Beiträge von chilija

    Passend dazu plant Amazon im Jahr 2027 weitere 4,8 Milliarden Euro in den Ausbau der AWS-Region Frankfurt zu investieren. Die Investition ist Teil eines insgesamt 16 Milliarden Euro schweren Investitionsprogramms in Deutschland. Seit dem Start der Frankfurter AWS-Region 2014 hat Amazon bereits einen zweistelligen Milliardenbetrag in die Cloud-Infrastruktur investiert.

    Offen bleibt, ob die 4,8 Milliarden Euro ausschließlich in den Ausbau bestehender Rechenzentren fließen oder ob damit auch neue, unangekündigte Standorte im Rhein-Main-Gebiet entstehen sollen.

    In diesem Artikel der FAZ zum Beleben der hessischen Start-up-Szene versteckt sich ein Hinweis zum Campus V-Gelände:

    • In Frankfurt soll gegenüber der Nationalbibliothek ein neuer gemeinsamer Ort für Start-ups, Investoren und Unternehmen entstehen
    • Als Vorbilder werden UnternehmerTUM in München und Station F in Paris genannt.
    • Hintergrund ist, dass das bisherige Futury-Gelände am Bertramshof bereits an seine Kapazitätsgrenzen stößt.
    • Der neue Standort soll auch mit privatem Kapital finanziert werden.
    • Neben Frankfurt sind weitere Zentren in Kassel, Marburg und Darmstadt vorgesehen.
    • Der Frankfurter Standort soll mit Futury und TechQuartier der zentrale „Leuchtturm“ des hessischen Start-up-Ökosystems werden.

    Mal sehen, ob man hier in naher Zukunft konkreteres hören wird oder dies wie die Vorplanung im Sande verläuft

    Für mich deutet viel auf die Gallusanlage 8 hin:

    • 57.000qm Bürofläche (Bundesbank sucht Objekt mit >50.000qm)
    • In den Planungen für die GA8 sind Kulturflächen im Sockel geplant -> Geldmuseum
    • Direkte Nähe zur Hauptverwaltung der BB (wurde auch als Kriterium genannt)
    • Relativ weit in der Planung, so dass es auch zeitlich passen könnte

    Die Financial Times berichtet heute hinter der Paywall über die Commerzbank und die Zukunft ihres Hauptquartiers im Commerzbank Tower. Der Mietvertrag läuft 2032 aus. Eine Verlängerung oder ein Auszug werden diskutiert. Der Turm erfüllt nicht mehr die heutigen Standards an Energieeffizienz und Nachhaltigkeit. Der Eigentümer (Samsung SRA Asset Management) ist sich des Sanierungsbedarfs bewusst und hat bereits Projektentwickler wegen möglicher Modernisierungen kontaktiert.

    Die Bank will massiv Kosten sparen (auch zur Abwehr einer möglichen Übernahme durch UniCredit) und baut Tausende Stellen in Frankfurt ab. Bekanntermaßen mietet die CoBa den CBT und prüft nun die Wirtschaftlichkeit ihrer aktuellen Flächen.

    In dem FAZ-Artikel wird auch spekuliert, dass die ING-Diba erwäge, ihre Frankfurter Niederlassung zukünftig ins Honsell-Dreieck im Ostend zu verlegen, wo ein neues Hochhaus mit 16 Stockwerken entsteht. Laut Plänen des Architekturbüros Meixner Schlüter Wendt bietet der Neubau rund 60.000 m² Bürofläche, von denen ING-Diba 40.000 m² anmieten könnte.

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    Es ist offiziell, Frankfurt bekommt den AMLA-Sitz. Frankfurt erhielt wohl direkt im ersten Wahlgang genau die benötigte Anzahl mit 28 Stimmen (Damit hat nur ein Vertreter des EU-Parlaments für Frankfurt gestimmt oder Vertreter des EU-Rats haben sich im geheimen Wahlvorgang nicht an die Abmachung gehalten)

    Der auch sonst sehr empfehlenswerte Youtube Channel "The B1M" hat ein Video über Frankfurt mit Fokus auf Four veröffentlicht (Das Video wurde von der Firma Peri finanziert, welche die Schalungslösung am Four bereitstellt) :

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    In der FR noch ein paar mehr Zitate zur P9-Arena: https://www.fr.de/frankfurt/neue…t-91415519.html

    Man sucht einen Investor, also die Stadt würde nicht alleine bauen. Die Stadt würde für die Spieltage der Vereine die Halle anmieten, sonst vermarktet der Investor die Halle. Man hofft, dass alle Vereine in der Arena spielen. Dies steht natürlich im Gegensatz zur Pressemitteilung von The Dome, in der die Verantwortlichen der Löwen und Volleys zitiert werden.

    Ich finde, der neue alte Vorschlag ergibt für den Sport viel Sinn, wenn man den bisherigen aberwitzigen Weg zu dieser Erkenntnis außen vor lässt. Die Anbindung steht, Baurecht vorhanden und eine angemessene Kapazität. Ich werde die Begeisterung der Löwen und Volleys für The Dome nie verstehen. Spiele in dieser überdimensionierten Arena mit (niedriger) vierstelliger Zuschauerzahl stelle ich mir sehr trostlos vor.

    Angesichts der Uneinigkeit muss man aber keine Angst haben, dass das letzte Kapitel in dieser Posse geschrieben ist. Es würde mich bald auch nicht wundern, dass zuerst Züge durch den Fernbahntunnel rollen, als eine neue Halle in Frankfurt oder Umgebung steht.