Beiträge von hansefix

    Der Bezirk könnte ja maximal den Bau privat-kultureller Betriebe insofern fördern, diese zu genehmigen und andere Dinge nicht zu genehmigen. Aber nicht diese Gebäude selbst bauen und verpachten - denke ich.

    Ich hatte es schon so in Erinnerung, dass das ein Teil eines Kompromisses war, um die Störfeuer der Anwohner und dessen Sympathisanten in Grenzen zu halten. Was sollte sonst an den offenen Stellen neu gebaut werden ? Wohnungen sind da ungeeignet, Büros gibt es genug. Da passen eigentlich nur solche Dinge hin, die da auch vorher waren. Nur nicht ganz so abgerockt.

    Aber es kann auch alles falsch sein. Schließlich ist es etliche Jahre her und seitdem ist Vieles nicht einfacher geworden.

    Das überrascht mich nicht. Es hätte mich wirklich sehr gewundert, wenn man den Verkehrsfluß für Autos versucht hätte, zu verbessern.

    Da die Polizei und Rettungswagen die Busspur benutzen können, wird man da auch keinen Einspruch bekommen.

    Ich hatte den Neubau nie in Zweifel gestellt und wer da mal unter durch gelaufen ist, und sich klargemacht hat, dass diese Brücke Nordeuropa mit Mitteleuropa verbindet, kann das eigentlich auch nicht.

    Allerdings würde es mich interessieren ob die Mantelbebauung tatsächlich genauso und unmittelbar kommt, wie man es von Seiten der Bahn zugesagt hat.

    Die Einschränkung vom Bürgermeister habe ich eher so interpretiert, dass der Zeitpunkt ( Naturkundemuseum umsetzbar, Restvermietung ziemlich sicher, Kühne und Rossmann an Bord) ihm die Gelegenheit gegeben hat, den Eindruck der Senat wolle unter allen Umständen den Elbtower hochziehen, etwas kleiner reden wollte. Die Tücher sind trocken genug, um das Projekt folgenlos in Frage zu stellen, um den Senat als harten profitorientierten Verhandlungspartner darzustellen. Mir soll es Recht sein, wenn es endlich weitergeht.

    Im Artikel wird es nicht hinterfragt, ob man wegen mehr Mietinteressenten nicht doch höher bauen könnte. Ich habe mir darüber ehrlich gesagt nie Gedanken gemacht. Natürlich hätte ich es mir gewünscht, aber fand das eigentlich ziemlich ausgeschlossen, dass man sich da Aufstockungen auf das ursprüngliche Maß offenhalten könnte.

    Lt. Abendblatt ist die Baugenehmigung für die verkürzte Version des Elbtowers erteilt worden !

    Allerdings gilt ein Weiterbau "bereits" im Sommer als unwahrscheinlich, da das Vertragskonstrukt mit dem Naturkundemuseum kompliziert ist.

    Es wurde auf ein erhöhtes Mieterinteresse hingewiesen.

    Der alte Elbtower-Baustopp-Thread wurde geschlossen, aber Baurecht kann man ja nun nicht einfach übergehen.

    https://www.abendblatt.de/hamburg/politi…eilenstein.html

    Ich denke auch, dass zu einem lebendigen Viertel dazugehört, dass man nicht bei jedem Haus stehen bleiben muss, um die Architektur zu bewundern oder zu hinterfragen. Das macht man in Winterhude ja auch nicht. Insofern gehört das zur Abwechslung.

    Leider kann man durch Einstellungsterror die Website nicht öffnen. Ist das ca. 200 Meter westlich Bahnhof Elbbrücken?

    "deutlich vor der Fertigstellung der gesamten Linie", also deutlich vor 2040 ?

    Das Teilstück zwischen Bramfeld und der CityNord braucht von 2021 bis 2033 über 12 Jahre. Das Planfeststellungsverfahren hat noch nicht mal begonnen. Wenn es ganz schnell geht wäre das 2027. Frühester Baubeginn 2029. Mindestbauzeit 8 Jahre. Also 2037 im extrem günstigsten Fall. Realistisch eher 2039.

