Eisenbahnstraße realisiert wird. (Was ist mit der Brücke über die Bahngleise?)
In diesem Jahr sollen zudem auch zwei Spielplätze in der Umgebung umgebaut werden und eine Öffentlichkeitsbeteiligung zum Polygraphplatz stattfinden. Der Entwurf zum Platz muss zudem nochmal "in aller Tiefe durch die Verwaltung geprüft" werden. (Oh je)
Interessanterweise wurde jüngst beschlossen, dass für den östlichen Teil des Polygraphgeländes untersucht wird, ob der Teil als Grün- und Erholungsfläche erhalten werden kann. [Artikel]
Des Weiteren soll im Frühjahr eine Machbarkeitsstudie zum Abschnitt der Nordspange zwischen Bahnhof Sellerhausen und Kohlweg durchgeführt werden.