Genau das finde ich bedauerlich. Es ist ein sehr großes Bauvolumen, das sich da quasi ins Stadtbild drängt, aber es ist so belanglos und unscheinbar, dass man es kaum wahrnimmt. Diese durch das Baukollegium erzwungene Kubatur ist für sich allein keinerlei Bereicherung, obwohl sie riesig im Raum steht. Es gibt keinen echten Grund, diese lange Kiste zu betrachten, weil man schon 50 Meter entfernt dasselbe Erlebnis gewohnt ist. Was wäre doch ein Anblick erfrischend ohne diese Uniformität!? Aber so komme ich hier über Achselzucken nicht hinaus. Ich erwarte mehr von 144 Metern Architektur.
Beiträge von Richardson
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Die Sitzung des Baukollegiums läuft in diesem Augenblick und kann live kommentiert werden:
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Paris hat zwei Opern. Berlin drei.
Auch Paris hat drei! Opern: jene im Palais Garnier, die Opéra Bastille sowie die ebenfalls sehr angesehene Opéra Comique, die wir nicht unter den Teppich kehren können. https://de.wikipedia.org/wiki/Op%C3%A9ra-Comique_(Paris)
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Ich rate allen Kritikern dazu, bei der Live-Übertragung der nächsten Sitzung des Baukollegiums parallel auf YouTube sinnvoll zu kommentieren. Ich habe parallel zum Kochen in der Küche schnell zwei Comments auf YouTube hinterlassen und war verwundert, dass meine beiden Kommentare durch den Moderator in der Situng sofort vorgelesen wurden. Das lag wohl auch daran, dass die Kommentarfunktion durch die Öffentlichkeit interessanterweise kaum genutzt wird.
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^ Es wird auf dem Fries das Gegenteil von einer "heilen Welt" beschworen - es wird die Abschaffung der Pressefreiheit und damit auch der Meinungsfreiheit beschworen durch eine "Presse", die sich uneingeschränkt in den Dienst der Propaganda des Sozialismus stellen möge. So viel zum offiziellen Bildprogramm dieses Frieses. Auch das macht das Gebäude zu einem Denkmal, bzw. zu einem Mahnmal für eine Zeit, in der viele Menschen unter diesem aggressiv verordneten Gleichschritt des Systems zu leiden hatten.
Die teils infantile Retro-Freude mancher über die damals gewollt naive Ästhetik ist zum Teil wirklich befremdlich. Würde das bekennend undemokratische Bildprogramm dieses Baus für die Betrachter an sichtbarer Stelle eingeordnet, wäre der Bau ein sinnvoller Bestandteil der historisch gewachsenen Stadt. Aktuell wird er aber eher in einer oberflächlichen Instagram-Plattheit besungen, dass man sich im politisch angeblich ach so korrekten Berlin schwer wundern muss.
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Ich wusste gar nicht, dass nach dem Krieg auch die wunderbare Umgebungsbebauung noch erhalten war, dort etwa, wo jetzt diese gefühlte Endlosplatte in grau steht:
https://api.tmb.pixelpoint.biz/api/asset/1351…l/2880/1800.jpg
https://api.tmb.pixelpoint.biz/api/asset/1351…l/2880/1800.jpg
aus: https://www.reiseland-brandenburg.de/poi/potsdam/er…che/?no_cache=1
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Kleiner Reminder: Unter Leitung des Bauressorts durch "Die Linke" gab es ganz genauso geheime Situngen zu Hochhausprojekten.
https://www.berliner-zeitung.de/mensch-metropo…udamm-li.292158