Beiträge von Constantin Wirth

    gacki ... und man sieht, was man eben sehen will!


    Dekoratives Anführungszeichen

    Offensichtlich beim Entwurf nicht der Fall.

    zu 1.: Huh? Die drei Blöcke zur Wiener Straße hin sind alle weiss-grau, und die Fassaden zum Lenéplatz sind gnädiger weise mal grün, rot und orange. WOW, welch architektonisch Meisterwerk. Nur komisch dass sich ein M. Pöppelmann oder ein Hans Erlwein nach diesen Gebäuden nicht umdrehen würden. Selbst einem Rudolf Schillig wäre das zu modern und hässlich gewesen!

    Dekoratives Anführungszeichen
    Zitat von gacki

    Offensichtlich beim Entwurf nicht der Fall.

    zu 2.: alle Blöcke sind zu den Straßen um das Quartier drumherum alle gleich hoch. Und zur, ich nenn sie jetzt einfach mal "Quartierstraße" (also die Straße/ der Weg, die/ der durchs Quartier verläuft), hin sind alle Blocke, bis auf das HH alle ein Stockwerk höher. Alle Blöcke sind viereckig, haben keine Rundungen drin, es gibt keine quer verlaufenden Wege, damit dreieckige Kubaturen entstehen können. Nichts...

    Dekoratives Anführungszeichen
    Zitat von gacki

    Schöner Diss gegen die Gründerzeitbebauung...

    Wenn Du damit sagen möchtest, dass sich in Gründerzeitvierteln auf einer Häuserzeile zwei oder mehr komplett identische Häuser befanden und noch befinden und das Usus war und ständig vorkam, dann lügst du. Es kam vor das es 2 gleiche Fassaden nebeneinander standen, ja. Das kann ich aber an einer Hand abzählen, wo mir das in beispielsweise Leipzig aufgefallen ist. Und ich bin gebürtiger Leiptscher war im Zentrum-Süd, der Südvorstadt und Connewitz zu Hause und da fällt mir so ein Beispiel gerade nicht ein. Und in Berlin ist das nichts anderes, wenn die Fassaden nich schon komplett nackig sind. Damals war das im Städtebau die Ausnahme und heute ist es die Regel! So und wenn, dann wurden nur einzelne Elemente der Vorgängerfassade aufgegriffen und nicht kopiert und an die gleiche Stelle an der Folgefassade platziert!

    Dekoratives Anführungszeichen
    Zitat von gacki


    Gab's dort früher auch nicht. Gibt's auch in der Nähe nicht.

    Das stimmt, aber der trend ging weg von der Punktbebauung hin zur Blockrandbebauung. Kannst du dir eindrucksvoll bei der Prager Straße, von 1870-1945 anschauen. Die ganzen Gartenvillen wurden abgerissen und durch eine Blockrandbebauung ersetzt. Und den Trend sollte man, meiner Meinung und auch vieler Professoren (z.B. Prof. Mäckler) und Städtebauexperten, fortsetzen. Vorbild dabei sind die Gründerzeitviertel, bloß mit mehr Grün und großzügiger gestaltet.

    Dekoratives Anführungszeichen
    Zitat von gacki


    Gibt's in der Neustadt auch nicht. Ich finde die Dachlandschaft davon mal abgesehen durchaus abwechselnd, schon durch die Höhenunterschiede.

    Das ist Geschmackssache, ob Spitzdach oder Flachdach. Ich bevorzuge eben Spitzdach. Aber Spitzdächer können auch ansehnlich sein, natürlich, aber hier in dem Fall sind sie es nicht.

    Dekoratives Anführungszeichen
    Zitat von gacki


    Kein Bezug zur Umgebung?

    Ja, warum hat man nicht die Punktbebauung wie sie vorm 2.WK war aufgegriffen? Warum musste man die DDR Platten in Form des HH aufgreifen, gepaart mit der heute "modernen" Bauweise?? Warum dann nicht gleich ne Blockrandbebauung, um den Städtebaulichen Fehlentwicklungen seit ´45 entgegenzuwirken??

    Fakt ist, dieses Quartier, im speziellen dem HH zu attestieren, es sei "(...) anspruchsvolle Architektur (...) und (...) die für Dresden typischen (...) Turmformen (...)", finde ich mehr als anmaßend und zynisch. Diese architektonischen Bodenlosigkeiten hab nichts mit dem architektonisch klassisch- barocken Geist Dresdens zutun!

    Aber das ist keine Neuheit. Diese Fehlentwicklungen begannen schon in den 20ern und 30ern des letzten Jahrhunderts! Mit dem Bauhaus ging es bergab...

    Und das die Gestaltungskommission das als "(...) gelungene Einbindung in die Dresdener Baukultur anerkannt" hat, ist eine Farce!

    Ein perfektes Beispiel, wie Städtebau nicht laufen sollte!

