Beiträge von Marthrax

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    Insgesamt haben Forum und Königsgalerie, wenn man nicht die schon vorhandene Fläche der Galeria Duisburg abzieht, 73.000m².

    Nicht ganz, denn die fürs Forum angegebenen 57.000 qm sind keine reine Einzelhandelsfläche, sondern beinhalten auch Gastronomie, Freizeitnutzungen und die Kindertagesstätte. Die reine Einzelhandelsfläche wurde nie bekannt gegeben, jedenfalls nicht endgültig. Vor einigen Jahren war jedoch mal von 48.000 qm die Rede. Letztlich dürfte sie wohl bei um die 50.000 qm liegen. Ob bei den 16.000 qm der Königsgalerie auch andere Nutzungen enthalten sind ist ebenfalls nicht bekannt. MD separiert bei den Angaben nur die Bürofläche, der Rest wird zusammengefasst. Sollte es in der Königsgalerie also auch größere gastronomische Nutzungen geben (wovon wohl auszugehen ist), dann reduziert sich die Einzelhandelsfläche entsprechend.

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    @#1:
    so wie ich das rauslese sind die 16.000m² zusätzlich zur vorhandenen Fläche der aktuellen Galeria Duisburg zu zählen.

    Nö, zur Zeit hat die Galeria ca. 9.000 qm Verkaufsfläche und durch die Erweiterung wächst sie um 7.000 auf 16.000 qm. Die Beinaheverdopplung ist schon ein großer Schritt, zumal das Pelzerhaus ja gar nicht soooviel Neubaufläche hergibt.

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    Wieviel Verkaufsfläche hätte Duisburg dann nach Fertigstellung beider Bauabschnitte? 66.000 qm?

    Wie meinen sie das? Ganz Duisburg? Oder die Innenstadt? Oder neue Fläche?
    Die Innenstadt hatte vor den Neubauten mal ca. 80.000 qm an Verkaufsfläche. Ob durchs Forum dann die 100.000 qm überschritten werden, weiß ich nicht, weil ja auch viel verlegt wird innerhalb der Innenstadt, aber ich denke doch mal, dass genug neue Fläche dabei herumspringt um die Marke zu durchschreiten.

    66.000 qm entspräche dem Wert von Forum + Königsgalerie, aber drumherum und dazwischen gibts ja noch viel mehr Einzelhandelsfläche.

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    Marthrax,

    Du enttäuscht mich. ;)
    Du forderst seit Jahren mehr höherwertige Wohnbebauung und weniger Freifahrtscheine für Hernn Staake und lässt nun einen solchen Artikel kommentarlos stehen? :)

    Manchmal halt ich mich mit meiner Meinung eben auch zurück. ;)
    Aber fürs Protokoll: Duisports Stadtentwicklungsverhinderungspolitik ist zum kotzen! Dass ein Staatsunternehmen sich einen Dreck um demokratische Beschlüsse schert, das ist mal wieder typisch Deutschland.

    Wedau [Bauprojekte & Stadtteilplanung]

    http://www.duisburg.de/micro/stadtent…00000210101.php

    Zwischen den Stadtteilen Wedau im Westen und Bissingheim im Osten, sowie zw. dem Sportpark Wedau im Norden und der Sechs-Seen-Platte im Süden, soll ein neues Stadtviertel mit hochwertiger Wohnnutzung entstehen. Das Areal liegt zum größten Teil auf einer Brache der Bahn. Die Duisburger Hafengesellschaft hat jedoch ebenfalls Interesse an dem Gebiet bekundet. Zur Zeit führen sowohl Duisport wie auch die Stadtverwaltung mit Aurelis Gespräche über die zukünftige Nutzung. Der Standort bietet sich für eine höherwertige Nutzung geradezu an, weil mit Sportpark Wedau und Sechs-Seen-Platte gleich zwei wichtige Naherholungsgebiete in unmittelbarer Nähe liegen. Duisport bekräftigt jedoch das eigene Interesse dort einen Logistikstandort zu errichten. Die Stadtverwaltung und der Stadtrat wollen die auf keinen Fall zulassen, verfügen aber nicht über die Flächen. Nördlich des Wohngebietes plant die Stadtverwaltung übrigens eine Erweiterung des Sportparks und die Ansiedlung von Uni-nahen Technologieunternehmen z.B. aus dem Bereich Nano-Technik. Auch diese Fläche ist zwischen Stadt und Duisport umstritten:

    http://www.duisburg.de/micro/stadtent…00000094242.php

    ^^

    Es gibt aber angeblich schon Nachfrage von Leuten die gern ihr Häuschen im Grünen verkaufen würden um dort hinzuziehen. Dass Hafen und Wohnen kein Widerspruch sein muss, hat nicht zuletzt Hamburg schon lange unter Beweis gestellt. In Duisburg fehlt es bisher an attraktivem Wohnraum mit Blick aufs Wasser. In das Gebäude kommen ja nicht nur Wohnungen sondern auch Büros und ein Restaurant. Letztlich wird sich diese Mischung schon vermarkten lassen.

