Beiträge von -Spock-

    In der Tat eine sehr gute Idee! Allerdings sollte man beim geplanten Neubau behutsam sein: Ein moderner Stil könnte das gesamte Ensemble eher verschlimmbessern. Schon die Umbauten der 1950er-Jahre haben dem Opernhaus einiges von seiner Eleganz genommen. Es wäre daher wünschenswert, wenn ein Anbau sich harmonisch anfügt und den Charakter des Gebäudes respektiert.

    Das ist nachvollziehbar, gerade wenn man viel Zeit im Gebäude verbringt. Die kleineren Fenster und die geneigten Fassadenelemente sind so geplant, dass sie die Sonneneinstrahlung reduzieren und damit Überhitzung und hohen Kühlbedarf vermeiden. Das entspricht dem Nachhaltigkeitsgedanken hinter „The Cradle“.

    Dadurch fällt das Tageslicht etwas weniger intensiv aus, weshalb künstliche Beleuchtung ergänzt wird, um eine ausreichende Arbeitsbeleuchtung sicherzustellen.

    Das Konzept setzt hier klar Prioritäten auf Energieeffizienz, was für manche Nutzer zu einem anderen Lichtgefühl führt als in klassischen Glasfassadengebäuden.

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    Rost statt Erinnerung – verpasste Chance an der Immermannstraße An der Ecke Immermannstraße / Klosterstraße steht heute ein flacher Stahlbrunnen – schlicht, aber nach wenigen Jahren bereits stark verrostet, vernachlässigt und sanierungsbedürftig. Was viele nicht wissen: Eigentlich sollte hier der Salinenbrunnen von Max Kratz aufgestellt werden – ein kunstvolles Werk mit Geschichte, das jahrzehntelang den Schadowplatz prägte. Doch der Sohn des Künstlers legte sein Veto ein. So entstand ein Ersatz, der nun still vor sich hin rostet – ein Sinnbild dafür, wie vergänglich Konzeptkunst ohne Substanz sein kann. Öffentlicher Raum verdient mehr als ein Provisorium.

    Ein weiteres Hotel – aber was hätte Düsseldorf gebraucht?

    Ich lese hier schon länger still mit und möchte mich nun kurz einbringen.

    Es wirkt wie ein Projekt, das in erster Linie Rendite bringen soll. Viele Eigentümer setzen sich kaum mit der Stadt auseinander, in der sie bauen – Hauptsache, es rechnet sich schnell.

    Dabei gäbe es Alternativen:

    1. Ein Haus für Demokratie, Medien und Bildung – öffentlich zugänglich, mit Ausstellungen, Lesecafé, Diskussionen.

    2. Ein urbanes Handwerks- und Kulturhaus – mit Ateliers, Werkstätten, Veranstaltungsraum und offener Terrasse.

    Beides hätte der Stadt mehr gebracht als das x-te Vier-Sterne-Haus.