    Auch wenn das ein Bestandteil einer guten Nachricht ist, finde ich es auch mit Blick auf die Zukunft, etwas bedauerlich, dass bei großen Projekten immer nur der selbe sehr kleine Kreis als Investoren dafür in Frage kommt. Eigentlich müssten bei den Voraussetzungen viele andere für den Laien eher unbekannte Investoren auf der Matte stehen. Michael Otto hat den Bau bzw. die Nutzung des Elbtowers kritisiert. Da bekam man beim Lesen fast den Eindruck, er sähe sich genötigt, sich zu rechtfertigen warum er nicht auch die Schatulle aufmacht. Und wenn die Hamburger Promi - Milliardäre abgearbeitet sind, kommt Nachbar Rossmann aus Hannover.

    Ich wünsche allen Frohe Weihnachten und dann hoffen wir mal das sich die Kräne schnell wieder drehen.

    Unmittelbar nach den NDR-Recherchen über angeblich unkorrekte Flächensuchen des Naturkundemuseums vom Senat, meldet das Abendblatt - wohl glücklicherweise so zeitnah - das Dieter Becken einen Hotelinvestor gefunden hat. Die Wortwahl ist "in trockenen Tüchern", wie trocken das dann auch sein mag. Dazu hat Kühne sich ebenfalls eingebracht und gründet aktuell eine Projektgesellschaft, wozu die Kühne-Holding eiinen "durchaus bedeutsamen Beitrag" leisten wird.

    Bei günstigen Umständen wäre der Weiterbau im Sommer möglich.

    Das wurde aber glaube ich auch bei der Pressekonferenz so kommuniziert, dass die nächsten Schritte - bzw. endgültige Beschlüsse - Ende Januar/Anfang Februar zu erwarten sind.

    Das einzige schlechte ( aber leider nicht unentscheidene Signal ) ist, dass nach der Verkündung im Rahaus die Reaktion von Becken ziemlich verhalten war.

    ".... geht in die richtige Richtung, glaube das es möglich ist " klingt fast wie eine Absage.

    Anderseits bei einem weit fortgeschrittenen Projekt und an die 600 Mio vom Senat obendrauf, müssten eigentlich andere Bauherrn Schlange stehen.

    Davon ab würde ich es gut finden, wenn es hier einen Thread geben würde, wo man mal in der Runde fragen könnte, wer weiß wie der Zwischenstand bei großen Projekten ist, wo man länger nichts gehört hat. Wir wollen zwar alle lieber Bilder mit vielen Kränen sehen, aber leider geht das ja nunmal häufig nicht so.

    Wie immer Super-Bilder !

    Wenn am Westfield-Center das Fundament der Bürotürme liegt, und das ja offensichtlich ebenerdig - ist dann der Bereich für die Hochhäuser bereits unterkellert ?

    Oder war ohnehin die gesamte Fläche unterkellert bzw. inkl. für Tiefgaragen ?

    Ich würde die U6 in Osdorf starten ( wenn das denn sein muss ), weiter über Schenefelder Platz, Eckhoffplatz ( Verknüpfung mit U5 ), Trabrennbahn, Altona-Neu und dann weiter verlängern nach Eimsbüttel. Viele potentielle Nutzer in Eimsbüttel für den neuen Fernbahnhof , aber auch Studenten für die Science-City, und generell ist jede Querverbindung in Hamburg immer ein Segen.

    Aber ich denke auch, es kommt da eher gar nichts.

    Das heißt aber nicht, dass ich alles madig machen will. Natürlich weiß ich das aktuell soviele Bahnprojekte in Hamburg tatsächlich umgesetzt werden, wie seit den 70ern nicht mehr. Ein Umstand, den ich mir nie hätte vor 20 Jahren vorstellen können. Auch an einer Umsetzung der U5 hatte ich sehr große Zweifel.