    1.: weiße, graue, beige Putz- oder Betonfassaden, außer die Architekten haben mal nen Geistesblitz und gönnen mal ne blaue, rote oder grüne Fassadenfarbe

    2.: immer gleiche Kubatur der Blocke

    3.: immer gleiche Fassadenelemente, welche es schon zu hunderten in jeder Stadt gibt

    4.: immer diese ultragrünen Visus, die erst nach 20 Jahren so aussehen und bepflanzte Dächer, die es in 80% der Fäll nich geben wird...

    5.: wieder keine Blockrandbebauung mit kleinteiligen Fassaden mit verschiedenen Traufhöhen

    6.: keine abwechselnde Dachlandschaft

    7.: kein Bezug zur Umgebung oder zu dem, wie es vorm 2.WK aussah

    ich schrieb mir nich weiter die Fingerkuppen wund. Das ist es einfach nich wert!


    6, setzten! Der Entwurf kann durch den Schornstein!

    Nur eine Frage bezüglich des alten Robotron Gebäudes.

    Was findest Du, aber auch gern eine Frage in die Runde, an dem Gebäude so wertvoll, dass es unbedingt im Stadtbild bleiben muss und nicht durch viel ästhetischere Gebäude ersetzt werden kann, um zu einem lebendigen, urbanen, nachhaltigen und optisch ansprechenden und vielseitigen Quartier werden zu können?

    Die Pläne sind dankenswerter Weise von Jens Schuppe (Stadtbild Deutschland) schon grob ausgearbeitet wurden, wie an dieser Stelle wieder ein Stadtraum entstehen kann.

    Bin sehr gespannt auf die Antworten :)

    ^ Sehr ich genauso. Ich kann es nicht nachvollziehen, warum gerade am Alex die HH von der Kubatur so ähnlich aussehen. Überall in Berlin, wo mehrere HH an einem Fleck gebaut werden, sind es unterschiedliche Fassaden und Kubaturen. Aber am Alex, der bekannter nicht sein könnte und damit eine große Strahlkraft besitzt, eben nicht... Ich hoffe das zukünftige Entwürfe und Visualisierungen uns eines Besseren belehren werden 🙏🏻

    Ansonsten empfinde ich die Höhenentwicklung in Berlin als sehr passend und freue mich, wenn die HH endlich stehen :D

    ^ Wieso? Es ist ein Paradebeispiel für moderne Architektur. Kein/ kaum Sinn für Symmetrie, Kubatur, Fassadenproportionen und und und... Aber ja, die buchstäbliche Krönung sind die beiden Etagen des Kopfes. Wie als ob der Architekt, die falsche Fassadendatei eingefügt hat. Die ein Parasit thront dieses Etwas da oben drauf.

    Ich mein, es wäre halb so wild, wenn dieses architektonische Ungetüm in irgendeinem Gewerbegebiet am Flughafen stünde, aber nein, damit begrüßt Leipzig seine Gäste am Rande der Eisenbahn...

    ^ Inlandsflüge müssen ausnahmslos alle abgeschafft werden , seh ich auch so!

    ABER. Die Bahn ist so dermaßen schlecht in punkto Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit. Allein um nach Frankfurt zu kommen. Es ist eine Katastrophe! Ich bin in den letzten 2 Jahren nicht ein einziges Mal pünktlich, ganz zu schweigen, dass es jeden Mal mehr als 30 Minuten (und mehr) Verspätung waren. Das ist keine attraktive Alternative zum Flugzeug. Und das liegt an der zum Teil schlecht ausgebauten Strecke... Da ist dringendst etwas dran zu verbessern.

    Und die Dichte der Flughäfen MUSS in ganz Deutschland reduziert werden. Stichwort: Bündelung der Ressourcen.

    ^ Mit Abstand das Beste, was in Dresden seit langem gebaut wurde! Architektonisch ein echter Hingucker!

    Das Einzige, was ich zu bemängeln hab, ist das die Füllbauten auf der Jahnstraße und der Könneritzstraße zu klobig wirken. Hätte man sich für mehr Rundungen entschieden, würde es denk ich weniger klobig und beliebig wirken. Die Fassadenmaterialität ausgenommen, die ist top!

    Auch wenn das Projekt noch nich vollendet ist, bekommt es jetzt schon ne 9/10 von mir!

    Tut mir leid, wenn ich das so sagen muss, aber dieses Projekt ist eine Verarsche von vorn bis hinten!

    Die Fassade schaut null so aus, wie auf der Visu, die weiße Fassade schaut in 5 Jahren wieder komplett versifft aus und der Pirnaische Platz schaut immer noch so aus, wie vorher. WOW!

    Man hätte mit einem Abriss endlich mal wieder ein Stück Dresden reparieren können und einen weiteren hässlichen Hochpunkt aus der Skyline löschen können. Aber nich in Dresden... Erbärmlich!