    ^^
    Eigentlich ging ich davon aus, dass die gerade in der Planungsphase sind und der Umzug 100%ig sicher sei. Jetzt hab ich heute plötzlich auf der Website der Kölnischen Rundschau gelesen die Entscheidung sei noch nicht getroffen und es würde sich Widerstand in Brühl formieren damit das Personenstandsarchiv im Brühler Schloß bleibt. Fänd das extrem enttäuschend. In Duisburg hofft und rechnet man eigentlich schon fest mit dem Projekt. Es ist notwendig damit der RWSG-Speicher endlich saniert wird und diese Ecke nicht mehr so schmuddelig wirkt. Der Bereich makiert sozusagen den direkten Übergang vom Innenhafen zur Einkaufsstraße Münzstr. Bevor sich dort nichts tut, ist auch an einige Projekte im Umfeld nicht zu denken. Das wäre ein bedeutendes Stück Strukturwandel für Duisburg. Das Brühler Schloß finde ich als Archiv hingegen untergenutzt. In solch ein Gebäude muss ein Museum oder eine andere, hochwertigere Nutzung.

    Sorry, aber wer den Unterschied zwischen dieser genialen Konstruktion und den 70er Jahre Plattenbauten nicht erkennt, der sollte sein Augenlicht mal überprüfen lassen. Kompakte Wohneinheiten als Prinzip sind nicht das Problem, sondern eher deren qualitative Umsetzung. "Platte" ist hässlich weil billig. Die Living Bridge ist immerhin ein Hundert-Millionen-Euro-Projekt. Sehen sie sich doch die ganzen Wohnwolkenkratzer von New York bis Shanghai an. Da kommt auch niemand auf die Idee sie mit typischen Plattenbauten zu vergleichen, nur weil viele Menschen in einem Gebäude wohnen. Nicht jeder bevorzugt das Einfamilienhaus am Stadtrand. In der Living Bridge würde man in unmittelbarer Nähe zur Innenstadt und zum Innenhafen wohnen, zudem mit Blick auf eine faszinierende Wasserlandschaft.

    Zu den Freiflächen: Da hat die Stadt noch viel mehr von. Die Flächen auf den Fotos sind doch noch relativ klein z.B. im Vergleich zum Rheinpark. Gerade an der Ruhr soll eben auch nicht alles zugebaut werden um die wirklich schöne Naturlandschaft entlang des Flusses zu erhalten. Seit der Verwirklichung des Innenhafens hat es Duisburg allerdings nicht mehr nötig zu beweisen, dass die Stadt solche Flächen füllen kann. Ja, das kann sie und es besteht auch genug Bedarf dazu.

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    Wer soll die Brücke denn bitte als Brücke nutzen? Schlim!

    Laut Masterplan für die Duisburger Innenstadt ist die Ruhrinsel als Büro- und Wohnstandort vorgesehen. Die Brücke dient also nicht nur den Menschen die darin wohnen sondern auch jenen die zukünftig auf die Insel müssen. Außerdem wird dieser Bereich der Ruhr im Sommer gerne für die Naherholung genutzt, weil der Ausblick sehr malerisch ist. Die Brücke könnte zu einem beliebten Ausflugsziel werden. Finde sie architektonisch übrigens wunderschön. Erinnert mich ein wenig an den Kölbl-Kruse-Entwurf des Mercatorbogens für das heutige CityPalais, welcher leider nicht verwirklicht wurde.

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    zu Bild 3: nun ja...das ist keine einfache Situation für das Averdunk. Ich kann auch nicht beurteilen, ob es ausreicht einfach nur zu sanieren oder ob ein größerer Schritt von Notwendigkeit wäre. Wie sieht es denn da gerade von innen aus? Ich war seit einer Ewigkeit nicht mehr dort. Gibt es da überhaupt noch Läden?

    Innen hat sich die Situation etwas gebessert seitdem Kik da drin ist. Es stehen eigentlich "nur" noch drei Ladenlokale leer. War schonmal schlimmer.

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    zu Bild 4: jedesmal wenn ich am Knüllermarkt vorbeigehe, bete ich dafür, dass endlich mit dem Abriss begonnen wird :master: :D

    Soweit ich weiß gehts wohl ab Spätsommer los mit dem Abriß, also im September. Die Fertigstellung des Stadtfensters ist für Anfang 2009 anvisiert.